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Verlag Traugott Bautz
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RIEHL, Alois, * 27. April 1844 auf dem Riehlhof bei Bozen/Südtirol, † 21. November 1924 in Neubabelsberg, bedeutender Philosoph des Neukantianismus. - A.R. wurde am 27. April 1844 als Sohn des Gastwirtes Josef Riehl und seiner Frau Marie auf dem »Riehlhof« bei Bozen in Südtirol geboren. Er war das zweite von fünf Kindern. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bozen und der Matura studierte er Philosophie, Geographie und Geschichte an den Universitäten Wien, München, Innsbruck und Graz. 1866 machte er in Graz das Staatsexamen für das Höhere Lehramt in den oben angegebenen Fächern. 1868 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. an der Universität Innsbruck. Nach zwei Jahren Lehrtätigkeit habilitierte sich A.R. an der Universität Graz. Als Privatdozent wirkte er bis 1873. Dann wurde er daselbst zum a.o. Professor für Philosophie berufen. Schon als Privatdozent erarbeitete A.R. mehrere, wichtige Werke. Sie bildeten den Vorspann zum dem Hauptwerk über den »Philosophischen Kritizismus« (s.u.). 1870 erschien die Untersuchung »Realistische Grundzüge«, 1871 folgte die Abhandlung »Moral und Dogma«. Schließlich brachte er 1872 die Schrift über »Begriff und Form der Philosophie« heraus. 1878 wurde A.R. zum o. Professor für Philosophie an der Universität Graz berufen. 1882 erhielt er einen Ruf an die Universität Freiburg als Nachfolger von Wilhelm Windelband. Schon in der Grazer Zeit wurden die Bände I (1876) und II,1 (1879) seines großen Werks »Der philosophische Kritizismus und seine Bedeutung für die positive Wisenschaft« fertiggestellt. Band I trug den Titel: »Geschichte und Methode des philosophischen Kritizismus«, Band II,1 folgte mit dem Titel. »Die sinnlichen und logischen Grundlagen der Erkenntnis«. 1887 gab dann A.R. den Band II,2 mit der Themenstellung: »Zur Wissenschaftslehre und Metaphysik« heraus. Das Grundlagenwerk will in seinen drei Bänden Philosophie als reine Wissenschaft unter Ablehnung metaphysischer Spekulation aufzeigen. A.R. wollte sich als konsequenter Schüler Kants erweisen. Kants realistische Sehweise war ihm willkommen. Dabei ist für A.R. das Denken selbst an allen Erkenntnisweisen kritisch beteiligt. Es ergibt sich die Frage, was der Philosophie im Zeitalter der Wissenschaften selbst verblieben ist. Sie hat realistisch ihren »theoretischen Beruf« zu erfüllen. Durch die Gegensätzlichkeit zur Metaphysik nur kann die Philosophie ihre Selbstständigkeit bewahren. Die Metaphysik muß ersetzt werden durch die positiven Wissenschaften. Das heißt: Für den Kritizismus ist die Metaphysik überflüssig. So kann A.R. zu Beginn des großen, dreiteiligen Werks für den Kritizismus formulieren: »Wir bezeichnen mit diesem Namen eine philosophische Richtung, die sich im Gegensatze zur Metaphysik weiß und doch zugleich der Philosophie ihre Selbstständigkeit bewahrt« (Einleitung I, 1). Es gilt, diese Philosophie als das Erbe antiken Denkens zu würdigen und zugleich als selbständiges Gebiet zu erneuern. Die alte Philosophie ist »mit der Schöpfung der modernen Wissenschaft« abgelöst worden (ebd.). Hier findet sich in der Problemerhellung A.R.s Vorliebe für die Naturwissenschaften und ihre modernen Bahnbrecher wie J.R. Mayer und H. v. Helmholtz. Der Durchgang durch die neuere Philosophiegeschichte seit der Renaissance zeigt die Verbindung von der Mechanik und dem Bemühen einer Universalerkenntnis. Universalwissen sollte zusammenfallen mit der Philosophie. Im Zeitalter Galileis wollte die Mechanik »selbst nicht anders sein als universelle Mechanik« (Einleitung I, 1 f.). Damit war für die Philosophie die neue Aufgabe noch nicht gestellt. Das geschah nach A.R. erst mit John Locke: Philosophie ist hier nicht mehr Gesamtwissenschaft wie im Altertum. Sie ist jetzt »die Allgemeinwissenschaft oder die Wissenschaftslehre« (Einleitung I, 2). Die kritischen Lehren sind in der Unterscheidung und Abhebung vom antiken Denken als Gegensatzpunkt zur Metaphysik zu suchen. Insofern gilt den großen englischen Philosophen John Locke und David Humes das Lob I. Kants. Von dieser Linie her verweist A.R. auf David Humes Bemühen. Mit David Hume im Rücken konnte dann I. Kant scharfsinnig gegen »metaphysische Täuschungen« vorgehen (Einleitung I, 3). Es kommt auf den Realismus an. Die Gewähr für eine realistische Erkenntnis bietet der Kritizismus. Kants »Ding an sich« ist für A.R. Grundbestandteil des Kritizismus. Wer die realistische Erkenntnis nicht wahrhaben will, der denkt nicht wirklich. Jener ist auch die Empfindung zuzuordnen: So lautet dann der Titel des zweiten Bandes, Teil 1 des großen Werkes über den »philosophischen Kritizismus«: »Die sinnlichen und logischen Grundlagen der Erkenntnis« (s.o.). A.R. stellt dann fest: »Die durch die Empfindungen betätigten Innervationsgefühle bilden die einzige Basis unserer Überzeugung von der Wirklichkeit der Dinge, und es ist erlaubt zu sagen, physiologisch betrachtet entstehe der Glaube aus dem Zusammenwirken von Empfindung und Innervationsgefühl« (Der philosophische Kritizismus, a.a. O. II, 1, 45). Zu den Empfindungen, die dem Kritizismus zugeordnet werden, kommt die soziale Komponente: Die »altruistischen Gefühle« sind das Signum mitmenschlichen Lebens und Handelns. Die Realität der Außenwelt ist von dorther zu sehen (vgl. der philosophische Kritizismus, a.a.O., II, 1, 50). Die Selbstkritik der Erkenntnis vermag zu scheiden und zu unterscheiden. Nur in der Erkenntnistheorie ist die Philosophie als Wissenschaft glaubhaft. Eben darum ist der Weg zum großen, dreigestirnigen Werk von John Locke, David Hume und Immanuel Kant von entscheidender Bedeutung. Dem vorgelagert ist die Renaissancephilosophie mit ihrer naturwissenschaftlichen Konzeption und den daraus resultierenden kritischen Fragen. Nochmals muß betont werden, dass darum die Theorie der naturwissenschaftlichen Erkenntnis für A.R. ein Grundanliegen war. Dieses Hauptwerk von A.R. wurde ins Englische, Russische, Holländische, Japanische und Ungarische übersetzt - Die Position in Freiburg gestaltete sich für A.R. schwierig. »Der philosophische Kritizismus« (s.o.) wurde mit seiner Metaphysikkritik in der katholischen Bischofsstadt als kirchenfeindlich gewertet. So folgte er 1896 einen Ruf nach Kiel, 1898 einer Berufung nach Halle. Die Krönung seiner Laufbahn war die Nachfolge Wilhelm Diltheys auf den Lehrstuhl für Philosophie an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin ab 1905. Eine Reihe hervorragender Studien wurden in der Hallenser wie Berliner Zeit geschrieben. In dem Buch »Einführung in die Philosophie der Gegenwart« (1903, 19083) legte er nochmals über seine Kant gemäße Position Rechenschaft ab (vgl. seine Untersuchung »Immanuel Kant«, 1904). 1913 verlieh ihm die Universität von Princeton (USA) die Ehrendoktorwürde. Zu seinem 70. Geburtstag erschien als Würdigung seines Lebenswerks eine Festschrift durch Denker von Rang wie H. Scholz und Eduard Spranger. Am 21. November 1924 verstarb A.R. in Neubabelsberg bei Berlin. - Es bedarf noch einer Schlussbetrachtung, die die Weiterentwicklung des Denkansatzes von A.R. betrifft. Schon in dem zweiten Band seines »philosophischen Kritizismus« wird die Frage nach dem Wert und der Weisheit der Philosophie gestellt. Im Verlaufe der späteren Lehrtätigkeit und in den Veröffentlichungen gibt es in Variationen darauf eine Antwort: Es bleibt zuerst die Aufgabe der Philosophie, erkenntnistheoretisch zu arbeiten. Hier hat eine Ergänzung zu folgen: Die Philosophie soll auch Angebot sein, soll dem Menschen eine Richtschnur geben. Es geht um die praktische Seite. Sie liegt im Weisheitsangebot. So ist Philosophie als »Weltphilosophie« zu sehen. Dem zuzuordnen ist die Frage nach dem Wert. Der Wert ist eingegrenzt. Er ist nicht metaphysisch zu erklären. Eine Wertgebung ist zur philosophischen Lebensorientierung möglich. Das wird deutlich an Denkern wie Sokrates und Nietzsche, dem A.R. 1897 eine Studie widmete. Philosophische Werturteile dürfen nicht gefällt werden. Wertgebung also gibt es, einschließlich absoluter Werte. Jene ist aber nicht durch reines Erkennen zu erfassen.. Im Gegensatz zu Heinrich Rickert und der »südwestdeutschen Schule« der Neukantianer bleiben für A.R. die Erkenntnistheorie und die Philosophie der Werte, welch letztere nicht wissenschaftlich ortbar ist, als zwei Bereiche bestehen. Hier ist A.R. der Nachfolge Kants am nächsten.
Werke (Auswahl): Realistische Grundzüge, 1870, dann in: Philosophische Studien - Essays, 1925, (PhSt), 1-60; Moral und Dogma, 1872, dann in: PhSt, 1925, 61-90; Über Begriff und Form der Philosophie, 1872, dann in: PhSt, 1925, 91-174; Das Verhältnis von Moral und Religion, in: Philosophische Monatshefte 8, o.J. (= 1872), dann in: PhSt, 1925, 175-182; Rez. Von: Hermann Cohen, Kants Theorie der Erfahrung (Berlin 1871) unter dem Titel »Aprioritätslehre«, in: Philosophische Monatshefte 8, o.J. (= 1872), 212-215; Zur Erkenntnistheorie, Rez. der diesbezüglichen Schrift von E. Montgomery, in: Philosophische Monatshefte 8, o.J. (= 1872), 528-531; Rez. von: Wilhelm Windelband, über die Gewissheit der Erkenntnis. Eine psychologische-erkenntnistheoretische Studie (1873), in: Philosophische Monatshefte 9, 1874 (= 1873); Rez. von Eugen Dühring, Kritische Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart (18732), in: Philosophische Monatshefte 11, 1875, 165-179; Der philosophische Kritizismus und seine Bedeutung für die positive Wissenschaft, Bd. 1, 2 (1), 2 (2), 1876-87: 1. Geschichte und Methode des Philosophischen Kritizismus, 1876, 2,1. Die sinnlichen und logischen Grundlagen der Erkenntnis, 1879, 2,2. Zur Wissenschaftstheorie und Metaphysik, 1887. Das Gesamtwerk umgearbeitet und neu hrsg.: Der Philosophische Kritizismus, Bd. 1, 19082, 19243; Bd. 2: Die sinnlichen und logischen Grundlagen der Erkenntnis, hrsg. von Hans Heyse und Eduard Spranger, 19252; Bd. 3: Zur Wissenschaftstheorie und Metaphysik, hrsg. von Hans Heyse und Eduard Spranger, 19262; Selbstanzeigen der ersten beiden Bände, in: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Philosophie (»VWPh«) I, 1877, 319 und 460 f.; Die englische Logik der Gegenwart, in: VWPh I, 1877, dann in: PhSt, 1925, 175-201; Kausalität und Identität, in: VWPh I, 1877, dann in: PhSt, 1925, 202-218; Der Raum als Gesichtsvorstellung, in: VWPh I, 1877, dann in: PhSt, 1925, 219-226; Rez. von: Friedrich Albert Lange, Logische Studien. Ein Beitrag zur Neubegründung der formalen Logik und der Erkenntnistheorie, hrsg. von Hermann Cohen (1877), in: Literarisches Zentralblatt 1877, Sp. 1529-1532, dazu ebenfalls Rez. in: VWPh II, 1878, 240-250; Rez. von: Benno Erdmann, Martin Knutzen und seine Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte der Wolfischen Schule und insbesondere zur Entwicklungsgeschichte Kants (1876, Reprint 1973), in: VWPh I, 1877, 305-311; - Rez.. von Ernst Laas, Idealismus und Positivismus, Teil II, in: Deutsche Literaturzeitung 3, 1882, Sp. 924-925; Über wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Philosophie. Eine akademische Antrittsrede (Freiburg 1882), 1883, dann in: PhSt, 1925, 227-253; Über dem Begriff der Wissenschaft bei Galilei, 1891, dann in: PhSt, 1925, 254-265; Friedrich Nietzsche. Der Künstler und der Denker, 1897, 19238 ; Zur Einführung in die Philosophie der Gegenwart, 1902, 19042, 19083; Korrekturen zu Kant, in: Kant-Studien Bd. 5, 1901 f., 268-269; Hermann von Helmholtz in seinem Verhältnis zu Kant, Sonderabdruck aus Kant-Studien Bd. 9, 1904; Anfänge der Kritizismus. Methodologisches aus Kant, in: Kant-Studien Bd. 9, 1904, 493-517; Logik und Erkenntnistheorie. Kultur der Gegenwart, Bd. 1, 1907, 19213, 73-102; Der Beruf des Philosophen in der Gegenwart, 1913, dann in: PhSt, 1925, 304-312; Die geistige Kultur und der Krieg, 1915, dann in: PhSt, 1925, 313-325; Führende Denker und Forscher, 1922 (daraus z. Teil aus früheren Aufsätzen und Reden Behandlung folgender Persönlichkeiten: Plato, 1-30, G. Bruno, 31-78 , I. Kant, 79-100, J.G. Fichte, 101-118, G.E. Lessing, 119-149, R. Haym, 150-170, G. Galilei, 171-192, R. Mayer, 193-222, H. v. Helmholtz, 223-240); Philosophische Studien aus vier Jahrzehnten (PhSt, s.o.), 1925.
Bibliographie: Matthias Jung, der Neukantische Realismus von A.R. (Diss. Bonn), 1973, 236-246, bes. 242-244; Klaus Christian Köhnke, Entstehung und Aufstieg des Neukantianismus. Die deutsche Universitätsphilosophie zwischen Idealismus und Positivismus (Diss. Berlin: FU, 1985), 1986, stw Nr. 1087, 1993, 561, 578.
Lit. (Auswahl): Otto Liebmann, Kant und die Epigonen, 1865; Johannes Rehmke, Philosophie und Kantianismus, 1882; - Richard Falckenberg, Geschichte der neueren Philosophie, 18922, 491 f.; - Friedrich Überweg, Grundriß der Geschichte der Philosophie der Neuzeit, bearbeitet und hrsg. von M. Heinze, 18978, 207, 210, 219, 374, dazu 192612: T.V, 429-431; - Friedrich Paulsen, Einleitung in die Philosophie, 190717-19, 16; - Oswald Külpe, die Philosophie der Gegenwart in Deutschland, 1911, 16; - Günter Lehmann, die grundwissenschaftliche Kritik des Phänomenalismus, erörtert am kritischen Realismus A.R.s, Diss. Berlin, 1913; - A.R.: Festschrift von Freunden und Schülern zu seinem siebzigsten Geburtstag dargebracht, 1914; - Friedrich Jodl, Neuere Systembildung der deutschen Philosophie, in: Vom Lebenswege, gesammelte Vorträge und Aufsätze von F. Jodl in 2 Bdn., hrsg. von Wilhelm Börner, Bd. 1, 1916, 363-379; - Karl Erich Haupt, A.R.s Lehre von Raum und Zeit im Verhältnis zum Kantischen, Diss. Leipzig, 1920; - Erich Richter, A.R.s Lehre von den Verstandeskategorien im Verhältnis zum Kantischen, Diss. Leipzig, 1922; - Franz Sawicki, Geschichte der Philosophie, 19222, 291; - Karl Vorländer, Volkstümliche Geschichte der Philosophie, 19233, 280; - Erich Jaensch, zum Gedächtnis von A.R.: Gedanken über den Mann und das Werk, über das Fortwirken und die Zukunftsaussichten des kritischen Realismus, in: Kant-Studien Bd. 30, 1925, V- XXXVI; - Heinrich Rickert, A.R., in: Logos, Zeitschr. für Philosophie der Kultur, hrsg. von Richard Kröner, Bd. 13, 1925, 162-185; - Heinrich Maier, A.R. Gedächtnisrede, gehalten am 24. Januar 1925, in: Kant-Studien, Bd. 31, 1926, 563-579; - Paul Hofmann, A.R.s Kritizismus und die Probleme der Gegenwart, in: Kant-Studien, Bd. 31, 1926, 330-343; - Werner Heisenberg, Physik und Philosophie, 1929; - Fritz Heinemann, Neue Wege der Philosophie, 1929; - Paul Hensel, A.R. zum Gedächtnis, in: Festschrift für Paul Hensel, hrsg. von Paul Hofmann und Heinrich Rickert, 1930, 304-309; - Carl Siegel, A.R., ein Beitrag zur Geschichte des Neukantianismus, 1932 (umfassende Biografie); - Lilli Ramlow, A.R. und Herbert Spencer, Diss. Berlin 1933; - Eduard Spranger, A.R., in: Forschungen und Fortschritt, vol. 20, 1944, 129 f.; - Hermann Glockner, Philosophischen Lesebuch I-II, 1949, II, 230, 31§; - Siegfried Marck, am Ausgang des jüngeren Neukantianismus, 1949, in: Materialien zur Neukantianismus - Diskussion, hrsg. von Hans-Ludwig Ollig, 1987, 19-43; - Wolfgang Ritzel, Studien zum Wandel der Kantauffassung. Die Kritik der reinen Vernunft nach A.R., Hermann Cohen, Max Wundt und Bruno Bauch, 1952; - Friedrich Schneider, die Hauptprobleme der Erkenntnistheorie mit besonderer Berücksichtigung der Naturwissenschaften, 1959; - Matthias Jung, der Neukantische Realismus von A.R., Diss. Bonn, 1973; - Thomas E. Willey, Back to Kant. The revival of Kantianism in german social and historical thought 1860-1914, (Detroit) 1978; - Hans Ludwig Ollig, Neukantianismus. Texte der Marburger und der Südwestdeutschen Schule, ihrer Vorläufer und Kritiker, Reclam Universalbibl. Nr. 7875, 1982, 64-72; - Ders., (Hrsg. und Einleitung) Materialien zur Neukantianismus - Diskussion. Wege der Forschung Bd. 637, 1987; - H.L. Nastansky, R. Welter, Art.: Neukantianismus, in: Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie Bd. II, 1984, 989-990; - Klaus Christian Köhnke, Entstehung und Aufstieg, des Neukantianismus. Die deutsche Universitätsphilosophie zwischen Idealismus und Positivismus, Diss. Berlin: F.U. 1985, 1986, als stw Nr. 1087, 1993 (ausführliche Literatur zum Neukantianismus, Vorlesungstabellen und Skizzen!); - (Hg.) Jürgen Oelkers, Wolfgang K. Schulz, Heinz Elmar Tenoth, Neukantianismus. Kulturtheorie, Pädagogik und Philosophie, 1989; - Hartmut Holzey, Neukantianische Ethik, in: Geschichte der neueren Ethik. Zweiter Band: Gegenwart, hrsg. von Annemarie Pieper, 1992, 29-54; - Ders., der Neukantianismus, in: Philosophie im 20. Jahrhundert, Erstes Buch: Phänomenologie, Hermeneutik, Existenzphilosophie und Kritische Theorie, hrsg. von Anton Hügli und Paul Lübcke, 1992, 14-54; - Ders. (Hrsg. zus. Mit E.W. Orth), Neukantianismus, Perspektiven und Probleme, 1994; - Ders., Art. Neukantianismus in HWP (s.u); - Manfred Pascher, Einführung in den Neukantianismus, UTB Wissenschaft Nr. 1962, 1997, 14, 41, 67-69 (Lit.); - Ziegenfuß II, 351-354;-Metzke, 430; - Enc. Phil. (engl.) VII, 193-194; - HWP VI, 747-754 (Neukantianismus); - Dict. Of Phil a. Rel. (1989, 19962), 655; - Enz. Phil. U. Wiss. Th. Bd. 2, 989-990, Bd. 3, 623 f.; - Ph. Wb. (Kröner)22, 621; - DBE 8, 298; - Totok V. 56, 411, 713; - Metzler 2, 742-744; - Der Weg der Philosophie, Band II von Wolfgang Röd, München 2000, 365-369.
Wolfdietrich von Kloeden
Werkeergänzung:
Philos. Studien aus vier Jahrzehnten. [Repr.]. Saarbrücken 2007.
Letzte Änderung: 18.08.2007