Verlag Traugott Bautz
www.bautz.de/bbkl
Zur Hauptseite
Bestellmöglichkeiten
Abkürzungsverzeichnis
Bibliographische Angaben für das Zitieren
Suche in den Texten des BBKL
Infobriefe des aktuellen Jahres

NEU: Unser E-News Service
Wir informieren Sie vierzehntägig über Neuigkeiten und Änderungen per E-Mail.

Helfen Sie uns, das BBKL aktuell zu halten!



Band VIII (1994)Spalten 87-89 Autor: Klaus-Gunther Wesseling

REUSS, Eduard (Edouard, Édouard), reformierter Theologe, Exeget, * 18.7. 1804 (= 29. Messidor XII) in Straßburg, + 15.4. 1891. - Der Sohn und achtes Kind des Pirmasenser Textilkaufmanns Ludwig Christian Reuss (1752-1831) und seiner Frau Margarete Salome geb. Bauer (1771-1848) wird 1810 eingeschult und bezieht zwei Jahre das Gymnasium seiner Vaterstadt, von dem er 1819 mit dem Abitur abgeht. Im Herbst tritt R. in das Protestantische Seminar ein, das er im August 1821 als Baccalaureus zum Übergang auf die Protestantisch-Theologische Fakultät verläßt. Erst nach dem Sommer 1822 reift R.' Entschluß, Theologe zu werden, jedoch ohne Ambitionen, den Pfarrberuf zu ergreifen: hiergegen steht die früh bemerkbare Hemmung R.' vor dem Predigen. Schon früh setzt sich R. mit der rationalistischen und romantisch geprägten Philosophie auseinander, so daß er im Wintersemester 1822/23 die Preisfrage, welcher Art die Konstitutionsbedingungen von Theologie zu einer Weltreligion wären, dahingehend beantwortet: »Nur wenn und insofern das Christenthum sich zum Deismus läutert und alle Ansprüche auf Offenbarungsautorität aufgibt, kann es Weltreligion werden« (Erinnerungen [s.u.], I 227 f.). Am 19.8. 1825 legt R. das theologische Examen ab und bricht darauf zu einer Studienreise auf, die ihn zunächst nach Göttingen (Wintersemester 1825/26), dann zum Sommersemester nach Halle führt. Den darauffolgenden Winter verbringt R. zuhause und bricht kurz nach seiner Ordination (29.4. 1827) zu einem einjährigen Aufenthalt nach Paris auf, um hier u.a. Arabistik bei Silvestre de Sacy (s.d.) zu lernen. Nach Straßburg zurückgekehrt erteilt R. ein Jahr lang Sprachunterricht am Protestantischen Gymnasium; seine Hauptbeschäftigung aber wird die Gründung und Organisation der Theologischen Gesellschaft sowie eine breite journalistische Tätigkeit sein; 1831 redigiert R., zugleich auch Herausgeber, die Zeitung »Alsace constitutionelle«. Am 14.7. 1833 wird R. nach vergeblichen Versuchen, an die Theologische Fakultät berufen zu werden, zum Privatdozenten, am 8.7. 1836 zum Ordinarius an das Protestantische Seminar Straßburg bestellt; gleichzeitig wird R. zum Stiftsherrn an St. Thomas ernannt und am 11.8. feierlich eingeführt. Am 30.10. 1838 kommt die Lehrbeauftragung (für christliche Moral!) an der Fakultät hinzu. Am 18.5.1 839 heiratet R. seine Cousine Julie Luise Himly (1820-1901), mit der er zwei Kinder hatte. Eine Berufung auf den nt. Lehrstuhl nach Jena als Nachfolger des verstorbenen Ludwig Friedrich Otto Baumgarten-Crusius (s.d.) lehnt R. 1844 ab, obwohl er dem dortigen Rationalismus nahestand und sich zunehmend von den kirchlichen und politischen Entwicklungen in Frankreich enttäuscht zeigte. Erst am 25.1. 1865 erlangt R. die Beförderung in das Ordinariat. - R. gilt als früher Gegner der Tübinger Tendenzkritik; namentlich gegen Christian Ferdinand Baurs (s.d.) Geschichtsbild postulierte er in milder Kritik weiterführende alternative Deutungsvorschläge hinsichtlich der Entwicklung des apostolischen Zeitalters und widersetzt sich einer Reduzierung des Urchristentums auf den Gegensatz zwischen paulinischer und radikal-judenchristlicher Theologie; hierzwischen steht noch eine dritte Gruppe der Urapostel, die um Ausgleich bedacht ist. Ferner identifiziert R. zwei Linien im paulinischen Denken, wobei die ethische die juridisch-forensische dominiert. Dennoch muten R.' Datierungsvorschläge der neutestamentlichen Schriften (zumindest in den ersten Auflagen seiner Einleitung [s.u.]) konservativ an und verzeichnen die urchristliche Eschatologie; hier weist R. Ähnlichkeiten mit Heinrich Julius Holtzmann (s.d.) auf. Die synoptische Frage löst R. durch die gleichzeitige Annahme eines Urmarkus und mit Logien (Papias) und die Anerkennung der Markus-Priorität; hierauf sei als Kompilation Mt und schließlich Lk unabhängig von Mt entstanden. Eine in der zeitgenössischen Kontroverse vermittelnde Position nimmt R. ein, wenn er das Joh nicht als dogmatische, sondern als eine historische Schrift, auf Berichten aus erster Hand des Lieblingsjüngers basierend, betrachtet. In den letzten Auflagen seiner »Geschichte der Heiligen Schrift Neuen Testaments« (s.u.) rückt R. von der zuvor behaupteten Authentizität des 1Tim, Tit sowie der katholischen Briefe und der Apk ab. Verdienstvoll ist R.' Ansatz, die gängige separate Behandlung von neutestamentlicher Einleitung (mit ihrem stark literarkritischen Akzent), Text- und Kanongeschichte zusammen als neutestamentliche Geschichte zu behandeln: das Neue Testament ist Reflex des ersten Kapitels christlicher Dogmenentwicklung. - Seine alttestamentlichen Arbeiten begründeten die Spätdatierung des Kanons: bereits in seiner 6.-8. Disputationsthese zur Habilitation postulierte R.: »Les prophètes du 8e et 7e siècle ne savent rien du code mosaïque. Jérémie est le premier prophète, qui connaissait une loi écrite (...) Le code est la partie la plus ancienne de la législation (rédigée) comprise dans le Pentateuque« (1833; gedr. Ll'Histoire Sainte [1879, s.u.]). Unter dem Einfluß der Philosophie Benjamin Constants (s.d.) und unter Anknüpfung an die Forschungen von (s.d.) Wilhelm Martin Leberecht de Wette, Wilhelm Gesenius und Carl Peter Wilhelm Gramberg postuliert R. die Priorität der Prophetie vor dem Gesetz (»Hierarchie«), als dessen ältesten Codex R. das Bundesbuch (Ex 21-23) ermittelt. Aus vorstaatlicher Zeit stammt nach R.' Ansicht lediglich das Deborah-Lied (Ri 5). Hi als Höhepunkt hebräischer Dichtung siedelt R. im Nordreich an. Spr hält R. für wesentlich jünger als Esr; einen Großteil der Pss werden in makkabäische Zeit datiert, und Ps 18 (2Sam 22) wird die Authentizität abgesprochen. Ez ist in manchen passagen exilisch, und hinsichtlich Sach 9 f. wird die Entstehung in der Diadochenzeit erwogen. Jes 24-27 reflektiert die gerade zurückliegende Zerstörung Jerusalems (589); den eschatologischen Kontext von 26,19 sieht R. nach Ez 37 gebildet. R. hält allerdings bis 1869, dann allerdings überzeugt von den Forschungsergebnissen seines Schülers Karl Heinrich Graf (s.d.) und des Holländers Abraham Kuenen (s.d.), an der sog. Fragmenten-Hypothese fest, die zumindest für die Urgeschichte (Gen 1-11) diskussionsfähig ist. Den Jahwisten (J. von R. als »Buch der heiligen Geschichte« bezeichnet) sieht R. in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts entstanden, rechnet ihm aber nicht den zweiten Schöpfungsbericht, sondern einer anderen Stufe zu. Erst nach den Samuelis- und Königsbüchern und dem verwandten Ruth und kurz vor Dtn (5-26.28, das »Gesetz«) datiert R. Ri. Unter den großen Propheten räumt R. Jer größere Bedeutung vor Ez und Jes 40-66 (= DtJes) ein. zu den jüngsten alttestamentlichen Schichten rechnet R. Lev 17-26 sowie die Priesterschrift (P). Ein weiterer Forschungsschwerpunkt R.' war die Untersuchung griechischer Texteditionen des Neuen Testaments; zudem wirkte er mit Johann Wilhelm Baum (s.d.) und Eduard Cunitz an der großen Calvinausgabe mit. - R. erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter die theologischen Ehrendoktorate aus Jena (1843) und Edinburgh (1883) sowie die philosophische (Halle 1873) und juristische (Kentucky 1883) Ehrenpromotion. - Zu den zahlreichen Werken R.' (s.u.) kommen mehrere Rezensionen sowie Artikel für die AEWK und die 1. Auflage der RE. Unter dem Pseudonym Peregrinus publizierte R. ansprechende Lyrik.

Werke: Dissertatio polemica de libris V. T. apocryphis perperam plebi negatis, Straßburg 1829; De sensu vocum Paulinarum logoV sojiaV et logoV gnwsewV rectius constituendo ad illustrandum locum I ep. ad Corinthios c. CII v. 8, Straßburg 1834; Ideen z. Einl. in das Ev. Johannis: Denkschr. der Theol. Ges. z. Straßburg 1 (1840), 7-60; Die Gesch. der Hl. Schr. NT, Halle 1842. 2., durchaus umgearb. u. stark verm. Ausg., Braunschweig 1843. 3., verm. u. verb. Aufl. 1860, 18745, 18876 (engl. Edinburgh/Boston/New York 1884, 18912); Die wiss. Theol. unter den frz. Protestanten: ThStKr 17 (1844), 251-310; Die joh Theol., eine exegetische Stud.: BThWB 1 (1847), 1-84; Parallèle entre les apôtres Paul et Jean, considérés comme théologiens. Etude de théologie biblique: Rv. de théologie et philos. chrétienne (RThPhC) 1 (1850), 23-43; Der acht u. sechzigste Ps. Ein Denkmal exegetischer Noth u. Kunst z. Ehren unserer ganzen Zunft: BThWB 2 (1851), 3-106 (separat Jena 1851); Frgms. litéraires et critiques relatifs à l'hist. de la Bible française: RThPhC 2 (1851), 1-21.321-343; 4 (1852), 1-26; 5 (1852), 321-349; 6 (1853), 65-96; 14 (1857), 1-48.73-104.129-160; RTh 3 (1865), 217-252; 4 (1866), 1-48.281-322; 5 (1867), 301-324; La seconde captivité de Saint Paul: RThPhC 2 (1851), 150-171, La glossolalie. Chapitre de psychologie év.: ebd.., 3 (1851), 65-97; Le pharisaïsme et le sadducéïsme: ebd., 193-211; Hist. de la Théologie Chrétienne au siècle apostolique, 2 Bde. Strasbourg/Paris 1852, 18602, Strasbourg 18643 (holl. Haarlem 1854, schwed. Stockholm 1866/1867, engl. London 1872, Edinburgh/New York 1884); Die dt. Historienbibel vor der Erfindung des Bücherdrucks: BThWB 6 (1855), 3-136 (separat Jena 1855); Etudes comparatives sur les trois premiers évangiles au point de vue de leurs rapports d'origine et de dépendance mutuelle: RThPhC 10 (1855), 63-83; 11 (1855), 163-188; 15 (1857), 1-32; Le psaume XLII et les traductions françaises de la Bible: NRTh 1 (1858), 1-28; Chants de pèlerinage ou petit psautier des pèlerins du second temple: ebd., 273-311; Nouvelles études comparatives sur les trois premiers évangiles au point de vue de leurs rapports d'origine et de dépendance muetuelle: ebd., 2 (1858), 15-72; La conférence de Jérusalem: ebd., 324-348, 3 (1859), 62-92; L'Épître aux Hébreux. Esai d'une traduction accompagné d'un comm.: ebd., 5 (1860), 193-272 (separat u.d.T. L'Épître aux Hébreux, comm. crit., Straßburg 1862); Hist. d'un canon dess Écritures saintes dans l'Église chrétienne: NRTh 6 (1860), 193-384; 9 (1862), 249-296; 10 (1862), 197-261; Ruth: NRTh 7 (1861), 22-48; Les Sybilles chrétiennes: ebd., 193-274; Hist. du Canon des Saintes Ecritures dans l'Eglise chrétienne, Straßburg 1863, 18632; Hiob. Vortr. gehalten in der Nicolaikirche, den 8. Febr. 1869, Straßburg 1869; Institutio Religionis Christianae. Ad fidem editionum principium et authenticarum additis prolegominis literariis et annotationibus criticis triplici forma edd. W. Baum, E. Cunitz, E.R. Ed. iterata ex operibus Calvini separatium recus., 2 voll., Braunschweig 1869; Bibliotheca Novi Testamenti Graeci cuius editiones ab initio typographicae ad nostram aetatem impressas quotquot reperiri potuerunt collegit, digessit, illustravit, Braunschweig 1872; La Bible, 16 Tle., Paris 1874-1881; L'Hist. Sainte et la Loi, Paris 1879; Reden, an Theol. Studierende im akademischen Kreise gehalten, Braunschweig 1879, 18792; Die Gesch. der HSS AT, Braunschweig 1881, 18902; Hiob, Braunschweig 1888; Notitia codicis quattuor Evangeliorum graeci membranacei viris doctis hucusque incogniti quem in museo ssuo asservat E.R. Argentoratensis, Cambridge 1889; Das AT, übers., eingel. u. erl., Hrsg. aus dem Nachlasse des Verf. v. [L.] Horst u. [A.] Erichson, 7 Bde. (Braunschweig 1892-1894); Johannes Calvin, Commentarius in epistolam ad Hebraeos, hrsg. v. E.R. u. A. Erichson (Ioannis Calvini opera quae supersunt omnia vol. LV), Braunschweig 1896; La bible française de Calvin. Livres des saintes Ecritures traduits ou révisés par le Réformateur, tiré de ses oeuvres et accompagnés de variantes d'autres versions du 16e siècle. I Livres de l'ancien testament. II Livres du nouveau testament, Braunschweig 1897; E. R.' Briefwechsel mit seinem Schüler u. Freunde Karl Heinrich Graf, z. Hundertjahrfeier seiner Geburt hrsg. v. Karl Budde u. Heinrich Julius Holtzmann. Mit einem Bildnis der Briefsteller, Gießen 1904. Artt.: E. R./Richard Kraetzschmar, Gesenius: RE3 VI (1899), 624-627; Griesbach: VII (), 170-172; - Johanneische Apokalypse: Johann Samuel Ersch/Johann Gottfried Gruber (Hrsg.), Allgem. Enz. der Wiss. u. Künste II,22 (Leipzig 1843), 79-94; Judenthum: II,27 (1850), 324-347.

Bibliographie: Goedecke 81-84; Jean Marcel Vincent (s.u.), 353-391.

Lit.: Charles Théodore Gérold, E. R., in: Vogesengrün auf das J. 1892 (Straßburg 1891), 145-194 (separat 1891); - Ders., E. R., notice biographique, Paris 1892; - Ders., La Faculté de Théologie et le Seminaire prot. de Strasbourg (1803-1872). Une page de l'Hist. de L'Alsace (ÉHPhR 7), Straßburg/Paris 1923, 140 ff.; - Heinrich Julius Holtzmann, D. E. R. Nachruf: PKZ 38 (1891), 385-391; - Ders., Zum hundertj. Geb. v. E. R.: Ev.-prot. Kirchenbote f. Elsaß-Lothringen 1904, 252-254; - Paul Lobstein, Zur Erinnerung an Prof. Dr. E. R. Rede gehalten im Thomasstift 17. April 1891, Straßburg 1891; - Ders., Zur Erinnerung an D. E. R.: PKZ 38 (1891), 529-533; - Ders., E. R.: Rv. Chrétienne NS 8 (1891, 481-487; - Ders., E.R. (1804-1891). Notes et Souvenirs: RHPhR 1 (1921), 428-445; - Otto Pfleiderer, Die Entwicklung der prot. Theol. in Dtld. seit Kant u. in Grossbritannien seit 1825, Freiburg 1891, 286 ff.326 ff.; - Zur Erinnerung an E. R. Reden gehalten bei seinem Begräbnis, den 17. April 1891, Straßburg 1891; - Wilhelm Nowack, Rede z. Enthüllung der Bürste v. E. R., in: Das Stiftungsfest der Kaiser-Wilhelms-Univ. Strassburg am 1. Mai 1893 (Straßburg 1893), 39-44; - Johann Wilhelm Rothstein, AT. Text, Kanon u. Uebers. des ATs: ThR 1 (1898), 547-559; - Karl Budde, Meister u. Schüler, E. R. u. Karl Heinrich Graf: ChW 18 (1904), 904-907; - Ernest Rochat, La rv. de Strasbourg et son influence sur lla théologie moderne, Genf 1904; - Ders., Le développement de la théologie prot. française au XIe siècle, Genf 1942; - Maurice Vernes, L'Oeuvre exégétique d'E.R. et de Renan: Rv. internat. de l'enseignement 44 (1905), 402-416; - Nathanael Bonwetsch, Briefe an Joh. Heinr. Kurtz, weil. Prof. in Dorpat, v. G. H. v. Schubert, K. v. Raumer, Tholuck, A. v. Harless, Th. Harnack, Philippi, R., Umbreit, Oehler, Auberlen, Caspari, Fr. Delitzsch, z. dessen hundertsten Geb. hrsg., Leipzig 1910; - Antonin Causse, La Bible de R. et la Renaissance des études d'hist. religieuse en France: RHPhR 9 (1929), 1-31 (= separat Cahiers de la RHPhR 19, Paris/Strasbourg 1929); - Gustav Anrich, Zwei typische Elsässer: Elsaß. Süddt. Mhh. 29 (1931), 161-171; - Kaarl Pöschel, E. R. Ein Vorkämpfer f. das dt. Volkstum im Elsaß des 19. Jh.s, in: Hans Joachim Beyer/Otto Lohr (Hrsg.), Große Deutsche im Ausland. Eine volksdt. Gesch. in Lbb. (Stuttgart 1939), 208-216; - Henri Strohl, Le Protestantisme en Alsace, Straßburg 1950, 426-433; - Rudolf Smend, Das Mosebild v. Heinrich Ewald bis Martin Noth (BGBE 3), Tübingen 1959, passim; - Johann Michael Schmidt, Die jüd. Apokalyptik. Die Gesch. ihrer Erforsch. v. den Anfängen bis z. den Textfunden v. Qumran, Neukirchen-Vluyn 1969, 120-126; - Werner Georg Kümmel, Das NT. Gesch. der Erforsch. seiner Probleme (Orbis Academicus 3,3), Freiburg/München 19702, 191-200 u.ö.; - Peter Wunderli, Die ma. Bibelüberss. in Südkr.: ZRGG 22 (1970), 97-112; - Ronald E. Clements, A Century of Old Testament Study, Guilford/London 1976, 9; - Edmond Jacob, E. R. et l'Alsace: Bull. de la Soc. de l'Hist. du Protestantisme français 128 (1982), 517-536; - Ders., E. R., un théologien indépendant: RHPhR 71 (1991), 427-435; - Helmut Merkel, Der Eph in der neueren Diskussion, in: ANRW II 25,4 (Berlin/New York 1987), 3156-3246, 3169 f.; - Hans-Joachim Kraus, Gesch. der hist.-krit. Erforsch. des ATs. 4. Aufl., unveränd. Nachdr. der 3., erw. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1988; - Werner Zager, Begriff u. Wertung der Apokalyptik in der nt. Forsch. (Europäische Hochschulschrr. R. 23: Theol. 358), Frankfurt/Bern/New York/Paris 1989, 40-48; - Jean Marcel Vincent, Leben und Werk des frühen E. R. Ein Btr. z. den geistesgeschichtl. Voraussetzungen der Bibelkritik im zweiten Viertel des 19. Jh.s (BEvTh 106), München 1990 (Lit., Bibliogr.!); - A. Caquot, R. et Renan: RHPhR 71 (1991), 437-442; - J.-G. Heintz, E. R., Karl Heinrich Graf et le Pentateuque: RHPhR 71 (1991), 443-457; - W. Westphal, E. R., Directeur du Gymnase Protestant (1859-1865): RHPhR 71 (1991), 459-471; - ADB LV, 579-590; - Dictionnaire de la Bible V, 1079 f.; - EBrit XIX, 244; - EJ XIV, 111 f.; - JL IV/1, 1425; - LThK VIII, 1267; - NCE XIII, 436; - RE3 XVI, 691-696; - RGG1 IV, 2275 f. (= RGG2 1999 f.); RGG3 V, 1076; - TRE VI, 460, 51 ff. (s.v. Biblische Theol. II); IX, 976, 10 ff. (s.v. Einleitungswiss. II).

Klaus-Gunther Wesseling

Letzte Änderung: 14.02.1999