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Verlag Traugott Bautz
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RUBENS, Peter Paul, * 28.6. 1577 in Siegen (Westfalen), † 30.5. 1640 in Antwerpen. Berühmtester Maler des Barock und zugleich wichtiger Diplomat der spanischen-habsburgischen Krone. Wichtigster Vertreter der flämischen Malerei, Zeitgenosse u.a. von Caravaggio, Velasquez und Rembrandt. Als Künstler übte R. einen großen Einfluß aus, den er selbst gezielt zu steuern wußte. Er beauftragte Kupferstecher, von seinen Gemälden graphische Reproduktionen zu fertigen, mit denen er den Kunstmarkt Europas überflutete. In größerem Stil als Rembrandt betrieb er den Werkstattbetrieb als Wirtschaftsunternehmen. Neben zahlreichen Schülern hatte R. Kollegen engagiert, die nur für Spezialaufgaben, wie Tiere oder Stilleben, zuständig waren. Es wundert bei diesem von R. professionell geführten Atelier nicht, daß fast 3000 Werke, Gemälde, Stiche, Skizzen und Zeichnungen, auf uns gekommen sind. R. war jedoch ein vielseitiger Mann, der nicht nur als Künstler und erfolgreicher Werkstattleiter, sondern auch als Diplomat und Politiker großen Einfluß hatte und eine wichtige Rolle in seiner Zeit spielte. - Geboren wurde R. am 28. Juni 1577 als sechstes von sieben Kindern von Jan Rubens und Maria Pypelincks in Siegen, Westfalen. Sein Vater Jan war ein in Italien ausgebildeter Rechtsanwalt und Schöffe in Antwerpen. 1568 mußte er mit seiner Familie im Zuge der Religionsunruhen - Jan R. war reformiert - nach Köln fliehen und arbeitete als Berater der Gemahlin von Wilhelm von Oranien, Anna von Sachsen. Eine Affäre mit ihr, ob real oder nur fingiert, half zwar Wilhelm, die ungeliebte Gattin per Scheidung loszuwerden, brachte R. aber 1570 in das Gefängnis auf der Festung Dillenburg. Nur die beharrliche Fürsprache seiner Frau Maria befreite ihn, künftig stand er unter Hausarrest in Siegen. 1578, ein Jahr nach Peter Paul R.s Geburt, durfte die Familie wieder nach Köln umsiedeln. Nach dem Tod Jan R.s 1587 wechselte die Witwe mit ihren Kindern den Wohnsitz erneut: sie zog zurück nach Antwerpen. Dort besuchte der junge R. die Lateinschule und erwarb, nach Aussage der Mutter, früh Selbständigkeit. Auf dem Landschloß der Gräfin Marquerite de Ligne, der Witwe des Grafen von Lalaing, diente R. einige Monate als Page, eine Ausbildung, die ihm später sehr zugute kommen sollte. Danach erfüllte sich R. seinen Traum indem er Malunterricht nahm und Schüler von drei Malern, Tobias Verhaecht, Adam van Noort und Otto van Veen wurde. 1598 schloß R. seine Lehrzeit ab, und durfte sich Freimeister und Mitglied der Lucasgilde nennen. Aber nicht in Antwerpen startete R. seine künstlerische Karriere, vielmehr zog es ihn 1600 nach Italien. - Der Herzog von Mantua, Vincenzo Gonzaga, erkannte wohl das Talent von R., denn er ernannte ihn 1600 zu seinem Hofmaler und erlaubte es ihm sogar, zu Studienzwecken in Italien herumzureisen. Außer Rom, wo er 1601 für den ehemaligen Kardinal und Erzherzog Albert, der 1599 die spanische Infantin Isabella geheiratet hatte, Aufträge ausführte, besuchte R. weitere italienische Städte, wie Genua und Padua. 1603 weilte R. als Abgesandter von Gonzaga am spanischen Hof in Valladolid und verbrachte die beiden folgenden Jahre in Mantua bei seinem Arbeitgeber. Doch schon 1606 zog es R. wieder nach Rom. Dort wohnt er bei seinem Bruder Philip, ebenfalls Maler und zwischen 1605 und 1607 Sekretär und Bibliothekar des Kardinals Ascanio Colonna, in der Strada della Croce beim Piazza di Spagna. Beider Interesse für die Antike war groß und sie erwarben sich gute Kenntnisse in der römischen Kunst; Philip legte sie in einem Buch 1607 nieder, das von R. bebildert wurde. R.s Studium galt aber nicht ausschließlich der Antike, neben den italienischen Meistern widmete er sich auch der Architektur. 1622 veröffentlichte er ein Buch über die `Palazzi di Genua'. Trotz wiederholter Aufforderungen seitens seines Auftraggebers Gonzaga, kehrte R. nicht mehr nach Mantua zurück. Nachdem er selbst 1606 an Pleuritis (Rippenfellentzündung) schwer erkrankte, erreichte ihn 1608 die Nachricht von der Krankheit seiner Mutter. Sofort brach R. nach Antwerpen auf, kam jedoch zu spät. Seine Mutter war bereits vor seiner Ankunft verstorben. - In seiner Heimat wurde R. gebührend empfangen, galt er doch als überragender flämischer Maler. Die Stadt Antwerpen ließ deshalb auch nichts unversucht, den Künstler zu halten. Erste große Aufträge erfolgten, so die `Anbeteung der Könige' für das Rathaus, in dem 1608 der 12jährige Waffenstillstand zwischen den spanischen und den `freien' Niederlanden unterzeichnet wurde. In Briefen R.s an seine Freunde in Rom wird deutlich, wie der Künstler mit sich rang: Sollte er nach Rom zurückkehren oder in Antwerpen einen Neuanfang wagen? Die lukrativen Aussichten auf eine Werkstatt, die der Waffenstillstand eröffnete und das Angebot des Statthalter-Ehepaares von Spanisch-Niederlande, Erzherzog Albert und die Infantin Isabelle, R. als Hofmaler zu beschäftigen, veranlaßten R. zum Bleiben. Der Posten als Hofmaler brachte ihm nicht nur einen Jahresgehalt von 1000 Gulden ein, er war zudem nicht an die Residenzstadt Brüssel gebunden, erhielt Steuerfreiheit und durfte soviele Gehilfen einstellen, wie er benötigte. In kürzester Zeit eroberte R. den Markt in seiner Heimat, baute eine gutfunktionierende Werkstatt auf, in der neben A. vam Dyck auch F. Snyders oder Jan Bruegel der Ältere arbeiteten, und begann ein Leben als angesehener und vermögender niederländischer Bürger. 1609 heiratete er Isabella Brant, die damals 18jährige Tochter des angesehenen Juristen Jan Brant. R. schätzte sie als Lebenspartnerin sehr und war bei ihrem überraschenden Tod 1626 lange Zeit schwer getroffen. Grund für Isabellas Tod war wohl die verfrühte Rückkehr der Familie nach Antwerpen, wo die Pestepedemie noch schwelte und sie sich ansteckte. In den Jahrzehnten zuvor hatte sich R. als Künstler und Geschäftsmann einen festen Platz in der Oberschicht gesichert, der in seinem - heute noch besichtigbaren - Haus herrschende Luxus, zeigt dies. Das Wohnhaus und ein Werkstatt-Gebäude sind von einer ausgedehnten Gartenanlage umgeben. Nachdem die ersten Aufträge zumeist aus der Bürgerschicht und von der Kirche kamen, wurde R. ab 1622 verstärkt ein Maler der Adelsschicht. Neben der französischen Königin Maria de Medici und deren Sohn Louis XIII, erhielt er Aufträge vom spanisch-habsburgischen Hof (Philip IV) und sogar vom englischen König Karl I. - In die Jahre um 1622 fällt der Beginn von R.s Karriere als Diplomat, Politiker und Geheimagent. Da trotz des Waffenstillstandes keine diplomatischen Beziehungen zwischen den spanischen und `freien' Niederlanden zustande kamen, wirkten die Geschäftsleute als Vermittler. Familienbande und Händler hielten sich nicht an die Grenzen und auch R. hatte einflußreiche Verwandte auf beiden Seiten. Er wurde schließlich in Verhandlungen zwischen den Statthaltern der nördlichen und der spanischen Niederlande einbezogen und avancierte in der Folgezeit sogar zum persönlichen Berater und Agenten der Infantin und Regentin Spanisch-Niederlande Isabella und ihres Mannes Albert. Der Tod seiner Frau veranlaßte R. zu verstärkter diplomatischer Tätigkeit oder eher zu Agententätigkeit für den spanischen Hof. Durch seine Verbindungen zu Kunsthändlern und Kunstinteressenten in ganz Europa verfügte R. über zahlreiche Kontaktleute und diplomatische Verhandlungen ließen sich gut unter dem Deckmantel `Kunstgeschäfte' verbergen. 1627 weilte R. für mehrere Monate am spanischen Hof - für Freunde war er auf einer Kunstreise in Italien -, um dort über seine Verhandlungen mit England zu berichten und für neue Aufgaben vorbereitet zu werden. Ein Jahr später fungierte R. dann als offizieller spanischer Unterhändler am Hof des englischen Königs Karl I. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Königreichen und das Akzeptieren eines Waffenstillstandes krönten R.s diplomatisches Geschick. 1630 kehrte er nach Antwerpen zurück mit dem Bestreben, sich fortan ins Privatleben zurückzuziehen. R. heiratete die 16jährige Helene Fourment, weil er, wie er in einem Brief bekannte, nicht als Eremit leben könnte. Dennoch ist er weiterhin diplomatisch tätig: als Betreuer von Maria de Medici, die vor Kardinal Richelieu aus Frankreich nach Spanisch-Niederlande geflohen war, und als Vermittler bei einer erneuten Friedensinitiative beider niederländischer Regionen. Streit und das Scheitern dieser Verhandlungen sowie der Tod der Infantin Isabella, 1633, beendeten R.s diplomatische Karriere jedoch endgültig und der Maler zog sich nun wirklich zurück. - 1635 erwarb er ein Landgut, nannte sich fortan `Herr von Steen' und verbrachte die Sommer dort im Kreise seiner Familie. Inspiriert von seiner jungen und schönen Frau widmete er sich erneut der Malerei. Allerdings litt er verstärkt an Gicht, bereits 1626 hatte er Anfälle durchgestanden, und seine letzten Lebensjahre wurden hart für ihn. Teilweise konnte er sich weder fortbewegen, noch Briefe schreiben oder malen. Schließlich führte die Krankheit am 30.5 1640 zum Tode des Malers und Diplomaten R.. - R. kommt eine Sonderrolle als Künstler zu, denn er glänzte durch eine beachtliche Vielseitigkeit. Er war ein geschickter Geschäftsmann, ein geschätzter Diplomat und Politiker, einer der besten Antikenkenner seiner Zeit, immer wohlhabend, sehr gebildet und an vielen Dingen des täglichen Lebens interessiert. Diese Eigenschaften veranlaßten den Genueser Feldherrn im Dienste von Albert und Isabella, Ambrogio Spinola, zu der Aussage, daß »in R. so viele Talente glänzen, daß die Malerei mir als das geringste erscheint.« Dieser »am meisten unter Druck stehende Mann «, wie sich R. selbst einmal bezeichnete, unterwarf sich einem festen und geregelten Tagesablauf, in dem er sogar Zeit für körperliche und geistige Entspannung einplante. R.s großes Organisationstalent wirkte sich in erster Linie in seiner Werkstatt aus, in der jeder Schritt geplant ablief, so daß R. schnell und produktiv arbeiten konnte. Die Zeitgenossen bewunderten zudem R.s Konzentrationsvermögen, das ihm mehrere Tätigkeiten neben dem Malen erlaubte. Ein starkes Selbstbewußtsein, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit rundeten eine außergewöhnliche Persönlichkeit ab, über die die umfangreiche Briefkorrespondenz (etwa 230 Briefe sind erhalten) ein gutes Bild vermittelt. Diese Briefe zeichnen R. zudem als einen herausragenden Korrespondenten des Zeitgeschehens und der Kunst aus. Humorvoll und zuweilen ironisch nahm er zum Geschehen seiner Zeit zu Kunst und Antike Stellung. Die Antike hat den Katholiken R. auch philosophisch geprägt. Seine stoische Weltanschaung kam jedoch nach dem Tod seiner ersten Frau, die ihm eine geistig ebenbürdige Partnerin war, ins Wanken. An seiner zweiten Frau schätzte R. die Jugend, Unbekümmertheit und sexuelle Vitalität, was sein Spätwerk untermauert. - Geschätzt wurde er an den Höfen der Mächtigen, nicht nur wegen seiner Kunst seines Allgemeinwissens und seiner Umgangsformen, die ihn zu einem geschätzten Gesprächs- und Verhandlungspartner machten; er galt als ehrlich und mit einem feinen Urteilsvermögen ausgestattet. R. besaß jedoch auch negative Charakterzüge: Neben seiner Beharrlichkeit, die durchaus unangenehm werden konnte, unterlag er häufig der Gewinnsucht. Neben Reichtum erstrebte er ein dem Adel angeglichenes Leben, was ihm spätestens mit dem Erwerb des Gutes Steen gelang. - R. versuchte sich als Mensch und Diplomat bzw. Geheimagent für den Frieden einzusetzen. Nur dieser ermöglichte seiner Meinung nach Wohlstand, der erbärmliche Zustand seiner Heimat Flandern hatte ihn diesbezüglich stark beeinflußt. Selbst wenn ihm seine Rivalen und Gegner Hörigkeit gegenüber der spanischen Krone vorwarfen, übte R. auch Kritik an der spanische Politik. Treu und ergeben war er dagegen immer seiner Förderin, der Infantin Isabella. - R. war als Künstler ein Spätzünder. In einem langsamen schöpferischen Entwicklungsprozeß galt es die vielseitigen Einflüsse, denen er in Italien ausgesetzt war, zu verarbeiten. Während seiner Lehrjahre in Italien löste er sich von dem kühlen Klassismus seines Lehrers Otto van Veen. Die Antike, vor allem Statuen und Sarkophage, und die Farbgebung der venezianischen Malerei bestimmten diese Frühphase. Der unerschöpfliche Reichtum der italienischen Kunst floß in der Folgezeit verstärkt in sein Werk ein. Auch nach seiner Rückkehr nach Antwerpen, 1608, dominierte zunächst das italienische Element, ehe eine `Sturm und Drang'-Periode einsetzt. Zu den monumentalen Kompositionen und der großen Plastizität kamen Pathetik, Lebendigkeit, gekonnte Lichtführung und die berühmten Diagonale im Bildaufbau. In der Mitte der 20er Jahre des 17. Jahrhunderts kennzeichneten eine Beruhigung und Vereinfachung der Komposition sowie einer Harmonisierung in der Farbgebung seine Bilder. Die Jahre zwischen 1620 und 1628 brachten für R. den internationalen Durchbruch und große Aufträge für Bildzyklen. An die Stelle der Diagonalen trat in diesen Jahren verstärkt das ausgewogenen Verhältnis zwischen Bewegung und Gegenbewegung. Die späten 30er Jahre bedeuten einen diplomatische Höhepunkt in R.s Leben, ehe die Heirat mit der jungen Helene Fourmant eine letzte, die `lyrische' Periode im Werk R.s einleitete. Die Gemälde der Spätphase wurden immer monumentaler, die Farbskale erneut aufgehellt und die Schönheit der Frau stand verstärkt im Zentrum. Ein Aspekt, der schon zu R.s Lebzeiten für Kritik sorgte, denn vielfach erregten seine `Nuditäten' Anstoß. Selbst seine Frau soll zahlreiche Aktbilder von ihr nach dem Tod R.s zerstört haben. Ab 1635, nach dem Erwerb des Landguts, widmete sich R. verstärkt der Landschaftsmalerei. Es hat zudem den Anschein, daß R. in seinen letzten Lebensjahren den Werkstattbetrieb nicht mehr so diszipliniert überwachte wie zuvor. Es ist beispielsweise überliefert, daß er ein Bild aus seiner Werkstatt zurücknehmen mußte, das er selbst nie abgesegnet hatte. - R. pflegte jedes seiner Gemälde lange vorher zu planen und zu entwerfen. Mittels zahlreicher Zeichnungen und Ölskizzen spielte er alle Möglichkeiten durch, ehe er einen ersten Entwurf in Öl wagte. Diese Ölskizzen hatten schon zu seinen Lebzeiten einen hohen Sammlerwert und waren begehrt. Er selbst schrieb einmal, daß das Gemälde an sich nicht so wichtig sei, das könne man auch in der Werkstatt machen lassen, vielmehr sei der Entwurf, die Erfindung, ausschlaggebend. Das erklärt den gut durchorganisierten und effizient arbeitenden Werkstatt-Betrieb R.s. Verschiedene Schüler und andere Meister waren für ganz spezielle Aufgaben zuständig, was sich besonders bei großformatigen Aufträgen, wie Altarbilder oder Raumausstattungen, auszahlte. R. arbeitete daneben auch als Graphiker und Illustrator, beispielsweise für die Druckerei seines Freundes Balthasar I. Moretus. - Als Kolorist, in der virtuosen Behandlung der Farbe, war R. zeitlebends unübertroffen. Zudem versuchte er eine Harmonisierung zwischen einer realistischen Darstellung und einer idealisierenden Formgebung sowie zwischen seiner ungezügelten Vorstellungskraft und der ordnenden Komposition zu erlangen. Dabei half ihm seine Fähigkeit, mit wenigen Strichen und Farbklecksen eine außergewöhnliche Aussagekraft zu erreichen. Aus seinem klassisch-humanistischem Geist und einer sublimierten Sinnlichkeit schuf er eine neue Bilderwelt, die von leidenschaftlichem Leben erfüllt war. Das widersprach seinem eigenen Wesen, R. galt als besonnener und disziplinierter Mann; seine Darstellungen sollten daher als Gegenentwurf zur Realität verstanden werden. Lediglich die Bilder aus seinem letzten Lebensjahrzehnt scheinen sein wahres Empfinden widerzuspielen, als er die Frau und die Landschaft thematisierte. - R. verstand die Malerei immer als seine `dolcissima professione', selbst wenn er auch als Diplomat, Kunsthändler oder Korrespondent (in seinen Briefen) außergewöhnliche Fähigkeiten an den Tag legte. Zwar arbeitete er viel als Graphiker oder Zeichner, doch sah er darin nur ein Hilfsmittel zum Endprodukt, dem Gemälde. Interessanterweise hat R. die Reproduktion von Kunstwerken vorangetrieben. Von ihm überwachte Spezialisten fertigten Stiche seiner Werke an, zum Zwecke der Verbreitung seiner Kunst einerseits, aber auch um als eigenes Kunstwerk verkauft zu werden. R. war er immer darauf bedacht, für diese Drucke das Urheberrecht zu erhalten. - Zu R.s Hauptwerken zählen großformatige Altarbilder, Bildzyklen für Räume jeglicher Größe und Genrebilder für das Bürgertum. Die Themen waren zumeist dem religiösen, geschichtlichen, mythologischen oder allegorischen Bereich entlehnt. Bildnisse und Landschaften spielen in seinem Œvre eine untergeordnete Rolle.
Werke: R.s Werk ist umfangreich. Außer Gemälden sind zahlreiche Graphiken, Zeichnungen und Ölskizzen erhalten. Anders als bei Zeitgenossen, beispielsweise Rembrandt, studierte R. ein Thema ausführlich und experimentierte zunächst. An die 3000 Werke jeglicher Art sollen aus seinem Werkstattbetrieb stammen, etwa 600 davon sind von R. zumindest offiziell abgesegnet. Zu R.s Werken gehört auch sein Band über die `Palazzi di Genua' 1622 und 1652 herausgegeben und in einer Bearbeitung von C. Gurlitt aus dem Jahr 1924 erneut vorliegend. Seine Briefe füllen einen dicken Band und könnten durchaus als `Korrespondentenberichte' aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gelten. In diesen Briefen äußert R. häufig Überlegungen zur Kunst, die seine Bedeutung als Kunsthistoriker und Theoretiker untermauern. - 1597, Der sog. Mechaniker (New York, Metropolitan Museum of Art) ist das erste sicher überlieferte Gemälde R.s; - vor 1600, Adam und Eva im Paradies (Antwerpen, Rubenshuis); - um 1600, Das Urteil des Paris (London, National Gallery); - 1601, Tod des Adonis (Paris, Privatsammlung); - 1601, Die Hl. Helena (Grasse, Ancienne Cathédrale Notre-Dame), ursprünglich war dieses Gemälde für die Kirche von Santa Croce in Rom für Erzherzog Albrecht gemalt worden; - 1601/2, Der sog. Sterbende Seneca, Zeichnung nach antikem Original (Leningrad, Hermitage); - 1601/2, Der Torso Belvedere, Zeichnung nach antikem Original (Antwerpen, Rubenshuis); - 1601/2, Laokoon und seine Söhne, Zeichnung nach antikem Original (Mailand, Biblioteca dell`Ambrosiana); - um 1600, Die Schlacht von Anghiari, kolorierte Zeichnung nach Leonardo da Vinci (Paris, Louvre); - 1602, Die Versammlung der Götter auf dem Olymp (Prag, Hradschin); - um 1602, Aeneas bereitet die Flucht aus Troja vor (Musée National de Fontainebleau); - um 1602, Selbstporträt mit Freunden (Köln, Wallraf-Richartz Museum), das erste Gemälde in dem sich der Maler selbst im Kreise seiner römischen Freunde darstellt; - 1603, Der Herzog von Lerma auf seinem Pferd (Madrid, Museo del Prado), das Gemälde entstand während R.s Aufenthalt als Gesandter des Herzogs von Mantua am spanischen Hof; - 1604/6, der Herzog von Mantua und seine Familie beten die heilige Dreifaltigkeit an (Mantua, Accademia), während R.s längerem Aufenthalt am Hof seines ersten Arbeitgebers angefertigt; - 1604/6, Die Taufe Christi (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten); - 1606, Der Hl. Gregorius mit den Hl. Domitilla, Maurus und Papianus (Berlin-Dahlem, Gemäldegalerie); - um 1606, Hero und Leander (New Haven, Yale University Art Gallery) - 1606/7, Giovanni Carlo Doria (?) auf seinem Pferd (Florenz, Palazzo Vecchio), - 1606/7, Veronica Spinola Doria (Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle); - 1608, Triptychon, Madonna mit Kind, von Engeln verehrt, sowie den Hl. Gregorius, Maurus und Papianus sowie Nereus, Domitilla und Achilleus auf den Seitenbildern (Rom, S.Maria in Vallicella); - 1607/8, Der Hl. Gregorius und andere Heilige, die Maria verehrend (Grenoble, Musée des Beaux-Arts): - 1608/9, Der Tod des Seneca (München, Alte Pinakothek); - 1609, Die Anbetung der Weisen (Madrid, Museo del Prado); - 1609, Bildnis des Erzherzogs Albert (Wien, Kunsthistorisches Museum); - 1609, Bildnis der Erzherzogin Isabella (Wien, Kunsthistorisches Museum), beide Porträts markieren den Beginn R.s als Hofmaler des Herrscherpaares der spanischen Niederlande; - um 1609, Bildnis eines Ehepaares mit Kind (Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle); - um 1609, Samson und Delilah (London, National Gallery) zählt wegen der Lichtführung und Farbgebung zu den Meisterwerken R.s; - 1609/10, Die Anbetung der Hirten (Antwerpen, St. Paulus Kirche); - 1609/10, Die Geißblattlaube: Doppelbildnis Isabella Brant und R. (München. Pinakothek), das einzige Bildnis, das R. mit seiner Frau darstellt, eine programmatische Selbstdarstellung des Künstlerehepaares. Die zärtliche Berührung beider stellt zudem ein Novum in der Darstellungsweise von Eheleuten als verständnisvolle und gleichberechtigte Partner dar; - 1610/11, Bildnis Philip Rubens (Detroit, Institute of Arts); - 1610/11, Die Kreuzaufrichtung und die Kreuzabnahme (Antwerpen, Liebfrauenkathedrale) sind zwei der bedeutendsten Aufträge R.s in seiner Heimatstadt; - 1610/11, Die Heiligen Amandus, Walburga, Eligius und Katharina (Antwerpen, Liebfrauenkathedrale); - 1610/11, Das Wunder der Hl. Walburga (Leibzig, Museum der Bildenden Künste); - 1611/12, Der gefesselte Prometheus (Philadelphia, Philadelphia Museum of Art), den Adler auf diesem Bild hat Frans Snyders gemalt; - 1612/13, Jan Bruegel d. Ä. mit seiner Familie (London, Courtauld Institute Galleries); - 1612/13, Der Hl. Christopher und der Eremit (München, Alte Pinakothek); - 1612/14, Der trunkene Hercules (Dresden, Gemäldegalerie); - 1613, Pausias und Glycera (Sarasota, Ringling Museum of Art); - 1613, Jupiter und Kallisto (Kassel, Staatliche Gemäldegalerie); - um 1613, Venus, Amor, Bacchus und Ceres (Kassel, Staatliche Kunstsammlungen); - 1613/15, Das sog. Rockox Triptychon (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten) mit `Christum videre' (der ungläubige Thomas) als Haupttafel und den Stiftern Nicolaas Rockox und Adriana Perez auf den Seitenteilen; - um 1614, Venus vor dem Spiegel (Vaduz, Sammlung des Fürsten von Liechtenstein); - 1614, Venus Frigida (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten); - um 1612/15, Der Märtyrertod des Hl. Stephanus (Valenciennes, Musée des Beaux-Arts) ist ein gutes Beispiel für die Plastizizät und ausgewogene Komposition von R.s Werken dieser Schaffensphase; - um 1615, Lot verläßt mit seiner Familie Sodom (Würzburg, Martin-v.-Wagner-Museum); - 1615/6, Der Hl. Franziskus von Assisi empfängt die Stigmata (Köln, Wallraf-Richartz-Museum); - um 1615, Justus Lipsius und seine Schüler (Florenz, Galleria Pitti), zu denen neben R. auch dessen Bruder Philip gehörte. Lipsius bemühte sich um eine Wiederbelebung der stoischen Philosophie. R. malte das Bild wohl anläßlich des Todes seines Bruders 1611 und wollte damit seine Stellung als Humanist und Stoiker festigen; - 1615, Die Himmelfahrt Mariä (Brüssel, Musées Royaux des Beaux-Arts); - 1615, Das jüngste Gericht (München, Alte Pinakothek); - um 1615, Die Niederlage des Sanherib (München, Alte Pinakothek), trotz der ungestümten und dramatischen Darstellung gelang R. eine ausgewogene Komposition; - um 1616, Bildnis von Clara Serena Rubens (?) (Vaduz, Sammlung des Fürsten von Liechtenstein); - 1616/7, Die Wunder des Hl. Franz Xaver, Ölskizze (Wien, Kunsthistorisches Museum); - 1617, Die Wunder des Hl. Ingatius von Loyola (Wien, Kunsthistorisches Museum); - 1617, Die Geiselung Christi (Antwerpen, St. Paulus Kirche); - 1617/18, Die Hl. Dreifaltigkeit (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten); - 1617/19, Die Rückkehr des verlorenen Sohnes (Antwerpen, Kononklijk Museum voor Schone Kunsten) zeigt einen der wenigen Innenräume bei R., der dennoch nicht geschlossen erscheint, sondern sich auf einer Seite zur Landschaft hin öffnet; - um 1617, Durchfahrt durch die Furt (Leningrad, Hermitage); - 1618/20, Die Amazonenschlacht (München, Alte Pinakothek) markiert einen Höhepunkt in der `Sturm und Drang'-Phase R.s, gekennzeichnet durch dramatische Kompositionen und Farbgebung; - 1618, Bildnis von Michel Ophovius (Den Hagg, Mauritshuis); - 1618/20, Der Raub der Töchter des Leukippos (München, Alte Pinakothek). Trotz der bewegten Formgebung und der transparenten Aktfiguren gelang R. ein ausgewogener Kompositionsaufbau; - 1619, Die letzte Kommunion des Hl. Franziskus von Assissi (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten); - 1619, Bildnis von Nicolaas Rubens (?), kolorierte Zeichnung (Wien, Graphische Sammlung Albertina); - 1619, Tritychon (Der Wunderbare Fischfang) (Mechelen, Kirche Unserer Lieben Frau über der Dijle); - um 1619/20, Perseus befreit Andromeda (Berlin, Staaltiche Museen Preußischer Kulturbesitz); - um 1620, Sine Cerere et Baccho Friget Venus (Brüssel, Koninklijke Musea voor Schone Kunsten) zeigt beispielhaft die Harmonisierung der Farbgebung in der Phase zwischen 1616 und 1620; - 1620, Die Gräfin von Arundel und ihr Hofstaat (München, Alte Pinakothek); - 1620, Der Hl. Gregorius von Nazianz, Ölskizze (Buffalo, Allbright-Knox Art Gallery); - 1620, Esther vor Assyrus (Wien, Akademie der bildenden Künste); - 1620, Der Lanzenstich (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten); - um 1620, Madonna mit Kind (München, Alte Pinakothek), die Blumen wurden von Jan Bruegel d.Ä. gemalt; - um 1620, Das Kleine Jüngste Gericht (München, Alte Pinakothek); - 1622, Bildnis Isabella Brant, kolorierte Zeichnung (London, British Museum); - 1621/5, Die Segnungen der Regierung Maria de Medicis (Paris, Louvre) gehört zu dem umfangreichen Bildprogramm für die Ausstattung des Palais Luxembourg. R. sollte einen Zyklus zu Ereignissen im Leben der Maria de Medici und einen zweiten über Heinrich IV., ihrem ermordeten Gemahl, malen; - 1621/5, Maria de Medici landet in Marseille (Paris, Louvre); - 1621/5, Die vorläufige Vermählung Maria de Medicis (Paris, Louvre); - 1621/5, Die Erziehung Maria de Medicis (Paris, Louvre); - 1621/5, Heinrich IV überträgt Maria de Medici die Regierung des Landes (Paris, Louvre); - 1621/5, Die Großjährigkeit Louis XIII. (Paris, Louvre); - 1622/5, Die Drei Schicksalgöttinnen weben den Lebensfaden Maria de Medicis (Paris, Louvre); - 1622/5, Heinrich IV. empfängt das Bildnis der Maria de Medici (Paris, Louvre); - 1622, Bildnis von Maria de Medici (Madrid, Museo del Prado); - 1623/4, Selbstbildnis (Windsor Castle, Royal Collection); - 1624, Die Anbetung der Weisen (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten) stellt ein Beispiel der hochbarocken Phase im Werk R.s dar; - 1625, Bildnis der Erzherzogin Isabella als Nonne (England, Privatbesitz); - 1625, Bildnis Ambrogio Spinola (Braunschweig, Herzog Anton-Ulrich Museum); - 1625, Bildnis von George Villiers, Herzog von Buckingham, Ölskizze (Fort Worth, Kimbell Art Museum); - 1625, Bildnis G. Villiers, kolorierte Zeichnung (Wien, Graphische Sammlung Albertina); - um 1625, Bildnis von Isabella Brant (Florenz, Uffizi); - um 1625, Doppelbildnis von Albert und Nicolaas Rubens (Vaduz, Sammlung des Fürsten von Liechtenstein); - um 1627, Bildnis von Jan Caspar Gevaerts (Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten); - um 1627, Bildnis von Ludovicius Nonnius (London, National Gallery); - 1628, Die thronende Madonna mit Kind, von Heiligen umgeben (Antwerpen, St. Augustin-Kirche); - um 1628, Das Venusfest, Kopie nach Tizian (Stockholm, Nationalmuseum); - 1628, Bildnis von Philip IV., König von Spanien (Zürich, Kunsthaus); - 1629/30, Bildnis von Thomas Howard, Graf von Arundel (Boston, Isabella Stewart Gardner Museum); - 1629/30, Krieg und Frieden (London, National Gallery); - 1629/30, Minerva beschützt den Frieden gegen Mars (London, National Gallery); - um 1630, Der Triumph Heinrich IV. (Florenz, Uffizi); - um 1630, Landschaft mit Philemon und Baucis (Wien, Kunsthistorisches Museum); - um 1631, Selbstbildnis mit Helene Fourment und Nicolaas Rubens (München, Alte Pinakothek), das einzige Gemälde, auf dem sich R. mit seiner zweiten Frau zusammen darstellte; - ca. 1630/1, Bildnis von Helene Fourment (München, Alte Pinakothek), R. malte seine junge zweite Frau häufig und benutzte sie als Vorbild für seine zahlreichen weiblichen Aktbilder der Spätphase; - 1630/1, Helene Fourment mit dem Handschuh (München, Alte Pinakothek); - 1630/2, Das Ildefonso Altar-Triptychon (Wien, Kunsthistorisches Museum); - um 1630, Das Venusfest (Wien, Kunsthistorisches Museum); - 1631, Helene Fourment verläßt ihr Haus (Paris, Louvre); - 1631/35, Helene Fourment als Aphrodite (`Het Pelsken'), das `Pelzchen', wie R. dieses Porträt nannte, ist eines der mysteriösesten Bilder des Künstlers; er vermachte es als Hommage an ihre sexuelle Vitalität seiner Frau; - 1633, Die Krönung der Hl. Katharina (Toledo, The Toledo Museum of Art); - um 1633, Der Bauerntanz (Madrid, Museo del Prado); - 1634, Bildnis von Helene Fourment mit ihrem ältesten Sohn Frans (München, Alte Pinakothek); - 1634, England und Schottland krönen den späteren Karl I., Ölskizze für ein Deckengemälde im Banqueting House, Whitehall, London (Minneapolis, Minneapolis Institute of Arts); - 1634, Die Apotheose James I (London, Whitehall, Banqueting House); - 1634, Die Vereinigung des Königreichs (London, Whitehall, Banqueting House); - 1635, Bildnis von Jan Brant (München, Alte Pinakothek); - 1635, Bildnis des Kardinal-Infanten Ferdinand (Sarasota, Ringling Museum of Art); - um 1635, Die Flämische Kirmess (Paris, Louvre); - um 1635, Der Liebesgarten (Madrid, Museo del Prado); - um 1635, Der Liebesgarten, kolorierte Zeichnung (New York, Metropolitan Museum of Art); - um 1635, Das Fest der Venus Verticordia (Wien, Kunsthistorisches Museum); - um 1635, Die Drei Grazien (Madrid, Museo del Prado); - um 1635, Venus und Adonis (New York, Metropolitan Museum of Art); - um 1635, Andromeda (Aktbildnis von Helene Fourment) (Berlin, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz); - um 1635, Bathseba (Dresden, Gemäldegalerie); - um 1635, Landschaft mit Regenbogen (München, Alte Pinakothek); - 1635/7, Die Folgen des Krieges (Paris, Louvre); - 1635/7, Landschaft mit dem Turm von Steen (Berlin-Dahlem, Gemäldegalerie), eines der ersten einer ganzen Serie von Landschaftsbildern, die R. auf seinem Landsitz während seiner letzten Lebensjahren, schon von Gicht beplagt, anfertigte; - 1635/9, Das Schloß von Steen (London, National Gallery); - 1635/9, Madonna mit Kind und Heiligen (Antwerpen, St. Johannes Kirche); - 1635/40, Der Raub der Sabinerinnen, Ölskizze (Antwerpen, Osterriethhaus); - 1635/40, Die Versöhnung zwischen Römern und Sabinern, Ölskizze (Antwerpen, Osterriethhaus); - 1636, Bildnis von Helene Fourment mit zwei ihrer Kinder (Paris, Louvre); - um 1636, Der Kindermord zu Bethlehem (München, Alte Pinakothek); - 1636/8, Die Hochzeit von Peleus und Thetis, Ölskizze (Chicago, Art Institute); - 1636/8, Landschaft mit Bauernhäuser (Oxford, Ashmolean Museum); - 1636/7, Die Herkunft der Milchstraße (Madrid, Museo del Prado); - 1636/8, Ritterturnier vor einem Schloß (Paris, Louvre); - 1637/9, Die Kreuzigung Petris (Köln, Peterskirche); - 1637, Landschaft im Mondlicht (London, Courtauld Institute Galleries); - 1638, Landschaft mit Schafhirt und dessen Herde (London, National Gallery); - 1638/9, Das Urteil des Paris (Madrid, Museo del Prado); - 1639, Selbstbildnis (Wien, Kunsthistorisches Museum); - um 1639/40, Die Hl. Cäcilie (Bildnis Helene Fourment) (Berlin, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz).
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Lit.: Maßgeblich in der Rubensforschung ist der umfassende Corpus Rubenianum Ludwig Burchard (1968 ff.), abgekürzt `CRLB', der in 26 Bänden geplant ist, von denen ein Teil bereits erschienen ist. - F. Verachter, Génealogie de Pierre-Paul Rubens et de sa famille (1840); - W.N. Sainsbury, Original unpublished Papers illustrative of the Life of Sir Peter Paul Rubens (1859); - P. Rombouts-T. van Lerius, De Liggeren, I-II (1872); - P.L. Gachard, Histoire politique et diplomatique de Rubens (1877); - F.J. van den Branden, Geschiedenis der Antwerpse Schilderschool (1883); - C. Ruelens, La vie de Rubens, par Roger de Piles, Rubens-Bulletijn II, 1883, 166; - M. Rooses, L'Œuvre de P.P. Rubens, histoire et description de ses tableaux et dessins I-V (1886-1892); - ders., L'Œuvre de Rubens: Addenda et corrigenda, Rubens Bulletijn V, 1897-1910, 69 ff., 172 ff., 279 ff.; - ders., Rubens' Leven en Werken (1903); - ders., Rubens (1904); - M. Rooses-Ch. Ruelens (Hrsg.), Correspondance de Rubens et Documents épistolaires concernant sa vie et ses œuvres, I-VI (1887-1909).
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Peter Kränzle
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Letzte Änderung: 25.11.2009