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Band X (1995)Spalten 909-939 Autor: Klaus-Gunther Wesseling

SPENER, Philipp Jacob [Jakob], evangelischer Theologe und Begründer des lutherischen Pietismus, bedeutendster Genealoge des 17. Jahrhunderts und wissenschaftlicher Begründer der Heraldik, * 13. (julianischer Kalender; nach dem gregprianischen: 23.) 1. 1635 in Rappoltsweiler [Ribeauvillé], † 5.2. 1705 in Berlin. - Schon früh gerät S., ältester Sohn und erstes von neun Kindern des Straßburger Juristen und Registrators Johann Philipp Spener (1590[?]-1657) und dessen Gattin Agatha Saltzmann (um 1612-1683) und am 18.1. getauft, am Rappoltsteiner Hof unter den Einfluß des Hofpredigers und künftigen Schwagers Joachim Stoll (s.d.), der, mit einer Schwester S.s verheiratet, ihn noch über seinen Eintritt in die Straßburger Universität (Immatrikulation an der philosophischen Fakultät am 11.9. 1648) hinaus unterrichtete. Aufgewachsen war S., ohne eine Schule besucht zu haben; um seine Bildung kümmerte sich vorrangig die Johann Arndt (s.d.) nahestehenden Gräfin Agatha von Rappoltstein, eine der vier Paten S.s, die ihm im Geiste Arndts die Andachtsfrömmigkeit lutherischer Mystik vermittelt, in der das für die Endphase des Dreißigjährigen Krieges typische Todesmotiv regelmäßig wiederkehrt. Agathas Tod (1648) erfüllt den 13jährigen mit zusätzlicher Todessehnsucht, von der er sich später als übertriebener Jenseitssehnsucht distanzieren wird. Joachim Stoll wiederum ist es auch, der S. an die Erbauungsliteratur von (s.d.) Lewis Baylys, Daniel Dykes, Joseph Hall, Emanuel Sonthom([b], Pseudonym für Emanuel Thomson) sowie an die neustoische Philosophie Justus Lipsius' (s.d.) heranführt. Sechzehnjährig bezieht S. die Straßburger Universität, an der er sich zunächst philosophischen Studien widmet. Am 17. 3. 1653 wird S., Schüler von Jacob Schaller (1604-1676), mit einer Disputation, die sich von Röm 1,19 f. ausgehend kritisch in ekklektischer melanchthonisch-orthodoxer Manier mit der natürlichen Theologie und praktischen Ethik Thomas Hobbes' (s.d.), dafür aber unter deutlichen Rückgriffen auf Hugo Grotius (s.d.), auseinandersetzt, zum Magister der Philosophie promoviert und damit mit der Lehrbefähigung ausgestattet. Zu S.s Lehrern an der theologischen Fakultät, an der S. 1654 das Studium aufnimmt, nachdem er soch dort bereits am 2.5. 1651 inskribiert hatte, zählen der von S. zeitlebens geschätzte und neben Martin Luther (s.d.) meistzitierte lutherisch-orthodoxe Dogmatiker Johann Conrad Dannhauer (s.d.; vgl. Brecht [1993], 282), dessen Lehrsystem unter Ausschluß der Eschatologie für S. zeitlebens maßgeblich ist, sowie (s.d.) Johann Georg Dorsch, der fromm-gelehrte Kirchenpräsident Johann Schmidt als Prediger und Sebastian Schmidt; unter den Kommilitionen begegnet S. u.a. (s.d.) Friedrich Breckling, Johann Benedikt Carpzov [II.], Johann Georg Gichtel, Johann Heinrich Horb (wie Joachim Stoll Schwager S.s), Johann Gottfried Olearius und Elias Veiel. Neben dem universitären Theologiestudium erhält S. in der Schule Johann Heinrich Boeckler (1611-1672) historischen Unterricht; zugleich wirkt S. als Hauslehrer (Informator) der jungen Pfalzgrafen Christian (1637-1717) und Johann Christian vom Rhein. Nach Beendigung des Theologiestudiums (1659) verbringt S. ein Jahr in Basel, wo er seine hebräischen Sprach- und alttestamentlichen Studien bei Sebastian Schmidts Lehrer Johannes Buxtorf d.J. (s.d.) fortsetzt und dessen Verbalinspirationslehre und exegetische Skepsis übernimmt; Joh 7,17 wird ein zentraler Gedanke in S.s neutestamentlich fixierten Bibelhermeneutik bleiben. Eine geplante Bildungsreise nach Paris endet krankheitshalber bereits in Genf (1660), wo S. starke Einflüße von Jean de Labadie (s.d.), dessen Hauptwerk er 1667 übersetzt, empfängt und sich intensiv mit dem Puritanismus auseinandersetzt; in Lyon läßt sich S. von dem Jesuiten Claude Menestrier, dem eigentlichen Disziplinbegründer, in die Heraldik einführen. S.s Aufenthalt im reformierten Umfeld trägt ihm wie noch später öfters den Vorwurf allzugroßer Affinität zur reformierten und mangelnden Einsatzes für die lutherische Tradition ein, der in dieser Pointierung allerdings unhaltbar ist. Die vom württembergischen Herzog Eberhard 1662 vorgesehen Berufung S.s als Dozenten für Heraldik und Genealogie an das 1592 gegründete Tübinger Collegium illustre kommt nicht zustande, und einer festen Anstellung in Straßburg widersetzt sich S., um unbehindert wissenschaftlich arbeiten zu können; allerdings wirkt S. 1663 als Freiprediger am dortigen Münster. Am 23.6. 1664 promoviert S. bei Dannhauer in der theologischen Fakultät, dessen Widergeburtslehre S. anhand von Gal 4,19 zu widerlegen versucht, und noch am gleichen Tag heiratet er die zwanzigjährige Susanne Erhard[t] (* 1644), mit der er elf Kinder haben wird. Der Ruf seiner breiten Gelehrsamkeit in Heraldik, Geschichte, Philosophie und Geographie bewirkt nicht zuletzt, daß S. 1666 als Senior der zwölfköpfigen Pfarrerschaft vom Rat der Stadt nach Frankfurt am Main, wenngleich als Verlegenheitskandidat (Wallmann [1986], 183-195) nach langer Vakanz, berufen wird. Daß von Straßburger Seite aus S.s Weggang kein Widerstand entgegengesetzt wurde liegt am Desinteresse der theologischen Fakultät, die nach dem Kasseler Religionsgespräch (1661) das geringe Engagement S.s im neu entfachten Sykretistischen Streit bemängelte. - In Frankfurt wirkt S. vor allem durch seinen Katechismusunterricht und die collegia pietatis, die er in der Bußpredigt über Mt 5,20 am 17. Sonntag nach Trinitatis (3.10. 1669) anregte, als societas animamarum piarum und nachgottesdienstliche Versammlung dachte und seit 1670 in seinem Pfarrhause zur Pflege christlicher Frömmigkeit in der Gemeinde abhält: sie sind allen Ständen offen, und seit 1674/1675 überwiegt die nichtstudierte Teilnehmerschaft, die sich zum gleichberechtigten Bibelgespräch trifft. Hierin unterscheidet sich S.s Kreis intentional von den reformierten Konventikeln, die Theodor Undereyck (s.d.) seit 1665 in Bremen abhielt. S.s sozialdiakonische Verdienste liegen in der zur Eindämmung der Straßenbettelei für notwendig gehaltenen Gründung des Frankfurter Armen-, Waisen- und Arbeitshauses (1679), dessen seelsorgerliche Betreuung er schon im Vorfeld (Demüthige Erinnerung, s.u.) übernimmt. S.s literarisches Frühwerk ist primär an der Hebung der Hausfrömmigkeit in Andachtsform orientiert, während die Katechismpredigten sich an das Kirchenpublikum richten. In David Zunner gewinnt S. einen Verleger, der beinahe sein gesamtes Werk publiziert; unausgeführt blieb dagegen die Drucklegung von S.s 1669 bis 1675 Kommentierung der neutestamentlichen Briefe und der Apokalypse aus dem Schrifttum Luthers, die S. auf Anregung des kurpfälzer Rates Johann Heigel besorgt hatte. Die wachsende Resonanz zwingt S., die collegia ab 1682 in die Barfüßer-, seine Pfarrkirche und Vorgängerbau der heutigen Paulskirche, zu verlegen. Zugleich aber ändert sich auch der Charakter der collegia, bei denen verstärkt das Moment der katalogischen Selbstprüfung zur Selbstvergewisserung des Gottesgnadenbesitzes hervortritt; ab der Dresdner Tätigkeit S.s findet sie auch Eingang in die Katechismusliteratur. Dem entspricht die Beobachtung, daß die collegia pietatis, negativ formuliert, lediglich als Ersatz für die von S. intendierte und gescheiterte Ingangsetzung einer breiten Bußbewegung sind. - Gegen Ende der 70er Jahre häufen sich innerstädtische Richtungskämpfe und Konflikte, an denen Johanna Eleonore von und zu Merlau (s.d. [s.v. Petersen, Johanna Eleonore]) und William Penn (s.d.) nicht schuldlos sind, und ab 1682 spitzen sich die separatistischen Probleme im Zusammenhang mit unterschiedlichen Auffassungen der mystizistischen Frömmigkeit (s.d.) Jakob Böhmes, des Hugenottentheologen Pierre Poirets und Johann Jakob Schütz zu. Durch den lutherisch-orthodoxen Nordhäuser Daiconus Georg Conrad Dilfeld (s.d.) und dessen Kritik an Johann Heinrich Horb wird S. 1676/1678 in den sog. ersten pietistischen Streit einbezogen. In der Tradition Georg Calixts (s.d.) und damit eine zentrale Frage der späteren Aufklärungstheologie antizipierend verstand Dilfeld akademische Theologie als rationale Lehraneignung, die von pneumatischen Erfahrungen unberührt bleibe. Gegen diese Auffassung argumentierte S. mit der Abhandlung über »Die allgemeine Gottesgelehrtheit« (s.u.). - 1684 publiziert S. nach wiederholten Anwürfen des katholischen Dompredigers Johannes Breving in einer umfangreichen Schrift seine Widerlegung der tridentinischen Rechtfertigungslehre, den lutherischen Standpunkt in der Gefolgschaft Dannhauers verteidigend, und 1685 muß S., dem erst krankheits-, dann durch Kur abwesenheitsbedingt die ihm ab 1677 allmählich entfremdeten und den Juristen Johann Jakob Schütz und Christian Fende (1651-1746; Fende propagierte 1729 die Milleniumsberechnungen von Johann Albrecht Bengel [s.d.]) nahestehenden Gemeindeteile entglitten waren, massiven separatistischen Tendenzen entgegentreten; in »Der Klagen über das verdorbene Christentum Missbrauch und rechter Gebrauch« abrogierte S. sezessionistischen Bestrebungen die Berechtigung, kirchliche Mißstände als Heterodoxie zu deuten, die zur Abspaltung vom und Bekämpfung des kirchlich verfaßten Luthertums nötigten. Durch die innergemeindlichen Verwerfungen tief enttäuscht nahm S. die Berufung an den kursächsischen Hof Johann Georgs III. (1647-1691) und damit in das Zentrum des Corpus Evangelicorum als göttliche Fügung an; betrieben wurde die bereits 1680 anvisierte Ernennung durch Veit Ludwig von Seckendorff (s.d.). Im Juli 1686 wird S. Oberhofprediger in Dresden, doch ist ihm wegen seines ethischen Rigorismus' in der Kritik des Hoflebens hier keine dauerhafte Bleibe beschieden; Rückhalt erfährt er aus dem Kreis der Kurfürstin Anna Sophie und ihrer Hofdamen, darunter auch Henriette Katharina von Gerstorff, der Großmutter Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs (s.d.). S. widmet sich, ganz anders als Matthias Hoë von Hoënegg (s.d.) unter seinen Vorgängern etwa , nicht politischer Einflußmöglichkeiten, sondern vorrangig der häuslichen Katechetik sowohl für Kinder als auch Erwachsene auf der Grundlage seiner 1677 erschienen »Einfältige Erklärung der christlichen Lehre«, bei der die Paraphrase und Meditation über die Glaubensartikel an die Stelle des für die Spiritualität folgenlosen Memorierens treten sollte. Hingegen knüpft aber nicht mehr an die Frankurter Praxis der collegia pietatis an. S. tritt in engen Kontakt zu August Hermann Francke (s.d.) in Leipzig, der sich seinem Anliegen anschließt und dem er 1692 zur Professur an der 1694 offiziell eröffneten Universität Halle verhilft, wobei in Gestalt des Halleschen Pietismus S.s Studienreformpläne (s.u.) nachhaltige Umsetzung erfahren. In der kursächsischen Kirche und gerade auch in der Dresdner Pfarrerschaft blieb S., von seinen Beziehungen zu Johannes Seebisch abgesehen, weitgehend isoliert, und auch sein Wirkungsbereich bei Hofe ist begrenzt, zumal seit dem 22.2. 1689 wegen eines verweigerten Bußgesprächs S.s Verhältnis zum Kurfürsten gespannt war und Johann Georg sogar erwog, im Falle von S.s Bleiben seine Residenz nach Freiberg oder Torgau zu verlegen, um die Anwesenheit seines Oberhofpredigers nicht länger ertragen zu müssen. In Leipzig kommt es im Frühjahr 1790 zum Konventikelverbot und der Maßregelung des August Hermann Francke nahestehenden Christian Thomasius' (s.d.), und in Hamburg gerät S.s Schwager Johann Heinrich Horb unter den Druck des lutherisch-orthodoxen Ministeriums, das 1691 gar einen Religionseid einführt, gegen den sich S. aber unter Berufung auf die reformatorische Freiheit verwahrt. Die Schuld an den Leipziger Ereignissen trifft Franckes Unbedachtsamkeit, nicht aber S., der die Konfrontation mit der Orthodoxie nicht gewollt hat (vgl. Leube, Entscheidungsjahre, s.u.); ein generelles Pietismusverbot scheiterte allerdings an S.s Neutralisierung des Votums Samuel Benedikt Carpzovs (s.d.) im Oberkonsistorium und erübrigte sich wegen August Hermann Franckes Weggang nach Erfurt und Thomasius' Übertritt in kurbrandenburgische Dienste. - Im Sommer 1691 übersiedelt S. als Propst und Konsitorialrat nach Berlin an die Nikolaikirche und findet im religiös toleranten und reformierten Brandenburg weite Handlungsfreiräume, bleibt aber Beichtvater der Kurfürstenwitwe Anna Sophie und ihrer ebenfalls verwitweten Schwester Wilhelmine Ernestine auf der Lichtenburg bei Prettin; Rückholungsversuche nach Dresden schlug S. jedoch wiederholt aus. Auch in Berlin wirkt S. wieder an der Reform des Armenwesens mit, die Auswirkungen bis in das preußische Landrecht hinein haben soll: so geht auf S. das Bettelverbot (1695) und die Gründung des Friedrichs-Hospitals (1702) zurück. Zu S.s. homiletischem Dienstauftrag gehörte ferner die Schulaufsicht über das Gymnasium zum Grauen Kloster. Allerdings hat S. hier keine collegia pietatis mehr abgehalten; dieses Terrain überließ er dem aus Leipzig geholten Vertrauten Johann Caspar Schade (s.d.), der 1695 den sog. Beichtstuhlstreit entfachte, als er gegen lutherischen Beichtzwang und -praxis polemisierte, doch konnten weder er noch S. mit dem Vermittlungsvorschlag einer inneren Beichtreform (Vertiefung der Beichtvorbereitung und des Beichtgesprächs als Abendmahlszulassung und Intensivierung der tätigen Bußfertigkeit, Stärkung des Kirchenzuchts- und Bußelements) sich durchsetzen: am 16.11. 1698 verfügte Kurfürst Friedrich III. die Beichtfreiheit und schwächte damit die orthodox-lutherische Lehrposition. Auf S.s Betreiben erschien 1699 die erste in Berlin gedruckte Bibel, und die z.T. noch zu Lebzeiten in den »Theologische[n] Bedenken« publizierte Korrespondenz gibt Aufschluß über die europäische, stände- und konfessionsübergreifende Breitenwirksamkeit seines Gedankengutes. S. vermittelt zudem den Ausgleich zwischen Gottfried Arnold (s.d.), wegen seiner »Unpartheiischen Kirchen- und Ketzerhistorie« in Konflikt mit der Amtskirche geraten, und dem Konsistorium. Auch bei Hofe und dem höfischen Umfeld, zu dem ihm Carl Hildebrand von Canstein (s.d.) das Entré verschaffte, finden S.s Anliegen Gehör; (u.a.) Samuel Pufendorf (s.d.) gehört zu S.s Predigthörern, und auch auf Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs Stiefvater Dubislav Gneomar von Natzmer und den geheimen Staatsrat Ludwig Freiherr von Canitz übt S. Einfluß aus. - Konsolidiert sich auch in den 90er Jahren die pietistische Bewegung über den brandenburgisch-preußischen Raum hinaus, so ist S. mittelbar doch in fast alle theologischen Kontroversen dieser Zeit verwickelt. Im Sommer 1704 schwinden S.s Kräfte zusehends, so daß er 25.1. 1705 um seinen Abschied einkommt. Am 5. 2. verstorben wurde S. auf dem Friedhof der Nikolaikirche beigesetzt. - Wohl seit Ende 1672 steht S. in freundschaftlich-brieflichem Austausch mit Johann Wilhelm Petersen (s.d.), dem nachmaligen Gatten der Anfang 1675 nach Frankfurt gekommenen Johanna Eleonore Merlau, ihn wiederholt vor chiliastischen Zuspitzungen warnend. Überhaupt ist S.s Umgang mit Gleichgesinnten und Dissidenten auf Vermittlung und Annäherung bedacht, der Anschauungsdifferenzen nicht häretisiert, sondern seelsorgerlich als Irrung behandelt. - S.s Programm, auch wenn es nicht geschlossen formuliert vorliegt, ist das einer theologia regenitorum als theologia regenita, das auf Aufforderung Zunners zur Ostermesse 1675 als Vorrede zu Arndts Evangelienpostille und von der Entstehungsgeschichte so eher zufällig erschien und bereits im Herbst separat und um Gutachten Johann Heinrich Horbs und Joachim Stolls erweitert unter dem Titel »Pia Desideria« (s.u.), 1676 in zweiter Auflage und 1678 in lateinischer Übersetzung publiziert wurde. Am vorfindlichen Luthertum und der akademischen Theologie bemängelt S. Verkrustungen und Erstarrungen, weil »hin und wieder allgemach in die Theologie viel Fremdes und mehr nach der Welt Weisheit Schmeckendes eingeführt werde. Worinnen mehr Gefahr stecket, als man gedenken möchte« (Pia Desideria). Alternativ formuliert S. nun einen Sechs-Punkte-Katalog. [1.] Allein die Schrift und ihre eifrige Lektüre vermag Welt- durch Menschenveränderung auf dem Weg wechselseitiger bibelorientierter Erbauung bewirken, so daß in den collegia pietatis im Rückgriff auf das über Huldrych Zwingli (s.d.) und stärker noch durch Jean de Labadie (Die Uebung der Prophezey) vermittelte, an 1Kor 14 orientierte apostolische Gemeindeideal seit Ende 1674 auch die Lektüre erbaulicher Literatur zurückgedrängt wird. [2.] Im Rückgriff auf Luther erinnert S. an das allgemeine Priestertum und fordert die verstärkte Einbezeihung laizistischer Kräfte in das Gemeindeleben; der Rückgriff erfolgt hierbei auf den locus classicus 1Petr 2,9. [3.] Eher an Arndt orientiert ist die Charakterisierung des Christentums als praktischen und weniger noëtischen Glaubensvollzugs, wodurch [4.] konfessionelle Lehr- und Bekenntnisdifferenzen zugunsten kontemplativer Einübung von Theologie »als eines habitus practicus, als praktisches Verhalten unter der Leitung des Heiligen Geistes« (Brecht [1993], 309) zu relativieren seien. [5.] Mit Blick auf die akademisch-theologische Ausbildung der Pfarrerschaft fordert S. eine stärkere Orientierung an der gemeindlich-konventualen praxis pietatis, woraus sich [6.] als homiletische Konsequenz ergibt, belehrende und rhetorische Kanzelrede zugunsten erbaulicher Predigtweise zurückzudrängen. Für S.s. Pia desideria läßt sich zumindest eine literarische Abhängigkeit des über Johann Jakob Schütz vermittelten Gedankenguts Jean den Labadies (L'Exercice profétique) plausibel machen (K. D. Schmidt [1927]; Wallmann [1980], s.u.); ihre Entstehungsgeschichte läßt sich über die Kontakte mit Gottlieb Spizel (s.d.), aber auch als Echo auf den moderaten Theophilus Großgebauer (s.d.) und dessen »Wächterstimme aus dem verwüsteten Zion« begreifen, die er 1662 in Württemberg kennenlernte und ihm den Blick für die desolate Lage des zeitgenössischen Luthertums schärfte, sowie Christian Hoburgs (s.d.) »Spiegel der Mißbräuche beim heutigen Predigtamt« wahrscheinlich machen. Allerdings folgt S. weder Großgebauers Forderung nach verstärkter Kirchenzucht, noch teilt S. trotz der sonstigen Hochschätzung Hoburgs institutionelle Kirchenkritik, vielmehr verurteilt er entschieden deren Radikalität sowie Hoburgs Identifizierung von Kirche mit der Hure Babylon. In den Entstehungskontext der Pia Desideria gehört ferner die seit Anfang 1675 bei S. beobachtbare Rezeption chiliastischer Ideen, in die S. unter dem Einfluß des Gedankenguts von Jane Lead[e] (s.d.) und von der Vorstellung noch uneingelöster messianischer Verheißungen geleitet, auch die Judenbekehrung (Röm 11,25 f.) nach dem Fall der auf das katholische Rom gedeuteten Hure Babylon (Apk 18.19) einbezogen sehen will. - S. vertrat eine abgemilderte Inspirationslehre: bei einer strikten Unterscheidung von Altem und Neuen Testament, Schale und Kern der göttlichen Wahrheit, weist er die orthodox-theopneustische Position, daß die Verfasser der biblischen Bücher lediglich die Feder gewesen seien, derer sich der Heilige Geist bedient hätte, zurück. S.s Pia Desideria, im Einvernehmen mit Gottlieb Spizel zu Stellungnahmen versandt, stieß mit Ausnahme von Veiel und seinem Ulmer Ministerium sowie den massiven Vorbehalten der Straßburger Theologischen Fakultät auf überwiegend positive Resonanz, wenngleich ihre ekklesiopraktische Rezeption ausgesprochen verhalten blieb. - S. Deutung von Apk 20 und seine Konzeption der christlichen Existenz als Dasein der durch das komplementär zum Taufgeschehen verstandene innere Geistwirken Gottes Wiedergeborenen und der Gotteskindschaft unter der rechtfertigenden Gnade Gottes in der universalen Hoffnung auf Vollendung der Welt und der Kirche noch vor der Parusie Christi bereitet den neologischen Perfektibilitätsgedanken vor, der unter gleichzeitigem Rückgriff auf Gedanken Johann Salomo Semlers (s.d.) von Wilhelm Abraham Teller (s.d.) ausformuliert wird. Hier wie anderen Orts auch tritt S.s biblizistische Zentrierung hervor, der der Vorrang vor der zeitgenössischen, auf die Lokalmethode fixierten lutherisch-orthodoxen Dogmatik gilt. Gottes den unter der Erbsünde stehenden Menschen rechtfertigendes Heilshandeln als Mitte des christlichen Glaubens erschließt sich erst über die exegetische Reflexion, die dogmatisch ausformuliert und ethisch-pastoraltheologisch aufzuschlüsseln ist; dieser Dreischritt kennzeichnet auch S.s Homiletik. S. geht es um die Rettung der menschlichen Gottesebenbildlichkeit, die heilsökonomisch mit der Wiedergeburt beginnt und dem Gottesgeist noch vor sakramentalem Geschehen Heilshandeln anvertraut, um den verheißenen Anteil an der göttlichen Natur durch intensive Gottesbeziehung zu erlangen (1Petr 1,4). - S.s innergeschichtlich verstandenes Schlagwort der »Hoffnung auf bessere Zeiten für die Kirchen« impliziert allerdings keine Neubewertung des christlichen Verständnisses vom Judentum, da S. an der Judenbekehrung festhält, ohne sich jedoch zu kosmologisch-chiliastischen Spekualtionen hinreißen zu lassen; vielmehr setzt S. unter Berufung auf Röm 11,25 f. und Apk 18.19 gegenüber separatistischer Radikalkritik auf die Erneuerung der Kirche. - In der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen mystischen Strömungen formuliert S. die Relation von Wiedergeburt und Hamartiologie, hierbei zwischen Erbsünde und Versündigung unterscheidend: »der Wiedergeborene kann nicht mehr in die Sünde einwilligen, auch wenn die Vollkommenheit für ihn nicht erreichbar ist« (Brecht [1993], 324); über die Bekehrung kann der sündigende Wiedergeborene in den Gnadenstand zurückkehren, da die nicht mit Werken erzwingbare Rechtfertigung als göttlicher Akt Antwort auf menschliches Selbstprüfungs- und Heiligungsbemühen ist; S. setzt also auf ein aktives Zusammenwirken von menschlichem Vervollkommnungsbestreben und Gottes erneuerndem Geist. Die daraus resultierende rigoristische und genußfeindliche Ethik ist naturgemäß theozentriert und weltabgewandt. Im ekklesiologischen Ertrag folgt, daß die äußere Kirche weniger Heilsanstalt als ein angefochtenes corpus permixtum darstellt; ihren Kern bilden die ecclesiolae der pietistischen Gemeinschaften, in denen durch geistbegabte Amtsträger die über das allgemeine Preistertum in die Pflicht genommenen Wiedergeborenen homiletisch, katechetisch und poimenisch erbaut werden, wobei der Kirchenzucht große Bedeutung zukommt. - S.s Konzept vermochte eine Annäherung vagierender chiliastisch-religiöser Kräfte an das kirchliche Luthertum bewirken, ohne sie jedoch institutionell dauerhaft anbinden zu können, zumal die Wittenberger theologische Fakultät 1692 unter den inkriminierten 284 Irrtümern S.s 263 Abweichungen von dem Augsburger Bekenntnis feststellte, so auch gegen CA XVII. So blieb das nachspenerische Konventikelwesen latentem Heterodoxieverdacht ausgesetzt und konnte sich nur vereinzelt im süddeutschen Raum in Reichsstädten wie Augsburg, Eßlingen, Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber und Windsheim sowie wenigen Fürstenhäusern, etwa Hessen-Darmstadt (trotz Landgraf Ludwigs VI. [+ 1678] Maßnahmen gegen den Kammerrat Wilhelm Christoph Kriegsmann [1633-1679] und den Hofprediger Johannes Winckler [1642-1705]), dank S.s Freunden Johann Heinrich Horb, Gottlieb Spizel, Johann Ulrich Wild [+ 1691, Schwager S.s]) u.a., festigen. Zur Verfassungskrise führte der Streit um die collegia pietatis und die Kontroverse um S., in deren Mittelpunkt u.a. Horb und Johann Friedrich Mayer (s.d.) standen. Radikalisierungen des pietistischen Anliegens verhinderten Breitenwirkung in Leipzig, führten zur Amtsenthebung Johann Wilhelm Petersens. In Württemberg und an der Tübinger Fakultät hingegen konnte der Pietismus dank der Umsicht Johann Andreas Hochstetters (s.d.), Johann Georg Kulpis' (1652-1698) und nicht zuletzt einer gezielten Berufungspolitik (so auch in Gießen) Fuß fassen, während Kurbrandenburg nicht zuletzt durch das Edikt vom 7.1. 1692 mit seinem Verbot antipietistischer Polemik konfessionalistische Polarisierungen unterband. - Hatte sich das S.-Bild des ausgehenden 19. Jahrhundert noch stark an der abschätzigen Bewertung des Pietismus, wie sie prägend durch Albrecht Ritschl (s.d.,s.u.) artikuliert worden war, orientiert und in ihm eine Depravation lutherisch-reformatorischer Gedanken gesehen, so setzte sich unter dem Eindruck der Erkenntnisse (s.d.,s.u.) Ernst Troeltschs und Horst Stephans nach der Jahrhundertwende die Einsicht durch, daß der maßgeblich von S. geprägte Pietismus als Gegenentwurf zur erstarrten Orthodoxie durchaus als religiöser und kultureller Fortschrittsträger neuzeitlicher Geistesgeschichte zu begreifen sei.

Werke: Dissertatio de Conformatione creaturae rationalis ad creaturam, Thom. Hobbei eiusque hyperaspistis quibusdam yeudograj/masi magna ex parte opposita (...), Straßburg 1655; Theatrum nobilitatis Europae, 4 Bde, Frankfurt 1668-1766; Pia Desideria: oder hertzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren Ev. Kirche, sampt einigen dahin einfältig abzewckenden christlichen Vorschlägen (...) Sampt angehengten zweyer Christlicher Theologorum darüber gestelten u. z. mehrer Aufferbauung höchst-dienlichen Bedencken, Frankfurt 1675, 16762; Sendschreiben An Einen Christeyffrigen außländischen Theologum, betreffend die falsche außgesprengte aufflagen / wegen seiner Lehre / u. so genanter Collegiorum pietatis, mit treulicher erzehlung dessen / was z. Franckfurt am Mayn in solcher sache gethan oder nicht gethan werde, Frankfurt 1677; Einfältige Erkl. Der Christlichen Lehr / nach der Ordnung dess kleinen Catechismi des theuren Manns GOttes Lutheri in Fragen u. Antworten verfasset u. mit nöthigen Zeugnissen der Schrift bewähret, Frankfurt 1677, Frankfurt 1709 (neuer verbess. Abdr. Erlangen 1827); Das Geistliche Priesterthum Auß Göttlichem Wort Kürzlich beschrieben / u. mit einstimmenden Zeugnissen Gottseliger Lehrer bekräfftiget, Frankfurt 1677, 17004; Des thätigen Christenthums Nothwendigkeit u. Möglichkeit, in einem Jg. über die Sontägliche Evangelia in Franckfurt am Mayn im 1677 gehaltener Predigten gezeiget; zusamt einfältiger Erkl. der drey vortrefflichen Episteln deß hocherleuchten Apostels Pauli an die Römer u. an die Corinthier, so in den Eingängen der Predigten abgehandelt worden, Frankfurt 1679; Historia insignium illustratium, seu operis heraldici pars generalis, Frankfurt 1680; Tabulae catecheticae, Frankfurt 1683; Die ev. Glaubensgerechtigkeit v. Herrn Dr. Joh. Brevings vergeblichen Angriffen gerettet, Frankfurt 1684; Der Klagen über das verdorbene Christentum Missbrauch u. rechter Gebrauch, Frankfurt 1685; Christliche Bußpredigten Ander Theil, Frankfurt 1686; Die Ev. Glaubens-Lehre. In einem Jg. der Predigten, Frankfurt 16886; Kurtze Catechismus-Predigten, Frankfurt 1689; Insignium theoria, seu operis heraldici pars generalis, Frankfurt 1690; De impedimentis studii theologici, 1690; Divi Pauli Apostoli Epistolae ad Romanos et Corinthios homiletica paraphrasi illustrati, Frankfurt 1691; Die Ev. Lebens-Pflichten, Frankfurt 1692; Veit Ludwig v. Seckendorff, Ber. u. Erinnerung auf eine im Druck Lat. u. Teutsch ausgestreute Schr. Imago Pietismi, sammt einer Vorrede S.s, Frankfurt 1692; Behauptung der Hoffnung künfftiger Besseren Zeiten in Rettung des insgemein gg. dieselbe unrecht geführten Spruches Luc. XII v. 8, Frankfurt 1693; Gründliche Beantwortung Eine mit Lästerungen angefüllten Schrifft (unter dem Titul: Außführliche Beschreibung Deß Unfugs der Pietisten m.f.w.) z. Rettung der Wahrheit / uun so seiner als unter schiedlicher anderer Christlicher Freunde Unschuld, Frankfurt 1693; Sprüche Hl. Schrift welche v. welt=leuthen mehrmal z. hebung der sicherheit / u. wider die so nothwendigkeit als möglichkeit des wahren innerlichen u. thätigen Christenthums / mißbraucht z. werden pflegen / kürztlich / aber gründlich gerettet, Frankfurt 1693; Des Beichtwesens in der Ev. Kirche rechter Gebrauch u. Mißbrauch, Cölln a.d.Spree 1695; Der innerliche u. geistliche Friede Gottes, so wol desselben mit uns, als unserer mit u. in Gott, samt dessen Beförderungs mitteln u. hindernüssen, Gießen 16963; Eilfertige Vorstellung, dass H. Schelwig in seiner herausgehenden sog. Sectirischen Pietisterey unterliege, Halle 1696; Wahrhafftige Erzehlung dessen, was wegen des so genannten Pietismi in Teutschland v. einiger Zeit vorgegangen Aus Gelegenheit Hn. Gerhard Craesi seiner Historiae Quackerianae einverleibter Historiae Pietistarum u. z. dero Verbesserung auffgesetzt, Frankfurt 1697, Wetzlar 16982; Erste Geistliche Schrr., Frankfurt 1699; Johannis erste Epistel, Halle 1699; Theol. Bedencken u. ander Brieffliche Antworten auff geistliche, sonderlich z. Erbauung gerichtete Materien, z. unterschiedenen Zeiten auffgesetzet u. nun auf langwieriges Anhalten christlicher Freunde in einige Ordnung gebracht, 4 Bde. Halle 1700-1701; Das Gericht der Verstockung, Frankfurt 1701; Sprueche Heiliger Schr., welche v. welt-leuten mehrmahl z. hegung der sicherheit, u. wider die so nothwendigkeit als möglichkeit des wahren innerlichen u. thätigen Christenthums mißbraucht z. werden pflegen, Frankfurt 1705; Consilia et Iudicia theologica latina. Tres Partes, Frankfurt 1709; Letzte Theol. Bedencken Theile 1-3, hrsg. v. Carl Hildebrand v. Canstein, Halle 1711. Letzte Theol. Bedencken / u. andere Briefliche Antworten / Andere Aufl., Halle 1721; Der hochwichtige Artikul v. der Wiedergeburt dero Ursachen, Mittel, Art, Pflichten, Würden, Kennzeichen u. übrigen dahin gehörigen Materien. Aus unterschiedlichen Texten HS in 66 Wochenpredigten, Frankfurt 17152; Christliche Bedencken, Halle 17153; Soliloquia et Meditationes Sacrae, 1716; Ausübung des Christenthums, oder Anweisung, wie man soll ein wahrer Christ werden ... desselben Catechismus-Tab. hrsg., Mit einer 2. Zugabe aus Taulers, Arndts u. Scrivers Schrifften vermehrt v. J. Fr. Strack, Frankfurt 1738; Ausl. des Briefes an die Römer, Halle 18614; Dt. u. lat. theol. Bedenken. In einer zeitgemäßen Ausw. hrsg. v. F. A. E. Hennicke, Halle 1838. - Neuere Ausgg., Textausw.: Eine Bußpredigt an die ev.Kirche. Pia desideria.Hrsg. u. bearb. v.Kurt Aland (Die Bücher des neuen Lebens 4), Berlin 1939. Pia desidiria. Hrsg. v. Kurt Aland (Kleine Texte f. Vorlesungen u. Übungen 170) Berlin 1940. 2. durchges. Aufl. 1955, 19643 (= 1975); Pia desideria. Progr. des Peitismus. In neuer Bearb. hrsg. v. Erich Beyreuther (Aussaat-Bücherei 16), Wuppertal 1964. Umkehr in die Zukunft. Reformprogr. des Pietismus - Pia desideria. In neuer Bearb. v. Erich Beyreuther, Gießen/Basel 19722, 19843, 19864. engl.: Pia desideria by Ph. J. S. Translated, edited and with an introduction by Theodore G. Tappert (Seminar editions), Philadelphia PA 19642, 19723, 19744. - Wenn du könntest glauben. Ausschnitte aus seinen Briefen. Ausgew. u. eingel. v. Hans-Georg Feller. Mit einem Vorwort v. Fritz Rienecker (Steinkopfs Hausbücherei), Stuttgart 1960; Von der Wiedergeburt [Der hochwichtige Articul v. der Wiedergeburt, Teilausg.]. Aus seiner Berliner Bibelarbeit. Hrsg. v. Hans-Georg Feller (Steinkopfs Hausbücherei), Stuttgart 1963; Die Rechtfertigung [Der hochwichtige Articul v. der Wiedergeburt, Teilausg.]. Aus seiner Berliner Bibelarbeit. Hrsg. v. Hans-Georg Feller (Steinkopfs Hausbücherei), Stuttgart 1964; S.s Katechismuserkl. D. Ph. J. S.s Erkl. der christlichen Lehre nach der Ordnung des Kleinen Katechismus Dr. Martin Luthers. Neubearb., Lahr-Dillingen/Bielefeld 1984. - Gesamtausg.: Ph. J. S., Schrr. hrsg. v. Erich Beyreuther, Hildesheim/New York[/Zürich] 1979 ff.: Pia Desideria (1675) 1680. Das Geistliche Priestertum 1677. Sendschreiben 1677. Erörterung dreier Lehrpunkte 1678. Vorsehung vor den falschen Propheten 1668. Eingel. v. Erich Beyreuther, Dietrich Blaufuß. Mit einer Einf. v. Dietrich Blaufuß z. Überl. v. S.s Werken seit ca. 1770 (I 1), 1979; Einfältige Erkl. der christlichen Lehr nach der Ordnung des kleinen Catechismus des teuren Manns Gottes Lutheri 1677. Eingel. v. Werner Jentsch (I 2,1), 1982; Kurtze Katechismuspredigten 1689. Eingel. v. Werner Jentsch (I 2,2), 1982; Die Ev. Glaubens-Lehre 1688. Predigten über die Evv. (1686/1687), 1. Advent bis 4. p. Trin. Eingel. v. Dietrich Blaufuß u. Erich Beyreuther (III 1,1), 1986; Johannistag bis 26. p. Trin. Auszug Predigten (1679/80). Sciagraphia 1688, eingel. v. Dietrich Blaufuß, Erich Beyreuther (III 1,2), 1986; Der Klagen über das verdorbene Christenum Mißbrauch u. rechter Gebrauch 1685 - Natur u. Gnade 1687. Eingel. v. Dietrich Blaufuß u. Erich Beyreuther (IV), 1986; Korrespondenz. Letzte Theol. Bedencken u. andere Brieffliche Antworten 1711. Nebst einer Vorrede v. Carl Hildebrand v. Canstein. Teil 1 u. 2. Eingel. v. Dietrich Blaufuß u. Peter Schicketanz (XV), 1987; Consilia et Iudicia Theologica Latina. Opus posthumum Ex eiusdem Litteris 1709. Eingel. v. Dietrich Blaufuß (XVI,1.2), 1989; Die Ev. Lebens-Pflichten 1692. Predigten über die Evv. (1687/1688). Eingel. v. Erich Beyreuther (III 2), 1992. - Ph. J. S. Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666-1686. I: Die Briefe v. 1666 bis 1674. In Verbindung mit Udo Sträter u. Markus Matthias hrsg. v. Johannes Wallmann, Tübingen 1992.

Lit.: Eliä Send-Schreiben nach seiner Himmelfahrt: Das ist: Hn. D. Joh. Conrad Dannhawers CONSENSUS Der PIORUM DESIDERIORUM, 1677; - Georg Conrad Dilfeld, Theosophia Horbio-Speneriana, Oder Sonderbahre Gottes-Gelahrtheit Herrn Heinrici Horbs [...] u. S.s [...], Nordhausen 1679; - Johann Ludwig Hartmann, Veri Christianismi Impedimenta et Adjumenta. Wie die Pia Desideria in würcklicher Praxin z. richten, 1680; - Johann Wilhelm Petersen, Freudiges Juhauchzen der Erwehlten Fremdlingen hin u. her über den Sieg D. S.s wider die Theologen z. Wittenberg, Wittenberg 1695; - Samuel Schelwig, Erweiß / Daß Hr. D. Ph. J. S. / In der Eilfertigen Vorstellung sich sehr übereilet / u. daß die Pietisterey / [...] mehr als zuviel Sectirerisches an sich habe [...], Danzig 1697; - Johann Georg Pritius, D. Ph. J. S.s (...) gerechter Eifer wider das antichristliche Papsttum, Frankfurt 1714; - D. Ph. J. S.s eigenhändig aufgesetzter Lebens-Lauff, in: Heinrich Anselm v. Ziegler u. Kliphausen, Continuirter Historischer Schau-Platz u. Labyrinth der Zeit [...], 1. Forts. (Leipzig 1718), 856-862; - Valentin Ernst Löscher, Timotheus Verinus Oder Darlegung der Wahrheit u. des Friedens In den bißherigen Peitistischen Streitigkeiten, Wittenberg 1721; - Carl Hildebrand v. Canstein, Das Muster Eines rechtschaffenen Lehrers; Oder: Ausführliche u. erbauliche Lebens-Beschreibung Des Umb die gantze Ev. Kirche bestverdienten u. in Gott ruhenden Theol. D. Ph. J. S., mit unpartheyischer Feder entworffen, Franckfurt/Leipzig 1729; - Das Muster Eines rechtschaffenen Lehrers Jn der erbaulichen Lebens-Beschreibung Des Um die gantze Ev. Kirche hochverdienten Theol. D. Ph. J. S.s. Von dem sel. Herrn Carl Hildebrand Freyherrn v. Canstein verfasset; Und z. Druck befördert v. D. Joachim Lange, Halle 1740; - Friedrich Gedicke sen., Heptas Epistolarum ineditarum celeberrimorum sui saeculi virorum ab b. Phil. Jac. Spenerum: Hamburgische Vermischte Bibl. 3 (Hamburg 1745), 693-708; - Georg Christian Knapp, S.s u. Frankes Klagen über die Mängel der Religionslehrer u. Lehrinstitute in der luth. Kirche, ihre Verbesserungsvorschläge u. Anstalten z. Ausführung derselben in Halle: Frankens Stiftungen 2 (1794), 33-84.161-220; - David Theodor August Suabedissen, Ph. J. S., eine Biographie: Fr. Rochlitz Jährliche Mittheilungen 3 (1823), 1-120; - August Tholuck, Eine Stimme wider die Theaterlust, nebst den Zeugnissen der teuren Männer Gottes dagegen, des sel. Ph. S.s u. des sel. A. H. Francke, Berlin 1824; - Ders., Scrivers Gutachten bei S.s Berufung nach Dresden. Nach hs. Qu. mitgeteilt: Dt. Zschr. f. christliche Wiss. u. christliches Leben 4 (1853), 309-314; - Ders., Literarum a Spenero ad A. H. Franckium datarum specimen. 2 Tle. (Progr.), Halle 1854-1857; - Ders., Gesch. des Rationalismus. Erste Abt.: Gesch. des Pietismus u. des ersten Stadiums der Aufklärung, Berlin 1865 [mehr nicht erschienen]; - Ders., Ph. J. S.: Ev. Jb., hrsg. v. Ferdinand Piper 14 (1865), 197-215; - Wilhelm Hossbach, Ph. J. S. u. seine Zeit. Eine kirchenhist. Stud., 2 Tle., Berlin 1828. 2. Aufl., hrsg. u. mit einem Vorwort u. Anh. versehen v. Gustav Schweder, Berlin 1853, 18613; - Heinrich Doering, Die gelehrten Theologen Dtld. im achtzehnten u. neunzehnten Jh. Nach ihrem Leben u. Wirken dargest. IV, Neustadt a.d. Orla 1835, 252-270; - Carl Rudolf Hagenbach, Ph. J. S. in Basel. Eine hist. Nachr.: ZHTh 10 [NF 4] H. 1 (1840), 161-164; - August Wildenhahn, Ph. J. S. Ein geschichtliches Lb. aus der Entstehungszeit der s.'schen Schule, 2 Th., Leipzig 18472; - Johann Konrad Wilhelm Löhe, Vorschlag z. Vereinigung luth. Christen f. apost. Leben (1848, 18572, in: GW. Hrsg. im Auftrag der Ges. f. Innere u. Äußere Mission im Sinne der luth. Kirche v. Klaus Ganzert Bd. 5 [Neuendettelsau 1956), 205-225; - Carl Hinrich Christian Plath, Der Dienst des Freiherrn Carl Hild. v. Canstein an der hl. Schr. Bruchst. z. Gesch. des Spenerisch-Franckischen Pietismus, 1860; - Ders., Carl Hildebrand Freiherr v. Canstein. Vers. eines Btr. z. Gesch. des Spenerisch-Franckischen Pietismus, 1861; - Gustav Kramer, Btrr. z. Gesch. August Hermann Franckes, enthaltend den Briefwechsel Francke's u. S.'s, Halle 1861; - Ernst Ludwig Theodor Henke, S.'s Pia Desideria u. ihre Erfüllung. Festrede am 20. August 1862, dem Geb. Seiner Kgl. Hoheit des Kurfürsts v. Hessen, Marburg 1862; - Otto Carsten Krabbe, Heinrich Müller u. seine Zeit (1631-1675), Rostock 1866; - August Nebe, Zur Gesch. der Predigt. Charakterbilder der bedeutendsten Kanzelredner in der ev. Kirche Dtld. 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Wiesbaden 1974); - Kayser, S. als Armenpfleger: ChW 6 (1892), 883-886; - M. Bajorath, Jean de Labadies Separationsgemeinde u. Zinzendorfs Bruderunität: ThStKr 66 (1893), 125-166; - Ludwig Geiger, Berlin 1688-1840. Gesch. des geistigen Lebens der preußischen Hauptstadt I, Berlin 1893; - Paul Grünberg, Ph. J. S. I Die Zeit S.s. - Das Leben S.s. - Die Theol. S.s, Göttingen 1893; II S. als praktischer Theologe u. kirchlicher Reformer. Zur 200j. Wiederkehr seines Todestages (gestorben den 5. Februar 1705), Göttingen 1905; III S. im Urteil der Nachwelt u. seine Einwirkung auf die Folgezeit. S.-Bibliogr. Nachtrr. u. Reg., Göttingen 1906 (= Nachdr. Hildesheim/Zürich/New York 1988 [Ph. J. S., Schrr. Sonderr.: Texte, Hilfsmittel, Unterss. 1,1-3]); - Ders., S.'s Bemühungen um die Reform des theol. Studiums: ZThK 4 (1894), 418-436; - Wilhelm Schrader, Gesch. der Friedrichs-Univ. z. Halle, Berlin 1894, II 34 ff u.ö.; - J. Lenz, S. u. der Pietismus, Reval 1895; - Johannes Jüngst, Ph. J. S.s Bedeutung f. die Entwickelung der wiss. Bildung in Dtld.: DEBl 21 (1896), 802-825; - Helmuth Egelkraut, Die Zukunftserwartung der pietistischen Väter, Gießen 1897; - M. E. Richard, Ph. J. S. and his work. August Hermann Franke and his work, Philadelphia 1897; - P. Wijk, Ph. J. S. en het Piëtisme: Stimmen uit de Luth. Kerk in Nederland 4/2 (1898); - Rudolf Bärwinkel, Johannes Matthäus Meyfarth, ein Vorläufer S.s u. ein Freund der Union: ThStKr 73 (1900), 92-111; - J. Torceanu, Die Grundlage der Spenerschen Ethik (Inaugural-Diss.), Erlangen 1900; - Christian Kolb, Die Anfänge des Pietismus u. Separatismus in Württemberg. I. Die Aufnahme des Spenerschen Pietismus ca. 1680-1703. II. Der Kampf gg. den separatistischen Pietismus. III. Die Hauptherde: Stuttgart, Calw, Herrenberg, Bietigheim. IV. Die kirchlichen Verordnungen: Württembergische Vjhh. f. Landesgesch. NF 9 [22] (1900), 33-93.368-412; NF 10 [23] (1901), 201-251.364-388 (auch separat Stuttgart 1902); - Paul Lobstein, Zur Feier des 200j. Todestages v. Ph. J. S.: ZThK 15 (1905), 147-156; - Reinhold Seeberg, S., in: Ders., Aus Rel. u. Gesch. Ges. Aufss. u. Vortr. I Biblisches u. Kirchengeschichtliches (Leipzig 1906); - Walther Köhler, Die Anfänge des Pietismus in Gießen 1689 bis 1695, in: Die Univ. Gießen v. 1607 bis 1907. Btrr. z. ihrer Gesch. Festschr. z. dritten Jahrhundertfeier hrsg. v. der Univ. Gießen. II (Gießen 1907), 133-244; - Horst Stephan, Der Pietismus als Träger des Fortschritts in Kirche, Theol. u. allgemeine Geistesbildung (SGV 51), Tübingen 1908; - W. Rotscheidt, S.-Briefe an die luth. Gemeinde z. Köln: Mhh. f. rheinische KG 2 (1908), 267-279; - Otto Kirn, Eine Korrespondenz der Leipziger Theol. Fak. mit S. im Sommer 1686: Btrr. z. Sächsischen KG 24 (1910), 1-7; - Ernst Lotze, Veit Ludwig v. Seckendorf u. sein Anteil an der pietistischen Bewegung des 17. Jh. (Diss. phil. Erlangen), Quedlinburg 1911; - H. Schwieger, Ph. J. S.s Familie u. ihre (Gülich-Sieverssche) Verzweigungen in Hamburg. Eine genealogische Zusammenstellung f. meine Kinder u. alle, die sie sonst interessiert, Hamburg 1911; - Wilhelm Koepp, Johann Arndt. Eine Unters. über die Mystik im Luth. (Neue Stud. z. Gesch. der Theol. u. Kirche 13), Berlin 1912 (= Nachdr. 1973); - Ders., Johann Arndt u. sein Wahres Christentum. Luth. Bekenntnis u. Oekumene (Aufss. u. Vortrr. z. Theol. u. Religionswiss. 7), Berlin 1959; - Ernst Troeltsch, Die Soziallehren der christlichen Kirchen u. Gruppen. Gesammelte Schrr. Bd. 1, Tübingen 1912, 19222 (= Nachdr. Aalen 1977, Tübingen 1994 [UTB 1811/1812]), 827-834.917-992; - Ders., Leibniz u. die Anfänge des Pietismus, in: Ders., Aufss. z. Geistesgesch. u. Religionssoziologie. Hrsg. v. Hans Baron (Gesammelte Schrr. IV) (Tübingen 1925 [= Nachdr. Aalen 1981]), 488-531; - Reinhard Liebe, Wider den Pietismus. Ein Wort z. der Krisis im gegenwärtigen kirchlichen Leben Dtld.: ZThK 23 (1913), 279-353; - Loebich, Zinzendorfs Stellung z. Pietismus u. die älteste Brüdergesch.: ZBG 7 (1913), 129-170; - Das ev.-luth. Predigermin. der Stadt Frankfurt a.M. Bearb. u. im Auftrage des ev.-luth. Predigermin. hrsg. v. Richard Grabau, Frankfurt/M. o.J. [1914]; - Friedrich Wiegand, Der Pietismus nach seiner geschichtlichen Notwendigkeit u. seinen Gefahren: Dt. Rdsch. 40 (1914), 248-268; - Gustav Claß, Dokumente des Verkehrs zw. S. u. Leibniz in den J. seines Frankfurt-Mainzer Aufenthaltes 1667-1672, mit einer Einl. veröff. v. Hugo Lehmann: ZBG 11 (1917), 1-70; - Karl Holl, Die Bedeutung der großen Kriege f. das rel. u. kirchliche Leben innerhalb des dt. Prot. [1917], in: Ders., Gesammelte Aufss. Bd. 3: Der Westen (Tübingen 1928 [= Nachdr. Dramstadt 1965]), 302-384; - Hugo Lehmann, Der Briefwechsel zw. S. u. Landgf. Ernst in den J. 1690 u. 1691: JBrKG 17 (1917), 114-124; - Ders., Zum Briefwechsel zw. Sp. u. Landgf. Ernst v. Hessen-Rheinfels: ZKG NF 1 [38] (1920), 95-119; - [1] Discurs Eines guthertzigen Catholischen, über die hierbey gebundene Doctor Speners Seine Predigten Franckfurtisches Denckmahl genannt. 1686 mitgeteilt v. Hugo Lehmann: ZKG NF 5 [42] (1923), 403-416; - Ders., S. u. Leibniz. Unterss. z. Vorgesch. der Dtld. Mission unter den Völkern tragenden Societätsgründungen des ausgehenden 17. Jh., o.O. o.J [1925?]; - Otto Uttendörfer, S., Francke, Zinzendorf, in: Bernhard Bess (Hrsg.), Unsere rel. Erzieher. Eine Gesch. des Christentums in Lbb. (Leipzig 19172), II 123-154; - Hermann Jordan, Briefe des jungen S. an einen befreundeten Arzt: NKZ 29 (1918), 105-110.156-162.199-212; - Rudolf Ruprecht, Der Pietismus des 18. Jh. in den Hannoverschen Stammländern (Stud. z. 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Walther Killy (Gütersloh/München 1991), 94-97 [Dietrich Blaufuß]; - LThK IX, 959; RE3 XVIII, 609-622. XXIV, 524 f. [Paul Grünberg]; XV, 775 ff. (s.v. Pietismus); - Reallexikon der dt. Literaturgesch. III2 (Berlin/New York 1977), 103-114 (s.v. Pietismus [August Langen]; - RGG3 V, 370-381 (s.v. Pietismus [Martin Schmidt]). VI, 238-239 (s.v. S.); - TRE I (1977), 301,47 ff. (s.v. Abendmahlsfeier III); II (1978), 583,30 ff. (s.v. Amt/Ämter/Amtsverständnis VII 4.2); III (1978), 153,21 ff. (s.v. Antisemitismus VI 6).

Klaus-Gunther Wesseling

Werkeergänzung:

2005

Studienausgabe der Werke Philipp Jakob Speners, hrsg. von Kurt Aland (†) und Beate Köster, Bd. I,1, 1996, Bd. I,2 2000; Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666-1686. Tübingen 1992ff. Bd. 2: 1675-1676. 1996; Bd. 3: 1677-1678. 2000; Bd. 4: 1679-1680. 2005; Pia desideria. Hrsg. von Beate Köster. Dt.-lat. Studienausg. Gießen 2005;

2006

Briefwechsel mit August Hermann Francke. 1689-1704. Hrsg. von Johannes Wallmann u. Udo Sträter. Tübingen 2006; Briefe aus d. Dresdner Zeit. 1686-1691. Hrsg. von Johannes Wallmann. Bd. 2: 1688 / in Zsarb. mit Klaus vom Orde. Tübingen 2009.

Literaturergänzung:

1986

Johannes Wallmann, P.J.S. u.d. Anfänge d. Pietismus. 2., überarb. u. erw. Aufl. Tübingen 1986; -

1993

Reinhard Breymayer: Der "Vater des deutschen Pietismus" und seine Bücher. Zur Privatbibliothek Philipp Jakob Speners, in: Bibliothecae selectae da Cusano a Leopardi, a cura di Eugenio Canone. Leo S. Olschki Editore, Firenze 1993 (Lessico Intellettuale Europeo, 58), S. 299-331; -

2000

Werner Raupp, Art.: Spener, Philipp Jakob, in: LThK, 3. Aufl., 9. Bd. (2000), Sp. 831; -

2005

Dietrich Blaufuß, "Pietismus [...]: est impius? P.J.S.s Abwehr d. Heterodoxieverdachts, in: Kulturarbeit und Kirche. Fs. Msgr. Dr. Paul Mai zum 70. Geb. Hrsg. von Werner Chrobak u. Karl Hausberger. Regensburg 2005 (=Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg; 39), S. 285-302; - Kevin R. Baxter, S's eschatology, in: Interdisziplinäre Pietismusforschungen. Bd. 1. Halle 2005, S. 145-154; - Hans-Martin Kirn, Trauer u. Melancholie bei Philipp Jakob Spener u. August Hermann Francke, in: Interdisziplinäre Pietismusforschungen. Hrsg. von Udo Sträter. Halle 2005, S. 571-583; -

2007

Helmut Burkhardt, Wiedergeburt nach P.J.S., in: ThBeitr 38.2007, S. 178-193; - Johannes Wallmann, Noch e. wiss. Edition d. "PIa desideria", in: PuN 33.2007, S. 228-237; -

2008

Carter Lindberg, S. in English, and decadent pietism, in: LQ 22.2008, S. 76f.; -

2009

Udo Sträter ; Jan van de Kamp, "Ik weet niet of ik aan Franckes kant zou staan". Interview met professor Udo Sträter, in: DNR 33.2009,2, S. 79-83

Letzte Änderung: 04.03.2010