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Verlag Traugott Bautz
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SCHMITT, Carl, Staatsrechtler und Geschichtsphilosoph, * 11.7. 1888 in Plettenberg (Westfalen), † 7.4. 1985 ebd. - C.S. wuchs in den bescheidenen Verhältnissen einer streng katholischen Familie auf. Seine spätere strikt anti-materialistische und anti-individualistische Überzeugung ebenso wie seine Einstellung, Politik primär in Freund-Feind-Schemata zu denken, dürfte zu einem großen Maß auf seine jugendlichen Erfahrungen als Angehöriger einer im Kulturkampf desavouierten Minorität zurückzuführen sein. Nach dem Besuch der katholischen Volksschule zu Plettenberg und des humanistischen Gymnasiums in Attendorn begann S. 1907 mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Berlin, das er in München und Straßburg fortsetzte. Am 24. Juni 1910 wurde er in Straßburg mit einer Arbeit über »Schuld und Schuldarten« promoviert. Anfang 1915 bestand S. das Assessor-Examen in Berlin und meldete sich kurz danach als Kriegsfreiwilliger. Für den Fronteinsatz untauglich befunden, wurde er zum Dienst im Stellvertretenden Generalkommando des I. Armeekorps in München abkommandiert. Der Verwaltungsdienst ließ Zeit für wissenschaftliche Arbeit, so daß S. sich 1916 in Straßburg habilitieren konnte. Im gleichen Jahr ehelichte er Pawla Dorotic, von der 1924 geschieden wurde. Zwei Jahre später heiratete er die Serbin Duschka Todorovitch. Aus dieser Ehe ging die Tochter Anima hervor. Am 1. März 1917 erhielt S. die Stelle eines höheren Beamten auf Widerruf im Assessorrang beim Stellvertretenden Generalkommando des I. Armeekorps, die er über das Kriegsende hinaus bis zum 1. Juli 1919 besetzte. Am 1. September 1919 begann S. seine akademische Karriere als hauptamtlicher Dozent an der Handels-Hochschule in München. In seiner Münchener Zeit schloß er nicht nur Bekanntschaft mit dem Kreis um den Soziologen Max Weber, sondern bewegte sich auch im Milieu der Schwabinger Subkultur, wo er langanhaltende Freundschaften mit Schriftstellern und Künstlern schloß. Am 1. Oktober 1921 wurde S. an die Universität Greifswald berufen, am 1. April 1922 trat er die Nachfolge von Rudolf Smend an der Jur. Fak. der Univ. Bonn an. In diesen Jahren entstanden die bis heute einflußreichen Schriften »Römischer Katholizismus und politische Form«, »Der Begriff des Politischen« und die »Verfassungslehre«. Am 1. April 1928 wurde S. an die Handels-Hochschule in Berlin berufen. Nach einem kurzen Zwischenspiel an der Universität Köln, wechselte S. am 1. Oktober 1933 an die Friedrich-Wilhelm Universität Berlin, an der er bis 1945 lehrte. Bis in die Krisenjahren der Weimarer Republik hinein ist S. trotz aller Vorbehalte und Kritik, die er gegen die parlamentarische Staatsform auch öffentlich zum Ausdruck brachte, nicht jenen rechtskonservativen Kreisen zuzurechnen, die aus ihrer »völkischen Sympathie« kein Hehl machten. Obwohl nationalistisch eingestellt, schützte ihn sein »katholisches Kosmopolitentum« @TEXT = noch vor krassen anti-parlamentarischen und rassistischen Ausfällen. Insbesondere in den Bonner Jahren galt S. keineswegs als rechter Ideologe. Im Gegenteil, er war ein anerkannter Universitätslehrer, dessen Einfluß bis weit in das linke Spektrum hinein reichte. Erst in Berlin, als er mit Reichswehroffizieren aus der Umgebung Kurt von Schleichers in Kontakt kam, entwickelte er sich zum Vordenker und Herold einer starken Präsidialregierung und zum Propagandisten eines anti-pluralistischen »totalen Staates«. Am 1. Mai 1933 trat S. in die NSDAP ein. Er arbeitete am Reichsstatthaltergesetz mit, das dem Parlamentarismus in den Ländern ein Ende setzte, wurde von Hermann Göring zum Preußischen Staatsrat berufen, übernahm die Leitung der Gruppe Hochschullehrer im NS-Juristenbund und wurde Mitglied des Präsidums der neuen Akademie für deutsches Recht. In einer Reihe von Veröffentlichungen formulierte er »Neue Leitsätze für die Rechtspraxis«, verteidigte die Röhm-Morde von 1934 und die Nürnberger Rassengesetze von 1935 in den Aufsätzen »Der Führer schützt das Recht« und »Die Verfassung der Freiheit«. Aufgrund von Rivalitäten innerhalb der NSDAP verlor er Ende 1936 seine Parteiämter. Fortan mied er staatsrechtliche Themen und konzentrierte sich auf völkerrechtliche Fragen, auf die Ausarbeitung der später (in der Schrift »Land und Meer«) auch geschichtsphilosophisch überhöhten Idee der historisch konkreten Großraumordnung. Im Herbst 1945 wurde S. von den amerikanischen Besatzungstruppen verhaftet und in Nürnberg wegen geistiger Vorbereitung eines Angriffskriegs verhört, Ende April 1947 jedoch entlassen. S. kehrte nicht in den Universitätsdienst zurück, sondern ließ sich in seinen Geburtsort nieder. Dort begann er ab 1949 wieder zu publizieren und am intellektuellen Leben der neuen Bundesrepublik teilzunehmen. - C.S. ist neben Hans Kelsen der faszinierenste, aber auch der umstrittenste Staatsrechtslehrer dieses Jahrhunderts, dessen Einfluß bis auf den heutigen Tag fortwirkt. Viele seiner, häufig anti-thetischen Begriffsbildungen, wie Verfassung und Verfassungsgesetz, Legalität und Legitimität, souveräne und kommissarische Diktatur, Repräsentation und Identität, Freiheitsrechte und institutionelle Garantie, aber auch einzelne Begriffe wie Dezisionismus, Politische Theologie, Politische Romantik, Ausnahmezustand u.v.a.m. sind zu unentbehrlichen begrifflichen Werkzeugen nicht nur in den Rechtswissenschaften, sondern auch in den Politik- und Sozialwissenschaften geworden. Darüber hinaus übt Schmidt bis heute eine große Faszination auf all jene aus, die nach den Grundlagen und der Funktionsfähigkeit des parlamentarischen Staates fragen. Niemand wie S. hat vorher so schonungslos die Schwachstellen der parlamentarischen Demokratie aufgedeckt und hellsichtig analysiert. Daß er damit auch zum Vordenker des nationalsozialistischen Unrechtsstaates avancierte, ist nicht nur die persönliche Tragik, sondern noch mehr: das persönliche Versagen eines großen Gelehrten.
Werke: Über Schuld und Schuldarten. Eine terminologische Untersuchung, 1910 (Nachdr. 1977); Gesetz und Urteil. Eine Untersuchung zum Problem der Rechtspraxis, 1912 (Nachdr. 1969); Schattenrisse (veröffentlicht unter dem Pseudonym `Johannes Negelinus, mox Doctor', in Zusammenarbeit mit Dr. Fritz Eisler), 1913; Der Wert des Staates und die Bedeutung des Einzelnen, 1914; Diktatur und Belagerungszustand: Eine staatsrechtliche Studie, in: Zschr. für die gesamte Strafrechtswiss. 1916, 138 ff.; Theodor Däublers `Nordlicht': Drei Studien über die Elemente, den Geist und die Aktualität des Werkes, 1916; Die Buribunken, in: Summa 1/1917/18, 89 ff.; Die Einwirkungen des Kriegszustandes auf das ordentliche strafprozessuale Verfahren, in: Zschr. für die gesamte Strafrechtswiss., 1917, 783 ff.; Politische Romantik, 1919, (Nachdr. 1982); Die Diktatur. Von den Anfängen des modernen Souveränitätsgedankens bis zum proletarischen Klassenkampf, 1921, (Nachdr. 1989); Politische Theorie und Romantik, in: HZ 1921, 377 ff.; Politische Theologie. Vier Kapitel zur Lehre von der Souveränität, 1922 (Nachdr. 1985); Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, 1923 (Nachdr. 1985), Römischer Katholizismus und politische Form, 1923 (Nachdr. 1984); Einmaligkeit und gleicher Anlass bei der Reichstagsauflösung nach Art. 25 der Reichsverfassung, in: Arch. für öff. Recht 1925, 162 ff.; Unabhängigkeit der Richter, Gleichheit vor dem Gesetz und Gewährleistung des Privateigentums nach der Weimarer Verfassung. Ein Rechtsgutachten zu den Gesetzentwürfen über die Vermögensauseinandersetzung mit den früher regierenden Fürstenhäusern, 1926; Die Kernfrage des Völkerbundes, 1926; Verfassungslehre, 1928 (Nachdr. 1988); Der Begriff des Politischen, in: Arch. für Sozialwiss. und Sozialpol. 58/1927, 1 ff. (selbständig 1932, Nachdr. des Textes von 1932 mit einem Vorwort und drei Corollarien 1987); Volksentscheid und Volksbegehren. Ein Beitrag zur Auslegung der Weimarer Verfassung und zur Lehre von der unmittelbaren Demokratie, 1927; Hugo Preuß. Sein Staatsbegriff und seine Stellung in der dt. Rechtslehre, 1930; Der Völkerbund und das politische Problem der Friedenssicherung, 1930, 2. erw. Aufl. 1934; Der Hüter der Verfassung, 1931; Legalität und Legitimität, 1932 (Nachdr. 1988); Staat, Bewegung, Volk. Die Dreigliederung der politischen Einheit, 1933; Das Reichsstatthaltergesetz, 1933; Die Stellvertretung des Reichspräsidenten, in: Dt. Juristen-Ztg. 38/1933, 27 ff.; Das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich, in: Dt. Juristen-Ztg. 38/1933, 455 ff.; Die öffentliche Verwaltung im neuen Reich, in: Dt. Juristen-Ztg. 38/1933, 959; Neue Leitsätze für die Rechtspraxis, in: Jur. Wschr. 62/1933, 2793 ff.; Die Neugestaltung des öffentlichen Rechts, in: Jb. der Akademie für Dt. Recht 1/1933/34, 63 f.; Staatsgefüge und Zusammenbruch des Zweiten Reiches. Der Sieg des Bürgers über den Soldaten, 1934; Über die drei Arten des rechtswissenschaftlichen Denkens, 1934; Ein Jahr nationalsozialistischer Verfassungsstaat, in: Dt. Recht 4/1934, 27 ff.; Nationalsozialismus und Rechtsstaat, in: Dt. Verw. 11/1934, 35 ff.; Nationalsozialistisches Rechtsdenken, in: Dt. Recht 4/1934, 225 ff.; Der Weg des dt. Juristen, in: Dt. Juristen-Ztg. 39/1934, 691 ff.; Die Verfassung der Freiheit, in: Dt. Juristen-Ztg. 40/1935, 1133 ff.; Die dt. Rechtswissenschaft im Kampf gegen den jüdischen Geist, in: Dt. Juristen-Ztg. 1936, 1193 ff.; Die nationalsozialistische Gesetzgebung und der Vorbehalt des `ordre public' im Internationalen Privatrecht, in: Zschr. der Akademie für Dt. Recht 3/1936, 204 ff.; Aufgabe und Notwendigkeit des dt. Rechtsstaates, in: Dt. Recht 6/1936, 181 ff.; Faschistische und nationalsozialistische Rechtswissenschaft, in: Dt. Juristen-Ztg. 41/1936, 619 f.; Der Staat als Mechanismus bei Hobbes und Descartes, in: Arch. für Rechts- und Sozialphil. 30/1936/37, 622 ff.; Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes, 1938 (Nachdr. 1982); Die Wendung zum diskriminierenden Kriegsbegriff, 1938 (Nachdr. 1988); Völkerrechtliche Großraumordnung und Interventionsverbot für raumfremde Mächte. Ein Beitrag zum Reichsbegriff im Völkerrecht, 1939; Positionen und Begriffe im Kampf mit Weimar - Genf - Versailles 1923-1939, 1940 (Nachdr. 1988); Die Stellung Lorenz von Steins in der Geschichte des 19. Jahrhunderts, in: Schmollers Jb. 64/1940, 641 ff.; Land und Meer. Eine weltgeschichtliche Betrachtung, 1942 (Nachdr. 1981); Der Nomos der Erde im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum, 1950 (Nachdr. 1988); Donoso Cortes in gesamteuropäischer Interpretation, 1950; Ex captivitate salus. Erinnerungen der Zeit 1945/47, 1950; Die Lage der europäischen Rechtswissenschaft, 1950; Drei Stufen historischer Sinngebung, in: Universitas 5/1950, 927 ff.; Das Gespräch über die Macht und den Zugang zum Machthaber, in: Gemeinschaft und Politik 2/1954, 9 ff.; Die geschichtliche Struktur des heutigen Welt-Gegensatzes von Ost und West: Bemerkungen zu Ernst Jüngers Schrift `Der Gordische Knoten', in: Freundschaftliche Begegnungen: Festschr. für Ernst Jünger zum 60. Geburtstag, 1955, 135 ff.; Hamlet oder Hekuba. Der Einbruch der Zeit in das Spiel, 1956 (Nachdr. 1985); Nomos-Nahme-Name, in: Der beständige Aufbruch: Festschr. für Erich Przywara, 1957, 92 ff.; Verfassungsrechtliche Aufsätze aus den Jahren 1924-1954, 1958 (Nachdr. 1985); Theorie des Partisanen. Zwischenbemerkung zum Begriff des Politischen, 1963 (Nachdr. 1975); Die vollendete Reformation. Bemerkungen und Hinweise zu neueren Leviathan-Interpretationen, in: Der Staat 4/1965, 51 ff.; Clausewitz als pol. Denker, in: Der Staat 6/1967, 479 ff.; Tyrannei der Werte, in: Säkularisation und Utopie. Festschr. für Ernst Forsthoff, 1967, 37 ff.; Politische Theologie II. Die Legende von der Erledigung jeder Politischen Theologie, 1970 (Nachdr. 1990); Die legale Weltrevolution: Politischer Mehrwert als Prämie auf juristische Legalität und Superlegalität, in: Der Staat 21/1978, 321 ff.; Glossarium. Aufzeichnungen der Jahre 1947-1951, hrsg.v. Eberhard Freiherr von Medem, 1991.
Bibliographie: Piet Tommissen, C.S.-Bibliogr., in: Festschr. für C.S. Zum 70. Geburtstag dargebracht von Freunden und Schülern, hrsg.v. H. Barion, E. Forsthoff, W. Weber, 1959, 273 ff.; Ders., Ergänzungsliste zur C.S.-Bibliographie vom Jahre 1959, in: Epirrhosis. Festgabe für C.S. zum 80. Geburtstag, hrsg.v. H.Barion u.a., 2.Bde, 1968, 739 ff.; Ders., Zweite Fortsetzungsliste der C.S.-Bibliographie vom Jahre 1959, in: Rv. européenne des sciences sociales, Tome XVI, No. 44, 1978, 187 ff.
Lit.: Hugo Ball, C.S.s politische Theologie, in: Hochland 21/1923/24, Bd.2, 261 ff. (wiederabgedr. in: Taubes 1983, 100 ff.); - Carl Brinkmann, C.S.s Politische Romantik, in: Arch. für Sozialwiss. und Sozialpol. 54/1925, 530 ff.; - Georg von Below: Zum Streit um die Deutung der Romantik, in: Zschr. für die gesamte Staatswiss. 81/1926, 154 ff.; - Ferdinand Tönnies, Demokratie und Parlamentarismus, in: Schmollers Jb. 51/1927, 173 ff.; - Hermann Heller, Bemerkungen zur staats- und rechtstheoretischen Problematik der Gegenwart, in: Arch. des öff. Rechts 16/1929, 321 ff.; - Hans Kelsen, Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, 1931; - Eric Voegelin, Die Verfassungslehre von C.S. Versuch einer konstruktiven Analyse ihrer staatstheoretischen Prinzipien, in: Ztschr. für öff. Recht 9/1931, 89 ff.; - Leo Strauss, Anmerkungen zu C.S.s `Der Begriff des Politischen', in: Arch. für Sozialwiss. und Sozialpol. 67/1932, 732 ff.; - Otto Koellreutter, Volk und Staat in der Verfassungskrise - Zugleich eine Auseinandersetzung mit C.S., in: Jb. für pol. Forsch., Bd. I, 1933, 7 ff.; - Otto Kirchheimer/Nathan Leites, Bemerkungen zu C.S.s `Legalität und Legimität', in: Arch. für Sozialwiss. und Sozialpol. 68/1933, 457 ff.; - Helmut Kuhn, C.S. Der Begriff des Politischen, in: Kant-Studien 38/1933, 190 ff.; - Karl Löwith, Der okkasionelle Dezisionismus von C.S., 1935 (Nachdr. in: Ders.: Ges. Abhh., 1960, 93 ff.); - Johan Huizinga, Le droit et la force, in: Civilisation 2/1939, 3 ff.; - Hans Freyer, Positionen und Begriffe, in: Dt. Rechtswiss. 5/1940, 261 ff.; - Ernst-Rudolf Huber, `Positionen und Begriffe'. Eine Auseinandersetzung mit C.S., in: Zschr. für die gesamten Staatswiss. 101/1941, 1 ff.; - Ders., Verfassung und Verfassungswirklichkeit bei C.S., in: Ders., Bewahrung und Wandlung. Studien zur dt. Staatstheorie und Verfassungsgeschichte, 1975, 18 ff.; - Karl Schultes, Der Niedergang des staatsrechtlichen Denkens im Faschismus: Die Lehren des Herrn Professor C.S., Kronjurist der Gegenrevolution, 1947; - José Caamano Martinez, El Pensamiento juridico-politico de C.S., 1950; - Armin Mohler, Die konservative Revolution in Deutschland 1918-1932. Ein Handbuch, 1950, zweite, völlig neu bearb. und erw. Fassung, 1972; - Ders., Links-Schmittisten, Rechts-Schmittisten und Establishment-Schmittisten. Über das erste C.S.-Symopsium, in: Criticon 1986, 265 ff.; - Ders., C.S. und Ernst Jünger, in: Criticon 1991, 294 ff.; - Dolf Sternberger, Das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Lehren und Irrtümer eines aufrechten Defaitisten der Demokratie, in: Die Gegenwart 9/1954, 687 ff.; - Ders., Der Begriff des Politischen. Der Friede als Grund und als Norm des Politischen, 1961; - Ders., Jonathan Swift, C.S. und die parlamentarische Diskussion, in: Insel-Almanach auf das Jahr 1962, 1961, 12 ff.; - Ders., Irrtümer C.S.s, in: FAZ 1.6.1985 (Beilage); - Alfred von Martin, Zum Verhältnis von Mensch und Gesellschaft (Karl Marx - C.S. - Max Weber), in: Ordnung und Freiheit. Materialien und Reflexionen zu Grundfragen des Soziallebens, 1956, 186 ff.; - Peter Schneider, Ausnahmezustand und Norm: Eine Studie zur Rechtslehre von C.S., 1957; - Christian Graf v. Krockow, Die Entscheidung: Eine Untersuchung über Ernst Jünger, C.S., Martin Heidegger, 1958; - Rolf Badtke, Feind oder Gegener? Bemerkungen zum Begriff des Politischen nach der Theorie C.S.s, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 9/1958, 686 ff.; - Jürgen Fijalkowski, Die Wendung zum Führerstaat: Ideologische Komponenten in der politischen Philosophie C.S.s, 1958; - H.Barion, E.Forsthoff, W.Weber (Hrsg.), Festschr. für C.S. Zum 70. Geburtstag dargebracht von Freunden und Schülern, 1959, 19892; - Peter Paul Pattloch, Recht als Einheit von Ordnung und Ortung: Ein Beitrag zum Rechtsbegriff in C.S.s `Nomos der Erde', 1961; - Heinz Laufer, Das Kriterium politischen Handelns. Eine Studie zur Freund-Feind-Doktrin von C.S. auf der Grundlage der Aristotelischen Theorie der Politik, 1962; - Hermann Schmidt, Der Nomos-Begriff bei C.S., in: Der Staat 27/1963, 81 ff.; - Hasso Hofmann, Legitimität gegen Legalität. Der Weg der politischen Philosophie C.S.s, 1964; - Ders., Was ist uns C.S.?, in: Politik, Philosophie, Praxis. Festschr. für W. Hennis, 1988, 545 ff.; - Julien Freund, L`essence du politique, 1965; - Ders., Sur C.S. Une existence et une pensée faites de contrastes, in: Commentaires 32/1985, 1101 ff.; - Mathias Schmitz, Die Freund-Feind-Theorie C.S.s: Entwurf und Entfaltung, 1965; - Arturo Enrique Sampay, C.S. y la crisis de la ciencia juridica, 1965; - Charles E. Frye, C.S.`s Concept of the Political, in: The Journal of Politics 28/1966, 818 ff.; - Roland Meister, Mittler faschistischen Staatsdenkens: C.S., Staat und Recht 1967, 942 ff.; - H.Barion u.a. (Hrsg.), Epirrhosis. Festgabe für Carl Schmitt zum 80. Geburtstag, 2.Bde, 1968; - George Schwab, The Challenge of the Exception: An Introduction to the Political Ideas of C.S. between 1921 and 1936; - Lutz-Arwed Bentin, Johannes Popitz und C.S.: Zur wirtschaftlichen Theorie des totalen Staates in Deutschland, 1972; - H. Rumpf, C.S. @W2 = und Thomas Hobbes. 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C.S.s Rechts- und Staatstheorie in der nationalsozialistischen Herausforderung, in: Recht, Rechtsphilos. und Nationalsozialismus, 1983, 152 ff.; - Ders., Kompromiß oder Entscheidung? Zur Rezeption der Theorie C.S.s in den Weimarer Arbeiten von Franz L. Neumann, in J. Perels (Hrsg.), Recht, Demokratie und Kapitalismus, 1984, 65 ff.; - Pier Paolo Portinaro, Max Weber e C.S., in: Sociologia del diritto 8/1981, 155 ff.; - Herfried Münkler, Krieg und Frieden bei Clausewitz, Engels und C.S., in: Leviathan 10/1982, 16 ff.; - Ders., Die Schwierigkeiten mit C.S., in: Neue polit. Lit. 1984, 248 ff.; - Joseph W. Bendersky, C.S. Theorist for the Reich, 1983; - Ders., C.S. and the Conservative Revolution, in: Telos, Heft 72, 1987, 27 ff.; - Ders., C.S. at Nuremberg, in: ebd., 91 ff.; - Ders., C.S. as Occasio, in: Telos, Heft 78, 1988/89, 191 ff.; - J.M. Beneyto, Politische Theologie als politische Theorie. Eine Untersuchung zur Rechts- und Staatstheorie C.S.s und zu ihrer Wirkungsgeschichte in Spanien, 1983; - W. Goldschmidt/W.D. Hund, `Ernstfall' und `Volksgemeinschaft': Zur konservativen Besinnung auf Hans Freyer und C.S., in: Blätter für dt. und intern. Pol. 28/1983, 1588 ff.; - Helmut Schelsky, Der `Begriff des Politischen' und die politische Erfahrung der Gegenwart. Überlegungen zur Aktualität von C.S., in: Der Staat 1983, 321 ff.; - Jacob Taubes (Hrsg.), Der Fürst dieser Welt. C.S. und die Folgen, 1983; - Ders., Ad C.S. Gegenstrebige Fügung, 1987; - Stefan Breuer, Nationalstaat und pouvoir constituant bei Sièyes und C.S., in: Arch. für Rechts- und Sozialphilos. 70/1984, 495 ff.; - Ders., Anatomie der Konservativen Revolution, 1993; - F.R. Cristi, Hayek and S. on the Rule of Law, in: Canadian Journal of Political Science 17/1984, 521 ff.; - Nicolaus Sombart, Jugend in Berlin 1933-1943, 1984; - Ders., Die Anst vor dem Chaos. Zum C.S..Syndrom, in: Merkur 44/1990, 638 ff.; - Ders., Die deutschen Männer und ihre Feinde: C.S. - ein deutsches Schicksal zwischen Männerbund und Matriarchatsmythos, 1991; - Armin Steil, Die imaginäre Revolte. Untersuchungen zur faschistischen Ideolgie und ihrer theoretischen Vorbereitung bei Georges Sorel, C.S. und Ernst Jünger, 1984; - Ernst-Wolfgang Böckenförde (Hrsg.), Staatsrecht und Staatsrechtslehre im Dritten Reich, 1985; - Francois Bondy, The Death of C.S.: The Crown Jurist, in: Encounter 65/1985, 39 f.; - Luigi Ciaurro, La dottrina della constituzione di C.S. e il parlamentarismo, in: Rivista Internazionale di Filosofia del Diritto 62/1985, 148 ff.; - Carlo Galli, Mediazione e decisione, in: Il Centauro 15/1985, 168 ff.; - Ders., Politica e guerre in C.S., in: La Nottola: Rivista quadrimestrale di filosofia 5/1986, 145 ff.; - Fulco Lancester, C.S. Un giurista scomodo, in: Rivista trimestrale di Diritto pubblico 1/1985, 153 ff.; - Rasehorn,T., C.S. siegt über Hans Kelsen. 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Letzte Änderung: 17.07.2010