TISCHENDORF, Lobegott [Aenotheus] Friedrich Constantin Freiherr [ab 9.11. 1862: von], deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Paläograph, Hofrat (1859), * 18.1. 1815 in Lengenfeld (Vogtland), + 7.12. 1874 in Leipzig. - T., Arztsohn, besuchte, nachdem er bis zum Lebensjahr auf die Lengenfelder Bürgerschule ging, das Gymnasium in Plauen und bezog 1834 die Leipziger Universität zum Studium der Theologie, wo er mit seiner Abhandlung über das paulinische Sühnetodverständnis (s.u.) auf Michaelis 1836 mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Ebenfalls preisgekrönt wurde von der Christoph Friedrich von Ammon (s.d.)-Stiftung seine Abgangsarbeit über Joh 6,51-59 (s.u.). Seine philologische Neigung verstärkten seine akademischen Lehrer (s.d.) Carl Gottfried Wilhelm Theile und Johann Georg Benedikt Winer; T. selber gibt das Jahr 1837 als Beginn seiner textkritischen Arbeiten an. Nach anderhalbjähriger Lehrtätigkeit an der privaten Lehranstalt Großstädteln des Pastors Zehme und einer Reise in den süddeutschen Raum kehrt T. 1839 an die Leipziger Universität zurück, und am 26.10. 1840 habilitiert sich T. zum Licentiaten, nachdem er 1838 zum Dr. phil. promoviert worden war. Anfang 1845 wird T. zum Extraordinarius an der Leipziger Theologischen Fakultät ernannt (T.s Antrittsrede erörtert die Topographie des Durchzugs durch das Schilfmeer Ex [s.u.]), 1851 avanciert T. zum ordentlichen Honorarprofessor, und 1859 erhält T. das Ordinariat für Theologie und biblische Paläographie; T.s akademischer Werdegang ist allerdings ständig von Reserven der Fakultätskollegen begleitet. T. wiederum hat seine Lehrverpflichtungen in nur sehr geringem Umfang wahrgenommen, da er sich häufig auf ausgedehnten Reisen befand; im Universitätsgottesdienst hat T. nur zweimal gepredigt. Sein Lehrstuhlnachfolger wurde Caspar René Gregory (s.d.). - Nach verschiedenen, teilweise mit unterschiedlichen Zielrichtungen entstandenen Texteditionen des griechischen Neuen Testaments - T. zeigte nur Interesse an Unzialhandschriften - erschien 1849 T.s erste bedeutende Urtextausgabe, die das Resultat jahrelanger Vorarbeiten und Autopsien ist. Von Ende 1840 bis Anfang 1843 kollationierte T., durch ein Stipendium des sächsischen Kultusministers Paul von Falkenstein (und späteren Widmungsträger der »Evangelia apocrypha«) gefördert und die Verpfändung einer Lebensversicherung materiell abgesichert, in der Pariser Bibliothèque Nationale sowohl den Codex Claromontanus (D [06], 6. Jh.) als auch den Codex Ephraimi rescriptus (C [04]), den er dank seiner vielfach gerühmten Sehschärfe binnen zweier Jahre entzifferte, dabei auch zwei spätere Korrektoren identifizierend, und 1843 edierte; nebenbei verglich T. für Christian Gottlob Leberecht Großmann (s.d) Philo-Handschriften. In Paris trat T. auch in Beziehung zu Alexander von Humboldt (s.d.), dem er 1855 die »Anecdota sacra et profana« (s.u.) zueignete. Zwei Reisen nach Holland (Herbst 1841) und England (Sommer 1842) hatten geringere Erträge, denn T. war es in Utrecht verwehrt, den Codex Boreelianus (Fe [09], 9. Jh.) einzusehen. T.s sich auf die Leipziger und Pariser Urtextausgabe sowie die Entzifferung des Cod. Ephraimi gründende paläographische Reputation ermöglichte ihm 1843 eine erste Ansicht des Codex Vaticanus (B [03], 4. Jh.) in Rom, nachdem T. als Gast Wilhelm Martin Leberecht de Wettes (s.d.) in Basel den Codex Basiliensis (Ee [07], 8. Jh.) studiert hatte. Obwohl Papst Gregor XVI. (s.d.) dem jungen Gelehrten, der mit zahlreichen Empfehlungsschreiben reiste (gute Beziehungen zum höheren französischen Klerus hatte T. in Paris geknüpft), in einer Privataudienz die wissenschaftliche Erforschung der Handschrift gestattete, so wußte der päpstliche Bibliothekar Kardinal Angelo Mai (s.d.), selber an der Edition des Codex Vaticanus interessiert, den Bibliothekspräfekten Kardinal Luigi Lambruschini (s.d.) doch so zu beeinflussen, daß T. lediglich eine sechsstündige Autopsie möglich war; erst 1866 sollte eine zweite, dann weitaus intensivere zweiundvierzigstündige Analyse der Bibelhandschrift erfolgen. Dafür gelang es T., in Florenz den Vulgatacodex Amiatinus (A, 8. Jh.) mit dem textus receptus, dem seit (s.d.) Erasmus und Elzevier gängigen [byzantinischen] Mehrheitstext, zu vergleichen (T. widmete dann auch seine Edition [Cod. Amiatinus. Novum Testamentum latine interprete Hieronymo (..., 1850), s.u.], die die alte Ausgabe von Ferdinand Florens Fleck [5.4. 1800 - 25.6. 1849] ablöste, Gregor XVI.), und in Venedig arbeitete am Codex Nanianus (U [030], 9. Jh.), in Modena am Codex Mutinensis (Ha [014], p. Jh.) und in Turin am Codex Bobbiensis (k, 4./5. Jh.). Neben zahlreichen wichtigen Beobachtungen zu Apokryphen entdeckte T. in Mailand die verschollen geglaubte Paulus-Apokalypse. Im April 1844 startete T. von Livorno aus seine erste kodikologische Expedition in den Nahen Osten; finanziert wurde sie aus Druckhonoraren, Zuwendungen von Mäzenen und dem Hof König Friedrich Augusts II. (18.5. 1797 - 9.8. 1854) sowie bald 1000 Talern des Unterrichtsministeriums: insgesamt konnte T. über rund 5000 Taler verfügen. Über Kairo reiste T. auf die Sinai-Halbinsel und an der Mittelmeerküste entlang zurück, dabei zahlreiche Handschriften einsehend und sie teilweise auch ankaufend (z.B. Palimpsestkonvolut I [016], Kloster Mar Saba). Auf dieser ersten Expedition entdeckte T. im Katharinenkloster auf dem Sinai, unterstützt durch den Bibliothekar und späteren Patriarchen von Jerusalem, Kyrillos (+ 1872), unter Altpapier, das verbrannt werden sollte, 129 Pergamentblätter, deren unschätzbaren Wert T. rasch erkannte und sie den Mönchen abzukaufen versuchte. Gestattet wurde ihm die Mitnahme von 43 Blättern, die als Codex Friderico-Augustanus der Leipziger Universitätsbibliothek inkorporiert wurden; sie erschienen 1846 im lithographischen Faksimiledruck und umfassen 1Chr 11,22-19,17; Esr ab 9,9; Neh; Est; Tob 1,1-2,2; Jer 10,25-52,34; Klgl 1,1-2,20. Auf der Rückkehr arbeitete T. in Wien am Evangelium Palatinum (der Vetus Latina-Handschrift e, 5. Jh.), in München am Codex Monacensis (X [033], 10. Jh.) und dem Vulgatacodex Ingolstadiensis (I, 9. Jh.). 1849 unternimmt T. Handschriftenstudien zur Edition des Claromontanus in Paris, London und Oxford, 1854 arbeitet in Wolfenbüttel und Hamburg an den Uffenbach-Unzialfragmenten des Hebräerbriefes und dem Codex Seidelianus II (auch: Wolfii II: He [013], 9. Jh.). In London, Oxford und Cambridge ist T. erneut 1855, in Oxford kollationierte T. die Testamente der zwölf Patriarchen (TestXII) und bearbeitete den Codex Laudianus (Ea [08], 6. Jh.); und 1856 führen ihn seine Nachforschungen nach München, St. Gallen und Zürich. Die Ergebnisse dieser Studien publizierte T. in den mehrbändigen »Monumenta sacra inedita« (s.u.). Eine zweite, wiederum vom säschsischen Unterrichtsministerium unterstützte Reise zum Katharinenkloster Anfang 1853 führte nicht zum gewünschten Erfolg, die übrigen 86 Pergamentblätter zu erwerben; allerdings konnte T. zahlreiche Codices erwerben, die 1857 an die Kaiserliche Bibliothek in St. Petersburg übergeben wurden, darunter z.B. die Codices Tischendorfianus III (L [039], 9. Jh.) und Petropolitanus (P [041], 9. Jh.). Die dritte Nahostreise, die T. am 5. 1. 1859 antrat, erbrachte neben weiteren Minuskelankäufen den ersehnten Handschriftenfund des Codex Sinaiticus (á [01]) mit insgesamt 346 Blättern, dem vollständigen Text der neutestamentlichen Bücher, den vollständigen Text des bis dahin nur aus acht Handschriften fragmentarisch bekannten Barnabasbriefes (ab Barn 5,7 tCn laCn tCn kainCn) sowie rund ein Drittel des Hirten des Hermas (Herm Vis I,1 - Mand IV,3,6) enthaltend. Nach zähen Verhandlungen und Verzögerungen durch die nicht reibungslose Wahl eines neuen Patriarchen (T. kopierte inzwischen den Codex in Kairo) überließ das Kloster am 28. 9. die Handschriften dem russischen Zaren Alexander II., mit dessen Empfehlungsschreiben und üppigen Geldmitteln T. reiste, gegen ein beträchtliches Entgelt von 9000 Rubeln bei der 1867 offiziell erfolgten »Schenkung«. Den Codex hat T. in Leipzig faksimilieren lassen; die vierbändige Foliantenausgabe erschien 1862 im Zusammenhang mit dem 1000jährigen Jubiläum des Russischen Reiches. In Smyrna konnte T. Mitte 1859 den Majuskelcodex Petropolitanus (P [041], 9. Jh.) erwerben. T.s Funde waren nicht unumstritten und sind in die verworrenen tagesaktuellen Kontroversen einbezogen: Konstantinos Simonides (s.d.), selber nicht des Verdachts der Manipulation am bis Sim IX 30,3 bekannten Text des Herm ledig und am 1. 2. 1856 in Leipzig wegen Betrugs verhaftet, äußerte auf T.s Edition hin, daß der Sinaiticus nicht aus dem 4. Jahrhundert stamme, sondern von ihm 1839 auf dem Athos fingiert worden sei, und der Archimandrit Porfirij Uspenskij, der die Handschrift schon 1845 sah, äußerte T. gegenüber sogar den Verdacht der Häresie. Zudem sah sich T. wiederholt Verdächtigungen ausgesetzt, er habe den Codex unlauter erworben, was sich aber aus T.s Korrespondenz mit seiner späteren Gattin Angelika Zehme (sie heirateten 1845), die Kurt Aland (s.d.) ediert hat (s.u.), widerlegen läßt. Immerhin mag heutzutage befremden, daß T. zur Finanzierung seiner Reisen öfters Handschriften veräußerte, die er auf vorherigen Expeditionen erwerben konnte. Seit 1849 widmet sich T. intensiver der Textkonstitution der Septuaginta und der neutestamentlichen Apokryphen, zu denen er bereits während der ersten Orientreise Lesarten gesammelt hatte. In der dreiteiligen Haager Preisschrift (1851, s.u.) untersucht T. Alter, Herkunft und Tendenz der apokryphen Literatur, geht ihrer patristischen Verwendung nach und befragt sie schließlich auf Relevanz für die Lesartenforschung; so versucht T., die Interpolationen Mt 15,8; Joh 7,53-8,11 aus dem Protevangelium Jacobi und dem Evangelium Nicodemi zu erklären. - Gegen alle paläographische Evidenz, lediglich auf orthographische und grammatikalische Besonderheiten gestützt, datierte T. den Codex Sinaiticus in das 4. bis 2. Jahrhundert und damit in die Zeit Eusebius' von Cäsarea (s.d.), also noch vor den Codex Vaticanus. Die Überbewertung des Codex Sinaiticus rührt allerdings auch von der sehr späten Kenntnis des Vaticanus. - In die zeitgenössische Kontroverse um die Bedeutung Papias' von Hierapolis (s.d.) für die Lösung der synoptischen Frage griff T. mit der Ansicht ein, daß die historische Evidenz von dessen Nachrichten nicht gering genug eingeschätzt werden könne. - Den neutestamentlichen Kanon hält T. bereits vor Justin (s.d.) für abgeschlossen. - Die Ablehnung mancher seiner Forschungsergebnisse verdankt T. teils seinem Beharren auf der Textbasis des Codex Sinaiticus (aus dem Entdeckerstolz sicher nur mittelbar erklärlich), teils der verletzend-aggressiven Schärfe, mit der T. Invektiven gegen seine Kritiker vortrug. Bis in die 20er Jahre dieses Jahrhunderts blieb T.s Novum Testamentum Graece (Hermann von Sodens [s.d.] spätere Ausgabe blieb nicht zuletzt wegen ihres unhandlichen Sigelappartes die Autorität versagt) in der deutschsprachigen neutestamentlichen Wissenschaft die maßgebliche Urtextedition, und die »editio octava critica maior« (1869ff., s.u.) ist nach wie vor unverzichtbar, besteht doch T.s eigentliche Leistung in der Herstellung eines möglichst vollständigen und exakten textkritischen Apparates. T.s Lesarten orientieren sich primär an den ca. fünfzig T. bekannten Unzialhandschriften, da sie prinzipiell aus Altersgründen patristischen oder Minuskelvarianten vorzuziehen sind, auch wenn jene im Einzelfall plausibler erscheinen. An Minuskeln konnte T. für die Evangelien auf ca.fünfhundert, Apostelgeschichte und katholische Briefe zweihundert, Corpus Paulinum dreihundert und Apokalypse einhundert zurückgreifen; von den Lektionaren macht T. nur geringen Gebrauch. Als methodische Entscheidungsgrundsätze, die am präzisesten ab der 7. Ausgabe des Neuen Testaments (1859) formuliert sind, führt T. textinterne Kriterien an: grundsätzlich verdienen jene Lesarten den Vorzug, die keine dogmatische, Glättungs- oder Harmonisierungstendenz verraten bzw. spätere Korrekturen, Verschreibungen oder Versehen erklären; abzulehnen sind Varianten, die isoliert gegenüber der Zeugenmehrheit stehen. T. ging davon aus, daß die ältesten verfügbaren Handschriften Hinweise auf, aber nicht den authentischen Wortlaut bieten. Damit bricht T. mit dem Brauch, den Wert einer Lesart lediglich an quantitativen Bezeugungen zu ermessen. - Wegweisend für die Apokryphenforschung wurden auch T.s zahlreiche Kollationen apokrypher Apostelgeschichten, Apokalypsen und Evangelien, deren Textedition nicht wegen des Bemühens um philologische Genauigkeit bald die Ausgaben Johann Karl Thilos (s.d.) überholte, sondern zudem neues Quellenmaterial bieten (Acta Bartholomaei, Acta, Matthaei, Acta Philippi, Acta Thaddaei et Ioannis, etc.) und somit bis in dieses Jahrhundert hinein unverzichtbar sind. - T., königlich-sächsischer Geheimrat, erhielt Ehrendoktorwürden der Universitäten Breslau (6. 1. 1843, vermittelt durch den Textforscher David Schulz [s.d.], der schon früh T.s Begabungen erkannte) Cambridge und Oxford (1865), zahlreiche Orden (Ehrenlegion 1845, Stanislausorden 1869) und Berufungen in mehrere Akademien der Wissenschaften. Im November 1862 wurde T. in den russischen Erbadel erhoben. - Felix Mendelssohn-Bartholdy (s.d.) hat »Lieben und Schweigen« aus dem 1837 veröffentlichen Lyrikbändchen »Maiknospen« vertont.
Werke: Doctrina Pauli Apostoli de vi mortis Christis satisfactoria. Scripsit L. F. C. T., soc. hist. theol. sodalis. Commentatio die XXXI m. Oct. MDCCCXXXCI a S. V. Theoll. Lipss. ord. praemio regio ornata, Leipzig 1837; Maiknospen, Leipzig 1837; Louis Schneegans, Hist. Vers. über den Strassburger Münster. Übers. v. M. L. F. C. T.: ZHTh 8 [NF 2] H. 4 (1838), 90-142; Der junge Mystiker oder die drei letzten Festzeiten aus seinem Leben, von Dr. Fritz (= C. T.), Leipzig 1839; Disputatio de Christo pane vitae, sive de loco Evang. Joann. c. VI, vv. 51-59, coenae sacrae potissimum ratione habita. Ex decreto nobilissimi instituti de Ammoniani legitimo praemio ornata, Leipzig 1839; De evang. Matth. c. XIX, v. 16sq. dissertatio critica et exegetica, Leipzig 1840; Die Geissler, namentlich die grosse Geisselfahrt nach Strasburg im J. 1349, Leipzig 1840; Disputatio de recensionibus quas dicunt textus Novi Testamenti ratione potissimum habita Scholzii, Leipzig 1840 (Wiederabdr. in: Prolegomena, in: Novum Testamentum graece. Textum ad fidem antiquorum testium recensuit [...], Leipzig 1841, I-L); Zur Kritik des NT: ThStKr 15 (1842), 496-511; Cod. Ephraimi Syri rescriptus sive fragmenta utriusque Testamenti e codice graeco Paisiensi celeberrimo quinti ut videtur post Christum seculi. Eruit atque edidit C. T., Leipzig 1843 (vgl. die Ergänzungen bei R. W. Lyon: NTS 5 [1959], 266-272); Neuer Btr. z. Nt. Textkritik, namentlich z. der dieselbe betreffende Paläographie: ThStKr 17 (1844), 471-496; Die Vaticanische Bibelhs. u. eine Audienz bei Gregor XVI: Augsburger Allgemeine Ztg. 1844, S. 4458; Weihnachtspredigt. Bei seiner Heimkehr aus dem Morgenlande in seiner Vaterstadt Lengenfeld gehalten v. Prof. Dr. Ritter T., Leipzig 1845; Reise in den Orient, 2 Bde., Leipzig 1845-1846 (engl.: Travels in the East. Translated from the German by W. E. Shuckard, London 1847); Cod. Friderico-Augustanus sive Fragmenta Veteris Testamentis e codice Graeco omnium qui in Europa supersunt facile antiquissimo in oriente detexit, in patriam attulit, ad modum codicis edidit C. T., Leipzig 1846; Monumenta sacra inedita sive Reliquiae antiquissimae textus Novi Testamenti graeci. Ex novem plus mille annorum codicibus per Europam dispersis eruit atque edidit C. T., Leipzig 1846. Monumenta sacra inedita. Nova collectio. [I] Fragmenta sacra palimpsesta sive fragmenta cum Novi tum Veteris Testamenti ex quinque codicibus graecorum palimpsestis antiquissimis nuperrime in Oriente repertis. Addita sunt fragmenta psalmorum papyracea et fragmenta evangelistariorum palimpsesta, item fragmenta codicis Friderico-Augustani nunc primum edidit C. T., Leipzig 1855. [II] Fragmenta evangelii Lucae et libri Genesis ex tribus codicibus graeci quinti, sexti, octavi seculo, uno palimpsesto ex Libya in Museum Britannicum advecto, altero celeberrimo Cottoniano ex flammis erepto, tertio ex Oriente nuperrime Oxonium perlato. Addita sunt et Novi et Veteris Testamenti fragmenta similia nuperrime in codicibus sex antiquissimorum reliquiis inventa nunc primum edidit C. T., 1856. [III] Fragmenta Origenianae Octateuchi editionis cum fragmentis evangeliorum graecis palimpsetis ex codice Leidensi folioque Petropolitano quarti vel quinti, Guelferbytano codice quinti, Sangallensi octavi fere seculi, 1860; Das feste christliche Herz mitten in den kirchlichen Bewegungen der Ggw. Am sechsten Trinitatis-Sonntag 1846 in der Universitätskirche zu Leipzig gehalten. Zum Besten der Gustav-Adolf-Stiftung, Leipzig 1846; De Israelitarum per mare rubrum transitu. Cum tabula, Leipzig 1847; Ev. Palatinum ineditum sive Reliquiae textus evangeliorum latini ante Hieronymum versi ex codice palatino purpureo quarti vel quinti post Christum saeculi nunc primum eruit atque edidit C. T., Leipzig 1847; De israelitarum per mare rubrum transitu, Leipzig 1847; Nachr. v. Vaticanischen Bibelcod.: ThStKr 20 (1847), 129-152; Der Geist der Wahrheit. Zeitpredigt am Sonntage Cantate den 6. Mai 1849 z. Leipzig gehalten, Leipzig 1849; Cod. Amiatinus. Novum Testamentum latine interprete Hieronymo. Ex celeberrimo codice Amiatino omnium et antiquissimo et praestantissimo nunc primum edidit C. T. Cum pia memoria Gregorii XVI. Accedit tabula lapidi incisa, Leipzig 1850. Editio paucis vel praemissis vel additis repetita, ipso libiri textu non mutato, Leipzig 1855; Vetus Testamentum graece juxta LXX interpretes. Textum an editionem Vaticano-Romanam emendatius edidit, argumenta et locos Novi Testamenti parallelos notavit, omnem lectionum varietatem codicum vetustissimorum Alexandrini, Ephraimi Syri Friderico-Augustani subjunxit, commentationem isagogicam praetextuit C. T., 2 Bde., Leipzig 1850. Editio altera correctior et auctior, 1855-1856. Editio tertia, ratione etiam habita thesauri Sinaitici nuper inventi et editionis Maianae codicis Vaticani, 1860. Editio quinta. Prolegomenis recognitis adjecta est Franciscus Delitzschii ad Paulum de Lagarde epistula, 1875. Editio sexta. Prolegomena recognovit, collationem codicis vaticani et Sinaitici adjecit Erberardus Nestle, 1880. Editio septima. Prolegomena recognovit, supplementum auxit Erberardus Nestle, 1887; Acta apostolorum apocrypha ex triginta antiquis codicibus graecis vel nunc primum eruit vel secundum atque emendatius edidit C. T., Leipzig 1851. Acta apostolorum apocrypha ex triginta antiquis codicibus graecis vel nunc primum eruit vel secundum atque emendatius. Adhibitis plurimis codicibus graecis et latinis maximam partem nun primum consultis atque ineditorm copia insignibus edidit C. T., Leipzig 1853. Acta apostolorum apocrypha. Post C. T. denuo ediderunt Ricardus Adelbertus Lipsius et Maximilianus Bonnet. Pars prior. Acta Petri, Acta Petri et Pauli, Acta Pauli et Theclae, Acta Thaddei edidit R. A. L., Leipzig 1890; De evangeliorum apocryphorum origine et usu. Scripsit C. T. Disquisitio historico-critica, quam praemio aureo dignam censuit Societas Hagana pro defendenda religione christiana (Verhandelingen, uitg. door het Haagsche genootschap tot verdedinging van de christelijke godsdienst 12. deel), Den Haag 1851; Synopsis evangelica ex quattuor evangeliis ordine chronologico concinnavit praetexto brevi commentario illustrata, ad antiquos testes apparatu critico recensuit, Leipzig 1851. Editio in commodum usum academicum repetita, 1854. Synopsis evangelica ex quattuor evangeliis ordine chronologico concinnavit, brevi commentario illustravit, ad antiquos testes denuo recensuit. Editio II emendata, Leipzig 1864. Editio III emendata, 1871. Editio IV emendata 1878. Editio V emendata, 1884. Editio VI emendata, 1891. Editio VII novis curis auctior et emendatior, 1898; Cod. Claromontanus sive epistulae Pauli omnes Graece et latine ex codice Parisense celeberrimo nomine Claromontani plerumque dicto sexti ut videtur post Chrisstum seculi nun primum edidit, Leipzig 1852; Evangelia apocrypha, adhibitis plurimis codicibus Graecis et Latinis maximam partem nunc primum consultis atque ineditorum copia insignibus, edidit C. T., Leipzig 1853. Editio altera ab ipso Tischendorfio recognita et locupleta, Leipzig 1876 (besorgt v. Fr. Wilbrandt) (= Nachdr. Hildesheim 1966); Neu entdeckte Bibelhss. v. höchsten Alterthume, griech., arab., syr.: Dt. Zschr. f. christliche Wiss. u. christliches Leben 5 (1854), Nr. 12; Anecdota sacra et profana ex Oriente et Occidente allata sive Notitia Codicum graecorum, arabicorum, syriacorum, copticorum, hebraicorum, aethiopicorum, latinorum. Cum excerptis multis maximam partem graecis et triginta quinque scripturam antiquissimarum scpeciminibus edidit C. T., Leipzig 1855. Editio repetita, emendata, aucta, Leipzig 1861; Synopsis evangelica. Ex quattuor evangeliis ordine chronologico concinnavit, praetexto brevi commentario illustravit, ad antiquos testes apposito apparatu critico recensuit C. T. Editio in commodum academicum repetita, Leipzig 1855; Pilati circa Christum iudicio quid lucis afferatur ex actis Pilati. Ad memoriam b. Theilii recolendam nomine societatis Lipsiae exegeticae suscepto praesidis officio scripsit, Leipzig 1855; Hermae Pastor Graece. Ex fragmentis Lipsiensibus instituta quaestione de vero Graeci textus Lipsiensis fonte edidit, Leipzig 1856; Neue documentliche Schriftforschungen auf dt. u. engl. Bibl.: Dt. Zschr. f. christliche Wiss. u. christliches Leben 7 (1856), Nr. 2-3; Neue Arbeiten über theol., besonders biblische Schriftdenkmale in München, St. Gallen u. Zürich: Dt. Zschr. f. christliche Wiss. u. christliches Leben 8 (1857), Nr. 7-8; Drei wiss. Ferienreisen mit einem Rückblick auf frühere Reiseforschungen: Theol. Literaturbl. z. Allgemeinen Kirchenztg. 24 (1857), 258-266; Notitia editionis codicis bibliorum Sinaitici auspiciis imperatoris Alexandri II. susceptae. Accedit catalogus codicum nuper ex Oriente Petropolin perlatorum. Item Origenis scholia in Proverbia Salomonis partim nunc primum partim seculum atque emendatius edita. Cum duabus tabulis lapidi incisis, Leipzig 1860; Bibliorum Codex Sinaiticus Petropolitanus, Petersburg 1862; Vorworte z. Sinaitischen Bibelhs. z. St. Petersburg hrsg. durch C. T., Leipzig 1862; Aus dem hl. Lande. Nebst fünf Abb. in Holzschnitt u. einer lithographirten Tf., Leipzig 1862 (frz.: Terre-Sainte. Avec les souvenirs du pèlerinage de S. A. I. le Grand-Duc Constantin, Paris 1868); Aus dem hl. Land, in: Johann Ernst Volbeding, C. T. in seiner fünfundzwanzigj. schriftstellerischen Wirksamkeit. Literar-hist. Skizze (Leipzig 1862), 95-98; Novum Testamentum Sinaiticum sive Novum Testamentum, cum epistula Barnabae et fragmentis Pastoris ex Codice Sinaitico auspiciis Alexandri Ii. omnium Russiarum imperatoris ex tenebris protracto orbique litterarum tradito accurate descripsit A. F. C. T., Leipzig 1863 (= Cod. Sinaiticus Petropolitanus: The New Testament, the Epistle of Barnabas and the Shepherd of Hermas, now reproduced in facsimile by Helen and Kirsopp Lake, Oxford 1911); Die Anfechtungen der Sinai-Bibel, Leipzig 1863; Wann wurden unsere Evv. verfasst? Leipzig 18631-3. 4., wesentlich verm. Aufl., Leipzig 1866. 2., unverändert. Abdr., 1880 (engl.: When were the Gospels written? An argument by C. T. with a narrative of the discovery of the Sinaitic Manuscript, London 1866, 18672, 18673, 18694. Another ed., London 1896. Cod. Sinaiticus. The ancient Bible manuscript now in the British Museum. T.'s story and argument related by himself. Eight ed., London 1934; frz.: A quelle époque nos Évangiles ont ils été composés? Traduit de l'allemand sur la seconde édition par L. Durand, Paris 1866); Waffen der Finsterniss wider die Sinai-Bibel, zunächst an die Leser des sächsischen Kirchen- u. Schulbl., Leipzig 1863; Berichtigung: ZWTh 7 (1864), 202-210; Zur nt. Textkritik: Neue ev. Kirchenztg. 6 (1865), 665ff.678ff.; Apocalypses apocryphae Mosis, Esdrae, Pauli, Iohannis, item Mariae dormitio, additis Evangeliorum et Actuum apocryphorum supplementis. Maximam partem nunc primum edidit C. T., Leipzig 1866. Appendix codicum celeberrimorum Sinaitici Vaticani Alexandrini, Leipzig 1867; J[ohann Joachim] Winckelmann's Vers. einer Allegorie besonders f. die Kunst. Mit einer Vorbem. v. C. T., 1866; Conlatio critica Codicis Sinaitici cum textu Elzeviriano Vaticani quoque Codicis ratione habita, Leipzig 1869; Die Echtheit unserer Evv. Neun apologetische Vortrr., Leipzig 1869 (engl.: »Are our Gospels genuine, or not?« A lecture delivered at Bremen. Translated by J. T. Ormerod, Norwich 1869. The Authenticity of our Gospels. The Bremen Lectures, London 1871); Responsa ad Calumniae Romanas. Item Supplementum Novi Testamenti ex Sinaitico Codice anno 1865 editi, Leipzig 1870; Die Sinaibibel. Ihre Entdeckung, Herausgabe u. Erwerbung, Leipzig 1871; Die ev. Alliance-Deputation an Kaiser Alexander z. Friedrichshafen. Zur Abwehr der groben Entstellungen u. Verleumdungen durch Herrn v. Wurtstemberger z. Bach bei Bern, Leipzig 1872; Biblia sacra latina veteris testamenti Hieronymo interprete ex antiquissima auctoritate in stichos descripta. Vulgatam lectionem ex editione Clementina principe anni MDXCII et Romana ultima anni MDCCCLXI repetitam testmonium comitatur codicis Amiatini Latinorum omnium antiquissimi. Editionem instituit suasore Christ. Carolo Josia de Bunsen Theodorus Heyse, ad finem perduxit C. de T. Cum tabula, Leipzig 1873; Clementis Romani epistulae ad ipsius cod. Alexandrini fidem ac modum repetitis curis edidit C. de. T. accedit tabula, Leipzig 1873; Haben wir den ächten Schrifttext der Evangelisten u. Apostel? Mit einer lithographirten Tf., Leipzig 18731/2; Liber Psalmorum Hebraicum atque latinus ab Hieronymo ex Hebraeo conversus. Consociata opera ediderunt C. de T., S. Baer, Fr. Delitzsch, Leipzig 1874; Textum Vaticanum Romanum ed. C. de T., 2 Bde. Leipzig 18754; Art. Bibeltext des NT: RE2 II, 158-186 (vgl. [C. T. +] Oscar v. Gebhardt, Art. Bibeltext des NT: RE3 II [1897], 728-773).
Textausgg. des NT (zu Lebzeiten T.s; für spätere Ausgg. bzw. Urtextausgg., die T.s Editionen rezipieren, vgl. Gesamtverz. des deutschsprachigen Schrifttums 1700-1910 CXXXXIV [München u.ö.1985], 401ff. [s.v. Testamentum]): Novum Testamentum graece. Textum ad fidem antiquorum testium recensuit, brevem apparatum criticum una cum variis lectionibus Elzeviriorum, Knappii, Scholzii, Lachmanni subiunxit, argumenata et locos parallelos indicavit, commentationem isagogicam notatis propriis lectionibus edd. Stephanicae tertiae atque Millianae, Mattaeianae, Griesbachianae praemisit A. F. C. T., Leipzig 1841. Novum Testamentum Graece. Ad antiquos testes recensuit, apparatum criticum multis modis auctum et correctum apposuit, commentationem isagogicam praemisit C. T. Editio Lipsiensis secunda, II partes, Leipzig 1849. Novum Testamentum Graece. Ad antiquos testes denuo recensuit, apparatum criticum omni studio perfectum apposuit, commentationem isagogicam praetextuit A. F. C. T. Editio septima critica maior, Leipzig 1857-1859. Novum Testamentum Graece [...] praemisit A. F. C. T. Editio octava critica maior, 3 Bde., Leipzig 1864-1868 [1. Lfg.], 1865-1870 [2.-7. Lfg.], 1870-1872 [6.-11. Lfg.], 1871-1874 [8.-11. Lfg.] (= Nachdr. Graz 1965). Novum Testamentum Graece. Ad antiquissimos testes denuo recensuit, apparatum criticum appsuit C. T. Editio octava critica major. Vol. III pars I: prolegomena, scripsit Casparus Renatus Gregory, additis curis + Ezrae Abbot, Leipzig 1884. Novum Testamentum Graece. Ad antiquos testes denuo recensuit cumque apparatu critico et prolegominis edidit A. F. C. T. Editio septima critica minor, Leipzig 1859. Testamentum Graece. Ad antiquos testes denuo recensuit delectuque critico ac prolegomenis instruxit C. de T. Editio critica minor ex octava majore desumpta, Leipzig 1872; Novum Testamentum Graece. Ad antiquos testes recensuit lectionesque variantes Elzeviriorum Stephani Griesbachii notavit C. T., Paris 1842; Novum Testamentum Graece et Latine. In antiquis testibus textum versionis Vulgatae Latinae indagavit, lectionesque variantes Stephani et Griesbachii notavit, viro s. venerabilii Jager in consilium adhibito, Paris 1842, 1849; Novum Testamentum graece et latine. Graecum textum addito lectionum variarum delectu recensuit latinum Hieronymi notata Clementina lectione ex auctoritate codicum restituit C. T. Ex triglottis, Leipzig 1858. Editio secunda cum tabula duplici terrae sanctae, 2 vol., 1885; Novum Testamentum triglottum, Graece, Latine, Germanice. Graecum textum addito lectionibus varietatem delectu recensuit, Latinum Hiernonyme notata Clementina lectione ex auctoritate veritatem germanicum ad pristinam Lutheranae editionis veritatem revocavit A. F. C. T., Leipzig 1854; Novum Testamentum Graece. `H kain2 diaJ/kh. Recensuit C. T. Editio stereotypica, 1850. Editio stereotypa II prolegominis renovatis textusque denuo correcto, 1862. Novum Testamentum graece. Ad antiquissimos testes denuo recensuit C. T., 2 vol., Leipzig 1872; Novum Testamentum utrumque graece, vetus hebraice. Ediderunt C. T. et Guilelmus Theile. Editio stereotypa, Leipzig 1850; Novum Testamentum graece. Recensuit inque usum academicum omni modo instruxit C. T. Editio academica ex triglottis, Leipzig 1855. Editio academica ex triglottis stereotypa secundum correcta, 1857. Editio academica ex triglottis stereotypa III, 1861. Editio stereotypa IV prolegominis emendatis auctisque cum tabulae duplici terrae sanctae, 1864. Editio academica ex triglottis stereotypa quinta et sexta prolegomenis emendatis auctisque. Cum tabula duplici terrae sanctae, 1867/1869.Editio academica ex triglottis stereotypa sexta, prolegominis emendatis auctisque, cum tabula duplici terrae sanctae, Leipzig/Paris/London/New York 1870; Novum Testamentum graece ex Sinaitico codice omnium antiquissimo Vaticana itemque Elzeviriana lectione notata edidit A. F. C. T. Cum tabula, Leipzig 1865.
Lit.: David Schulz, Rez. C. T., De recensionibus quas dicunt textus Novi Testamenti ratione patissimum habita Scholzii: Neue Jenaische Allgemeine Litteratur-Ztg. (1840), Nr. 145-148; - Samuel Prideaux Tregelles, An Account of the Printed Text of the Greek New Testament, with remarks on its revision upon critical principles, together with a collation of the critical texts of Griesbach, Scholz, Lachmann and T., London 1854; - Ders., Collations of the Texts of Griesbach, Scholz, Lachmann, and T., with that in common use, London 1854; - Ders., An Introduction to the Textual Criticism of the New Testament, with analysis etc. of the respective books and a bibliographical list of the editions of the scriptures in the original texts and the ancient versions (Thomas Hartwell Horne's Introduction to the Holy Scriptures IV), London 185610, 186311; - Alexander Lykurgos, Enthüllungen über den Simonides-Dindorfschen Uranios. Zweite, zu einem Geschichtsabriss über Simonides, den Hermastext u. das Leipzig-Berliner Palimpsest erweiterte, so wie mit Berr. u. paläographischen Erll. Prof. T.s u. Anderer vermehrte Aufl., Leipzig 1856; - Porfirij Uspenskij, 1845 1856 [Pervoe puteschestie vy Sinajskij monastir v 1845 g, St. Petersburg 1856]; - Ders., 1857 [Vostok Christjanskij, St. Petersburg 1857]; - Albert Rudolf Maximilian Dressel, Clementinorum epitome duae, altera edita correctior, inedita altera nunc primum integra ex codicibus Romanis et excerptis Tischendorfianis cura Alb. Rud. Max. Dressel, Leipzig 1859; - Frederick Henry Ambrose Scrivener, Novum Testamentum textus Stephanici A.D. 1550. Accedunt variae lectiones editionum Bezae, Elzeviri, Lachmanni, Tischendorfii, Tregellisi, Cambridge 1859, 1860, 1862 u.ö.; - Ders., A full collation of the cod. Sinaiticus with the received text of the New Testament, to which is prefixed a critical introduction, Cambridge 1864, 18672; - Ders., Cod. 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Klaus-Gunther Wesseling
Literaturergänzung
Bibliographie Konstantin von Tischendorf (1815-1874). Einl. u. Zus.-gest. v. Böttrich, Christfried. Leipzig 1999.