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Band VIII (1994)Spalten 716-723 Autor: Hugo Altmann

ROSSETTI, Christina (Rufname) Georgina, engl. Lyrikerin u. (rel.) Schriftstellerin, * 5.12. 1830 London, + 29.12. 1894 ebd. - Das jüngste Kind des it. Dichters Gabriele R. (1783-1854, als Mitglied der Carbonari 1821 proskribiert, nach 3 J. in Malta seit 1824 als Danteforscher Prof. am King's College in London) u. seiner Ehefrau Frances Mary Lavinia Polidori (Tochter Gaetano P.s [1764-1853], Sekr. des Gfn. Alfieri, u. Schwester John Williams, der als Lord Byrons Arzt mit diesem gereist war u. 1821 Selbstmord begangen hatte) wurde in Charlotte Street, im vornehmen Viertel des Portland Place, geb., wie ihre Geschwister - Maria Francesca (1827-1876, 1873 anglik. Ordensschwester), der Maler u. Dichter Gabriel Charles gen. Dante Gabriel (1828-1882) u. William Michael (1829-1919) - anglik. getauft u. wie diese zu Hause v. der Mutter erzogen u. unterrichtet, die aus einer it.-engl. Erzieherfamilie stammte u. selbst bis zu ihrer Heirat (1826) Gouvernante bei Sir Patrick Macgregor gewesen war. Wie ihre ganze Familie war C. ao. talentiert, v. großer Intelligenz u. Kreativität, bestens vertraut mit der engl. u. der it. Sprache mehrere ihrer Gedichte sind in It.) u. Lit., durch enge Bande der Zuneigung u. des Verstehens geeint u. zeigte eine ähnliche Frühreife wie die Geschwister. Die ersten erhaltenen Verse schrieb sie mit 12 J. z. Geb. ihrer Mutter am 27. Apr. 1842, u. Großvater G. Polidori druckte sie auf seiner Privatpresse; in gleicher Weise erschien 1845 (1847?) ein kleiner GedichtBd. Der v. ihren Brüdern u. deren Freunden 1848 begr. künstlerischen Erneuerungsbewegung der Präraffaeliten (Präraffaelit. Bruderschaft [PRB]) war sie v. Anfang an eng verbunden u. verfaßte, obwohl erst 19 J., f. deren Zschr. »The Germ« (4 Hh., 1850) unter dem Pseud. Ellen Alleyne 7 Gedichte v. großer Schönheit (in H. 1, 1. Jan.: »An End« u. »Dream Lane«, in den folgenden u.a. das bes. bemerkenswerte »The Dream«). Damit erwies sie sich noch vor dem älteren D. G. als vielversprechende Poetin u. war die erste, die dichterisch auf die neue Bewegung hinwies. Auch in anderen Zschrr. erschienen ihre Gedichte. 1849 saß sie, die auch selbst malte, D. G. Modell f. die Jungfrau Maria in seinem Ölgemälde »Ecce Ancilla Domini«, das 1850 vollendet u. 1886 v. der Nat. Gallery London erworben wurde (heute in der Tate Gallery ebd.); es gilt als reinster Ausdruck der präraffaelit. Ideen. Als die Familie 1851 durch die Krankheit des Vaters in finanzielle Bedrängnis geriet (er hatte 1847 wg. Augenleidens die Professur aufgeben müssen) u. eine billigere Wohnung im Stadtteil Camden Town (Mornington Crescent) nahm, eröffnete die Mutter mit C. u. M. F. dort eine Tageschule f. gehobene Töchter (dame school); als diese trotz aller Anstrengungen fehlschlug, machten sie Anfang 1853 dens. Versuch in Frome (Gfsch. Somerset), in dessen Nähe C.s Tante Charlotte Polidori als Gouvernante b. Marquess of Bath (Longleat House) wirkte. Nachdem W. M., der als Finanzbeamter die Hauptstütze der Familie war, 1854 Eltern u. Schwestern ein komfortableres Heim bieten konnte, war es C., die einen Großteil ihres Lebens im Familienkreis verbrachte, wieder möglich, sich den häuslichen Pflichten sowie kirchl.-karitativer Arbeit zu widmen. Als er 1874 heiratete, wollte er Mutter u. Schwester f. immer im Haushalt behalten, doch wurden die psychol. Schwierigkeiten zw. C. u. seiner Frau Emma Lucy (1843-1894) nach 2 J. so offenkundig, daß C. u. Mutter in ein Haus am Torrington Square umzogen. Auch mit D. G.s Frau Elizabeth Siddal (+ 1862) hatte C. sich nicht gut verstanden. - Die tiefe rel. Veranlagung des zarten Mädchens hatte sich schon in frühen J. gezeigt. Dementspr. ist ihr lit. Schaffen, Dichtung wie Prosa, weitgehend rel. Themen gewidmet. Ihre v. George Herbert (1593-1633; s.d.) u. Henry Vaughan (um 1622-1696) beeinflußte schlichte, aber formvollendete rel. Lyrik ist so echt u. tief wie nie zuvor in d. engl. Lit. Da sie, zumindest als Jugendliche, sich nach dem väterl. Vorbild f. die it.-nat. Sache begeisterte, war sie der röm.-kath. Kirche auch v. daher abgeneigt, doch hatte ihre gefühlvolle Frömmigkeit einen ausgeprägt hochkirchl. Charakter. Namentl. v. der Oxford-Bewegung (S meinen Art. »Pusey« im ErgBd.) war sie stark beeinflufßt, u. zwar nicht nur in glaubensmäßiger, sondern auch in dichterischer Hinsicht (Newman, Keble [s.d.], J. M. Neale). Ob allerdings ihr zweimaliger Verzicht auf die Ehe ausschließlich rel.-konfessionelle Gründe hatte, wie immer wieder zu lesen ist, oder sogar einem Ideal spiritueller Reinheit entsprang, das Selbstverleugnung verlangte, wird v. jüngeren Forschern (Gaunt, Hönnighausen) mit einem Fragezeichen versehen. (Als der Maler James Collinson [um 1825-1881], eines der 7 Mitgll. der PRB, den sie sehr liebte, im Mai 1850 endgültig kath. wurde - er hatte dies schon einmal getan, weshalb sich C. seinem Werben verschlossen hatte, war aber im November 1849 (1848?) wieder anglik. geworden - löste sie ostentativ ihre Verlobung mit ihm. Und 14 J. später, 1864, wies sie Charles Bagot Cayley, einen alten Schüler ihres Vaters, vermutlich deshalb zurück, weil er keinen rel. Glauben besaß. Doch blieben sie bis zu seinem Tod 1883 Freunde, u. zu ihrem Bruder W. M., der Rel. in jeglicher Form verwarf, hatte sie ein sehr inniges Verhältnis). C. litt viel unter schlechter Gesundheit, u. 1871-1873 hing ihr Leben durch eine Attacke des schmerzhaften u. entstellenden Graves' Disease (exophthalmic bronchocele), einer seltenen Form der Basedowschen Krankheit, an einem Faden. Danach ging es ihr gesundheitlich nie wieder gut. Bevor sie 1891 v. tödl. Krebs befallen wurde, galt sie als mögliche Nachfolgerin Alfred Lord Tennysons (1809-1892) als »Poet Laureate«. Sie starb im Haus am Torrington Square u. wurde am 2.1. 1895 im Familiengrab auf d. Friedhof v. Highgate bestattet. Im Brit. Museum, in dem sie viel geforscht hat, wird eine große Haarlocke v. ihr aufbewahrt (heute in der Brit. Library). Eine Ausstellung in London steht kurz bevor. - Das erste bedeutende Werk der genialen Dichterin, »Goblin Market, and Other Poems«, 1862, ist zugleich ihr bestes, u. die Höhe, zu der sie darin aufstieg, erreichte sie später nicht mehr. Vordergründig ein entzückendes Märchen in leichtfüßigem Versmaß, ist das Titelgedicht weder lustig noch trivial, sondern bedrohend u. unheimlich u. wie die späteren Veröff. voll tiefer Symbolik. Eigenständig in Idee, Stil u. Aufbau, erzählt es die Gesch. Lauras, die den Verlockungen der magischen Früchte (= weltliche Freuden, verbotene Liebe) nachgibt, die v. den heimtückischen Goblins (Kobolden) feilgeboten werden. Schmachtend nach mehr - was ihr die Goblins verweigern - wird sie krank u. stirbt beinahe. Ihre Schwester Lizzy widersteht um Lauras willen den Versuchungen der Früchte u. erlöst sie. Ebenso phantasievoll-schöpferisch wie der »Ancient Mariner« Coleridges (s.d.), ist »Goblin Market« hinsichtlich der Einsicht in nichtmenschliche geistige Wesen des Jenseits nur Shakespeare vergleichbar. Die Smlg. ist v. D. G. - der auch andere Schrr. C.s illustrierte - mit dem unvergleichlichen Frontispiz u. einer weiteren Zeichnung ausgestattet. Auch das Titelgedicht der zweiten bedeutenderen Smlg., »The Prince's Progress...«, 1866, ist mehr als die Gesch. der Prinzessin, die in ihrem Turm auf den ihr bestimmten Bräutigam wartet, bzw. des Prinzen, der sich aufmacht, um seine Braut zu suchen, u. der auf dem langen, mühsamen Weg erst der einen, dann der anderen Verlockung nachgibt, bis er zu spät ankommt u. seine Braut tot ist. Vielmehr stellt seine Pilgerschaft die Bewährungsproben der Seele dar, die sie nicht besteht. So sind »Goblin Market« u. »The Prince's Progress« voll düsterer Schwermut durch die bei C. immer wiederkehrenden Themen von versäumtem Glück, verbotener Liebe, Eitelkeit u. Vergänglichkeit der Welt. - Trotz ihrer schweren Krankheit, derzufolge sie sich fast ganz v. der Öffentlichkeit zurückzog, veröff. C. 1872 Kinderverse u.d.T. »Sing-Song« (urspr. v. ihr selbst ill., dann v. Arthur Huges [1832-1915], der der PRB nahestand), deren helles, fröhliches Klingen die Leichtigkeit ihres »Fingersatzes« u. ihre Reimbeherrschung erweist. Etwas v. dieser Einfachheit besitzen auch ihre lieblichen Weihnachtslieder, v. denen »In the Bleak Mid-Winter« in der Vertonung v. Gustav Holst sehr populär ist. - Nach Abklingen ihrer Krankheit, ab 1874, verfaßte C. hauptsächlich rel. ErbauungsSchrr., die zwar einen geringeren lit. Rang besitzen als ihre Dichtung, aber dank ihrer Verlegung durch die Soc. for Promoting Christian Knowledge in London eine weite Verbreitung hatten u. wahrscheinl. mehr zu ihrer Popularität beitrugen, als es ein zweiter »Goblin Market« hätte tun können. Aber auch die f. C. typischen Zyklen entstanden erst ab dieser Zeit, als erster 1874 die GebetSmlg. »Annus Domini«. Die Meditationen »Seek and Find« erschienen 1879. Zu den Festtagen des Kirchenkalenders verfaßte sie HllBiographien, in die sie die im Viktorianismus beliebten u. von ihr bes. gepflegten Blumenembleme einflocht (»Called to be Saints...«, 1881). Anmerkungen zu den 10 Geboten folgten 1882 (1883?) u.d.T. »Letter and Spirit«. Ein persönliches Tagebuch, das nicht nur eine Reise nach Schottland beschreibt, sondern oft unscheinbare Begebenheiten zu erbaulichen Erwägungen benutzt, erschien 1885 (»Time Flies...«). Nicht als bibelwiss., sondern als erbaul. (»devotional«) Komm. z. Apk. veröff. sie 1892 »The Face of the Deep«, worin sie - die in der Bibel mehr einen symbolischen als den Literalsinn sieht - auch eigenständige Deutungen einbringt. - Bereits 1881 war die Lyrik-Smlg. »A Pageant, and Other Poems« erschienen, deren Titelgedicht wiederum nicht an »Goblin Market« heranreicht, aber wie dieser begleitet ist v. Lyrik v. großer Schönheit. Sie enthält auch den Sonettenzyklus »Monna Innominata« (Namenlose Dame), worin C. den in ihren Werken immer wieder hervortretenden Zwiespalt u. bitteren Kampf zw. spontanem Begehren nach irdischer Liebe u. asketischer Entsagung, den quälenden Gegensatz v. Diesseits u. Jenseits, das Ringen um das Geheimnis v. Leben u. Tod stark verdichtet, so daß diese Sonette inhaltlich das Gegenstück zu Elizabeth Barrett-Brownings »Sonnets from the Portuguese« (1850) darstellen. Allerdings darf man den Einfluß ihrer persönlichen Entsagung (s.o.) auf ihre Dichtung nicht überbewerten, sondern muß auch die bewußte Übernahme lit. Traditionen (v.a. Dante - Beatrice) u. den Einfluß des Zeitgeschmacks beachten. Jedenfalls haben wenige Dichter die Agonie der Enttäuschung u. hoffnungslosen Liebe mit ders. Schärfe ausgedrückt wie C., u. viel von diesem Geist durchweht auch ihre rel. Dichtung. Auch Ps. 129, »Out of the Deep«, der v. den Dichtern des Fin de siècle immer wieder wg. des in ihm zum Ausdruck kommenden Verworfenheitserlebnisses und Weltschmerzes herangezogen wird, hat C. paraphrasiert. Aber es gibt auch ganz andere Töne, etwa in dem Gedicht »Another Spring«, worin C. schon 1857 wünscht, nach dem Prinzip »Carpe diem« gehandelt u. sich an den verführerischen Frühlingsblumen ergötzt zu haben, anstatt auf den Sommer (Reife) zu warten. Für die Form des Sonetts besaß C. eine bes. Begabung, u. ihre besten Stanzen können sich mit denen D. G.s messen, wobei sie das Fehlen seiner Großartigkeit durch Leichtigkeit u. Einfachheit wettmacht. Seiner Einbildungskraft u. darstellerischen Stärke kommt sie jedoch außer in »Goblin Market« nicht nahe. Überall sonst ist sie, wie die meisten Dichterinnen, stark subjektiv u. wenig kreativ. Das plaziert sie unter E. Barrett-Browning, deren Inhalte auch eine größere Bandbreite besitzen, doch steht sie hinsichtl. künstlerischem Aufbau, Reinheit der Diktion u. Musikalität der Sprache weit über jener diesbzgl. ziemlich sorglosen Autorin (von der C. einmal sagte, daß sie - wenn weniger glücklich - eine bessere Dichterin gewesen wäre). Wo Natur u. Kunst sich vereinen, sind C.s Gedichte exquisit. »Dream Love«, »An End«, »L. E. L.«, »A Birthday«, »An Apple Gathering« können als einige v. vielen Beispielen des vollkommenen lyr. Gedichts angeführt werden. Und die Verse »Passing away, saith the World, passing away...« über die Vergänglichkeit alles Irdischen (aus: »Old and New Year Ditties III«) wurden v. dem Dichter Algernon Swinburne (1837-1909) als »das edelste sakrale Gedicht unserer Sprache« begrüßt. Und der LitKritiker Sir Edmund Gosse (1849-1928) pries sie 1897 ohne übertreibung als eine der besten Dichterinnen der Welt. Häufig verwendet C. in ihren Versen die im Viktorianismus beliebte emblematische Blumensprache. Viele ihrer rel. Gedichte sind zu Zyklen (s.o.) wie »Songs for Strangers and Pilgrims«, »Diverse Worlds«, »Time and Eternity«, »New Jerusalem and Its Citizens« zusammengefaßt. Ihre unveröff. Gedichte, darunter viele, die in Zschrr. erschienen waren, wurden v. ihrem überlebenden Bruder W. M. 1896 als »New Poems« hrsg. Vorangestellt ist ihr Porträt im Alter v. 18 J. nach einer Skizze D. G.s. Diese Verse sind meist themat. zu unbedeutend od. zu unvollkommen, um ihren Ruf zu mehren. Aber selbst ihre unbedeutendsten Gedichte besitzen meist einen Hauch v. Genialität, der sie erhaltenswert macht. - Porträts: 1. v. D. G.s Hand: »Ecce Ancilla Domini« (s.o.; Abb.: Waugh, Taf. [II]; FarbAbb.: The Tate Gallery, an ill. companion .., London 1979, 2. Aufl. 1981, S. 52); Kreidezeichnung, 1866 (Nat. Portrait Gallery; Abb.: EBrit); drei bemerkenswerte Porträts v. Mutter u. C., Oktober 1877; 2. Photographie v. Lewis Carroll, 7. Okt. 1863: D. G., C., Mutter u. W. M. (Abb.: Cambridge Guide.

Hauptwerke: 1. Lyrik: 7 Gedichte in »The Germ. Thoughts towards Nature in Poetry, Lit. and Art«, 4 Hh., 1850 (ab H. 3: Art and Poetry, being Thoughts towards Nature); Goblin Market, and Other Poems, Cambridge u. London 1862; 1875 (zus. mit folgendem); The Prince's Progress, and Other Poems, 1866; 1875; Sing-Song: A Nursery Rhyme Book, 1872; verm. 1893; A Pageant, and Other Poems, 1881; Poems, 1890; Verses, 1893; New Poems. Ed. by W. M. Rossetti, 1896; The Poetical Works of C. R., ed. with Memoir and Notes by W. M. R., London 1904; Nachdr. 1968 u. 1971; Poems. (Everymans's Library: Pocket Poets), London o. J. (1994 noch erhältlich). - 2. Prosa (rel. ErbauungsSchrr.): Commonplace Book, and Other Short Stories, 1870; Annus Domini, 1874; Speaking Likenesses, 1874 (Kindergeschichten); Seek and Find, 1879; Called to be Saints: the Minor Festivals, 1881; Letter and Spirit, 1882 od. 1883; Time Flies. A Reading Diary, 1885; The Face of the Deep: A Devotional Commentary on the Apocalypse, 1892. - 3. Briefe: The Family Letters of C. G. R., ed. by W. M. R., 1908; Nachdr. 1968; Three Rossettis: Unpublished Letters. Ed. by Janet Camp Troxell, Cambridge (Mass.), 1937 (untersucht die Brüder u. C. anhand ihrer Briefe, mit vielen interessanten Details).

Lit.: William E. Fredeman, Pre-Raphaelitism: A Bibliocritical Study, Cambridge (Mass.), 1965; - W. M. Rossetti (Ed.), D. G. R. - His Family Letters, with a Memoir, 2 Bde. 1895; - Ellen A. Proctor, Memoir of C. R., London 1895; - Sir Edmund Gosse, Modern Engl. Lit., 1897; - Mackenzie Bell, The Life of C. R., 1898; - Elizabeth Cary, The R.s: D. G. and C., London 1900; - Evelyn Waugh, R. His Life and Works, 1928, 2. Aufl. 1931, neu hrsg. v. John Bryson, London: Duckworth, 1975; - Mary A. (F.?) Sandars, The Life of C. R., 1930; - Birkhead, 1930; - Dorothy M. Stuart, C. R. (Everyman's Library), 1930; - Eleanor W. Thomas, C. G. R., London 1931; 1966; - Fredegond Shove, C. R.: A Study, 1931; - R. D. Waller, The R. Family, Manchester 1932; - F. Dubslaff, Die Sprachform der Lyrik C. R.s, 1933; - B. I. Evans, The Sources of C. R.'s »Goblin Market«, in: Modern Language Review 28, 1933, 156-165; - H. Rossetti-Angeli, D. G. R., His Friends and Enemies, London 1949; - M. Zaturenska, C. R. A Portrait with Background, New York 1949; - Samuel C. Chew, The Nineteenth Century and After, in: Albert C. Baugh (Hrsg.), A Literary Hist. of Engl., London o. J. (1951?), 1296, 1426 f.; - M. Sawtell, C. R., Her Life and Rel., ebd. 1955; - H. N. Fairchild, Religious Trends in Engl. Poetry IV, New York 1957; - Friedrich Schubel, Engl. Lit.Gesch. III: Romantik u. Viktorianismus. (Smlg. Göschen, 1124), Berlin 1960, 2. neu bearb. Aufl. 1972, 141 f.; - Josef Raith, Gesch. der engl. Lit., 3. Aufl. 1961; - Lona Mosk Packer, C. R., Berkeley (Cal.), 1963 (Erg. Bells, mit neuen Ergebnissen u. revidierter psychol. Analyse); - Gisela Hönnighausen, C. R. als viktorianische Dichterin, Diss. Bonn 1969; - dies. (Hrsg.), Die Präraffaeliten. Dichtung, Malerei, Ästhetik, Rezeption, Stuttgart 1992; - Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Aufl., XVII, 1907, 162; - Art. Polidori, John William, in: DNB; - Richard Garnett (+), Art. in: DNB XVII, 1909, 282-284; - ders., Art. R., D. G., in: ebd. 284-289; - ders., Art. R., Lucy Madox, in: ebd. 289 f.; - M. W. Brockwell, Art. Collinson, James, in: Thieme-Becker VII, 1912 (Nachdr. 1964) 240; - Der Große Herder, 4. Aufl., X, 1935, 305; - Sir Paul Harvey, The Oxford Companion to Engl. Lit., 3. Aufl. 1946, Nachdr. 1966, 316 (The Germ), 324 (Goblin Market), 638 (The Prince's Progress), 681 (R., C. G.); - RGG V, 1961, 1190; - H. Th. Flemming, Art. R., D. G., in: Kindlers Malerei-Lexikon V, 1968, 131-134; - Michael Stapleton, The Cambridge Guide to Engl. Lit., 1983, 762 f.; - William Gaunt, in: EBrit, 15. Aufl., Ausg. 1986, vol. 10, 192-194 (C.; D. G.; Gabriele).

Hugo Altmann

Literaturnachträge

Nachtrag Christina Rossetti: George Watson (Ed.), The Concise Cambridge Bibliogr. of Engl. Lit. 600-1950. 2. Aufl, 1965, 151, 194f., 262.

Letzte Änderung: 06.03.2003