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Band XXIII (2004) Spalten 1331-1337 Autor: Konrad Weiß

SCHWARZ, Sibylla (auch: Schwartz, auch: Sibylle), dt. Dichterin, * 14.2. 1621 in Greifswald (Vorpommern), † 31.7. 1638 in Greifswald. - Sie stammte aus einer angesehenen pommerschen Familie. Der Vater, Christian Sch. (1581-1648), hatte in Greifswald, Helmstedt und Jena Jura studiert, war Ratsmitglied und Stadtrichter in Greifswald, wurde 1628 zum Fürstlich Pommerischen Geheimen Landrat ernannt und 1631 inmitten der schlimmsten Kriegswirren zum Bürgermeister von Greifswald gewählt. Die Mutter, Regina Sch. geb. Völschow (1582-1630), war Tochter des Greifswalder Rechtsgelehrten und Rats-Mitglieds Joachim Völschow. Sibylla hatte mehrere Geschwister, von denen ihr der Bruder Christian (1610-1679), Doktor beider Rechte und später Ratsherr und Bürgermeister in Stralsund, besonders nahe stand. Ihre Schwester Regina (1607-1680) war in zweiter Ehe mit dem Greifswalder Theologen Barthold von Krackewitz (1582-1643) verheiratet, Pastor an der St. Nikolaikirche zu Greifswald und Generalsuperintendent in Vorpommern und dem Fürstentum Rügen. - Die ersten Lebensjahre Sibyllas waren glücklich und behütet, obwohl der Krieg längst im Gange war. Nach Greifswald kam das Kriegsgeschehen im Nov. 1628, in der Stadt wurden Kaiserliche Truppen einquartiert, im Jahr darauf besetzte Wallenstein Mecklenburg und Vorpommern. In Greifswald waren die Lasten der Einquartierung, die Plünderungen und Brandschatzungen so unerträglich, daß die Einwohner massenweise aus der Stadt flohen. Auch S.s Elternhaus blieb nicht verschont. 1629 suchte eine schlimme Hungersnot die Stadt heim, ein Jahr später die Pest, der wahrscheinlich auch S.s Mutter zum Opfer gefallen ist. Nach ihrem Tod führten zunächst die älteren Schwestern den Hauhalt, zuletzt auch S.; der Vater hatte nicht wieder geheiratet. Er war in diesen Jahren oft für Wochen oder Monate abwesend, der pommersche Herzog Bogislaw XIV. befahl ihn immer wieder an den Hof nach Stettin. Im Juni 1631 räumten die kaiserlichen Truppen die Stadt, und die Schweden unter Gustav Adolf rückten in Greifswald ein. Anfang Juli wurde S.s. Vater zum Bürgermeister gewählt und hat, "um seinem Vaterland zu helfen, dieses Amt ohne Bezahlung verwaltet". - Für S. wurde in diesen unruhigen Zeiten das Landgut in Fretow am Gristower Wiek, das ihr Vater um 1628 erworben hatte, zum Refugium und "liebsten Ort auf Erden". Hier verbrachte sie mit ihren Spielgefährten die meiste Zeit des Jahres, vor allem mit ihrer wichtigsten Freundin Judith Tanck (1622-1650), deren Vater Pastor an St. Marien zu Stralsund war. In Fretow schrieb die Zwölfjährige im Dez. 1633 ihr erstes datierbares Gedicht "Fretowische Fröligkeit"; erste lit. Versuche hatte sie wohl aber schon früher unternommen. Das Mädchen genoß trotz der Kriegswirren eine vorzügliche Bildung. Nach der von Johannes Bugenhagen (s.d.) eingeführten allgemeinen Kirchenordnung für Pommern waren für Mädchen nur zwei Jahre Elementarunterricht vorgesehen. S. jedoch wurde in deutscher Sprache und in Latein unterrichtet, las und übersetzte bibl. Texte sowie die lat. Klassiker, in der griech. und röm. Mythologie kannte sie sich vorzüglich aus. Sie hat auch Gedichte aus dem Holländischen übertragen. Nicht nur der Vater und der Bruder Christian haben ihr Unterricht erteilt, sondern auch Freunde aus der gebildeten Greifswalder Gesellschaft, darunter Johann Schöner (1597-1656), Philosoph und Mediziner an der Universität Greifswald und 1632/33 deren Rektor. Besonders wichtig wurde für ihre lit. Entwicklung Mag. Samuel Gerlach (1609-1683), der als Feldprediger unter Gustav Adolf nach Mecklenburg gekommen war, dann einige Jahre als Hauslehrer in Lübeck arbeitete. In dieser Zeit führte S. einen regen Gedankenaustausch mit ihm, Briefe, Gedichte und Bücher wurden trotz der widrigen Zeitumstände hin- und hergesandt. Gerlach machte die junge Frau mit dem Schaffen der Zeitgenossen vertraut, insbesondere mit den Gedichten von Martin Opitz (s.d.) und seinem "Buch von der teutschen Poeterey", das für sie zur lit. Richtschnur wurde. - In ihren Gedichten schrieb S. vor allem über Freundschaft und Liebe, über die Natur, über ihr geliebtes Fretow. Auch Geistliches hat sie gedichtet, etwa ein "Buß=Lied" und ein "Triumph Lied über die Aufferstehung Christi", beide vermutlich in ihrem letzten Lebensjahr. Vor allem aber verfaßte sie, den Gepflogenheiten der Zeit entsprechend, zahlreiche Anlaßgedichte, zu Hochzeiten, Namens- und Geburtstagen, Beerdigungen, zu Feiern und Festlichkeiten, in denen sie sich allgemeiner Weltbetrachtungen befleißigte. Gedanken über Sterben, Tod und Auferstehung finden sich häufig in ihren Gedichten; S. war von einer natürlichen, luth. geprägten Frömmigkeit. In manchen Gedichten zeigte sie eine Unmittelbarkeit und Schlichtheit der Form und der Sprache, die über die Zeit hinaus wies. Sie hat damit auf jene Erlebnisdichtung vorgegriffen, die sich erst viel später entfalten sollte. In dem Gedichtfragment "Am liebsten bey der Liebsten. Zu Upatell / auff der Insel Riga / gemacht" beschrieb sie das Dorfleben, wie sie es mit all ihren Sinnen, mit den Augen, den Ohren, dem Gefühl, dem Geschmack, aufgenommen hat; eindrucksvoll und dramaturgisch pointiert setzte sie die rauhe Kriegswirklichkeit der Stadt dagegen. Beachtlich und der Zeit weit voraus ist auch ihr Gedicht "An Den unadelichen Adel", in dem sie sich über die Dummheit und Eitelkeit der Adligen lustig machte und sich zur Gleichheit aller Menschen bekannte. Daniel Georg Morhof urteilte 1682: "Es lese einer das Schimpfflied, welches sie auff den unadeligen Adel geschrieben hat; es ist wahrlich so sinnreich und stachlig, als etwas könte von dem besten Geist erdacht werden." - Daß sich eine junge Frau mit eigenen Gedichten in die Öffentlichkeit wagte, war damals durchaus nicht selbstverständlich und hat ihr viel Mißgunst und Ablehnung eingebracht. Das vergällte ihr zeitweise das Schreiben sehr, immer wieder thematisierte sie in ihren Gedichten diesen "Neid". Ihr Bruder Christian und ihre Lehrer ermutigten sie nachdrücklich weiterzuschreiben. - Der Winter 1637 brachte für die junge Frau einen tiefen Einschnitt, ihr "Freudenort" Fretow wurde von marodierenden schwedischen Soldaten zerstört. Die Familie mußte fliehen, zunächst nach Stralsund, dann nach Upatel, südlich von Greifswald, wo sie bei der Familie Krackewitz Aufnahme fand. S. setzte sich mit dem Verlust schreibend auseinander; sie dichtete ein allegorisches Drama "Trawer=Spiel, Wegen einäscherung ihres Freudenorts Fretow" und ein erschütterndes Poem "Trost=Getichte An unser Fretow", in dem sie die Plagen des Krieges bitter beklagt. Und noch ein anderer Schmerz stand ihr bevor: die Trennung von ihrer engsten Freundin Judith, die im Mai 1639 heiratete. Wenig später erkrankte S. an der Ruhr und starb am 31. Juli, dem Hochzeitstag ihrer Schwester Emerentia. - Ein Jahrzehnt später hat Samuel Gerlach, der damals Prediger bei Danzig war, ihre Gedichte herausgegeben (Deutsche Poėtische Gedichte, Danzig 1650). Sibylle wollte ihre Gedichte eigentlich unter dem Anagramm Sibylle Wachsesternin vohn Wildesfragen herausgegeben wissen. Das Buch, das die bisher einzige Ausgabe geblieben ist, ist heute von großer Seltenheit und findet sich nur noch in wenigen Bibliotheken (so in der Universitätsbibliothek Greifswald, in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, in der British Library London und in der Yale University Library, New Haven, Connecticut). S. hatte die Ausgabe noch selbst vorbereitet und eine Auswahl getroffen. Gerlach hat diese durch weitere Gedichte ergänzt, die S. ihm geschickt hatte, dazu durch Briefe und Übersetzungen, durch ein Fragment nach dem biblischen Susannen-Stoff und eine Schäfererzählung "Faunus". Über die Entstehung der Texte konnte Gerlach keine weiteren Angaben machen, S. selbst hatte die wenigsten ihrer Texte datiert. Ein Kupferstich von Jacob Sandrart (1630-1708), der dem ersten Teil der Gedichte vorangestellt ist, trägt die Inschrift "Die Deutsche Sibylle", das Porträt der jungen Frau ist umrahmt von den Bildnissen der anderen Sibyllen. In der Vorrede von Gerlach heißt es: "Ich übergebe dihr/ lieb= und geneigter Leser/ ein Werklein/ dergleichen du vohn einer Weibspersohn zu unser Zeit/ in unserm Vaterland/ und deutscher Mutter=Sprache/ vihlleicht wenig/ auch wohl gahr nicht gesehen hast." - Daniel Georg Morhof besprach S.s Schaffen ausführlich in seiner 1682 erschienenen Literaturgeschichte: "Vor allen Dingen muß allhier nicht vorbey gegangen werden, daß wir in Teutschland Frauenpersonen gehabt, und auch noch zur Zeit haben, die die Männer selbst in der Tichtkunst beschämen können. Umb das Jahr 1638 lebte Sibylla Schwartzin... Diese war traun ein Wunder ihrer Zeit, denn sie hat von dem dreyzehenten Jahre ihres Alters bis zum siebenzehenden, worinnen sie seeligen Todes verblichen, Verse geschrieben, die vor solche zarte Jugend, und zwar eine Jungfer, unvergleichlich sind." Das Urteil Morhofs wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder übernommen, S.s Dichtung aber blieb weitgehend unbekannt. Erst in jüngster Zeit wird sie neu entdeckt. Dabei mag das wachsende Interesse für das, was Frauen in der Vergangenheit gedacht und geleistet haben, eine Rolle spielen. Nicht minder bedeutsam ist, daß ihre Gedichte das Lebensgefühl und die Lebenswirklichkeit einer jungen Frau zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges authentisch widerspiegeln.

Werke: Sibyllen Schwarzin/ Vohn Greiffswald aus Pommern/ Deutsche Poėtische Gedichte/ Nuhn Zum ersten mahl/ auß ihren eignen Handschrifften/ herauß gegeben und verleget Durch M. Samuel Gerlach auß dem Herzogtuhm Würtemberg, und: Sibyllen Schwarzin/ Vohn Greiffswald aus Pommern/ Ander Teil Deutscher Poėtischer Gedichten/ Nuhn zuhm ersten mahl Auß ihren eignen Handschriften herauß gegeben und verleget Vohn M. Samuel Gerlach/ auß dem Herzogtuhm Würtemberg, 2 Teile in 1 Band, Danzig 1650; So schwinge, dringe dich empor, Geistl. Lied, in: August Jakob Rambach, Anthologie christlicher Gesänge der Kirche, Altona u. Leipzig 1817, II, 315-316; Gedichte, in: Abraham Voß, Deutschlands Dichterinnen, Düsseldorf 1847, XVI, 3-5; Gedichte, in: Albrecht Schöne, Das Zeitalter des Barock, 1968², 720 u. 819; Deutsche Poetische Gedichte, Faks. nach der ersten Ausgabe Danzig 1650, hrsg. und mit einem Nachwort von Helmut W. Ziefle, Bern, Frankfurt a.M., Las Vegas 1980; Gedichte, in: Eberhard Haufe (Hrsg.), Wir vergehn wie Rauch von starken Winden, Berlin 1985, I, 298-301; Gedichte, in: Gisela Brinker-Gabler, Deutsche Dichterinnen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Gedichte und Lebensläufe, Frankfurt a.M. 19933, 83-89; Brief aus Greifswald [vgl. SUSANNA. Ihrem Herrn Bruder/ D. Christian Schwarzen etc. zugeschrieben, in: Deutsche Poėtische Gedichte, a.a.O., Teil II, M3r - M3v], in: Wiecker Bote, Greifswald, Jg. 6, 30-31 (2000).

Lit.: Die in der Greifswalder Universitätsbibliothek befindliche Sammlung Vitae Pomeranorum, zusammengestellt von Augustin von Balthasar (s.d.), enthält reiches handschriftliches und gedrucktes Material zu Sibylla Schwarzens Familie und zu Personen, die sie in ihren Gedichten erwähnt. Ein Verzeichnis der vorkommenden Personen vgl. Edmund Lange, Die Greifswalder Sammlung Vitae Pomeranorum (Baltische Studien, Erg. Bd.), Greifswald 1898; - Christoph Hagen, Himmlische Hochzeit-Predigt auf der Seligen und fröhlichen Heimfahrt Der Jungfrauen Sibyllen Schwartzin Begräbnis 3. August 1638, Greifswald 1638; - Christian Schwartze, Balthasar Rhaw, Rector Acad. Gryphiswald. Balthasar Rhaw, Theol. Prof. invitat cives academicos ad Exequias lectissimae ... virginis Sibyllae Schwartzen/ quas curavit d. 3. Aug. parens afflictissimus ... Christianus Schwartze/ con-siliarius provincialis et huius civitatis consul spectatissimus - Gryphiswaldiae 1638; - Moevius Völschow, Christliche Leich=Predigt vnd Trawr=Begängnis bey sehligem Absterben des weiland Wol=Ehrnvesten etc. Christiani Schwartzen, Greifswald 1648; - Daniel Georg Morhof, Unterricht von der teutschen Sprache und Poesie, deren Ursprung, Fortgang und Lehrsätzen, Kiel 1682¹, 438-441, Lübeck, Leipzig 17183; - Ders., Unterricht von der teutschen Sprache und Poesie, Hrsg. von Henning Boetius. - [Nachdr. der verm. und verb. Ausg. Lübeck u. Frankfurt, 1700], Berlin, Zürich 1969; - Christian Franz Paullini, Das hoch- und wohlgelahrte Frauenzimmer. Frankfurt, Leipzig 1705, 130-131; - Johann Caspar Eberti, Eröffnetes Cabinet des gelehrten Frauen-Zimmer. Darinnen die berühmtesten dieses Geschlechts umbständlich vorgestellt werden, Frankfurt, Leipzig 1706, 325-327; - Critischer Versuch zur Aufnahme der Deutschen Sprache/ Sibyllen Schwarzin vohn Greifswald aus Pommern/ deutsche poetische Gedichte, in: Critische Versuche ausgefertigt durch einige Mitglieder der Dt. Gesellschaft in Greifswald, Greifswald 1742, I,3, 133-154; - Johann Carl Conrad Oelrichs, Historisch-Diplomatische Beyträge zur Geschichte der Gelahrtheit, besonders im Hertzogthum Pommern, Berlin 1767, 20-22; - Franz Christoph Horn, Erinnerung an Sibylle Schwarz, in: Frauentaschenbuch für das Jahr 1818, Nürnberg 1818, 176-210; - Ders., Sibylle Schwarz, in: Die Poesie und Beredsamkeit der Deutschen, von Luthers Zeit bis zur Gegenwart, Berlin 1822, 299-311; - Ludwig Giesebrecht, Über einige Gedichte der Sibylla Schwarz. Zur Jubelfeier der Vereinigung Neuvorpommerns u. Rügens mit der Preussischen Monarchie/ dargebracht von d. Ges. für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde, Stettin 1865; - Robert Wöhler, Sibylla Schwarz, die Pommersche Dichterin und ihre Zeit, in: Zeitschrift für preußische Geschichte und Landeskunde, Jg. 15, Berlin 1878, 70-89; - Max Guhlke, Pommersche Lyrik, Stargard 1913, 7-8 u. 168; - Otto Loehrke, Sibylla Schwarz, Eine verschollene Dichterin des 17. Jh., Sonderabdruck aus der Königsberger Hartungschen Zeitung, Königsberg 1914; - Kurt Gassen, Sibylle Schwarz, eine pommersche Dichterin, in: Pommersche Jahrbücher, Jg. 21, Greifswald u. Stralsund 1921, 1-108; - Guido Karl Brand, Die Frühvollendeten, Berlin 1929, 26-30; - E. Krull, Sibylle Schwarz, eine Dichterin des 30jährigen Krieges, in: Die Frau, Monatsschrift [hrsg. v. Helene Lange u. Gertrud Bäumer], Berlin-Grunewald, Jg. 47 (1939), 15-19; - Friedrich-Wilhelm Wentzlaff-Eggebrecht, Deutsche Mystik zwischen Mittelalter und Neuzeit, Tübingen 19472, 193; - Georg Christian Lehms, Teutschlands galante Poetinnen, [Unv. Nachdr. d. Aufl. Frankfurt a.M. 1715], Darmstadt 1966, 219-225; - Walter Rehm, Der Todesgedanke in der deutschen Dichtung vom Mittelalter bis zur Romantik, Tübingen 19672, 205; - A. D. Möller, Pommersche Frauengestalten: Sibylle Schwarz, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, Jg. 7 (1969), 25-26; - Helmut W. Ziefle, Sibylle Schwarz. Leben und Werk, Bonn 1975; - Dirk Niefanger, "Die Fretowische Fröligkeit". Die laus ruris-Dichtung von Sibylle Schwarz, in: Wolfgang Adam et al. (Hrsg.), Geselligkeit und Gesellschaft im Barockzeitalter, Wiesbaden 1977, 411-425; - ders., Zwei philologische Entdeckungen zum Werk von Sibylle Schwarz, Wolfenbütteler-Barock-Nachrichten, Wiesbaden, Jg. 22, 1 (1995), 15-19; - Susanne Tuttas, Die "pommersche Sappho". Eine fast vergessene Dichterin, in: Almanach für Kunst und Kultur im Ostseebezirk, Rostock, Jg. 12 (1989), 5-8; - Dies., Sibylla Schwarz - die "Pommersche Sappho", in: Pommern in der Frühen Neuzeit. Literatur und Kultur in Stadt und Region, Tübingen 1994, 389-398; - Gunnar Müller-Waldeck, Sibylla Schwarz - ein Wunder ihrer Zeit, in: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, 17-19, 153; - Ders., Die "Pommersche Sappho" Sibylla Schwarz, in: Gunnar Müller-Waldeck, Jürgen Grambow, Auf Dichters Spuren. Literarischer Wegweiser durch Mecklenburg-Vorpommern, Rostock 2003, 15-18; - Uta Fleischmann, "Der Liebe süßes Joch". Auf den Spuren der Barockdichterin Sibylle Schwarz, in: Heide von Felden, Elke Clauss (Hrsg.), Greifen zur Feder und denken die Welt, Informationen zur wissenschaftlichen Weiterbildung, Bd. 44, Oldenburg 1991, 45-63; - Susanne Gugrel-Steindl, Ausgewählte dramatische Literatur von Andreas Gryphius, Johann Christian Hallmann und Sibylle Schwarz, Diss., Wien 1991; - Horst Langer, "... auß Liebe zuhr Geschicht, auß Reitzung zuhr Poeterey". 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[zum Sonett "Ist Lieb ein Feur"] - in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.1.1998, Nr. 26, B4; - Samuel Gerlach, Feldprediger, Hofprediger, Prälat - ein schwäbischer Pfarrer zwischen Mecklenburg, Holstein, Danzig und Württemberg, Berlin, Köln 2000; - Erika Greber, Petrarkismus als Geschlechtercamouflage? Die Liebeslyrik der Barockdichterin Sibylle Schwarz, in: Bündnis und Begehren, (Geschlechterdifferenz & Literatur Bd. 14), Berlin 2002, 142-168; - Konrad Weiß: "Man höret weit und breit von nichts als nur von Kriegen". Sibylle Schwarz - eine vergessene Dichterin aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in: Publik-Forum, 2003, Heft 9, 56-58; - Silke Zschäckel, 17jährige Poetin und Wunder ihrer Zeit, in: Ostsee-Zeitung. Greifswalder Zeitung, Jg. 51, 3 (4./5.01.2003), 14; - Erdmann Neumeister, De Poetis Germanicis, hrsg. v. Franz Heiduck in Zusammenarbeit mit Günter Merwald, Bern 1978, 472; - Hans u. Ilse Pyritz, Bibliogr. zur dt. 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Konrad Weiß

Letzte Änderung: 12.05.2004