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Band IX (1995)Spalten 215-226 Autor: Peter Kränzle

SCHINKEL, Karl Friedrich, * 13.3. 1781 in Neuruppin (Bz. Potsdam), † 9.10. 1841 in Berlin. Zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten, der als Städteplaner, Theoretiker und Bauleiter weit über die Grenzen Berlins hinaus prägend gewirkt hat. Mit seinem komplexen Architekturverständnis, das sich in dem Bemühen äußerte, formale, funktionale, soziale und historische Faktoren zu verbinden und mit seinem Versuch, Funktion und Schönheit - bzw. die dafür stehenden mittelalterlichen und griechischen Elemente - zu verknüpfen, hat Sch. auf die folgenden Architektengenerationen und die Moderne Einfluß ausgeübt. Außerdem war Sch. ein vielseitiger Künstler, der sich neben der Architektur auch der Malerei, der Bühnendekoration und dem Kunstgewerbe widmete. Sch. wirkte noch in anderen Bereichen: Lange Jahre erfüllte er als Beamter der Baubehörde des preußischen Königs, später sogar in leitender Funktion, seine vielfältigen Pflichten äußerst akribisch und gewissenhaft. Sch. trat darüber hinaus als Denkmalschützer auf und entfachte damit das Bedürfnis nach einem systematischen Schutz der überlieferten Kunstdenkmäler erst richtig. - Sch. wurde am 13.3. 1781 in Neuruppin (bei Potsdam) als zweites von fünf Kindern des Ehepaares Johann Cuno und Dorothea Sch. (geb. Rose) geboren. Sch.s Vater (* 1736) war Inspektor der Kirchen und Schulen in Neuruppin und verstarb bereits 1787, nachdem er sich bei Löscharbeiten einer Feuersbrunst in Neuruppin, bei der auch das Haus der Schinkels zerstört wurde, eine Lungenentzündung zugezogen hatte. Die Mutter Dorothea (* 1749) zog 1794 mit drei ihrer Kinder nach Berlin um, nachdem die älteste Tochter Sophie einen Prediger geheiratet hatte und die jüngste, Dorothea, gestorben war. In Berlin besuchte Sch. ab 1794 das Gymnasium zum Grauen Kloster, das er vier Jahre später verließ, um die Architektenlaufbahn einzuschlagen. Beeindruckt von den Entwürfen von Friedrich Gilly (1772-1800) begann er eine Lehre bei dessen Vater David Gilly (1748-1808). Mit dem jungen Gilly verband Sch. schon bald eine innige Freundschaft, er übte großen Einfluß auf Sch. aus. Zusammen gründeten sie eine Firma, die sich `Privatgesellschaft junger Architekten' nannte. 1799 schrieb sich Sch. als einer der ersten Studenten in die neugegründete Bauakademie ein und schloß das Studium nach nur drei Jahren als Bester ab. - Der Tod seines Freundes und Lehrmeisters Friedrich Gilly am 3.8. 1800 traf Sch. hart, war doch erst wenige Monate zuvor (8.3. 1800) seine Mutter gestorben und 1797 sein Bruder Friedrich Willhelm August. Zwar sollte Sch. die Bauaufgaben von Gilly zu Ende führen, doch verdiente er sich in jenen Jahren den Lebensunterhalt in erster Linie durch kunstgewerbliche Entwürfe (v.a. Geschirr). Er begann an Bühnendekorationenen zu arbeiten und es gelang ihm, seinen ersten eigenen Bauentwurf zu realisieren. - Am 1.5. 1803 startete Sch. mit seinem Studienfreund Gottfried Steinmeyer jr. (um 1780 - nach 1851) eine umfangreiche Studienreise durch Italien und Frankreich; beide kehrten erst im März 1805 wieder nach Berlin zurück. Über Dresden, Prag, Wien und Triest führte ihre Reise zunächst nach Venedig. Über ein halbes Jahr verbrachten sie anschließend in Rom, ehe sie nach Unteritalien und Sizilien aufbrachen. Nach einem zweiten Romaufenthalt zog es die angehenden Architekten über Genua nach Paris. - In dem unter Kriegsfolgen leidenden Preußen mußte sich Sch. zunächst mit kleinen Aufträgen und Schaubildern über Wasser halten. 1806 lernte er auf einer Pommernreise Susanne Berger kennen, die er am 17.8. 1809 heiratete. Nachdem das preußische Königshaus schon auf den talentierten Architekten und Künstler aufmerksam geworden war, wurde Sch. im Mai 1810 zum Oberbau-Assessor an der königlichen Oberbaudeputation und Akademie-Lehrer ernannt. Vermittelt hatte ihn sein Mentor Wilhelm von Humboldt (1767-1835), der seit 1809 Minister für Kultus und Unterricht war. 1810 war der entscheidende Markstein in der Karriere von Sch. Durch seine Innenausstattungen hatte er in Hofkreisen für Begeisterung gesorgt und dank der Anpassungsfähigkeit seines Talentes war es ihm möglich, in mehreren Sparten und für die unterschiedlichsten Auftraggeber erfolgreich zu arbeitet. In den folgenden Jahren nahm der kontinuierliche Aufstieg von Sch. seinen Gang, er machte sich als Architekt, Städtebauer, Kunstkenner, Kunstgewerbler, als Denkmalschützer und Bühnendekorateur einen Namen und wurde überall geschätzt und umworben. Die nächsten Etappen, die Ernennung 1815 zum Oberbaurat und 1820 die Berufung zum Professor an der Bauakademie schlossen sich zwanglos an. - Ab 1816 begann Sch. in seiner Funktion als preußischer Baubeamter regelmäßig die königlichen Gebiete, die abgesehen von den Rheinlanden in erster Linie im Osten lagen. 1816 traf Sch. zudem zum ersten Mal Johann Wolfgang von Goethe, mit dem er in der Folgezeit des öfteren zusammenkommen sollte. Der 1822 erteilte Auftrag, das Museum am Lustgarten in Berlin zu bauen, veranlaßte Sch. zu zwei ausgedehnten Informationsreisen nach Italien (1824) sowie Frankreich und Großbritannien (1826). - 1824 traten bei Sch. erstmals gesundheitliche Probleme auf, die mit seiner rastlosen und große Anforderung stellenden Tätigkeit zusammenhingen. Ein erster physischer Zusammenbruch erfolgte 1828, als Sch. mit Projekten in Berlin, Potsdam und den preußischen Provinzen überlastet war. Daraufhin sah sich Sch. gezwungen, regelmäßige Kuren durchzuführen, die jeweils jedoch noch kurzzeitige Besserung brachten. Den Höhepunkt seiner Laufbahn hatte Sch. 1831 erreicht, als er zum Oberbaudirektor ernannt wurde. Ab diesem Zeitpunkt fungierte er als der verantwortliche Beamte für die gesamte Bautätigkeit in Preußen. Als Leiter der Oberbaudeputation mußte er ausgedehnte Dienstreisen in die Provinzen unternehmen, um die Geschehnisse vor Ort zu begutachten. Seine Tätigkeit unterbrachen zwangsläufig immer wieder Kuraufenthalte und Schaffenspausen, doch mehrten sich ab 1836 die Anzeichen auf eine schwerere Erkrankung. Zwei Jahre später wurde Sch. zwar zum Oberlandesbaudirektor ernannt, ein Amt, das er nurmehr kurz ausüben konnte, da sich sein Gesundheitszustand im folgenden Jahr vehement verschlechterte. Am 10.9. 1840, nach einer zeitweisen Besserung, erfolgte schließlich der körperliche und geistige Zusammenbruch als Folge lebenslanger Überanstrengung. Von diesem Schlaganfall erholte sich Sch. nicht mehr und verstarb am 9.10. 1841. - Schon von seinen Zeitgenossen wurde Sch. hochgelobt, nicht nur aufgrund seines künstlerischen Genies, sondern gerade wegen seiner Persönlichkeit. Beeinflußt von humanistischem Gedankengut war Sch. dennoch zukunftsorientiert. Kunst war für ihn ein Bestandteil der göttlichen Offenbarung - er, der Künstler, hatte deshalb bescheiden und pflichtbewußt zu sein. Ein Vorsatz, der sich in Sch.s optimistisch-heiteren und bescheidenen Umgangsformen gegenüber seinen Zeitgenossen ausdrückte. Daneben verkörperte er stets das Idealbild eines preußischen, gewissenhaften Beamten, ohne daß sein Blick bürokratisch verstellt gewesen wäre. Zeit seines Lebens verstand er sich als geistvoller Geschäftsmann und Künstler, immer aufnahmebereit und lernwillig. Prägend für Sch.s Persönlichkeit war neben der Familie, den Zeitumständen und den Vorbildern gerade der Genius Loci Berlin. - Bereits seit früher Kindheit hatte Sch. gelernt, mit Schicksalschlägen fertigzuwerden. Vor 1800 starben zwei seiner Geschwister, die Eltern und sein bester Freund, Friedrich Gilly. Die Zeitumstände waren zudem keineswegs friedlich und ruhig - auf die Französischen Revolution folgte die napoleonische Epoche, mit Höhen und Tiefen für Preußen. Wie für viele Zeitgenossen spielte auch für Sch. damals Friedrich der Große (1712-1786) als Erneuer und pflichtbewußter Regent eine wichtige Rolle als Vorbild. Darüber hinaus schätzte Sch. ab 1809 seine Familie (er hatte mit seiner Frau Susanne drei Kinder) als Ruhepol und Rückzugsort. Sicher trug auch die Stadt Berlin ihren Teil zu der Formung des Künstlers bei. Die pulsierende und aufstrebende Stadt des preußischen Reiches konnte zwar keine Kunsttradition aufweisen, doch wirkte sich dies positiv auf das Zustandekommen eines anregenden Stilpluralismus aus. Auch pflegten die Künstler verschiedener Gattungen kollegial zusammenzuarbeiten, ein Umstand, der gerade dem umgänglichen Sch. sehr zu Hilfe kam. Für viele seiner Projekte konnte er auf die Mithilfe bekannter Kollegen bauen - zumal er sich selbst nie zu fein war, auch unbedeutendste Entwürfe für andere Künstler zu liefern. In diesem Umkreis entstand auch die Vorstellung - mit Sch. als Vorreiter - daß Kunst nicht ausschließlich für die Oberschicht, sondern für alle Menschen gedacht sei. Damit begab sich Sch. allerdings zwischen zwei Lager, da er den oberflächlichen Sinnenreiz und die illusionistische Wirkung der Kunst immer mit einer geistigen Durchdringung gepaart sehen wollte. - Wie das Werk Sch.s zeigt, stand er nie in Opposition zu den künstlerischen Phasen der Zeit. Eher könnte man ihn als `Mitschwimmer' bezeichnen, der beständig versuchte, seine Ideen und Vorstellungen dem Zeitgeschmack anzupassen. So schwankte er stets zwischen mittelalterlicher und antiker Kunstverehrung, zwischen romantischen und klassizistischen Phasen, doch versuchte Sch. immer, diese entgegengesetzten Elemente zu einer Einheit zu verschmelzen. Eine herausragende Fähigkeit Sch.s war seine Phantasie, eine Vorstellungskraft, die nützlich war, gedachte Projekte in kürzester Zeit zu entwerfen und ggf. umzusetzen. Daher existiert auch eine Fülle von Entwürfen, die teilweise gar nicht als Bauvorlage gedacht waren, sondern lediglich eine gedankliche Problemlösung vorführen sollten. Ein Grund für den preußischen König, nach Ende der Befreiungskriege gegen Napoleon, Sch. die `Zügel anzulegen', wie er es gegenüber einem Kollegen Sch.s geäußert haben soll. - In den 20er Jahren widmete sich Sch. deshalb verstärkt realen Projekten und steckt seine Energie vermehrt in die Publikation seiner Bauten und Planungen, um auf diese Weise sein Wirken theoretisch zu untermauern und seine Vorstellungen einem breiten Publikum kundzutun. Er setzte sich für einen organischen Wachstumsprozeß bei den Städteprojekten ein. Technischen Neuerungen stand er zwar positiv gegenüber, jedoch nicht ohne vor dem ungezügelten Wachstum der Städte und Industrien zu warnen. Ein Besuch 1826 in England hinterließ bei Sch. einen bleibenden Eindruck. Trotz seines Pflichtbewußtseins und seiner strengen Arbeitsmoral verfiel Sch. ob der Fülle der Aufgaben keineswegs in einen Schematismus, vielmehr ließen sein Ideenreichtum und die rasche Auffassungsgabe immer neue Lösungen zustandekommen. Der Mensch galt für Sch. als das Maß aller Dinge, weshalb der preußische Klassizismus dank Sch. immer in humanen Grenzen blieb und nie zu reiner Machtdemonstation genutzt wurde. - Sch.s Versuch, ein architektonisches Lehrbuch zu erarbeiten, das er allerdings nie fertigstellte und das erst lange nach seinem Tod von seinem Schwiegersohn publiziert wurde, liefert wichtige Hinweise zu den Phasen seines Kunstschaffens. Die verschiedenen Planungsstufen zu seinem `Architekonischen Lehrbuch' reflektieren deutlich die persönlichen, einem laufenden Wandlungsprozeß unterliegenden theoretischen Standpunkte und Ideen. Die erste und früheste Schaffensperiode, 1803 bis 1805, war von romantischen Vorstellungen geprägt. Sie wurde von einer national-romantischen Phase, zwischen 1810 und 1815, abgelöst, in der Sch. sich für altdeutsche Werte begeisterte und von einem politischen, moralischen und geistigen Neubeginn träumte. Schon bald setzte sich jedoch sein nüchterner Verstand durch, was um 1825 die klassizistische Periode im Schaffen Sch.s einleitete, in der der Utopismus von einer klaren Formensprache verdrängt wurde. Die Reise Sch.s 1826 nach Frankreich und England löste in der Folgezeit eine stärker technisch bestimmte Phase aus, die Sch. dazu bewog, kubische Geschlossenheit, Funktionalismus und eine klare Ästhetik mit Hilfe gotischer und griechischer Architekturelemente anzustreben; das Mittelalter stand dabei für die Funktion, die griechische Architektur dagegen für die Schönheit eines Baus. Ab 1835 folgte als letzte eine legitimistische Periode im Werk Sch.s, in der Reminiszenzen an das Mittelalter verstärkt zum Vorschein traten. Seine Projekte erschienen fortan wehrhafter, vielleicht ein Ausdruck der politischen Unruhen; daneben sind in dieser Zeit erste Biedermeierelemente erkennbar. Bezeichnenderweise fallen in diese Jahre drei utopisch-anmutende Entwürfe für Residenzen (darunter das Projekt einer Residenz auf der Akropolis in Athen). Mit diesen Idealentwürfen versuchte Sch. ein Resumée seiner Tätigkeit als Architekt zu ziehen: ein Leben, das dominiert war von dem Versuch, die theoretischen Strömungen in der erste Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie mittelalterliche mit antiken Elementen - quasi den Norden mit dem Süden - in Einklang zu bringen; ein Unterfangen, das letztendlich scheiterte.

Werke (Architektur): Natürlich war Schinkels Schaffen als Architekt der wichtigste Teil seiner künstlerischen Tätigkeit. Neben den Entwürfen stehen die zahlreichen Projekte die unter seiner Leitung oder nach seinen Plänen von anderen Architekten ausgeführt wurden. Im folgenden wird darauf hingewiesen, ob es sich um einen bloßen Entwurf oder um ein von ihm oder anderen realisiertes Vorhaben handelt. Der Großteil von Sch.s Entwürfen findet sich in der `Sammlung architektonischer Entwürfe', mit der Schinkel seit 1819 seine Tätigkeit als Baumeister dokumentierte (siehe Publikationen). - 1797/98, Entwurf zu einem Mausoleum für die Familie Eben; - 1797, Entwurf zu einer Basilica nach Philibert De Lorme; - 1797, Entwurf zu einem neunachsigen und dreigeschossigen Wohnhaus. Der früheste bekannte selbstständige Architekturentwurf von Sch., aus der Zeit, als er noch bei David und Friedrich Gilly in Ausbildung war; - 1810, Schlafzimmer der Königin Luise im Neuen Flügel (Schloß Charlottenburg, 1974 rekonstruiert); - 1810-1840, Mausoleum der Königin Luise im Schloßpark von Charlottenburg (gebaut und erhalten); - 1811-1815 (Entwürfe), 1812-1840 (Ausführung), Schloß Ehrenburg in Coburg. Sch. lieferte Vorschläge für einen gotisierenden Umbau, der nicht in allen Enzelheiten umgesetzt wurde; - um 1810-1815, Entwürfe für Schloß Rosenau bei Coburg. Anscheinend war Sch. auch bei dem Umbau dieses Schloßes beteiligt, in welchem Grad ist jedoch bisher nicht genau untersucht worden; - 1815, Entwurf eines Luisentempelchens auf der Pfaueninsel bei Potsdam; - 1816 (Entwurf), 1817-1818 (Ausführung, Umgestaltungen im Innern 1930/31, schwere Kriegsschäden, danach Restaurierung nach Sch.-Plänen), Neue Wache zu Berlin. Der Bau steht am Anfang seiner architektonischen Laufbahn; Sch. selbst hat ihn als ersten publiziert; - 1818 (Entwurf), 1819-1821 (Ausführung, nach Kriegsschäden restauriert), Schauspielhaus Berlin. Dieses Gebäude machte Sch. berühmt und gilt als ideale Verbindung griechischer und gotischer Elemente; - 1817, Denkmal für die Gefallenen der Schlacht bei Großbeeren; - 1818, Kreuzbergdenkmal (1818-1821 ausgeführt); - 1819, Entwurf zur Gertraudenkirche auf dem Spittelmarkt, Berlin; - 1819 (Entwurf), 1821-1824 (Ausführung), Neue Schloßbrücke in Berlin; - 1821 (Entwurf), bis 1823 (Ausführung), Denkmal für den Prinzen Louis Ferdinand von Preußen in Wölsdorf bei Saalfeld; - 1820 (Entwurf), 1821-1824 (Ausführung), Schloß Tegel (Wohnsitz von Wilhelm und Caroline von Humboldt); - 1821, Entwurf zur Singakademie; - 1822-1824 (Ausführung), Jagdschloß Antonin bei Ostrowo (Posen) für Fürst Anton Radziwill, Statthalter von Posen; - 1823 (Entwurf), 1824-1830 (Ausführung, nach Kriegsschäden erst kürzlich renoviert), Museum am Lustgarten (Berlin). Es handelt sich um einen der wichtigsten Bauten von Sch., bei dem er städtebauliche und verkehrstechnische sowie künstlerische Aspekte miteinbeziehen konnte; - 1823 (Entwurf), 1825-1827 (Ausführung, 1952/53 nach Kriegszerstörung wieder aufgebaut), Elisenbrunnen in Aachen; - 1823 (Entwurf), 1850-1862 (ganz verändert ausgeführt), Schloß Krzeszowice bei Krakau; - 1823 (nach Kriegsschäden abgerissen), Potsdamer Tor, Berlin; - 1824-1826, Kavalierhaus auf der Pfaueninsel bei Potsdam; - 1824 (Entwurf), 1825-1830 (Ausführung, als Ruine erhalten), Kirche auf dem Werderschen Markt, Berlin; - um 1824 (Entwurf), bis 1834 ausgeführt, Grabmal für Gerhard Johann David von Scharnhorst auf dem Invalidenfriedhof, Berlin; - 1824-1825 (1943 zerstört, bis 1970 Wiederaufbau), Neuer Pavillon im Schloßpark von Charlottenburg. Der sog. Schinkel-Pavillon ist Sch.s wohl bekanntestes Werk und diente einst Friedrich Willhelm II als Wohnung; - 1824-1827 (1950, nach Kriegsschäden, gesprengt), Wohnung des Kronprinzenpaares im Berliner Schloß; - 1825 (Entwurf), 1825-1829 (verändert erbaut), Gesellschaftshaus im Friedrich-Wilhelms-Garten bei Magdeburg; - 1825 (Entwurf), 1825-1827 (Ausführung, 1943 zerstört), Schauspielhaus in Hamburg; - 1826, Entwürfe zu städtischen Wohngebäuden - ein wesentlicher Beitrag Sch.s zur Bewältigung großstädtischer Baubedingungen; - 1826, Schloß Charlottenhof bei Potsdam; - 1829/30, Entwürfe für das Denkmal Friedrichs des Großen in Berlin; - 1826-1829 (Entwürfe), 1830-1837 und 1843-49 (Ausführung, nach dem II. Weltkrieg Wiederherstellung), Nikolaikirche in Potsdam, ein weiteres Hauptwerk von Sch.; - 1828, fünf Kirchenentwürfe für die Oranienburger Vorstadt in Berlin; - 1828-1837 (Innenausstattung bis 1845), Gärtnervilla und Römische Bäder in Sanssouci, Potsdam; - 1831 (Entwurf), 1832-1836 (Ausführung, 1961 nach Kriegsschäden abgerissen), Bauakademie / Gebäude der Allgemeinen Bauschule. Spätwerk von Sch., bei dem er alle modernen Konstruktionsprinzipien und die Funktionalität in den Vordergrund stellt, als ideale Vermischung griechischer (ästhetischer) und gotischer (funktionaler) Elemente. Der Bau beeinflußte dank seiner Modernität die folgenden Architektengenerationen, bis hin zu Martin Gropius. Sch. selbst richtete sich in diesem Bau eine Dienstwohnung ein; - 1832 (Entwürfe), bis 1834 (Ausführung), 1835 (Weihung), vier Kirchen für die nördlichen Vorstädte Berlins; - 1833 (Entwurf), 1834-35 und 1844-1849 (teilweise Ausführung), Schloß Babelsberg bei Potsdam; - 1832-1837, Denkmal für Gustav Adolf bei Lützen; - ab 1833, Entwürfe für Skulpturen am Kölner Dom. Schon seit 1816 beschäftigte sich Sch. mit dem Kölner Dom, doch erst als er 1833 die Bauleitung übernahm, kam der Ausbau voran; - 1834, Entwurf für einen Palast König Ottos von Griechenland auf der Akropolis von Athen. Dieser wohl berühmteste - heute utopistisch anmutende - Entwurf Sch.s sah eine Vermischung römischer und griechischer Elemente am "schönsten Wohnort der Welt" vor; - 1833-1835, Rekonstruktionen der Plinius-Villen; - 1838, Entwürfe für Schloß Orianda in der Krim; - 1839, "Plan für die Bebauung der durch Verlegung der Pulverfabrik nach Spandau gewonnenen Grundstücke am Oberbaum und der benachbarlichen Gegend und ihre Verbindungswege mit dem Tiergarten und der Stadt". Das letzte Projekt Sch.s verdeutlicht, obwohl es in den Anfängen stecken blieb, sein Bemühen um eine städtebauliche Gesamtkonzeption Berlins.

Werke (Malerei): Sch. fertigte vor allem während seiner ausgiebigen Reisen unzählige Landschafts- und Architekturskizzen, -zeichnungen, -aquarelle und davon Gemälde an, von denen nur die wichtigsten aufgezählt werden können. - ca. 1800, Ionischer Tempel in Waldlichtung (Hamburg, Kunsthalle); - 1805, Antike Stadt an einem Berg (Berlin , Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz = SMPK, Nationalgalerie); - 1808, Das Panorama von Palermo (Berlin, Privatbesitz); - 1808, Antike Torarchitektur (Radierung von Friedrich Frick nach Sch.); - um 1810 Selbstbildnis mit seiner Frau Susanne (Berlin, Kuperstichkabinett); - 1812, Landschaft mit Moriven aus dem Salzburgerischen (Berlin, Schinkel-Pavillon); - 1813, Der Morgen (Berlin, SMPK, Nationalgalerie); - 1813/14, Abenddämmerung (Berlin, SMPK, Nationalgalerie); - 1814, Landschaft bei Pichelswerder (Essen, Museum Folkwang); - 1815, Mittelalterliche Stadt an einem Fluß (Berlin, SMPK, Nationalgalerie); - 1817, Triumphbogen (Berlin, Schinkel-Pavillon); - 1817, Spreeufer bei Stralau (Berlin, SMPK, Nationalgalerie); - 1820, Schloß am Strom (Berlin, SMPK, Nationalgalerie); - 1821, Der Rugard auf Rügen (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum); - 1825, Blick in Griechenlands Blüte (1826 und 1836 von Wilhelm Ahlborn kopiert, Berlin, SMPK, Nationalgalerie); - 1828-1834 (Entwürfe), 1841-1847 (Ausführung), Wandmalerien für die Vorhalle des Museums in Berlin. Wie der Museumsbau waren die Wandmalereien das Hauptwerk in Sch. Karriere. Während des II. Weltkriegs wurden die Fresken weitesgehend zerstört und die Entwürfe sind bis auf zwei für die Schmalwände verschollen (Wuppertal, Von-der-Heydt-Museum und Berlin, Plamsammlung der TU).

Werke (Bühnendekorationen): Schon seit 1800 beschäftigte sich Sch. mit Entwürfen für Theateraufführungen, doch erst ab 1815 wurden seine Vorschläge auch für die Aufführungen verwendet. - 1815/16 , Entwürfe für die 12 Dekorationen der `Zauberflöte' (Wolfgang Amadeus Mozart), Aufführung am 18.1.1816 (Berlin, Hochschule der Künste, Bibliothek); - 1816, Entwürfe für die sieben Dekorationen der Oper `Udine' (E.T.A. Hoffmann), Aufführung am 3.8.1816 (München, Theatermuseum); - 1817, Entwürfe für zwei der fünf Dekorationen der Oper `Alceste' (Ch.W. Gluck), Aufführung am 15.10.1817 (München, Theatermuseum); - 1818, Entwürfe für drei der 10 Dekorationen der Tragödie `Jungfrau von Orleans' (Friedrich Schiller), Aufführung am 18.1.1818 (München, Theatermuseum); - 1818/1824, Vier Dekorationsentwürfe für die Oper `Fernand Cortez' (Gaspare Spontini), Aufführung am 20.4.1818 und am 6.4.1824 (München, Theatermuseum); - 1818, Alle drei Dekorationen für die Oper `Vestalin' (Gaspare Spontini), Aufführung am 15.9.1818 (Berlin, Staatliche Schlösser und Gärten und München, Theatermuseum); - 1819, Entwurf für eine Dekoration zu Schillers Trauerspiel `Die Braut von Messina' am 14.5.1819 (Berlin, Hochschule der Künste, Bibliothek); - 1819, Fünf Dekorationsentwürfe für die Oper `Armida' (C.W.Gluck) am 4.2.1820 (Berlin, Hochschule der Künste, Bibliothek); - 1819, Dekorationsentwurf für die Erstaufführung der Oper `Ratibor und Wanda'(Berlin, Hochschule der Künste, Bibliothek); - 1819, Entwurf für Gretchens Zimmer in Goethes Faust zu einer Privataufführung am 24.5.1819 (München, Theatermuseum); - 1821, Entwürfe für alle fünf Dekorationen der Oper `Olympia' (Gaspare Spontini), Erstaufführung am 14.5.1821 (Berlin, Hochschule der Künste, Bibliothek und Stattliche Schlösser und Gärten sowie München, Theatermuseum); - 1821, Entwürfe für zwei der fünf Dekorationen der Oper `Othello' (Giacomo Rossini), Erstaufführung am 16.1.1821 (Berlin, Hochschule der Künste, Bibliothek); - 1822, Entwürfe für die drei Dekorationen der Oper `Nurmahal' (Gaspare Spontini), Uraufführung am 27.5.1822 (Berlin, Staatliche Schlösser und Gärten); - 1825, Entwürfe für drei der sieben Dekorationen der Oper `Alcidor (Gaspare Spontini), Aufführung am 23.5.1825 (Hamburg, Kunsthalle).

Werke (Kunstgewerbe): Das Bild von Sch. als überaus vielseitiger Künstler rundet seine Tätigkeit im Kunstgewerbe ab. Im Rahmen seiner Innenausstattungen entwarf er zahlreiche Möbel wie Stühle, Tische, Betten, Sofas oder Schränke. In diesen Rahmen gehören auch die Entwürfe für Beleuchtungskörper: Kandelaber, Kronleuchter und Girandolen. Doch selbst für die Parkettfußböden, die Wandgestaltung und die Eisengeländer der Balkone lieferte das Multitalent Sch. Vorlagen. Schließlich beschäftigte sich Sch. mit der Gestaltung von Bilderrahmen, Vasen und Geschirr sowie mit Stoffdekorationen. Die Fülle des überlieferten Materials macht eine Auflistung unmöglich. Verwiesen sei daher auf den Ausstellungskatalog: Karl Friedrich Schinkel. Architektur, Malerei, Kunstgewerbe, (Berlin / West 1981) 290 ff.

Publikationen Schinkels: Sch. war nicht nur ein bedeutender Architekt, er versuchte zudem sein Werk theoretisch zu untermauern und ein Lehrbuch über die Architektur zu verfassen, das er leider nicht mehr abschließen konnte. Sein Schweigersohn Alfred von Wolzogen überarbeitete sein groß angelegtes Werk posthum mehr schlecht als recht. Nur in diesem Traktat kommt annähernd das komplexe Architekturverständnis Sch.s zum Ausdruck. Einen ganz neuen Weg beschritt Sch. mit der regelmäßigen Publikation seiner Bauten und Projekte ab 1819. Hierbei trat jedoch das theoretische Konzept ganz hinter die reine Präsentation des jeweiligen Werkes. Darüber hinaus hinterließ Sch. eine umfassende Tagebuch- und Briefesammlung, die für die Fachwelt ebenso von unschätzbarem Wert ist. Karl Friedrich Schinkel, Aus Schinkels Nachlaß. Reisetagebücher, Briefe und Aphorismen, ed. Alfred von Wolzogen, 4 Bde., Berlin 1862-1864 (Reprint: Mittenwald 1981); ders., Sammlung architektonischer Entwürfe enthaltend theils Werke welche ausgeführt sind, theils Gegenstände deren Ausführung beabsichtigt wurde, 28 Hefte (Berlin 1819-1840, Potsdam 1840-43, 1843-1847, 1852, 1857-1858, 1866; Reprints: Berlin 1973, 1980); ders., Dekorationen auf den königlichen Hoftheatern zu Berlin, 5 Hefte (Berlin 1819-1824; weitere Ausgaben 1847-1849, 1861,1874); ders., Werke der höheren Baukunst. Für die Ausführung erfunden und dargestellt. 1.Abt.: Entwurf zu einem Königspalast auf der Akropolis zu Athen, (Potsdam 1840-1842), 2.Abt.: Entwurf zu dem kaiserlichen Palaste Orianda in der Krim (Potsdam 1845-1848); ders.-Peter Christian Wilhelm Beuth, Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker (Berlin 1864, 2.Auflage); ders., Das architektonische Lehrbuch, ed. Goerd Peschken (München-Berlin 1979); ders., Reisen in Italien. Tagebücher, Briefe, Zeichnungen, Aquarelle, ed. Gottfried Riemann (Berlin 1979); ders., Reise nach England, Schottland und Paris im Jahre 1826, ed. Gottfried Riemann (Berlin-München 1986).

Lit.: Den Versuch, eine vollständige Bibliographie zu Sch. zu liefern unternahm anläßlich der Sch.-Ausstellungen in Berlin (West und Ost) 1981 Gottfried Riemann in: Karl Friedrich Schinkel 1781-1841, Ausstellungskatalog Berlin/Ost (Berlin 1980). Siehe hierzu auch Paul O. Rave-Margarete Kühn (Hrsg.), Schinkel-Lebenswerk (ab 1939); - Hans Kania, Potsdam. Staats- und Bürgerbauten (1939); - Günther Grundmann, Schlesien (1941); - Paul O. Rave, Berlin. Bauten für die Kunst, Kirchen, Denkmalpflege (1942); - ders., Berlin. Bauten für Wissenschaft, Verwaltung, Heer, Wohnbau und Denkmäler (1962); - ders., Berlin. Stadtbaupläne, Straßen, Brücken, Tore, Plätze (1948); - Johannes Sievers, Bauten für den Prinzen Karl (1942); ders., Die Möbel (1950); - ders., Bauten für die Prinzen August, Friedrich und Albrecht von Preußen (1954); ders., Die Arbeiten von K.F. Schinkel für den Prinz Wilhelm, den späteren König von Preußen (1955); - Hans Vogel, Pommern (1952); - Hans Kania und Hans-Herbert Möller, Mark Brandenburg (1960); - Eva Brües, Die Rheinlande (1968); - Ludwig Schreiner, Westfalen (1969); - Goerd Peschken, Das architektonische Lehrbuch (1979). Wichtigste Monographien: Franz Kugler, Karl Friedrich Schinkel. Eine Charakteristik seiner Künstlerischen Wirksamkeit (Berlin 1842); - August Grisebach, Carl Friedrich Schinkel, Architekt, Städtebauer, Maler (Leipzig 1924, Neuausgabe: München-Zürich 1981); - Paul Ortwin Rave, Karl Friedrich Schinkel (München 1953, bearb. von Eva Börsch-Supan, München 1981); - Hermann G. Pundt, Schinkel's Berlin. A Study in Environmental Planning (Cambridge, Mass. 1972; dt. Ausgabe: Schinkels Berlin, Frankfurt-Berlin-Wien 1981); - Erik Forssman, Karl Friedrich Schinkel. Bauwerke und Baugedanken (München-Zürich 1981). Ausstellungskataloge: Berlin und die Antike (Berlin 1979); - Karl Friedrich Schinkel 1781-1841 (Berlin-Ost 1980); - Karl Friedrich Schinkel. Architektur, Malerei, Kunstgewerbe (Berlin-West 1981); - Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft XXXV (1981, Sonderheft zum Schinkeljahr); Weitere Literatur: Adolph Doebber, Schinkel in Weimar, in: Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft (1924) 103 ff.; - Bodo Ebhardt, Schinkel und Vitruv, in: Schinkel-Almanach des Architekten- und Ingenieurvereins Berlin (1931) 17 ff.; - Franz Jahn, Schinkels Stadtbaukunst. Versuch einer Deutung der städtebaulichen Absichten Schinkels an Hand seiner Entwürfe für Berlin, in: Zeitschrift für Bauwesen 81, 1931, 29 ff.; - Paul O. Rave, Das Schinkelmuseum und die Kunstsammlunen Beuths (Berlin 1931); - ders., Schinkel als Beamter. Ein Abschnitt preußischer Bauverwaltung, in: Zentralblatt der Bauverwaltung 62, 1932, 88 ff. (veränderter Abdruch in: Paul O. Rave. Kunst in Berlin 1963); - ders., Schinkels Skizzenbücher, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 1, 1932, 125 ff.; - ders., Die Anfänge der Denkmalpflege in Preußen, in: Deutsche Kunst- und Denkmalpflege 1935, 34 ff.; - ders., Genius der Baukunst. Eine klassisch-romantische Bilderfolge an der Berliner Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel (Berlin 1942); - Günther Grundmann, Die Bedeutung Schinkels für die deutsche Denkmalpflege, in: Deutsche Kunst und Denkmalpflege 1940/41, Heft 5/6, 122 ff.; - Georg Reimann, Verzeichnis der wichtigsten Schinkel-Bauten in der DDR und in Berlin, in: Über Karl Friedrich Schinkel, hrsg. von der Deutschen Bauakademie (Berlin 1951) 64 ff.; - Ehler W. Grashoff, Schinkel und der Dom zu Köln, in: Kölner Domblatt Jg.6-7, 1952, 58 ff.; - Alfred Kamphausen, C.F.Schinkel zwischen Griechentum und Gotik, in: Archäologischer Anzeiger, 76, 1961, 145 ff.; - Goerd Peschken, Schinkels Bauakademie in Berlin. Ein Aufruf zu ihrer Rettung (Berlin 1961); - ders., Klassik ohne Maß. Eine Episode in Schinkels Klassizismus, in: Berlin und die Antike (1979) 495 ff.; - ders., Schinkels Museum am Berliner Lustgarten, in: Katalog Glyptothek München 1830-1980 (München 1980) 360 ff.; Hans Kauffmann, Zweckbau und Monument. Zu C.F.Schinkels Museum am Berliner Lustgarten, in: Eine Freundesgabe für Ernst Hellmut Vits (Frankfurt 1963) 135 ff.; - Georg Friedrich Koch, Karl Friedrich Schinkel und die Architektur des Mittelalters. Die Studien auf der ersten Italienreise und ihre Auswirkungen, Zeitschrift für Kunstgeschichte 1966, 177 ff.; - ders., Schinkels architektonische Entwürfe im gotischen Stil 1810-1815, Zeitschrift für Kunstgeschichte 1969, 262 ff.; - Margarete Kühn, Schloß Charlottenburg. Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin (Berlin 1970); - Eva Börsch-Supan, Die Bedeutung der Musik im Werke Karl Friedrich Schinkels, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte (1971) 257 ff.; - Hans Hoffmann, Schloß Charlottenburg und die Römischen Bäder (Potsdam 1971); - Gottfried Riemann, Englische Einflüße im architektonischen Spätwerk Karl Friedrich Schinkels, in: Forschungen und Berichte 13, 1973, 79 ff.; - Ulrike Harten, Die Bühnenbilder 1798-1834 (Diss. Kiel 1974); - Helmut Börsch-Supan, Der Schinkel-Pavillon im Schloßgarten zu Charlottenburg (1976); - ders., Das Mausoleum im Charlottenburger Schloßgarten (1976); - Friedrich Mielke und Jutta v. Simson, Das Berliner Denkmal für Friedrich den Großen (Berlin 1976); - Martin Sperlich, Schinkel als Gärtner, Schriftenreihe des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin H. 28, 1976; - Brigitte Stamm, Schinkel in Berlin und Potsdam. Führer zum Schinkeljahr 1981 (Berlin 1981); - Giorgio Grassi, Schinkel als Meister (Hannover 1983); - Mario Zadow, Karl Friedrich Schinkel (Berlin 1980); - Werner Szambien, Karl Friedrich Schinkel (Stuttgart 1990); - Hanno-Walter Kruft, Geschichte der Architekturtheorie (München, 3. Auflage 1991) 339 ff.

Peter Kränzle

Werkeergänzung:

1831

Klopstockdenkmal in Quedlinburg (Parkanlage Brühl) 1831, Büste von Christian Friedrich Tieck;

2006

Führer zu seinen Bauten. München 2006ff.;

2008

Der Briefwechsel mit Moller, Schinkel u. Zwirner. Unter Verwendung d. Vorarbeiten von Elisabeth Christern u. Herbert Rode hrsg. von Arnold Wolff. Köln 2008.

Literaturergänzung:

2001

Wim Bährens, D. Vorfahren u.d. Familie d. kgl.-preuß. Oberbaudirektors K.F.S. (1781-1841). Berlin 2001; -

2006

Bernd Feicke, 175 Jahre Klopstockdenkmal im Quedlinburger Brühl, in: Quedlinburger Annalen, Jg. 9 (2006), 101-105; - Ewa Gwiazdowska, s. i jego uczniowie - na Pomorzu. Szczecin 2006; - The time of S. and the age of neoclassicism between Palermo and Berlin. A cura di Maria Giuffrè. 1. ed. italiana. Cannitello 2006; -

2007

Klassizismus - Gotik. K.F.S. u.d. patriot. Baukunst. Hrsg. von Annette Dorgerloh. München 2007; - Bettina von Roenne, Ein Architekt rahmt seine Bilder. K.F.S. u.d. Berliner Gemäldegalerie. München 2007; - Jörg Trempler, S.s Motive. Berlin 2007; -

2008

Reinhart Strecke, Pegasus oder S. u. Berlins erster Eisenbahnhof. Berlin 2008; - K.F.S. Führer zu seinen Bauten. Bd. 1 + 2 in d. 3., durchges. u. erg. Aufl. München 2008;- K.F.S. u. Clemens Brentano. Wettstreit d. Künstlerfreunde. Hrsg. von Birgit Verwiebe. Dresden 2008.

Letzte Änderung: 24.05.2009