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Band VIII (1994)Spalten 388-394 Autor: Adolf Lumpe

RIST, Johann (seit 1653 Johann von Rist), evangelischer Pfarrer von Wedel, bedeutender deutscher geistlicher und weltlicher Dichter, Poeta laureatus, Gründer des Elbschwanenordens, * 8. März 1607 in Ottensen in Holstein (jetzt zu Hamburg) als Sohn des evangelischen Pfarrers Caspar Rist (* 1581 in Nördlingen in Schwaben als Sohn des aus Göggingen bei Augsburg stammenden Hufschmieds Melchior Rist, ab etwa 1606 Pfarrer in Ottensen, + 1626 ebd.) und der Margarete geb. Ringemuth, + 31. Aug. 1667 in Wedel. - R. erhielt zunächst guten häuslichen Unterricht, besuchte dann das Johanneum in Hamburg und darauf das Gymnasium illustre in Bremen. Dann entschloß er sich, Geistlicher zu werden, und studierte deshalb an der damals neugegründeten Universität Rinteln Theologie bei Joh. Gisenius (Giessenius) und Josua Stegmann, welch letzterer auch erbauliche Lieder dichtete, von denen R.s spätere geistliche Poesie beeinflußt ist. Etwa um 1626 bezog er die Universität Rostock, wo er bei Joh. Tarnow Hebräisch, bei Joach. Jungius Mathematik und bei Angelo Sala Chemie, Pharmazie und Medizin, deren Kenntnis er als für einen Landpfarrer erforderlich erachtete, hörte. Daß er, wie Hansen (s. u., Lit.) behauptet, in den folgenden Jahren auch in Leiden, Utrecht und Leipzig studiert habe, läßt sich aus seinen Schriften nicht entnehmen und ist ganz unwahrscheinlich. Wie es scheint, wandte er sich zunächst nach Hamburg, wo er zusammen mit seinem Rostocker Studienfreund Ernst Stapel (* Lemgo i. Westf. als Sohn oder jüngerer Bruder des nachmaligen Pinneberger Amtmanns Franz Stapel, + in frühem Alter am 13. Okt. 1635 in Hamburg) Theaterstücke dichtete und aufführte, wobei er selbst als Darsteller auftrat, so in der 1630 unter dem Namen Ernst Stapels veröffentlichten, sicherlich unter R.s Beteiligung verfaßten »Irenomachia oder Friede und Krieg«. Um Michaeli 1633 trat er bei dem Landschreiber Heinrich Sager in Heide, dem Hauptflecken von Norderdithmarschen, als Hauslehrer der Kinder in Dienst. Dort führte er 1634 seinen »Perseus« (ein historisches Stück, das nicht von dem bekannten Sagenhelden, sondern von dem makedonischen Prinzen Perseus handelt) auf und verlobte sich mit Elisabeth Stapel, der Tochter oder jüngeren Schwester des genannten Pinneberger Amtmanns Franz Stapel, mit dessen Unterstützung er im Frühling 1635 zum Pfarrer des Marktfleckens Wedel in Stormarn an der Unterelbe unweit von Hamburg berufen wurde. Vorher erlebte er noch in Heide die furchtbare Sturmflut vom 8. Okt. 1634. Bald nach seinem Amtsantritt vermählte er sich noch im Frühjahr 1635 mit der genannten Elisabeth Stapel. R. blieb bis zu seinem Tod Pfarrer von Wedel. Als 1643 die Schweden unter Torstenson in Holstein einfielen, wurde Wedel und darin auch R.s Wohnung von einem Heerhaufen geplündert, wobei auch seine Bibliothek und die von ihm angelegten Sammlungen von Steinen, Erzen, Medaillen, alten Münzen, ausgegrabenen Urnen sowie chemischen, optischen und astronomischen Instrumenten geraubt wurden. Im schwedisch-dänischen Krieg von 1658 wurde R.s Pfarrhof noch einmal geplündert. R.s dichterischer Ruhm brachte ihm hohe Ehrungen ein. 1645 wurde er unter dem Namen »Daphnis aus Cimbrien« in den Pegnesischsn Blumenorden zu Nürnberg, 1647 als »der Rüstige« (Deutung des Namens »Rist«; vgl. die Latinisierung »Baptista Armatus« in seiner Schrift über die Rettung der deutschen Hauptsprache, s. u., Werke Nr. 4) in die Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen aufgenommen; 1653 wurde er von Kaiser Ferdinand III. als kaiserlicher Hofpfalzgraf (Comes Palatinus Caesareus) in den Adelsstand und zugleich (nach anderer, wohl unrichtiger Überlieferung schon 1644) zum Poeta laureatus erhoben (das ihm verliehene Wappen enthielt einen Schwan und einen Lorbeerkranz); in demselben Jahr erhielt er von Herzog Christian von Mecklenburg, der in Wedel und Hamburg viel mit ihm verkehrte, den Titel eines Mecklenburgischen Kirchenrats. Im Jahre 1660 gründete er selbst in Hamburg eine Sprach- und Dichtergesellschaft, den Elbschwanenorden, als deren Haupt er sich »Palatin« nannte; in diesen nahm er zahlreiche Dichter auf. Nachdem 1662 seine erste Frau gestorben war, heiratete er im selben Jahr (nach anderer Überlieferung 1664) die Witwe seines Freundes, des Weinhändlers Joh. Philipp Hagedorn, Anna geb. Badenhoop, die ihn überlebte. Er hinterließ drei Kinder aus erster Ehe. - R.s literarische Tätigkeit war umfangreich und vielseitig. Seine von ihm in mehreren Sammlungen veröffentlichten weltlichen Gedichte zeigen ihn als Anhänger von Martin Opitz; sie enthalten viel gelehrte Spielerei, bei der auch antike Götter und Göttinnen bei bildhaften Umschreibungen verwendet werden; in seinen Liebesdichtungen besingt er ersonnene Geliebte in kunstvollen Formen, in denen er sorgfältig erdachte Empfindungen zum Ausdruck bringt; auch erweist er sich als Meister ausführlicher und feinsinniger Naturbeschreibungen. Große Beliebtheit erlangte sein Lied »Daphnis ging vor wenig Tagen«. Durch seine ebenfalls von ihm in verschiedenen Sammlungen herausgebrachten 659 erbaulichen Lieder hat er in der schlimmen Zeit des Dreißigjährigen Krieges und den schweren Jahren danach viel Trost und Erhebung bewirkt. Diese frommen Lieder, zu denen er von bedeutenden Tonsetzern schöne und leicht eingängige Melodien komponieren ließ (von seinem Freund Michael Jakobi, * um 1618 in der Altmark, von 1649 an Kantor in Kiel, ab 1651 an der Johannisschule in Lüneburg, + 1663 daselbst, vertonte über 100 geistliche Lieder von R.; von Joh. Schop, 1641 als Kapellmeister in Hamburg bezeugt, später Ratsmusikus daselbst; u. a.), waren nicht für den offiziellen Gottesdienst, sondern für häusliche Andachten bestimmt; R. ließ in seiner Kirche zu Wedel nie eines von ihnen singen; gleichwohl gingen viele in kirchliche Gesangbücher ein. Bekannt sind besonders »O Ewigkeit, du Donnerwort«, »Auf, auf, ihr Reichsgenossen«, »Ermuntre dich, mein schwacher Geist«, »Hilf, Herr Jesu, laß gelingen«, »Werde Licht, du Stadt der Heiden«, »O Traurigkeit, o Herzeleid«, »O Jesu, meine Wonne«, »Werde munter, mein Gemüte«, »Man lobt dich in der Stille«; auch das aus dem 17. Jh. stammende, als Opus incerti auctoris überlieferte Lied »Brich an, du schönes Morgenlicht« wird ihm neuerdings zugeschrieben. Seine zahlreichen Gelegenheitsgedichte zu Hochzeiten, Leichenbegängnissen, Amtsantritten oder sonstigen örtlichen Begebenheiten zeigen ihn als gesuchten Meister der Kasualpoesie und bilden eine wertvolle Quelle für die Lokal- und Familiengeschichtsforschung. In seinen Zeitgedichten stellt er sich zunächst ganz auf die Seite der protestantischen Mächte; er preist Gustav Adolf, den er mit vielen seiner evangelischen Zeitgenossen als Beschützer der Glaubensfreiheit ansieht und dessen Tod in der Schlacht bei Lützen (1632) er beklagt; ebenso feiert er die Erstürmung Regensburgs durch Bernhard von Sachsen-Weimar (1633). Dann aber setzt sich bei ihm eine politische Betrachtungsweise durch; er erkennt die wahren Hintergründe des Krieges und tritt nun mit lebhafter Vaterlandsliebe für den Frieden und die Eintracht unter den Deutschen ein. 1640 veröffentlichte er ein Trauergedicht auf den von ihm verehrten Martin Opitz (+ 1639). 1647 erschien sein Drama »Das Friedewünschende Teutschland«; aus ihm stammt das früher vielgesungene Lied »Sichres Deutschland (bei R.: Sichers Teutschland), schläfst du noch?«; 1653 folgte »Das Friedejauchtzende Teutschland«. Beide Dramen sind teils in Versen, teils in Prosa abgefaßte allegorische Spiele; Beachtung verdienen darin auch die komischen Zwischenspiele in niederdeutscher Mundart, die eindrucksvolle Bilder aus dem ländlichen Leben der Zeit bieten. Seine »Depositio Cornuti Typographici« von 1654 stellt eine Gesellenweihe in einer Buchdruckeroffizin dar. Schließlich ließ R. ab 1663 insgesamt sechs »Monatsgespräche« erscheinen, welche die Form von auf die Monate Januar bis Juni verteilten Unterredungen zwischen Palatin (d. h. Rist, s. o.) und den ihn auf seinem Wedeler Pfarrhof besuchenden literarischen Freunden haben und die Frage erörtern, was jeweils der edelste von allen unter einen bestimmten Begriff fallenden Gegenständen ist; so wird im Januargespräch als das alleredelste Naß die Tinte, im Februargespräch als das alleredelste Leben das Landleben, im Märzgespräch als die alleredelste Torheit die Suche nach dem Stein der Weisen, über die er schon früher in seinem »Philosophischen Phoenix« gehandelt hat, im Aprilgespräch als die alleredelste Belustigung kunst- und tugendliebender Gemüter die Malerei, mit der sich R. ebenfalls befaßte, im Maigespräch als die alleredelste Erfindung die Lese- und. Schreibkunst und im Junigespräch als die alleredelste Zeitverkürzung die Todesbetrachtung bestimmt; diese Monatsgespräche wirken durch ihren leichten, behaglichen Plauderton unterhaltend und bieten zahlreiche wertvolle Nachrichten über R.s Leben und seine Zeit. - Der Ruf der hohen Gelehrsamkeit, den R. genoß, führte dazu, daß er auch zum Helden einer Hamburger Ortssage wurde, in der erzählt wird, wie er mehrfach vergeblich versucht habe, die nach dem Volksglauben in den Blankeneser Bergen hausenden Zwerge zu beschwören. - J. R., der selbst von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges nicht verschont geblieben ist, hat durch seine Dichtungen und Prosaschriften den Deutschen seiner Zeit Trost und Aufrichtung gewährt. Unter den evangelischen geistlichen Dichtern des 17. Jh.s ist er neben Paul Gerhardt als der bedeutendste zu bezeichnen; in seiner weltlichen Poesie hat er die Lehren von Martin Opitz in vorzüglicher Weise zur Anwendung gebracht; als belehrender Schriftsteller hat er in geistvoller und abwechslungsreicher Form zur Bildung und Besserung des lesenden Publikums beigetragen.

Quellen: Christliche Sterbekunst, auß Luc. 18, 13, in einer Leichenpredigt über Joh. Ristium, Com. Pal. Caesar. und Pastorem zu Wedel, vorgestellet von Joh. Hudemann. Hamb. 1667; Henning Witte, Memoriae theologorum nostri saeculi clarissimorum, Frankfurt a.M. 1672, 1674, renovatae 1685, 1578-1582; Moller, Cimb. lit. I, 546-554; - Zedler XXXI, 1744-1746; - Jöcher III, 2113.

Werke: 1. Weltliche Gedichte: Musa Teutonica, Hamburg 1634; Poetischer Lustgarten, ebd. 1638; Kriegs- u. Friedensspiegel, ebd. 1640; Lob-, Trauer- u. Klagegedicht auf Martin Opitz, ebd. 1640; Florabella, o. O. 1644, Hamburg 1651; Poetischer Schauplatz, ebd. 1646; Galathee, ebd. 1646; Neuer Teutscher Parnass, Lüneburg 1652. - 2. Geistliche Gedichte: Himmlische Lieder, Lüneburg 1643 (zuerst ebd. 1642 in 5 Hh. erschienen); Neuer Himmlischer Lieder Sonderbahres (d. h. vorzügliches) Buch, ebd. 1651; Sabbahtische Seelenlust, ebd. 1651; Alltägliche (d. h. für die Wochentage bestimmte) Hausmusik, ebd. 1654; Musikalische Festandachten, ebd. 1655; Musikalische Katechismusandachten, ebd. 1656; Geistlicher poetischer Schriften Erster u. Zweiter Teil, ebd. 1657 u. 1658; Musikalische Kreuz-, Trost-, Lob- u. Dankschule, ebd. 1659; Musikalisches Seelenparadies, ebd. 1660; Passionsandachten, Hamburg 1664. - 3. Dramen: Perseus, Hamburg 1634; Das Friedewünschende Teutschland, o. O. 1647, mehrfach gedr., so Hamburg 1649; Das Friedejauchtzende Teutschland, Nürnberg 1653; Depositio Cornuti Typographici, geschrieben Wedel 1654, gedr. Lüneburg 1655, neu hrsg. v. Karl Theodor Gaedertz, in: Akademische Bll. 1, Lüneburg 1886, 385-412. 441-470; Mitverf. v.: Ernst Stapel, Irenomachia od. Friede u. Krieg, Hamburg 1630, mehrmals aufgelegt. - 4. Abhh.: Philosophischer Phoenix, Hamburg 1636; Baptistae Armati (d. i. Joh. Rist, s. o. ) vatis Thalosi (Anagramm f. Holsati) Rettung der Edlen Teutschen Hauptsprache, wider alle deroselben muhtwillige Verderber und alamodesierende Aufschneider, in (4) unterschiedenen Briefen, allen dieser prächtigsten und vollenkommensten Sprach aufrichtigen teutschen Liebhaberen für Augen gestellet. Anno 1642. Hamburg. Getruckt und Verlegt durch Heinrich Werner; Der Adeliche (d. h. vollkommene) Hausvatter, Lüneburg 1650. - 5. Lobrede an Kaiser Ferdinand den Dritten, als K(aiserliche ) M(ajestät) ihn durch den Grafen Tschernin mit Adelichen Freiheiten, Schild, Helm und Wapen, auch der Poetischen Lorberkrohn allergnädigst hatte verehren lassen, Hamburg 1653. - 6. Monatsgespräche: Das Aller Edelste Nass Der Gantzen Welt, Hamburg 1663; Das Aller Edelste Leben Der Gantzen Welt, Frankfurt 1663; Die Aller Edelste Thorheit Der Gantzen Welt, Hamburg 1664; Die Aller Edelste Belustigung Kunst- und Tugendliebender Gemühter, Frankfurt 1666; Die Aller Edelste Erfindung Der Gantzen Welt, Hamburg 1667; Die Aller Edelste Zeit-Verkürtzung Der Gantzen Welt, Frankfurt 1668. - 7. Ausw.-Ausg.: Dichtungen v. J. R., hrsg. v. Karl Goedeke u. Edmund Goetze, Leipzig 1885 (darin das Friedewünschende Teutschland, die Zwischenspiele des Friedejauchtzenden Teutschlands, Zeitgedichte, weltliche u. geistliche Gedichte). - 8. GA: J. R., Sämtliche Werke, hrsg. v. Eberhard Mannack u. a. (i. d. R. Ausgg. dt. Lit. d. 15. bis 18. Jh.s) b. Walter de Gruyter, Berlin, bisher erschienen: Bd. I: Dramatische Dichtungen: Irenomachia, Perseus, 1967; Bd. II: dass.: das Friedewünschende Teutschland, das Friedejauchtzende Teutschland, 1972; (Bd. III fehlt noch;) Bd. IV: Epische Dichtungen: das alleredelste Naß, das alleredelste Leben, 1972; Bd. V: dass.: die alleredelste Torheit, die alleredelste Belustigung, 1974; Bd. VI: dass.: die alleredelste Erfindung, die alleredelste Zeitverkürzung, 1976; Bd. VII: Philosophischer Phoenix, Rettung des Phoenix, Teutsche Hauptsprache, Adelicher Hausvatter, 1981.

Bibliographie: Goedeke III, § 182, 79-87.

Lit.: J. R. u. seine Zeit, aus den Qu. dargest. v. Theodor Hansen, Halle 1872; - Karl Theodor Gaedertz, J. R. als niederdt. Dramatiker, in: Jb. d. Ver. f. niederdt. Sprachforsch. 7, Bremen 1881, 101-172; - Albert Rode, Das Elbschwanenbüchlein, Hamburg 1907; - Wilhelm Krabbe, J. R. u. das dt. Lied: e. Btr. z. Gesch. d. Vokalmusik d. 17. Jh.s, Diss. Berlin 1910; - A. M. Floerke, J. R. als Dramatiker, Diss. Rostock 1918; - Oskar Kern, J. R. als weltlicher Lyriker, Marburg/Lahn 1919, Neudr. New York 1968; - R. Kipphan, J. R. als geistlicher Lyriker, Diss. Heidelberg 1924; - Alfred Jericke, J. R.s Monatsgespräche, Berlin 1928; - Otto Heins, J. R. u. das niederdt. Drama d. 17. Jh.s (Btrr. z. dt. Lit.wiss. 38), Marburg/Lahn 1930, Nachdr. New York 1968; - Otto Mensing, Ist J. R. der Verf. der »Holsteensche Rüggeloepers«?, in: Jb. d. Ver. f. niederdt. Sprachforsch. (Niederdt. Jb.) 63/64, Bremen 1937/38, 73-80; - Hans Arnold Plöhn, J. R. u. sein Geschlecht, in: Familiengeschichtl. Bll. 41, Leipzig 1943, 223-230; - Ernst Sommer, Wer schuf das Lied »Sichers Deutschland, schläfst du noch?«?, in: JLH 2, 1956, 127-130; - Hans Friese, Brich an, du schönes Morgenlicht: Werden u. Wirken des Dichters J. R., Ev. Verlagsanstalt, Berlin 1961; - Erich Lüth, J. R.: Poeta laureatus in Wedel, in: Der Schriftsteller (Zs. d. Vereinigung d. dt. Schriftstellerverbände) 15, Hamburg 1962, 161-165; - Ulrich Moerke, Die Anfänge weltlicher Barocklyrik in Schleswig-Holstein: Hudemann, R., Lund (Kieler Stud. z. dt. Lit.gesch. 8), Neumünster 1972; - Sagen aus Hamburg, hrsg. v. Gundula Hubrich-Messow (i. d. R. Husum-Taschenbücher), Husum 1986, Nr. 46, 53 f.: Die Unterirdischen z. Blankenese u. Herr R.; - Hansjörg Martin u. Till Martin, Ein Mannsbild zw. Himmel u. Erde: 72 Stunden aus dem Leben des Pastors u. Dichters J. R., Hamburg 1987; - Hans V. Böttcher, J. R. u. die Stadt Danzig: Zuschr. der Dichtung »Neues musikalisches Seelenparadies«, 2. Tl., an die Stadt Danzig i. J. 1662, Lübeck 1991; - ADB XXX, 79-85; - RE XVII, 19-22; - RGG V, 1112; - A. F. W. Fischer, Kirchenliederlex. II, Gotha 1879, Nachdr. Hildesheim 1967, 466 f.

Adolf Lumpe

Literaturergänzung:

2007

"Ewigkeit, Zeit ohne Zeit". Gedenkschrift zum 400. Geb. d. Dichters u. Theologen J.R. Hrsg. von Johann Anselm Steiger. Neuendettelsau 2007; - Sigmund von Birken, Werke u. Korrespondenz. Hrsg. von Klaus Garber. Bd. 9: Der Briefwechsel zwischen Sigmund von Birken und Georg Philipp Harsdörffer, Johann Rist, Justus Georg Schottelius, Johann Wilhelm von Stubenberg und Gottlieb von Windischgrätz. Hrsg. von Hartmut Laufhütte und Ralf Schuster. Teil 1, Texte - Teil 2, Apparate u. Kommentare. Tübingen 2007; -

2009

Anne-Charlott Trepp, Von d. Glückseligkeit, alles zu wissen. Die Erforschung d. Natur als religiöse Praxis in d. frühen Neuzeit. Frankfurt/M. 2009.

Letzte Änderung: 10.07.2010