SCHRAUDOLPH, Matthias, * 24.2. 1812 in Oberstdorf, Sohn des Tischlers Ignaz Schraudolph, Bruder von Johann und Claudius, deren Schüler er auch war; + 6. Februar 1863 (17.1. 1863) in Metten. Er trat in das Benediktinerstift Metten (Niederbayern) ein; führte von nun an den Ordensnamen Lukas. Er betätigte sich als religiöser Maler. Für zahlreiche Landkirchen malte er Altarbilder. Viele davon wurden durch G.J. Manz in Regensburg durch Stahlstich verfielfältigt.
Werke: Altarbilder in der Studien- und Stiftskirche von Metten und in der Pfarrkirche von Edenstetten.
Lit.: Hyacinth Holland: Schraudolph. In: ADB, 32, 1891; - Nagler: Künstlerlexikon, 16, 1846; - Bayerland, 34, 1922/23; - Kunstdenkmäler Bayern, 4/17, 1927; - Jutta Franke: Schraudolph, Matthia. In: Bosls Bayerische Biographie, Regensburg 1983.
Margit Ksoll-Marcon
Letzte Änderung: 09.04.2011