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Band X (1995)Spalten 1090-1106 Autor: Peter Noss

STADLER, Ernst Maria Richard, Prof. Dr., Schriftsteller, * 11.8. 1883 in Colmar/Oberelsaß, + 30.10. 1914 (gefallen) bei Zandvoorde/Ypern in Belgien. - Als zweiter Sohn des kaiserlichen Staatsanwalts und späteren Kurators der Universität Straßburg, Adolph Xaver Stadler (1843-1910) und seiner Frau Regine Catherine, geb. Abrell (1854-1920), wächst St. während seiner ersten drei Lebensjahre in Colmar (Sant Peterswall 5) auf. Sein Bruder Herbert (zunächst Jurist, dann Oberbürgermeister von Kassel) ist drei Jahre älter. Zwar ist der Vater katholischen Glaubens, doch wird der Sohn auf Wunsch der Mutter am 1.9.1883 in der protestantischen St. Matthäus-Kirche getauft. Paten sind der Onkel Richard Abrell und Aurel Stadler, Bruder des Vaters und Papierfabriks-Direktor in Weissenborn/Sachsen: hier verbringt St. mehrmals seine Schulferien, freundet sich mit seiner Cousine Marta an. Die Eltern stammen aus »Altdeutschland«, die Mutter aus Kempten/Allgäu, der Vater aus Sonthofen. Der Vater hatte sich als Sohn eines Bauern zum Juristen emporgearbeitet. Im Januar 1886 zieht die Familie nach Straßburg, als der Vater an das dortige Ministerium versetzt wird. Hier besucht St. die Volksschule, später (ab 1892) das Protestantische Gymnasium. Er gilt als poetisch begabter Schüler und versucht sich in kleinen literarischen Stücken (die früheste Novellette »Herbst« wird auf 1898 datiert; vgl. Schneider, Stadler, 1993, 20). Nebenbei erhält er Klavier- und Reitunterricht. St. begeistert sich für das Theater, das er regelmäßig zu Aufführungen besucht; außerdem ist er an einer Laienspielgruppe beteiligt. Er entwickelt eine besondere Vorliebe für Richard Wagner und erhält die Möglichkeit, bei einer Inszenierung der »Meistersinger von Nürnberg« im Januar 1900 mitzuwirken. St. schwärmt für die Schauspielerin Paula Brunow. Im Juni 1901 wird zum erstenmal ein Gedicht St.s (»Mainachtzauber«) in einer Berliner Zeitschrift veröffentlicht. Er ist so sehr von der Kunstwelt eingenommen, daß er die Abiturprüfung im Fach Mathematik zunächst nicht besteht, erst bei der Wiederholungsprüfung 1902 ist er erfolgreich. - Inzwischen hat er den gleichaltrigen René Schickele und dessen ersten Gedichtband »Sommernächte« (Straßburg, 1901) kennengelernt: Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft für das Leben entstehen; es findet sich ein Kunst-Kreis (»Jüngstes Elsaß«) zusammen, der sich seit dem Herbst 1901 bei dem Maler Georges Ritling trifft, Schickele hat die Leitung. Dem Kreis gehören u.a. an: Otto Flake, Hermann Wendel, Hans Koch, Bernd Semann, René Prévôt, Otto Dressler, Salomon Grumbach, Hanns Holzschuher, Fritz Höpfinger und Franz Arp. Diese Gruppe hat das Denken St.s tief beeinflußt. Ziel ist die geistige und künstlerische Erneuerung des Elsaß - aber nicht nationalistisch-ethisch, sondern im Sinne der Grenz-Überwindung, »im Sinne einer Synthese von Deutschem und Französischem, wobei dem Elsaß die Vermittlungsfunktion zukommen sollte« (Adrian Finck, Vorwort, in: Schneider, Stadler, 1993, 9). Dieses »Geistige Elsässertum« findet zunächst Ausdruck in der von Schickele 1902 herausgegebenen Zeitschrift »Der Stürmer«, an der sich auch St. mit Beiträgen beteiligt. Nachdem im November bereits das Erscheinen eingestellt werden muß, findet sie ihre Fortsetzung unter dem Titel »Der Merker« im April 1903 - es werden aber nur zwei Nummern herausgegeben. Aufgrund der neuen Beziehungen kann St. weitere Gedichte veröffentlichen, eine »Johannisnacht-Festschrift« erscheint. Alle diese - z.T. äußerst provokativen - Veröffentlichungen reizen das konservative Publikum, eines der Hefte wird polizeilich beschlagnahmt. - Im Sommer des gleichen Jahres hat St. mit dem Studium der Germanistik, Romanistik und der vergleichenden Sprachwissenschaften an der Straßburger Universität begonnen. Finanziell wird er von den Eltern unterstützt. Die Studien sind in den ersten Semestern wenig intensiv, St. nimmt am gesellschaftlichen Leben der Stadt dagegen regen Anteil und hat Zeit für die Abfassung der Lyrik. - Er hegt zunächst große Bewunderung für die Dichtung Friedrich Lienhards, die aber im Laufe der Jahre deutlich abklingt, als er sich Friedrich Nietzsche, Richard Dehmel, Detlev Liliencron und Arno Holz zuwendet. Anfang 1904 übersetzt er sechs Gedichte von Henri de Régnier aus dem Französischen. Er selbst beschreibt sein Hin- und Hergerissensein zwischen den Vorbildern und Bewunderten so: »Ich habe an mir bemerkt, daß ich, wie ich das Wesen einer mir interessanten künstlerischen Persönlichkeit mit Leidenschaft ergreife, ebenso rasch wieder mich davon abwende. ... Dieser stete Wechsel hält rege, giebt [sic] tiefe Einblicke in die Unendlichkeit der Schönheit, wie sie einem auf eine 'Richtung' Versessenen angewendet nämlich. Niemals gab es eine Zeit, die ihre Helden so rasend rasch überwunden hätte wie die moderne« (Autobiogra. Notiz, zitiert nach Schneider, Stadler, 1993, 50). - In den folgenden Jahren (1903/1904) steht er unter dem Einfluß Stephan Georges (an den er sich per Brief wendet) und Hugo von Hofmannthals (dem er sein lyrisches Spiel »Freundinnen« von 1904 widmet), sowie Régniers, was sich insbesondere in seinen Jugendstil-Dichtungen niederschlägt (Praeludien«, 1904); die Betonung der »Form« durch langzeilige Versvariationen ist äußeres Merkmal dieser schöpferischen Phase. Als Beispiel sei der Beginn des Präludien-Gedichts »An die Schöneit« zitiert, bei dem insbesondere die hochgestellten, Kommata-ersetzenden Punkte auf die Schreibweise Georges anspielen: »So sind wir deinen Wundern nachgegangen/ wie Kinder· die vom Sonnenleuchten trunken·/ ein Lächeln um den Mund· voll süßem Bangen// und ganz im Strudel goldnen Lichts versunken·/ aus dämmergrauen Abendtouren liefen./ Fern ist im Rauch die große Stadt ertrunken·// kühl schauernd steigt die Nacht aus braunen Tiefen. ...« (Präludien, 15). Noch 1910 spricht er von Georges Werk als einem »das wie kaum ein anderes die unerbittlich folgenstrenge Entfaltung eines mit strengster Forderung sich selbst beherrschenden Geistes darstellt« (Rez. über Cyrill Scott, Stefan George, Selection from his works, 1910, in: Das literarische Echo, Sept. 1910, 1790 f., zitiert nach Schneider, Stadler, 1993, 116). - Im Herbst 1902 unterbricht St. sein Studium für den Militärdienst als »Einjährig-Freiwilliger« beim Ober-Elsässischen Feldartillerie-Regiment 51 in Straßburg; sein Schulfreund Wilhelm Hoff und der Studienfreund Fred Schneider sind gleichzeitig dort. Er wird im Herbst 1903 als Reserveoffizier entlassen. Nach diesem Intermezzo setzt er das Studium fort; im Sommer 1904 wechselt er gemeinsam mit Dirk Forster für ein Semester an die Universität München. Dorthin waren nach dem Ende des »Stürmer«-Projektes einige der Mitarbeiter gegangen. - Ab dem Wintersemester 1904/05 intensiviert er seine Studien und wird schließlich von Prof. Ernst Martin mit einer Dissertation über Wolfram von Eschenbachs »Parzival« (Bereich Mittelhochdeutsch) betraut, die er 1906 »magna cum laude« abschließen kann. Spuren der Arbeit finden sich in Gedichten St.s wieder. - Von 1906 - 1908 ist er »Rhodes' Scholar« (incl. Stipendium) an der Universität Oxford/England - ein wesentlicher Baustein für den weiten Horizont seines Denkens. Dem Stipendium liegt die Idee der Völkerverständigung zugrunde. In England eignet er sich umfangreiches Wissen über die englische Literatur an, gewinnt Freunde. Außerdem befaßt er sich (auf Vorschlag von Prof. Erich Schmidt, Berlin) mit den Shakespeare-Übersetzungen Wielands, die er im Auftrag der Preußischen Akademie der Wissenschaften nun auch herausgeben soll. Im Herbst 1908 habilitiert er sich mit dieser Arbeit wiederum in Straßburg im Fach »Deutsche Philologie«; schließlich beginnt er im Wintersemester 1908/09 mit der Lehrtätigkeit als Privatdozent an der Universität Straßburg (Übungen in Mittelhochdeutsch, Vorlesungen, Seminare in Literaturgeschichte). Doch nicht nur beruflich, sondern auch literarisch verändert sich die Perspektive: die Gruppe der Marginalisierten (Geisteskranke, Prostituierte und Bettler) rückt ins Zentrum seiner dichterischen Betrachtungen (augenfällig etwa in dem Gedicht über die Skulpturen der Synagoge und der Ecclesia am Straßburger Münster mit dem Titel »Gratia Divinae Pietatis Adesto Savinae De Petra Dura Perquam sum Facta Figura«, in dem er sich mit der verachteten Synagoge identifiziert: »Aber meine Seele, Schönheit ferner Kindertage und mein tief verstecktes Leben/ Hab ich der Besiegten, der Verstoßenen gegeben«, zitiert nach Schneider, Stadler, 1993, 214); der Sprachgestus und die neuen rhythmisch-hymnischen Ideen ergänzen seinen hervorragenden Beitrag zur Entstehung des literarischen Expressionismus. Während dieser Jahre hält er sich mehrfach in England auf, für das Sommersemester 1910 läßt er sich in Straßburg beurlauben, um seine Oxforder Studien mit einer Vertiefung der Englisch-Kenntnisse und einer B. Litt. Dissertation (bei Prof. Hermann Georg Fiedler) zum Abschluß zu bringen. Titel der Arbeit, die er 1911 in Oxford einreicht und am 23. März 1912 mit der mündlichen Prüfung ergänzt, ist: »The History of Literary Criticism of Shakespeare in Germany«. Den offiziellen Abschlußvortrag hält er im Mai 1913 (»Maurice Maeterlinck und Émile Verhaeren«). - Ab dem 1. Oktober 1910 ist er Dozent (ab 29.6. 1912 Professeur extraordinaire) für deutsche Sprache und Literatur an der Faculté de Philosophie et Lettres de l'Université libre in Brüssel/Belgien. Die Aufnahme dieser Lehrtätigkeit hatte den Abschluß seiner Oxford-Dissertation verzögert. Er wohnt in einem Appartement in der Chaussée de Waterloo 1139 in Uccle bei Brüssel. Am 21. November 1910 stirbt der Vater Adolf Stadler - zuletzt Kaiserlicher Kurator an der Straßburger Universität, die der Sohn soeben verlassen hat. In den Gedichten aus dieser Zeit finden sich unmittelbare Eindrücke aus der Umgebung, festgehalten in Sprache und in lyrische Formen gegossen - St. ist auf dem Wege zum »echten« Expressionismus. 1911 erscheint seine 1909/10 vorbereitete Neuausgabe des Werkes »Der arme Heinrich« von Hartmann von der Aue. Darüber hinaus erscheinen - nach einer längeren Pause - Gedichte, verschiedene Essays und Rezensionen (u.a. zu dem »europäisch gesinnten« Entwicklungsroman Romain Rollands »Jean-Christophe« von 1904, dtsch. 1914-17) in demokratisch orientierten, avantgardistischen, zunächst elsässischen (Straßburger Neue Zeitung, Das Neue Elsass, Cahiers Alsaciens, Das literarische Elsaß, Straßburger Post), bald auch in Berliner (Die Aktion) und Leipziger (Der lose Vogel, Die weißen Blätter) Zeitungen und Zeitschriften. Das Verhältnis zu seinen Studenten ist freundschaftlich, Seminare (mit ca. 10 Teilnehmern) hält er u.a. in seiner Wohnung ab, wobei er seine Ideale nicht verschweigt: das »junge Deutschland« solle von Antimilitärismus und Freiheit, von Verständigungsbereitschaft mit den französischen Nachbarn geprägt sein (vgl. Schneider, Stadler, 1993, 134). Über die zeitliche Bedingtheit von Übersetzungen ist sich St. vollkommen im klaren, andererseits erkennt er den Wert solcher Arbeit für die Verständigung unter den Völkern: seit 1912 erscheinen Übertragungen von Schriften Charles Péguys, Francis Jammes', Honore de Balzacs in deutscher Sprache. - St. heiratet nicht, hat auch keine feste Beziehung. Doch hat er Charme und Wirkung auf verschiedene Frauen und lebt seine erotische, in zahlreichen Gedichten überlieferte Phantasie wahrscheinlich auch aus. Wie seine Freunde Otto Flake, Dirk Forster und René Schickele fühlt sich St. von der vitalen Atmosphäre der Stadt Berlin angezogen und reist im Juli/August 1912 für einige Wochen, später noch mehrfach dortin; zudem gibt es verlegerische Kontakte. Die Berliner Wochen sind unbeschwert, hier lebt er sich aus, schließt Freundschaft mit Resi Langer, Vortragskünstlerin und Frau des Verlegers Alfred R. Meyer. Mit ihr bespricht er persönliche Probleme und die Herausgabe der 1913 [Jahreszahl: 1914] veröffentlichten Gedichte in dem Band »Der Aufbruch«, den er Schickele widmet. Der Band, der seinen endgültigen Durchbruch zum Expressionismus kennzeichnet (K.L. Schneider, 1962), wird äußerst positiv aufgenommen, Schickele schreibt u.a.: »Schöne Gedichte und was vielleicht noch wichtiger ist: eine Lebenssache, so ernst, so ehrlich, wie irgendeine, 'romanhaft' wie irgendein Schicksal« (Ankündigung in den »Weißen Blättern«, 1913, nach Schneider, Stadler, 1993, 204). Andere entdecken die Nähe zum Stil Walt Whitmans. - Während des Sommers 1913 wächst eine Freundschaft zwischen St. und Carl und Thea Sternheim, die Mitte Juli ihr neues Haus in La Hulpe beziehen. Die gegenseitige Wertschätzung manifestiert sich u.a. darin, daß Sternheim bei einer öffentlichen Lesung eines seiner Stücke zusätzlich Gedichte St.s vorträgt und St. seinerseits vier der Komödien des Freundes (Die Hose, Die Kassette, Bürger Schippel, Der Snob) zeitgleich rezensiert (in: Cahiers Alsaciens, 1914, 123 ff.). Sternheim ist vor allem von dem 1913 erschienenen Lyrik-Band »Der Aufbruch« begeistert. Für ihn wird St. in dieser Zeit zur Inkarnation des Ethischen, er beschreibt ihn 1936 rückblickend als »Muster des in Hölderlinschem Sinn auf der Stufe zwischen Jüngling und Mann stehenden Götterlieblings ...« (Sternheim, Vorkriegseuropa im Gleichnis meines Lebens, 1936, 208). Die anhaltende Bewegung, durch das »Geistige Elsässertum« perpetuiert, wird über Stadler auch von Sternheim aufgenommen. - In der Komödie »1913« setzt Sternheim St. ein expressionistisches Denk-Mal: Dieser wird (unter dem wenig verhüllenden Pseudonym »Friedrich Stadler«, wobei der Vorname auf Schiller anspielen soll) »in dem Schauspiel selbst zum Sinnbild einer ethisch-geistigen Neuorientierung des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens..., die dem von materiellen Werten beherrschten wilhelminischen Deutschland gegenübergestellt wird« (Gier, Die Entstehung des deutschen Expressionismus, 1977, 3). Das Stück hat St. selbst noch 1914 kennengelernt und für gut befunden, bevor er sich Ende Mai aus Brüssel verabschiedet. Auch in Otto Flakes Roman »Horns Ring« von 1914 tritt St. unter dem Namen Robert von Stehr in Erscheinung. Mitte 1913 erhält St. von der Universität Toronto/Canada das Angebot, die freiwerdende Professur für Germanistik (Nachfolge Vander Smissen) zu übernehmen. Nach einigen Verhandlungen erhält St. vom dortigen Präsidenten Sir Robert Falconer am 27. März 1914 die Zusage für die neue Stellung, der Unterrichtsbeginn ist für den September geplant. Die Anfeindungen aus der deutschen Bevölkerungsgruppe aufgrund eines Vortrages über das »junge Deutschland«, in dem er für seine Ideale wirbt, erleichtern ihm den Entschluß, Brüssel zu verlassen: Nach einer Reise über Rom, Florenz, Straßburg und Paris zurückgekehrt äußert er, sich »deutschlandmüde« zu führen. Von der Brüsseler Fakultät läßt er sich zusichern, nach zwei Jahren zurückkehren zu können, die Stelle wird ihm offengehalten. Auf Vermittlung von Straßburger Freunden hält er im Juni/Juli 1914 noch zwei Vorlesungen, deren eine über »Geschichte der deutschen Lyrik der neuesten Zeit« auf großes Interesse stößt. In diesem Zusammenhang nimmt St. Kontakt auf zu dem Philosophen und Soziologen Georg Simmel, der soeben aus Berlin nach Straßburg berufen worden ist. - Die allgemeinen Anzeichen internationaler Konflikte lassen die Perspektive auf die Zukunft in diesen Monaten düster erscheinen. Bei einem Atelierfest des Malers Heinrich Beeke nimmt St. Abschied von den Freunden. Als am 31.7. 1914 der »Zustand drohender Kriegsgefahr« erklärt wird, erhält St. seine Einberufung zum Militär. St. ist enttäuscht, deprimiert von der Unfähigkeit der Staatsführung zu politischen Lösungen. Er beginnt mit der Abfassung eines Kriegstagebuchs, in dem er die bis zum Grauen gesteigerte Wirklichkeit des Krieges festzuhalten versucht. Mit seinem Regiment nimmt er als Zugführer an der Marne-Schlacht teil, dann an den schrecklichen Kämpfen mit dem englischen Militär um Ypern. Am 22.10. macht St. seinen letzten Eintrag in das Kriegstagebuch: »Um 8.20 rücken wir ab. Wundervolle Herbstlandschaft mit Wasser, dem Oise Kanal, hellen Wiesengründen mit gelbgefärbten Baumgruppen. Manche sind in der Krone schon ganz kahl. Einmal niedere Kastaniensträucher, rotgelb, vor gelblich grünen Linden« (zitiert nach: Schneider, Stadler, 1993, 259). Bei Beginn des Sturms auf Zandvoorde, einem südöstlich von Ypern gelegenen Ort, stirbt St., zerrissen von einer Granate, am 30.10. 1914 - wie zahlreiche andere europäische Künstler und Intellektuelle: Franz Marc, Georg Trakl, Charles Péguy, Ernst Wilhelm Lotz etc.. - Als Anfang der 30er Jahre die wissenschaftliche Rezeption des Expressionismus und damit des Werkes St.s einsetzt (Karl Kraft, 1932; Heinrich Ellermann, 1934), ist sie aufgrund der Verfehmung dieses Geistes auch schon bald wieder beendet. Nach dem Ende des »Dritten Reiches« werden zunächst Georg Trakl und Georg Heym als die Vertreter des Frühexpressionismus identifiziert (vgl. auch Gier, 1977, 15 ff.). Insbesondere Karl Ludwig Schneider hat sich seit den 50er Jahren um Leben und Werk St.s verdient gemacht, nicht zuletzt durch die zweimalige Edition der Stadler-Gesamtausgabe (1954, 1983). - Als Vermittler zwischen Frankreich und Deutschland, als ein Vertreter des »Geistigen Elsässertums« und im Denken europäisch gesinnt, fand Stadler ausgerechnet zu Beginn des von ihm als sinnlos erkannten 1. Weltkrieges auf französischem Boden den Tod: ein Lyriker und ein Literaturkritiker mit gleichermaßen hoher Begabung und Fertigkeit im Spiegelsaal seiner geistigen Vorbilder und wirklichen Freunde.

Werke: Mainachtzauber, in: Der Spielmann, Jg. 1/1901, H. 5, 205; Abendrot, in: Deutsche Dichtung, Bd. 30/1901, H. 6, 146; Mädchenwünsche, in: Stimmen der Gegenwart. Rheinisch-westfälisches Sonderheft, Jg. 2/1901, H. 7, 208 f.; Eine Nacht, in: Die Gesellschaft, Jg. 18/1902, Bd. 1, H. 10, 236-239; Traum, in: ebd., 239 f.; Vorfrühling, in: Das Reichsland, Jg. 1/1902/03, Nr. 3, 142; Mysterium der Nacht, in: ebd., 142 ff.; Johannisnacht, in: Johannisnacht, Straßburg 1902; Baldur-Christus, in: ebd.; Gustav Renner, in: Der Stürmer, Jg. 1902, Nr. 1, 3-6; Zum 24. Juni 1902. Ein Nachklang, in: ebd., Nr. 2, 26 f.; Baldur. Bruchstücke einer Dichtung, in: ebd., Nr. 4, 57-62; Neuland, in: ebd, 69 f.; Dämmerung, in: ebd., Nr. 8, 133; Ex aetheribus, in: Der Merker, Jg. 1, 1903, H. 1 f., 15; Verloren, in: ebd, 15 f.; Freundinnen, Ein Lyrisches Spiel, in: Das Magazin für Litteratur, Jg. 73, 1904, Nr. 4, 139-143, auch in: Praeludien, 1905; An die Schönheit, in: ebd., Nr. 9, 161, auch in: Das neue Magazin, Jg. 73/1904, Nr. 22, 761, auch in: Karl Gruber, Zeitgenössische Dichtung des Elsasses, Straßburg 1905, 228, auch in: Die Aktion, Jg. 1911, Nr. 44. 1389. auch in: Praeludien, 1905; Semiramis, in: Das Magazin für Literatur, Jg. 73, 1904, Nr. 9, 261, auch in: Das neue Magazin, Jg. 73, Nr. 22, 761, auch in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 1, 16, auch in: Praeludien, 1905; Praeludien, Straßburg 1905; Erwachen, in: Karl Gruber, Zeitgenössische Dichtung des Elsasses, Straßburg 1905, 225, auch in: Praeludien, 1905; Stille Stunde, in: ebd., 225 f., auch in: Praeludien, 1905; Sonnwendabend, in: ebd., 226; auch in: Praeludien, 1905; Herbstgang, in: ebd., 227, auch in: Praeludien, 1905; Über das Verhältnis der Handschriften D und G von Wolframs Parzival (Diss. phil. 1906), Straßburg 1906; Straßburger Dramatiker zu Beginn des 17. Jahrhunderts, in: Literarische Rundschau der Straßburger Neuen Zeitung, 19.9.1909; Penthesilea, in: Straßburger Neue Zeitung, 24.10.1909; Henrik Ibsen, in: Literarische Rundschau der Straßburger Neuen Zeitung, 31.10.1909/ 7.11.1909; Wielands Shakespeare (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Culturgeschichte der germanischen Völker 107), Straßburg 1910; An Ernst Martin, in: Straßburger Akademische Mitteilungen, Jg. 1910, Nr. 2, 11 f.; Der Schöpfer, in: Literarische Rundschau der Straßburger Neuen Zeitung, 18.9.1910; Segnung, in: ebd., auch in: Der Aufbruch, 1914; Frühlingsnacht, in: Das literarische Elsaß. Der Erwina, 18. Jg./1910 f., H. 2, 30; Untergang, in: ebd., 30 f.; Gang im Schnee, in: ebd, 31; Paul Heyse zum 80. Geburtstag, in: Straßburger Neue Zeitung, 16.3.1910; Roosevelt in Oxford, in: ebd, 11.6.1910; Die Brüder Matthis, in: JB für Geschichte, Sprache und Literatur Elsaß-Lothringens, Jg. 26/1910, 405-421; Dämmerung in der Stadt, in: Das Neue Elsaß, Jg. 1/1911, Nr. 4, 57; Sicherung, in: ebd., 57; Das Abenteuer, in: ebd., 57 f.; Pans Trauer, in: ebd, Nr. 10, 153; Charles De Coster, in: ebd., Nr. 14, 215-218, auch in: Die Aktion, Jg. 1911, Nr. 32, 1003-1006, und in: ebd., Nr. 33, 1037-1040; Evokation, in: ebd.; Der Flüchtling aus dem verschwundenen Garten, in: Die Aktion, Jg. 1911, Nr. 34, 1069, auch in: Aufbruch, 1914 (»Der Flüchtling«); Die Jünglinge und das Mädchen, in: ebd., Nr. 37, 1167 f., auch in: Der Aufbruch, 1914; Der Freund des Künstlers, in: ebd., Nr. 39, 1229, auch in: Der Aufbruch, 1914 (»Anrede«); Lover's Seat, in: ebd., Nr. 42, 1325, auch in: Der Aufbruch, 1914; Wenn man heimkommt, in: Straßburger Neue Zeitung, 16.4.1911; Ein Wunsch, in: ebd, 15.5.1911; Fülle des Lebens, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 3, 75, auch in: Der Aufbruch, 1914; Reinigung, in: ebd, Nr. 4, 103, auch in: Literarische Rundschau, Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 23.4.1912, auch in: Der Aufbruch, 1914; Um den Alsabund: Antworten elsässischer Schriftsteller auf eine Rundfrage der Straßburger Neuen Zeitung, Beitrag in: Literarische Rundschau der Straßburger Neuen Zeitung, 1.7.1912; Fluß am Abend, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 4, 113, auch in: Literarische Rundschau, Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 26.8.1912, 236, auch in: Der Aufbruch, 1914 (»Fluß am Abend«); Der Morgen der Dirne, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 5, 148, auch in: Der Aufbruch, 1914 (»Der Morgen«); Betörung, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 8, 223, auch in: Der Aufbruch; Parzival vor der Gralsburg, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 9, 271, auch in: Literarische Rundschau, Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 12.3.1912, auch in: Der Aufbruch, 1914; Entrückung, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 12, 361, auch in: Der Aufbruch 1914 (»Fernen«); Trübe Stunde, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 19, 592, auch in: Der Aufbruch, 1914; Entsühnung, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 19, 593, auch in: Der Aufbruch, 1914; Der junge Mönch, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 20, 628, auch in: Der Aufbruch, 1914; Glück, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 23, 725, auch in: Der Aufbruch, 1914; Zwiegespräch, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 24, 754 f., auch in: Der Aufbruch, 1914; Ballhaus, in: Ballhaus, Ein lyrisches Flugblatt, Berlin 1912; Deutsch-Französisches, in: Der Elsässische Garten. Ein Buch von unsres Landes Art und Kunst, hrsg. von Friedrich Lienhard/Hans Pfitzner/Carl Spindler, Straßburg 1912, 248 ff.; Die neue französische Lyrik, in: Der lose Vogel, Jg. 1/1912, Nr. 5, 166-171; René Schickele, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 49, 1550-1558/Nr. 50, 1587-1590/Nr. 51, 1613-1616 (erw. auch in: Almanach pour les étudiants et pour la jeunesse d'Alsace-Lorraine, Straßburg 1913, 178-189); Gegen Morgen I, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 2, 55, auch in: Der Aufbruch 1914; Gegen Morgen II, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 2, 55 f., auch in: Der Aufbruch (»Heimkehr«); Gegen Morgen III, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 2, 56, auch in: Der Aufbruch, 1914 (»In der Frühe«); Gang in der Nacht, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 2, 57, auch in: Der Aufbruch, 1914; Bahnhöfe, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 3, 82 f., auch in: Der Aufbruch, 1914; Auferstehung, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 10, 302 f., auch in: Der Aufbruch, 1914 (»Resurrectio«); Winteranfang, in. Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 10, 304, auch in: Der Aufbruch, 1914; Sommer, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 11, 331, auch in: Der Aufbruch, 1914; Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 17, 451, auch in: Der Aufbruch, 1914; Meer, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 27, 662, auch in: Der Aufbruch, 1914; Ende, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 27, 662, auch in: Der Aufbruch, 1914; Die Dirne, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 27, 662 f.; Judenviertel in London, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 28, 676, auch in: Der Aufbruch, 1914; Worte, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 34, 812 f., auch in: Der Aufbruch, 1914; Worte, in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 34, 812 f., auch in: Der Aufbruch, 1914; Stimmungsbilder aus dem belgischen Generalstreik, in: Straßburger Post, 22.4.1913; Nach dem belgischen Generalstreik, in: ebd., 30.4.1913; Romain Rolland, Jean Christophe, in: Die Weißen Blätter, Jg. 1/1913, Nr. 2, 168,172; Einleitung zu: Le Sage: Gil Blas von Santillana. Mit Benutzung der Übertragung von G. Fink neu bearb. und hrsg. von Ulrich Johannsen, Leipzig o.J. [1913], 7-9; Gratia divinae pietatis adesto Savinae/De petra dura perquam sum facta figura, in: Literarische Rundschau, Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 19.1.1914, Nr. 19, auch in: Der Aufbruch, 1914; Botschaft, in: Die Aktion, Jg. 1914, Nr. 6, 128; Leoncita, in: ebd, Nr. 9, 193; La Querida, in: ebd., Nr. 11, 236 f.; Linda, in: ebd., Nr. 15, 326 f.; Fritz Lienhard, in: Almanach pour les étudiants et pour la jeunesse d'Alsace-Lorraine, Straßburg 1914, 92-99; Vier Gedichte in: Vom jüngsten Tag. Ein Almanach neuer Dichtung, Leipzig 1916, 21917; Zwölf Gedichte in: Buch der Toten, hrsg. von Wolf Przygode, München 1919, 66-73; Zwölf Gedichte, in: Menschheitsdämmerung. Symphonie jüngster Dichtung, hrsg. von Kurt Pinthus, Berlin 1920 (12. 16. 40. 97. 117. 127. 145. 149. 151. 271); Acht Gedichte in: Dichtung der Gegenwart, hrsg. von Gertrud Fauth/Georg Wolff, Langensalza, 21921, 210-223; Sieben Gedichte, in: Verkündigung. Anthologie junger Lyrik, hrsg. von Rudolf Kayser, München 1921, 235-242.

Rezensionen: Hedwig Dohm, Christa Ruland. Roman, Berlin 1902, in: Der Stürmer, Jg. 1902, Nr. 9, 156; Sigismund Friedmann, Ludwig Anzengruber, Leipzig 1902, in: ebd., Nr. 4, 70 f.; Rudolf Greinz, Der Märtyrer. Bühnenspiel in 5 Akten aus der Zeit der ersten Christen, Berlin/Leipzig 1902, in: ebd., 71 f.; Wilhelm Holzamer, Peter Nockler. Die Geschichte eines Schneiders, Leipzig 1902, in: ebd., Nr. 9, 156; Wilhelm von Polenz, Wurzellocker. Ein Roman, Berlin 1902, in: ebd., Nr. 9, 155 f.; Emil Strauss, Freund Hein. Eine Lebensgeschichte, Berlin 1902, in: ebd., Nr. 9, 156; Klara Viebig, Die Wacht am Rhein. Roman, Berlin 1902, in: ebd., 156; Richard Wanderer, Ikara, Berlin/Leipzig 1902, in: ebd., Nr. 4, 72; Friedrich Lienhard, Gesammelte Gedichte, Berlin 1902, in: Die Gesellschaft, Jg. 18, 1902, Bd. 1, 256-261; Zwei elsässische Romane: Hans Karl Abel, Die Elsässische Tragödie, Berlin 1911/Friedrich Lienhard, Oberlin, Roman aus der Revolutionszeit im Elsaß, Stuttgart 1910, in: Das Neue Elsaß, Jg. 1/1911, Nr. 7, 107-110; Julius Bab, Neue Wege zum Drama, Berlin 1911, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 1/1912, Nr. 2, 93 f.; Friedrich Freska, Der Fette Caesar. Eine Tragikkomödie, Berlin 1911, in: ebd., 94 f.; Rudolf Hans Bartsch, Das deutsche Leid, Leipzig 1912, in: ebd., Nr. 1, 46 f.; Martin Beradt, Go. Roman, Berlin 1909, in: ebd., 48; Max Dauthendei, Die geflügelte Erde. Ein Lied der Liebe und der Wunder um 7 Meere, München 1910, in: ebd., Nr. 3, 146 f.; Stefan George, Selection from his works, translated into English by Cyril Scott, London 1910, in: Das literarische Echo, Jg. 12, H. 24, 1910, 1790 f.; Das Nibelungenlied, übersetzt von Karl Simrock, hrsg. von Georg Holz, Leipzig/Wien 1909, in: Deutsche Literaturzeitung, Jg. 31, 1910, Nr. 50, 3167 f.; Friedrich Gundolf, Shakespeare und der deutsche Geist, Berlin 1911, in: Das literarische Echo, Jg. 14, H. 11, 1911, 88 ff.; Heinrich Heine, Sämtliche Werke. Unter Mitwirkung von Jonas Fränkel, Ludwig Krähe, Albert Leitzmann, Julius Petersen, hrsg. von Oskar Walzel, Bd. 1, Leipzig 1911, Bd. 7 und 9, Leipzig 1910, in: Literarische Rundschau, Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 7.5.1911; Albert und Adolphe Matthis, Widesaft, Stroosburri 1911, in: ebd., 10.9.1911, auch in: Cahiers Alsaciens, Jg. 1, 1912, 110 f., Curt Mündel, Die Vogesen, Reisehandbuch für Elsaß-Lothringen und angrenzende Gebiete, Straßburg 121911, in: Straßburger Neue Zeitung, 10.9.1911; René Schickele, Weiß und Rot. Gedichte, Berlin 1910, in: Dasa Neue Elsaß, Jg. 1, 1911, 13-16; »Zwei elsässische Bücher: Otto Flake, Schritt für Schritt. Roman, Berlin 1912/René Schickele, Meine Freundin Lo. Eine Geschichte aus Paris (Neue Ausgabe), Leipzig 1911, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 21, 661 ff., auch in: Literarische Rundschau, Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 28.5.1912; Hermann Hesse, Umwege. Erzählungen, 2.-6. Auflage Berlin 1912, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 1, 1912, Nr. 4, 212 f., auch in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 27, 846 f.; Georg Heym, Der ewige Tag, Leipzig 1911, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 1, 1912, Nr. 3, 144 ff.; Ders., Umbra Vitae. Nachgelassene Gedichte, Leipzig 1912, in: ebd., Nr. 6, 319 f.; Kurt Hiller, Der Kondor. Verse von Ernst Blass, Max Brod, Arthur Dreiy, Heidelberg 1912, in: ebd., 316-319; Hans Kyser, Titus und die Jüdin. Tragödie in 3 Akten, Berlin 1911, in: ebd., Nr. 2, 95; Oskar Loerke, Wanderschaft. Gedichte, Berlin 1911, in: ebd., Nr. 3, 146; Lyrische Flugblätter, Berlin 1907-1912, in: ebd., Nr. 6, 320 f.; Max Mell, Das bekränzte Jahr. Gedichte, Berlin 1911, in: ebd., Nr. 3, 146; Hans Reisiger, Stille Häuser. Novellen, Frankfurt a.M. 1910, in: ebd., Nr. 4, 213 f., auch in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 27, 847 f.; Wilhelm Schäfer, 33 Anekdoten, München 1911, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 1, 1912, Nr. 1, 48 f.; Jakob Schaffner, Der Bote Gottes. Roman, Berlin 1911, in: ebd., 47 f.; Arthur Schnitzler, Masken und Wunder. Novellen, Berlin 91912, in: ebd. Nr. 4, 210 ff., auch in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 27, 844 ff.; Otto Soyka, Revanche. Komödie in 3 Akten, München 1911, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 1, 1912, Nr. 2, 95; Jakob Wassermann, Der goldene Spiegel. Erzählungen in einem Rahmen, Berlin 1911, in: ebd., Nr. 1, 49; Der Elsässische Garten. Ein Buch unseres Landes Art und Kunst, hrsg. von Friedrich Lienhard, Hans Pfitzner, Carl Spindler, Straßburg 1912, in: Straßburger Post, 26.11.1912, auch in: Cahiers Alsaciens, Jg. 2/1913, Nr. 7, 52 f.; Kunst und Landschaft im Elsaß. 138 Abbildungen nach Naturaufnahmen mit einl. Text von Ernst Cohn-Wiener, Berlin 1912, in: Straßburger Post, 20.12.1912; Das Oxforder Buch Deutscher Dichtung vom 12. bis zum 20. Jahrhundert, hrsg. von Hermann Georg Fiedler, mit einem Geleitworte von Gerhart Hauptmann, Oxford 1911, in: ebd., 31.1.1912; François Rabelais, Gargantua und Pantagruel. Aus dem Französischen von Gottlob Regis, hrsg. von Ulrich Rauscher, Straßburg 1913, in: ebd., 20.12.1912; Hermann Stegemann, Die Himmelspacher. Roman, Berlin 1912, in: ebd., 20.12.1912; Franz Blei, Vermischte Schriften, 6 Bde, München 1911 f., in: Cahiers Alsaciens, Jg. 2/1913, Nr. 9, 155-159; Die Bücherein Maiandros. Eine Zeitschrift von 60 zu 60 Tagen, hrsg. von H. Lautensack, A.R. Meyer, A. Ruest, Hefte 1-3, 1913, in: ebd., Nr. 8, 98 ff.; Carl Einstein, Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders. Ein Roman, Berlin 1912, in: ebd., 100 ff.; Herbert Eulenberg, Anna Walewska. Ein Roman, Berlin 1912, in: ebd., 100 ff.; Herbert Eulenberg, Anna Walewska. Eine Tragödie, Leipzig 1910/Simson, Tragödie, Leipzig 1910/Alles um Geld. Ein Stück, Leipzig 1911, in: ebd., 48 f.; Otto Flake, Freitagskind. Roman, Berlin 1913, in: ebd., Nr. 8, 105 ff.; Peter Hamecher, Herbert Eulenberg, Leipzig 1911, in: ebd., Nr. 7, 47: Walter Hasenclever, Der Jüngling. Gedichte, Leipzig 1913, in: ebd., Nr. 11, 285; René Schickele, Scheie auf dem Boulevard, Berlin 1913, in: ebd., Nr. 10, 221-224, auch in: Die Aktion, Jg. 1913, Nr. 29, 696-698, auch in: Literarische Rundschau. Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 27.7.1913; Franz Werfel, Wir sind. Neue Gedichte, Leipzig 1913, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 2, 1913, Nr. 11, 284 f.; René Schickele, Benkal, der Frauentröster. Roman, Leipzig 1914, in: Straßburger Post, 21.12.1913, auch in: Die Aktion, Jg. 1914, Nr. 34/35, 725-7303; Kurt Hiller, Die Weisheit der Langeweile. Eine Zeit- und Streitschrift, 2 Bde, Leipzig 1913, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 3, 1914, Nr. 13, 51-54; Bernd Isemann, Lothringer Novellen, Berlin 1913, in: ebd., Nr. 14, 134 f.; Mynona [Salomo Friedlaender], Rosa, die schöne Schutzmannsfrau. Grotesken, Leipzig 1913, in: ebd., Nr. 13, 54 f.; Hermann Stegemann, Der Schläfer von Sulz. Roman, Stuttgart 1913, in: ebd., Nr. 14, 134; Carl Sternheim, Die Hose. Ein bürgerliches Lustspiel, Leipzig 1911/Die Kassette. Komödie in 5 Aufzügen, Leipzig 1912/Bürger Schippel. Komödie in 5 Aufzügen, Leipzig 1913/Der Snob, Komödie in 3 Aufzügen, Leipzig 1914, in: ebd., Nr. 14, 123-126.

Übersetzungen: Henri de Régnier, Sonett, in: Das Magazin für Litteratur, Jg. 73, 1904, Nr. 2, 58; Ders., Leda, in: ebd.; Ders., Der gelbe Mond, in: ebd., 59; Ders., Der Pavillion, in: ebd.; Ders., Dämmerung, in: ebd.; Ders., Aus »Le sang de Marsyas«, in: ebd, 60; Charles Péguy, Republikanisches Heldentum, in: Die Aktion, Jg. 1912, Nr. 19, 581 ff.; Francis Jammes, Ich war in Hamburg, in: ebd, Nr. 44, 1392-1395; Ders., Gebet, mit den Eseln ins Himmelreich einzugehen, in: Neue Blätter, Jg. 1912, 107 f.; Ders., Die Kirche, mit Blättern geschmückt, in: ebd., 109 f.; Das Balzac-Buch. Erzählungen und Novellen, Straßburg/Leipzig 1913; Francis Jammes, Die Gebete der Demut, Leipzig 1913, 2(erw.) 1917, 3München 1920, 41921, Neuauflage (Faks.): Frankfurt 1970; Ders., Die Taube, in: Das Bunte Buch, Leipzig 1914, 34; Ders., Amsterdam, in: ebd, 42-45; Ders., Gebet, seinen Schmerz zu lieben, in: Das Beiblatt der Bücherein Maiandros, Eine Zeitschrift von 60 zu 60 Tagen, Febr. 1914, 4; Ders., Franziskanische Gebete, in: Die Weißen Blätter, Jg. 2/1915, H. 5, 551-564; (mit Gustav Schlein), Charles Péguy, Aufsätze, Berlin 1918.

Hrsg.: Wielands gesammelte Schriften, hrsg. von der Deutschen Kommission der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, Abt. 2: Übersetzungen, Bd. 1-3 (Shakespeare), Berlin 1909 f., Nachdruck: Hildesheim 1987; Der Arme Heinrich, Herrn Hartmanns von Aue und zwei jüngere Prosalegenden verwandten Inhaltes, mit Anm. und Abhandl. von Wilhelm Wackernagel, Basel 1911.

Werkausgaben/Auswahlsammlungen: Ernst Stadler, Dichtungen. Gedichte und Übertragungen mit einer Auswahl der kleinen kritischen Schriften und Briefe, eingeleitet, textkritisch durchgesehen und erläutert von Karl Ludwig Schneider, 2 Bde, Hamburg 1954; Der Aufbruch und verstreute Gedichte aus den Jahren 1910-1915, hrsg. und mit einem Nachwort von Martin Reso, Berlin/Weimar 1983; Ernst Stadler, Dichtungen, Schriften, Briefe. Kritische Ausgabe, hrsg. von Klaus Hurlebusch und Karl Ludwig Schneider, München 1983.

Bibliographie: Heinrich Ellermann, Georg Heym, Ernst Stadler, Georg Trakl. Drei Frühvollendete. Versuch einer geistesgeschichtlichen Bibliographie, in: Imprimatur 5/1934, 158-181 (Stadler: 167-171); Karl Ludwig Schneider/Paul Raabe, Bibliographie, in: Ernst Stadler, Dichtungen. Gedichte und Übertragungen mit einer Auswahl der kleinen kritischen Schriften und Briefe, eingel., textkritisch durchgesehen und erläutert von Karl Ludwig Schneider, Bd. 2, Hamburg 1954, 367-403; Adriana Buccheri, La lirica di Ernst Stadler, in: Annali della Facoltà du lettere e filosofia dell'Università degli studi di Milano 19, 1966, 221-236; Karl Ludwig Schneider/Uta Roesler-Isringhaus, Bibliographie (Werke und Literatur), in: Ernst Stadler, Dichtungen, Schriften, Briefe. Kritische Ausgabe, hrsg. von Klaus Hurlebusch und Karl Ludwig Schneider, München 1983, 816-848.

Lit.: (Auswahl, aufgenommen nur spezielle Literatur über Stadler, vgl. die Bibliographie bei Schneider/Roesler-Isringhaus, 1983); - Karl Gruber, Das jüngste Elsaß spricht, Rez. zu: Stadler, Praeludien, in: Der Erwina 12. Jg. 1904/05, H. 5, 96-102; - René Schickele, Lyrische Kultur, Rez. zu: Stadler, Praeludien, in: Das literarische Echo, Jg. 7, 1904/05, H. 16, 1187; - Johannes Leonardus [Hans Koch], Heiße Nacht. An Ernst Stadler, in: Ders., Dieweil es Lebens gilt! Gedichte, Berlin 1905; - René Schickele, Der Dichter spricht. Für Ernst Stadler, in: Ders., Weiß und Rot. Gedichte, Berlin 1910, 82; - Karl Gruber, Rez. zu: Stadler, Wielands Shakespeare, in: Literarische Rundschau. Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 13.11.1910, Nr. 46, 2; - Karl Gruber, Rez. zu: Stadler, Die Brüder Matthis, in: Literarische Rundschau. Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 13.11.1910, Nr. 46, 2; - Ders., Albert und Adolf Matthis Symbolisten, Rez. zu: Stadler, Die Brüder Matthis, in: Das literarische Elsaß. Der Erwina, 18. Jg., 1910, H. 2, 34 ff.; - Max Wolff, Rez. zu: Stadler, Wielands Shakespeare, in: Das literarische Echo, Jg. 13, 1910/11, 861 f.; - Rudolf Ischer, Rez. zu: Stadler, Wielands Shakespeare, in: Euphorion-Ergänzungsheft 9, 1911, 266 f.; - Georg Witkowski, Rez. zu: Stadler, Wielands Shakespeare, in: JB der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Jg. 17, 1911, 301 f.; - Albert Leitzmann, Rez. zu: Stadler, Hrsg. des »Armen Heinrich«, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, Bd. 44, 1912, 369 f.; - Wilhelm Nickel, Rez. zu: Stadler, Hrsg. des »Armen Heinrich«, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Bd. 128, 1912, 442 f.; - Edward Schroeder, Rez. zu: Stadler, Hrsg. des »Armen Heinrich«, in: Anzeiger für deutsches Altertum, Bd. 35, 1912, 278 f.; - Robert Petsch, Die Berliner Wieland-Ausgabe, Rez. zu: Stadler, Hrsg. von Wielands Shakespeare, in: Neue JB für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur, Jg. 15, 1912, 501-516; - Gustav Ehrismann, Literaturblatt für die germanische und romanische Philologie, Jg. 34, 1913, 321 f.; - Rez. zu: Stadler, Praeludien, in: Max Geißler, Führer durch die deutsche Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts, Weimar 1913, 559-600; - Hans Daffis, Rez. zu: Stadler, Wielands Shakespeare, in: Jahresberichte für neuere Deutsche Literaturgeschichte, Bd. 21, 1910, Berlin 1913, 515; - René Schickele, Die Stürmer. Zum Andenken an Ernst Stadler, in: Die Aktion, Jg. 4, 1914, Nr. 48/49, 906 f.; - Alexander Benzion, Die neuen Gedichtbücher von Schickele und Stadler, Rez. zu: Stadler, Aufbruch, in: Literarische Rundschau. Beilage der Straßburger Neuen Zeitung, 19.1.1914; - Otto Flake, Rez. zu: Stadler, Aufbruch, in: Cahiers Alsaciens, Jg. 3, 1914, Nr. 15, 207 ff.; - René Schickele, Verlagsanzeige zu: Stadler, Aufbruch, in: Die Aktion, Jg. 1914, Nr. 7; - Otto Schmidt, Rez. zu: Stadler, Aufbruch, in: Die Aktion, Jg. 1914, Nr, 5, 109; - R. Gournai, Rez. zu: Stadler, Aufbruch, in: Die Weißen Blätter, Jg. 1, 1914, Nr. 6, 115; - Neue Lyrik: Die Leibwache/Der Aufbruch/Die eiserne Brücke, Rez. zu: Stadler, Aufbruch, in: Straßburger Post, 15.2.1914, Nr. 181; - Paul Zech, Der Heldentod des Dichters, in: Zeit-Echo, Jg. 1, 1914/15, H. 13, 192; - Ernst Robert Curtius, An Stadlers Grab, in: Straßburger Post, 1914, Nr. 1179; - Ludwig Fränkel, Ein elsässischer Dichter und Gelehrter. Zum Andenken Ernst Stadlers, in: Straßburger Neue Zeitung, Nov. 1914, Nr. 328; - Hans Franck, Gefallene Dichter, in: Masken, Jg. 10, 1914/15, 145-160; - A. Lemm, Ernst Stadler, in: Die schöne Literatur, Jg. 15, 1914, 406 f.; - Arthur Luther, Ernst Stadler, in: St. Petersburger Zeitung, Mai 1914; - Ulrich Rauscher, Nachruf für einen Gefallenen, in: Frankfurter Zeitung, 10.11.1914; - René Schickele, Folgen des Krieges, in: März, Jg. 8, 1914, 47, 174-177; - Erich K. Schmidt, Ernst Stadler, in: Berliner Börsen-Courier, 12.11.1914; - Carl Sternheim, Ernst Stadler, in: Vossische Zeitung, Berlin 11.11.1914; - Ludwig Bäumer, Den Gefallenen der Aktion, in: Die Aktion, Jg. 5, 1915, Nr. 1/2, 13; - Carl Sternheim, »1913«. Schauspiel in drei Aufzügen. Dem Andenken Ernst Stadlers, des Dichters, in: Die weißen Blätter, Jg. 2, H. 2, Februar 1915, 137-185 (als Buch: Berlin 1915); - Rez. zu: Stadler, Der Aufbruch, in: Zeitschrift für Bücherfreunde, NF, Jg. 6, 1915, 464 f.; - Henri Albert [Henri Albert Haug], Ernst Stadler, in: Mercure des France, Vol. 110, Nr. 412, 1.4.1915, 798 f.; - Kasimir Edschmid, In Memoriam Ernst Stadler, in: Die Weißen Blätter, Jg. 2, 1915, H. 1, 122 f.; - Otto Flake, Halbfertiges Leben, in: Die neue Rundschau, Jg. 26, 1915, H. 2, 267-272; - Hermann Hesse, Eine neue deutsche Zeitschrift: »Die Weißen Blätter«, in: Neue Züricher Zeitung, 18.2.1915; - Ders., Zwei Gefallene, in: März, Jg. 9, 1915, H. 10, 239 f.; - F.M. Huebner, Ernst Stadler zum Gedächtnis, in: Religiöse Kultur, Jg. 2, 1915; - Hans Koch, Auf der Suche nach meines Freundes Grab, in: Die Weißen Blätter, Jg. 2, 1915, H. 2, 260-264; - Franz Pfemfert, Kleiner Briefkassten, in: Die Aktion, Jg. 5, 1915, 141-144; - H. Reinhart, Literarische Verlustliste, in: Pester Lloyd, 27.1.1915; - Max Pirker, Ernst Stadler, in: Wiener Fremdenblatt, 9.1.1916; - Karl Thylmann, Ernst Stadler, in: Das Reich, Jg. 1, 1916, 289 f.; - Rudolf Leonhard, Auf Stadlers Grab, Gedicht. in: Vom jüngsten Tag. Ein Almanach neuer Dichtung, Leipzig 1916, 56; - Ernst Wilhelm Lotz, An Ernst Stadler. Gedicht, in: Ders., Wolkenüberflaggt, Leipzig 1917; - Hans Koch, Um Ernst Stadler, in: Das Aktionsbuch, Berlin 1917, 191 ff.; - Werner Mahrholz, Jüngste Literatur, in: Die Hochschule, Jg. 1, 1917, H. 4, 18-21; - Adolf Seelbach, Ernst Stadler, in: Heidelberger Zeitung, 17.3.1917; - Julius Kühn, Gefallene Dichter, in: Die Flöte, Jg. 1, 1918/19, 181-190; - Hans Steiger, Dichter des Weltgefühls, in: Grazer Volksblatt, 19.6.1918; - Ders., Rez. zu: Stadler, Aufbruch, in: Hochland, Jg. 17, II, 1919/20, 102-108; - Detlev W. Schumann, Ernst Stadler and German expressionism, in: The Journal of English and Germanic Philology, Vol 29, 1930, 510-534; -René Schickele, Das ewige Elsaß, in: Ders., Die Grenze, Berlin 1932; - Karl Kraft, Ernst Stadler. Ein Beitrag zum Werden des Expressionismus (Diss. phil.), Frankfurt a.M. 1932; - Kurt Ihlenfeldt, Der Aufbruch, Dem Gedächtnis Ernst Stadlers, in: Ekkart, Jg. 11, 1935, 122-124; - Albrecht Goes, In memoriam Ernst Stadler, in: Der Bücherwurm, Jg. 25, 1939, H. 4/5, 68 f., auch in: Ders., Die guten Gefährten. Prosastücke, Stuttgart 1942, 172-178, 2München 1968; - Alfred Richard Meyer, Ernst Stadler, in: Ders., Die ehrliche deutsche Haut, Berlin 1939, 97; - Robert Ludwig, »Mensch - werde wesentlich!« Ernst Stadler zum Gedächtnis, in: Lübeckische Blätter, Jg. 81, 1939, 171 f.; - Franz Alfons Hoyer, Dichter im Aufbruch. 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Peter Noss

Textanmerkungen:

Stadler fand nicht während des 1. Weltkrieges auf französischem Boden den Tod, sondern in Belgien.

Letzte Änderung: 05.12.2004