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Verlag Traugott Bautz
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VALLA (Vallensis), Laurentius (Lorenzo della Valle), italienischer Humanist und Kanoniker, * 1405 (oder 1407) in Rom, † 1.8. 1457 in Rom. - V., stadtadeliger Abkunft und Sohn des kurialen Konsistorialadvokaten Luca della Valla, empfing seine Ausbildung bei dem späteren florentinischen Gesandten Leonardo Bruni (um 1369/1370 - 9.3. 1444) und den beiden Kuriensekretären Rinuccio da Castiglione und Giovanni Aurispa († 1459). Von Bruni, seinem Lateinlehrer, den er wahrscheinlich 1426 kennenlernte, beeinflußt verfaßt V. die Comparatio Ciceronis Quintilianique, die allerdings verschollen ist; in ihr vertritt V. entgegen der humanistischen Mehrheitsmeinung die Ansicht, daß Quintilian vor M. Tullius Cicero der Vorrang als rhetorischer Größe gebühre. Eine Anstellung im Vatikan wird V. unter Hinweis auf sein jugendliches Alter, nicht zuletzt aber auch infolge der Intrigen Gian Francesco Poggio Bracciolinis (s.d.) verwehrt; enttäuscht verläßt V. Rom und übersiedelt nach Piacenza, wo er in den nächsten Jahren an ersten Entwürfen seiner Dialoge De voluptate ([s.u.]; die spätere Überarbeitung von 1431 ist mit De vero bono [s.u.] betitelt) und De libero arbitrio (s.u.) arbeitet. Daß V. 1431 zum Priester geweiht wird, doch ohne die Absicht, den Pfarrdienst zu versehen, dürfte eine auf seinen späteren Gegner Poggio Bracciolini zurückgehende Fiktion sein. Fest steht immerhin, daß V. sich in diesem Jahr erneut und wiederum erfolglos um eine Anstellung bei Papst Eugen IV. (s.d.) bemüht. Im Herbst folgt V. Gasparino Barzizza auf dem Lehrstuhl für Rhetorik in Pavia, nachdem er sich durch seine in Piacenza entstandene Schrift »De voluptate« einen Namen gemacht hatte: in ihr diskutiert V. vergleichend die christliche, stoische und epikureische Weltanschauung, wobei das Christentum als überlegen angesehen wird. Begründend heißt es dann in De libero arbitrio, daß es neben der Präszienz Gottes auch die Willensfreiheit lehrt. In Pavia tritt V. in engen Kontakt mit den Humanisten Pier Candido Decembrio, Catone Sacco und Maffeo Vegio (Maphaeus Vegius, 1407 - um 1458, als Bildungstheoretiker hervorgetreten [De educatione liberorum et eorum claris moribus libri sex, um 1444]). Reaktionen auf erste Publikationen (Quaestiones dialecticae; De libero arbitrio; De elegantiis latini sermonis) zwingen V. 1433 dazu, Pavia zu verlassen und ein unstetes Gelehrtenleben in norditalienischen Städten, u.a. in Mailand, zu führen, denn V. weist nicht nur die für übertrieben erachtete Hochschätzung des (s.d.) Aristoteles und Boëthius zurück, sondern demontiert aus philologischen Gründen auch die Autorität des Juristen Bartholus. In Florenz knüpft V. Beziehungen zu Francesco Filfello und Giovanni Tortelli. Von 1437 an ist V. als consiliarius, secretarius, familiaris und poeta laureatus im Kreis der Humanisten am Hofe Alfons' I. von Aragonien in Neapel; in dieser Zeit kollationiert V. neutestamentliche Handschriften, ediert altsprachliche Werke, überarbeitet erneut »De voluptate«, stellt die »Elegantiarum linguae latinae libri sex« und »Dialectica« fertig, beweist zeitgleich und unabhängig von Nikolaus von Kues (s.d.) und Reginald Pecock (s.d. [s.v. Reginald]) philologisch und juridisch die Unechtheit der konstantinischen Schenkung in der »Declamatio de falso credita et ementita donatione Constantini« (entstanden April und Mai 1440), stellt die Authentizität des Briefwechsels Christi mit Abgar und die Verfasserschaft der areopagitischen Schriften durch Dionysius von Athen (s.d) infrage. Seine Forschungen setzen ihn dem Verdacht der Häresie und der Verfolgung durch die Inquisition aus; den Anlaß für das Verfahren von 1444 bietet V.s Bestreitung der These des Augustinermönchs Antonio de Bitonto, das Apostolicum sei articulatim von den Aposteln verfaßt worden. V. wird zwar nicht verurteilt, aber auch nicht rehabilitiert; daher scheitern verschiedene Versuche V.s nach Rom zurückzukehren. Erst unter dem Pontifikat Nikolaus' V. (s.d.) übersiedelt V. nach Rom, wo er als homo litteratus größere Entfaltungsmöglichkeiten erwartet und seine philologische Tätigkeit mit der Übersetzung des Thukydides fortsetzen kann. Ende 1448 tritt V. als scriptor litterarum apostolicarum in päpstliche Dienste und sieht sich bald (1451) den Angriffen Poggios (s.o.) ausgesetzt; die lang ersehnte Tätigkeit als Kuriensekretär kann V. endlich 1455 mit der Übernahme des Pontifikats durch Calixt III. (s.d.) aufnehmen. In seinen letzten Lebensjahren lehrt V. erneut als Professor der Rhetorik; zu V.s späten Pfründen gehört auch das Kanonikat an der Laterankirche. - V. verstand sich als »alter Camillus«; gegen die zunehmende Profanisierung und Verflachung von Geist und Sprache seiner Zeit setzte er das Ideal echter latinitas, die nur durch die Bewahrung und Wiederbelebung des klassischen Erbes und seiner philosophischen Systeme zu erreichen ist. Leitfiguren und -gedanken sind ihm hierbei (und darin weiß sich V. mit den Kirchenvätern verbunden) Cicero und Quintilian, die V. seit 1431 eingehend untersucht hatte. Anders als Petrarca (s.d.) wehrt sich V. gegen die Bevorzugung Ciceros gegenüber Quintilian (»De comparatione Cicieronis Quintilianique«, 1471 publiziert). V.s erst 1444 vervollständigte »Elegantiarum linguae latinae libri sex« werden 28 Mal zwischen 1435 und 1444 aufgelegt und sind bis gegen 1500 das maßgebliche Werk für renaissancehumanistische Latinität, die die grammatischen Regeln nunmehr aus den Autoren und Primärquellen abstrahiert und damit die mittelalterlichen Kompendien ablösen, die noch weitgehend von Isidor von Sevilla (s.d.) abhängen. Das verflachte kanonistische Glossatorenlatein verweist V. auf die Spracheleganz altrömischer Dekretalen und Pandekten- In »De voluptate« personifizieren Bruni und Antonio Beccadelli gen. Il Panormita (1394 - 19.1. 1471: V. hatte heftig Beccadellis »Hermaphroditus« [um 1422] kritisiert) Stozismus und Epikureismus im Widerstreit; überhöht werden beide Systeme durch den Aufweis des eschatologischen Plus des Christentums, das V. durch den Schlichter Niccolò Niccoli repräsentieren läßt, V. jedoch von scholastischen Engführungen befreit und als Theorie der harmonischen Einheit von Gott und Welt verstanden wissen will; in der Tradition der ethischen Entwürfe von Aristoteles über Cicero und Seneca bis zu Boëthius verweist V. auf das natürliche Gesetz (lex naturalis), das dem Menschen den Genuß (fruitio) all dessen, was die Natur hervorbringe, rechtfertige. Die überarbeitete Version von »De voluptate« (die Personifizierung der Standpunkte hatte zu ernsthaften Differenzen mit Bruni und Beccadelli geführt) verlegt den Disputationsort von Rom nach Pavia, und die Gesprächrollen werden auf den Juristen Catone Sacco, den Literaten Maffeo Vegio und den Ordensgeistlichen Antonio da Rho verteilt. Sacco betont stoische Tugensamkeit als höchstes Gut (summum bonum), wogegen Vegio dem hedonistischen Lustprinzip den Vorzug gibt und honestas (Ehrhaftigkeit) als Lebensmaxime für undurchführbar erklärt. Antonio da Rho schließlich weist in stenger Logik und im Rückgriff auf Vergil ([s.d.] Verg., Aen. VI,687-693) nach, daß das Verlangen (voluptas) nach dem Himmel das höchste Erstrebenswerte sei. - Sein rhetorische Programm entfaltet V. in den Elegantiae, aus deren Grundgedanken die späteren philosophischen Schriften entwickelt werden. Gleichzeitig gehört V. zu den ersten Pionieren neutestamentlicher Textkritik. V. erkannte, daß die Vulgata des Hieronymus (s.d.) im Vergleich zum Urtext (resp. textus receptus) von ihrer Textkonstitution her nicht immer zwingend, ja keineswegs fehlerfrei sei. Er betrachtete sie vom Textbestand her nicht als inspirierte Schrift, sondern als verbesserungsbedürftige Übersetzung; eine Korrektur gegen Hieronymus würde erst dann zur Heiligen Schrift, wenn Unklarheiten und Sinnentstellendes aus Übersetzer- oder Kopistenhand durch sprachgewandte philologische Kritik korrigiert würden; Textkritik ist Vorstufe und gleichzeitig Bestandteil theologischer Interpretation. V. verweist die Theologie ausdrücklich auf die propädeutische Bedeutung der Sprachphilosophie hin. V.s philologische Interpretation des Neuen Testaments hatte zur Folge, daß seine »Annotationes« (s.u.), die erst ein halbes Jahrhundert später durch Erasmus von Rotterdam (s.d.) publiziert wurden, auf dem Tridentinum, wohl nicht zuletzt auf Betreiben Kardinal Robert Bellarmins (s.d.), indiziert wurden, denn V. hatte die mangelhafte Qualität der gebräuchlichen lateinischen Bibelübersetzung gegenüber dem Griechischen unterstrichen. Im späteren humanistischen Streit zwischen Glossatoren und Philologen nehmen (s.d.) Joachim Vadian und Bonifaz Amerbach vermittelnde Stellung ein. - Zu V.s Leistungen gehört schließlich, daß er über ein erstaunliche historische Kompetenz verfügte. Markant ist die Vorrede zur Geschichte Ferdinands von Arragón, in der V. das Verhältnis von Philosophie, Poetik und Historie erörtert und beinahe beiläufig zu den Schlußfolgerungen gelangt, daß Moses weder der Verfasser des Pentateuchs war noch die Evangelisten Historiker. V. bezweifelte darüber hinaus die apostolische Autorität des Glaubensbekenntnisses an (hierin später von Vadian rezipiert), genauso wie er in einem verschollenen Werk die Authentizität der Schrift des Dionyios Areopagita abrogierte. Den zeitgenössischen Theologen ebenso suspekt mußte V.s These anmuten, daß die monastischen Existenz keinen ethischen Vorzug vor weltlicher habe: in »De professione Religionum« wendet V., hierin ganz Renaissancemensch (uomo novo), auf den christlichen als schlechthin religiösen Bereich sein philosophisches, auf seine Wertschätzung Epikurs und die Entfaltung des Begriff der voluptas zurückgehendes Konzept der Bejahung der Lebensfreude gegen den zwanghaften Charakter des Asketischen an, dessen Sinn er neben der Berechtigung des Ordensgelübdes grundsätzlich hinterfragt und hierin die herkömmliche Verspottung des klösterlichen Lebens überwindet. - Als V.s theologiegeschichtlich wohl bedeutendste Leistung ist seine Entlarvung der Konstantinischen Schenkung als Fälschung; allerdings wird die Brisanz dieser Entdeckung, die offenbar im Zusammenhang mit der auf dem Konzil von Florenz virulent gewordenen Frage nach dem päpstlichen Primat steht und die These propagiert, der Papst habe vicarius Christi und nicht Caesaris zu sein, erst im reformatorischen Zeitalter voll erkannt und in der Wirkungsgeschichte zu einer fable convenue stilisiert. Denn ihre Bedeutung im Quattrocento ist nicht auf dem Hintergrund der Machtkämpfe zwischen René von Anjou, Alfons von Neapel und Papst Eugen IV. zu sehen, obwohl Eugen IV. Herrschaftsansprüche auf Aragonien geltend zu machen versuchte; dazu steht sie als humanistisches Werk in der zeitgenössischen Kritik allzu deutlich im Schatten der philosophisch-rhetorischen Schriften V.s und in einem gewissen Widerspruch zu seinem späterem Werdegang. Zudem hatte Nikolaus von Kues (s.d.) als Gutachter des Baseler Konzils zuvor schon die Authentizität der Konstantinischen Schenkung widerlegt. Vielmehr variiert V.s Schrift Apg 5,38 als leitmotivisches Wissenschaftsethos; die kritisch-philologische Leistung V.s knüpft an methodologischen Vorarbeiten Petrarcas und dessen Livius-Kritik an. Aufgrund logischer und historischer Widersprüche sowie philologischer Hinweise identifiziert V. zahlreiche Anachronismen in der Konstantinischen Schenkung, die überdies kanonistisch bedenklich ist, da weder Constantin das Reich verschenken noch Silvester I. (s.d.) die Schenkung hätte annehmen dürfen. Die eigentliche Rezeption der (philologischen) Erkenntnisse V.s setzt erst im beginnenden 16. Jahrhundert ein; einmal durch Erasmus (1504), dann durch den Umstand, daß 1513 eine tschechische Übersetzung erscheint und Ulrich Huttens (s.d.) Textedition von 1518 zur Vorlage von Verbreitung und Nachdruck in verschiedenen Sprachen wird. Nicht unerheblich dürfte aber auch das verlegerische Engagement einzelner Buchdrucker wie etwa Josse Bade in Paris oder Ulrich Marhart d.Ä. in Straßburg gewesen sein. - In scharfer Form setzt sich V. mit dem theologischen System Thomas' von Aquin (s.d.) auseinander und warnt vor seiner Überschätzung. - V.s Epitaph in der Kirche San Giovanni Laterano stiftete seine Mutter Caterina Scribani.
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Lit.: Augustini Steuchi Contra Laurentium Vallam de falsa donatione Constantini libri duo, Lyon 1547; - Arnold Drakenborch, De vita L. V., in: T. Livii Patavini Historiarum ab urbe condita libri VII, Amsterdam 1746; - Cristoforo Poggiali, Memorie intorno alla vita e agli scritti di L. V., Piacenza 1790; - Jesaias Wildschut, Praemissa narratione de vita et scriptis L. V., investigetur et exemplis demonstretur, quaenam ejus tam in Historiam Ecclesiasticam, quam in Theologiam Christianam, inprimis N. T. interpretationem, pro aetatis suae ratione, fuerint merita, 1830/1831; - C. G. Zumpt, Leben u. Verdienste des L. V.: Zschr. f. Geschichtswiss. 4 (1845), 397-434; - Georg Voigt, Die Wiederbelebung des class. Alterthums oder das erste Jh. des Humanismus, Berlin 1859, 18933; - The Repressor of the over much blaming of the Clergy by Reginald Pecock, D.D. ed. by Churchill Babington, B.D., 2 vols., London 1860; - Johannes Clausen, L. V., hans liv og skrifter, Kopenhagen 1861; - Wie aus den röm. 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Premier volume: L'Avènement de l'esprit nouveau (1400-1480) (Hist. comparée des littératures de langues européennes 7) (Budapest 1988), 117-125; - John Monfasani, Bessarion, V., Agricola, and Erasmus: Rinascimento. Rivista dell' istituto di studi sul rinascimento. 2. Ser. 28 [40] (1988), 319ff.; - Ders., Was L. V. an Ordinary Language Philosopher?: Journal of the Hist. of Ideas 50 (1989), 309-323; - Ders., L. V. and Rudolph Agricola: Journal of the Hist. of Philosophy 28 (1990), 181-200; - Robert Stupperich, Erasmus v. Rotterdam in seiner persönlischen u. wiss. Entwicklung: ZKG 99 (1988), 47-62; - Guy Bedouelle, L'Humanisme et la Bible, in: Ders./Bernard Roussel, Le temps des Réformes et la Bible (Bible de Tous les temps 5) (Paris 1989), 53-121; - Herfried Münkler, Politische Partizipation oder bürgerliche Sekurität: Der Rückzug des Bürgers aus der Politik in den it. Renaissance, in: Jochen Schmidt (Hrsg.), Aufklärung u. Gegenaufklärung in der europäischen Lit., Philos. u. 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Journal of Neo-Latin Studies 41 (1992), 104-133; - Carl Joachim Classen, Paulus u. die antike Rhetorik: ZNW 82 (1991), 1-33; - Gabriel Nuchelmans, L. V. on the Dream Paradox, in: Burkhard Mojsich/Olaf Pluta (Hrsg.), Historia philosophiae medii aevi. Stud. z. Gesch. der Philos. des MA. Festschr. f. Kurt Flasch z. 60. Geb. (Amsterdam/Philadelphia, Pa. 1991), II 771-785; - Marcia L. Colish, Stoicism and the New Testament: An Essay in Historiography: ANRW II 26,1 (Berlin/New York 1992), 334-379, 344ff.; - Marco Laffranchi, Il rinnovamento della filosofia nella dialectica di L. V.: RFN 84 (1992), 13-60; - Ders., Verità ed etica nella dialectica di L. V.: RFN 86 (1994), 44-109; - Peter Mack, V.'s dialectica in the North, II: Further commentaries: Vivarium 30 (1992), 256-275; - Ders., Renaissance Argument. V. and Agricola in the Tradition of Rhetoric and Dialectic (Brill's Studies in Intellectual Hist. 43), Leiden/New York/Köln 1993; - A. Manfredi, Nuove postille autografe di L. 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Klaus-Gunther Wesseling
Werkeergänzung:
1993
La Donation de Constantin, Sur la donation de Constantin, à lui faussement attribuée et mensongère, traduction Jean-Baptiste Giard, introduction de Carlo Ginzburg, édition Les Belles Lettres, collection La roue à livres, Paris,1993; -
2004
Sur le plaisir, traduction Laure Chauvel, présentation Michel Onfray, La Bibliothèque hédoniste, éditions encre marine, Fougères, 2004; Von der Lust oder Vom wahren Guten / De Voluptate sive De vero bono. Lateinisch-deutsche Ausgabe hrsg. und übersetzt von Peter Michael Schenkel, eingeleitet von Eckart Keßler. Wilhelm Fink Verlag, Humanistische Bibliothek, Reihe II, Texte, Band 34, München 2004; Vom wahren und falschen Guten. Einleitung von Michael Erler, Übersetzung und Anmerkungen von Otto und Eva Schönberger, Verlag Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.
Literaturergänzung:
1986
Robert Stupperich, Die Begründung d. Willensfreiheit in der Welt d. Renaissance, d. Humanismus u.d. Reformation (dargest. an Lorenzo Valla, Erasmus von Rotterdam u. Philipp Melanchthon), in: Pragmatisches Denken von d. Ursprüngen bis zum 18. Jhr. (=Pragmatik ; 1). Hamburg 1986, S. 341-357; - Ernesto Grassi, Einf. in philosoph. Probleme d. Humanismus. Darmstadt 1986, S. 99-117; - Paul Oskar Kristeller, Acht Philosophen d. ital. Renaissance. Weinheim 1986, S. 17-31; -
1990
Imre Boba, La "donatio Constantini" e l'"oratio" del V. a confronto, in: Angelicum 67.1990, S. 215-239; -
2006
Marco Laffranchi, L.V. lettore di Tommaso, in: Letture e interpretazioni di Tommaso d'Aquino oggi - cantieri aperti. Torino 2006, S. 187-196; - Hartmut Westermann, „Wie disputiert man über das Gute? Lorenzo Vallas De vero bono als Debatte über die richtige Debatte“, in: Jahrbuch Rhetorik 25 (2006), S.30-54
2007
Mariangela Regogliosi, Il papato nel "De falso credita" di L.V., in: La papauté à la Renaissance. Paris 2007, S. 67-81; - Corinna Matzukis, The donation of Constantine. History and forgery, in: AcpB 18.2007, S. 120-127; -
2008
Hartmut Westermann, L.V.: "De libero arbitrio". Die Freiheit d. Menschen im Angesicht Gottes, in: Des Menschen Würde - entdeckt u. erfunden im Humanismus d. ital. Renaissance. Tübingen 2008, S. 113-139;- Joachim Lege, Freiheit u. Würde bei L.V. Philolog. Ergänzungen u.e. systemtheoret. Provokation, betr. Gott u.d. moderne Gesellschaft, in: ebd. S. 141-158; - Johannes Baptista Rexius: Ilias Homeri teutsch. Mit synopt. Abdruck d. "Ilias"-Übertragung L.V.s. Hrsg., komm. u. eingel. von Antje Willing. Berlin 2009.
Letzte Änderung: 19.12.2009