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Verlag Traugott Bautz
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WEIL, Simone Adolphine, Philosophin und Mystikerin, * 3.2. 1909 in Paris als Tochter des jüdischen Arztes Bernhard Weil und seiner Frau Salomea Weil, geb. Reinherz, † 24.8. 1943 in Ashford/Kent. - Die Eltern waren Freidenker, die keinerlei Bindung mehr an die jüdische Religion hatten. Der drei Jahre ältere Bruder André, dessen mathematisches Genie schon früh erkannt wurde, förderte die intellektuelle Reifung seiner Schwester in den Kindheitsjahren. Von den Philosophielehrern Le Senne, Alain und Brunschvicg war es Alain, der einen entscheidenden Einfluß auf W. ausübte. Er schärfte bei seiner Schülerin die Fähigkeit der Analyse und der Urteilsbildung und prägte sie durch seine Moral- und Religionsphilosophie. Von ihm übernahm die junge W. den Antidogmatismus sowie das Konzept eines »läuternden Atheismus«, das sie später jedoch weniger moralphilosophisch als vielmehr theologisch begründete. Sie war in ihrer Jugend Agnostikerin: wenn sie ihre Lebensauffassung zu dieser Zeit rückblickend 1942 als christlich bezeichnete, so meinte sie in erster Linie die moralische Ebene. 1924/25 bestand sie das Abitur; 1929 publizierte sie zum erstenmal kurze Artikel in Alains »Libres Propos«; 1931 folgte die Agrégation in Philosophie. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sie schon konsequent pazifistisches Engagement und schloß sich der Liga der Menschenrechte an. 1930 trat zum erstenmal der Kopfschmerz auf, der sie bis zum Ende ihres Lebens mehr oder weniger heftig marterte. Im Herbst 1931 trat W. ihr erstes Lehramt in Le Puy an und begann, sich intensiv in der Gewerkschaftsbewegung St. Etiennes zu engagieren. Ihr Einsatz für die Arbeitslosen in Le Puy rief einen Skandal hervor. Im Jahre 1932 fuhr W. nach Berlin, um die Lage im vornationalsozialistischen Deutschland zu erkunden, und verfaßte zu diesem Thema mehrere Artikel, in denen sie heftig die Schwäche der linken Parteien und ihre Unfähigkeit, sich gegen Hitler zu verbünden, kritisierte. 1932 freundete sie sich mit Boris Souvarine an, dem Autor eines Buches über Stalin, arbeitete an seiner Zeitschrift »Critique sociale« mit und schrieb zahlreiche marxismuskritische Artikel. 1934 verfaßte W. die Studie »Réflexions sur les causes de la liberté et de l'oppression sociale«, die Synthese ihres politischen und sozialen Denkens dieser Zeit. Dieses (von ihr so genannte) »Testament« enthält eine fundamentale Marxismuskritik: die Mehrwerttheorie Marx' wird in Frage gestellt, da er sie nur auf kapitalistische Wirtschaftsordnungen bezog; der Grund für entfremdete Arbeit wird in der Aufspaltung zwischen intellektuellen und manuellen Tätigkeiten gesehen; der Glaube Marx' an die unbegrenzte Entwicklung der Produktivkräfte wird als mythologischer Fortschrittsglaube entlarvt und die Revolutionsidee als Utopie gegeißelt. Am 4.12. 1934 nahm W. für ein Jahr die Fabrikarbeit in mehreren Betrieben auf. Ihr Fabriktagebuch ist beredtes Zeugnis dieses Selbstversuchs, das minutiös ihre Tätigkeiten, ihren Verdienst, ihre Erfahrungen mit anderen Arbeitern und ihre Qual wiedergibt. Die grundlegende Erfahrung des Fabrikjahres kennzeichnete W. mit dem Begriff »Sklaverei«, d.h. sich als jemanden ohne jedes Recht wahrzunehmen und zur Unterwerfung, nicht zur Revolte, zu neigen. Nach ihrer Entlassung aus der Fabrik machte W. Urlaub in Spanien und Portugal. Dort hatte sie, wie sie in ihrer »spirituellen Autobiographie«, einem langen Brief an Pater Perrin, später erzählte, »die erste der drei Berührungen mit dem Christentum, die wahrhaft zählten«, ein Konversionserlebnis. Beim Anblick einer Prozession von Fischerfrauen erkannte sie, daß das Christentum »die Religion der Sklaven« ist, und sie nicht anders könnte als ihr anzuhängen. 1936 engagierte sie sich trotz ihres entschiedenen Pazifismus im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republikaner. Ein Unfall (Verbrennung mit siedendem Öl) führte sie dazu, nach 6 Wochen wieder nach Frankreich zurückzukehren. Im nächsten Jahr schrieb sie ihren bedeutenden Artikel »Ne recommençons pas la guerre de Troie«, in dem sie die These aufstellte, daß sich das eigentliche Kriegsziel im Laufe des Krieges immer mehr verliere und der Kampf schließlich nur noch um seiner selbst willen geführt werde. Am 23. April 1937 schließlich trat sie ihre erste Reise nach Italien an, die wegweisend für ihre geistige und spirituelle Entwicklung war. In Assisi nämlich erfuhr sie die zweite entscheidende Berührung mit dem Christentum, vorbereitet durch die Begegnung mit der religiösen Kunst und Musik Italiens. Ostern 1938 hatte sie während eines Gottesdienstes in der Benediktinerabtei Solesmes ein erstes ekstatisches Erlebnis, dem weitere mystische Erfahrungen folgten. Sie begann, u.a. sich mit religiösen Traditionen auseinanderzusetzen; sie las das Ägyptische Totenbuch, das Alte Testament und Anfang 1939 gnostische Literatur. In diesem Jahr entstand auch ihr gewalt- und machtkritischer Artikel »L' Iliade ou le poème de la force«. Im Frühjahr 1940 las W. die Bhagavadgita und begann, ihr einziges, unvollendet gebliebenes Theaterstück »Venise sauvée« zu schreiben. Sie verfaßte gehaltvolle Briefe an ihren Bruder über griechische Philosophie, Wissenschaft und Mathematik, die in »Sur la Science« herausgegeben wurden. Als am 13. Juni Paris zur offenen Stadt erklärt wurde, flohen W. und ihre Eltern über Vichy nach Marseille. Dort lernte sie den Dominikaner Pater Perrin kennen, mit dem sie intensive Gespräche über ihre eventuelle Konversion zur katholischen Kirche führte. W. trat jedoch aus verschiedenen Gründen niemals in die kath. Kirche ein: z.B. Ablehnung des größten Teils des Alten Testaments, den sie als Botschaft von einem grausamen, egoistischen Kriegsgott ansah, und Ablehnung des Dogmatismus und der Machtorientierung der römischen Kirche sowie ihrer ideologischen Geschlossenheit. Sie nahm Kontakt zur Gruppe um die Zeitschrift »Cahiers du Sud« auf und beschäftigte sich mit dem Katharismus. 1941 begann sie mit der Niederschrift ihrer unpersönlich gehaltenen Tagebücher, einer Sammlung von Aphorismen, Zitaten, Lesenotizen und ausgeführten Meditationen. Sie bezeugen die religionsphilosophische Entwicklung der Autorin, die ausgehend vom Platonismus und einem mystisch orientierten Christentum sich von den indischen, taoistischen, buddhistischen, ägyptischen und gnostischen Traditionen bereichern ließ. Im Aug./Sept. und Sept./Okt. 1941 verdingte sie sich als Landarbeiterin und in der Weinlese; wieder in Marseille begann die literarisch produktivste Phase ihres Lebens. Sie schrieb zwei wichtige Artikel für die Sondernummer der »Cahiers du Sud« sowie viele Aufsätze, die in »Attente de Dieu«, »Pensées sans ordre concernant l'amour de Dieu«, »Intuitions préchrétiennes« und »La Source grecque« herausgegeben wurden. Am 14. Mai 1942 fuhr sie nach Amerika, um von dort aus nach London zu gelangen, wo sie als Redakteurin der »France libre« arbeitete. Die Texte der Sammlung »Ecrits de Londres« sowie »L'Enracinement« entstanden. Am 15.4. 1943 kam W. mit einer Lungentuberkulose ins Middlesex-Hospital und am 17.8. ins Sanatorium von Ashford/Kent, wo sie an Herzversagen, bedingt durch Tuberkulose und mangelnde Nahrungsaufnahme starb. - Die Bedeutung S. Weils liegt in der Entwicklung von der agnostisch eingestellten militanten Gewerkschafterin und Marxismuskritikerin hin zu einer der wenigen bekannten Mystikerinnen und spirituellen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, wobei die Einheit von Politik und Religion niemals aufgegeben ist. Ihr Denken, stark von Platon, Descartes, Kant und Alain geprägt, ist in religiöser Hinsicht beispielhaft für eine weltökumenische Offenheit trotz ihrer Ablehnung des Judentums.
Werke: Attente de Dieu, Paris 21950; La connaissance surnaturelle, Paris 1950; L'Enracinement. Prélude à une dédaration des devoirs envers l'être humain, Paris 1950; La condition ouvrière, Paris 1951; Intuitions préchrétiennes, Paris 1951; Lettre à un religieux, Paris 1951; Oppression et liberté, Paris 1955; Ecrits de Londres et dernières lettres, Paris 1957; Ecrits historiques et politiques, Paris 1960; Pensées sans ordre concernant l'amour de Dieu, Paris 1962; Sur la Science, Paris 1965; Leçons de Philosophie de S.W. (Roanne 1933-34). Transcrites et présentées par Anne Reynaud-Guérithault, Paris 21966; Poèmes suivis de »Venise sauvée«, Paris 1968; La source grecque, Paris 1969; Cahiers I, Paris 21970; Cahiers II, Paris 21972; Cahiers III, Paris 21976.
Übers. ins Deutsche: Das Unglück und die Gottesliebe, München 1953; Die Einwurzelung. Einführung in die Pflichten dem menschlichen Wesen gegenüber, München 1956; Vorchristliche Schau, München 1959; Unterdrückung und Freiheit, München 1975; Fabriktagebuch und andere Schriften zum Industriesystem, Frankfurt/M. 1978; Zeugnis für das Gute. Traktate - Briefe - Aufzeichnungen. Olten/Freiburg i. Br. 21979; Aufmerksamkeit für das Alltägliche. Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit, München 1987; Entscheidung zur Distanz. Fragen an die Kirche, München 1988; Schwerkraft und Gnade, München 21989; Cahiers. Aufzeichnungen, 1. Bd., München 1991, 2. Bd., München 1993.
Gesamtausgabe (z. T. in Vorbereitung): Œuvres complètes de Simone Weil. Hrsg. von André-A. Devaux und Florence de Lussy, 16 Teilbände. Paris ab 1988: Band 1: Premiers écrits philosophiques, 1988 and II: Ecrits historiques et politiques Teilband 1: L'engagement syndical (1927-1934), 1988; Teilband 2: L'expérience ouvrière et l'adieu à la révolution (1934-1937), 1991; Teilband 3: Vers la guerre (1937-1940), 1989; Band 111: Poèmes et Venise sauvée; Band IV: Ecrits de Marseille, Teilband 1: Philosophie, science et religion, Teilband 2: Les civilisations inspiratrices: la Grèce, l'Inde et le Génie d'Oc; Band V: Ecrits de New York et Londres, Teilband 1: Questions politiques et religieuses, Teilband 2: L'Enracinement; Band VI: Cahiers (4 Teilbände), Teilband 1: Cahiers (1933-September 1941), 1994; Band VII: Correspondance, Teilband 1: Correspondance familiale, Teilband 2 und 3: Correspondance générale.
Bibliographie: Janet-Patricia Little, Simone Weil. A bibliography, London 1973.
Lit.: Pierre Honnorat, Souvenir de Simone Weil, in: Cahiers du Sud 284/1947, 531-536; - Dina Dreyfus, Connaissance surnaturelle et obéissance chez Simone Weil, in: Les Etudes Philosophiques 2/3-4/1951, 149-160. 276-288; - dies., La transcendance contre l'histoire chez Simone Weil, in: Mercure de France 1053/1951, 65-80; - Leslie A. Fiedler, Simone Weil. Prophet out of Israel, Saint of the Absurd, in: Commentary 1/1951, 36-46; - Jean-Marie Perrin/Gustave Thibon, Wir kannten Simone Weil, Paderborn 1953; - Marie-Magdeleine Davy, Introduction au message de Simone Weil, Paris 1954; - dies., Simone Weil, Paris 1956; - dies., Albert Camus et Simone Weil, in: La table ronde, 146/1960, 137-143; - Karl Epting, Der geistliche Weg der Simone Weil, Stuttgart 1955; - ders., Simone Weils Vermächtnis, in: Eckart 25/1956, 435-439; - ders., Aufmerksamkeit für den Nächsten. Die gesellschaftspolitischen Gedanken der Simone Weil (I), Entwurf einer Liturgie der Arbeit (II), in: Zeitwende. Die neue Furche 8-9/1965, 509-516, 587-594; - Michel Bourgeois, La spiritualité du travail selon Simone Weil, Paris 1961; - Ivo Malan, L'Enracinement de Simone Weil. Essai d'interpretation, Paris 1961; - Robert S. Cohen, Paralleles and the Possibility of influence between Simone Weil's, »Waiting for God« and Samuel Beckett's »Waiting for Godot«, in Modern Drama 6/1964, 425-436; - Bernhard Halda, L'Evolution spirituelle de Simone Weil, Paris 1964; - Richard Rees, Simone Weil. A Sketch für a Portrait, Carbondale and Edwardsville 1966; - François Heidsieck, Simone Weil, Paris 21967; - Jacques de Kadt, Chez Simone Weil, rupture avec Trotski, in: Le Gontrat Social 3/1967, 139-145; - Jacques Cabaud, Simone Weil, die Logik der Liebe, Freiburg-München, 1968; - ders., Albert Camus et Simone Weil, in: Kentucky Romance Quarterly 3/1974, 383-394; - André-A. Devaux, Problème et mystère de la souffrance chez Simone Weil, in: Syntheses 271-272/1969, 291-236; - ders., Simone Weil ou l'abandon de l'intelligence à la vérité, in: Intégration Revue chrétienne de culture 2/1982, 2-10; - François d'Hautefeuille, Le tourment de Simone Weil, Paris 1970; - Angelica Krogmann, Simone Weil in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Hamburg 1970; - Patricia-Janet Little, »The Theme of Mediation in the Writings of Simone Weil, Diss., Durham 1970; - Miklos Vetö, La métaphysique religieuse de Simone Weil, Paris 1971; - Heinz Abosch, Die Gesellschaftskritik Simone Weils, in: Neue Rundschau 3/1972, 528-539; - Ana Luisa Janeira, Conhecer Simone Weil, Braga 1973; - Simone Pètrement, La vie de Simone Weil I (1909-1934), II (1934-1943), avec des lettres et d'autres textes inédits de Simone Weil, Paris 1973; - Roger Woolger, Against imagination. The »Via Negativa« of Simone Weil, in: Spring. 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Griechisch-romanische Synthese und Dualismus bei Simone Weil als Kulturkritik, in: Franziskanische Studien 2/1982, 150-187; - ders., Prophetische Solidarität in der Alltäglichkeit. Ch. de Foucauld und Simone Weil, in: Geist und Leben 1/1982, 12-26; - ders., L'inspiration religieuse et philosophique en Grèce vue à partir des mystères d'Eleusis (Eléments d'une philosophie religieuse chez Simone Weil), in: Revue d'Histoire et de Philosophie Religieuses 3/1983, 267-87; - ders., La dé-création. Annotations sur un néologisme philosophique, religieux et littéraire, in: Revue d'Histoire et de Philosophie Religieuses 3/1985, 45-52; - ders., De la vie affective en philosophie et en psychologie. L'apport de Simone Weil et de Victor Frankl à une théorie thérapeutique du sentiment, in: Revue des Sciences Philosophiques et Théologiques 4/1985, 504-548; - ders., Weltmitschöpfung durch Ichentwerdung. S. Weils religionsphilosophische Bedeutung für das Verständnis und den Vollzug von »Weltfrömmigkeit«, in: Anton Zottl (Hrsg.), Weltfrömmigkeit, Grundlagen, Traditionen, Zeugnisse, Eichstätt 1985, 223-255; - ders., Wirklichkeitsbegegnung: Jenseits von subjektiver Fiktion und kulturellem Zwang. Die andere Philosophie der Simone Weil, in: Theologie und Philosophie 60/1985, 233-255; - ders., Weltbild und Handlungslogik. Zur Kritik symbolisch vermittelter Wahrnehmungsevidenz anhand des »Übernatürlichen« nach Simone Weil, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 39/1985, 609-623; - ders., Ontagonische Paradoxologie. Problemskizze zur Schneiderschen Simone Weil-Rezeption und zu ihrer Weiterführung für die Reinhold Schneider-Forschung, in: Ekkehard Blattmann (Hrsg.), Reinhold Schneider, Ich, Tod, Gott (Reinhold Schneider-Jahrbuch, 1), 1985, 405-460; - ders., Überwindung des Widersprüchlichen durch existentialistisches Denken? Die ständige Aufgabe der Philosophie nach Simone Weil, in: Studia Philosophica 1985, 214-222; - ders. , Pouvoir, Connaissance, Conscience. Aspects sociologiques de la pensée de Simone Weil, in: Cahiers internationaux de Sociologie 83/1988, 257-280; - ders., Deuten als Entwerden. Eine Synthese des Werkes Simone Weils in hermeneutisch-religionsphilosophischer Sicht, Freiburg 1989; - ders. Revolutionskritik und Suche nach Gerechtigkeit. Neuveröffentlichte Quellen zum frühen sozial-politischen Engagement Simone Weils, in: Orientierung 21, LV, Zürich 1991, 234-38; - ders., »Ein zu vielem geschickter Körper«. Wahmehmungsanalyse nach S. Weil unter Berücksichtigung cartesianischer und spinozistischer Elemente, in: Studia spinozana, Volume VIII, 1992, 235-253; - ders., Simone Weil: Wirklichkeitsdeutungen und Transzendenz, in: Französische Reflexions- und Geistesphilosophie, Profile und Analysen, Frankfurt a. Main, 1993, 121-150; - ders., Kraft, Person und Leben, Zur Kritik dreier Grundbegriffe nach Simone Weil, in: Concordia, Internationale Zeitschrift für Philosophie 23, 1993, 121-144; - Athanasios Moulakis, Simone Weil. Die Politik der Askese, Stuttgart 1981; - Alain Goldschläger, Simone Weil et Spinoza. Essai d'interpretation, Quebec 1982; - Wayne R. Sheppard, The idea of the Absence of God in Simone Weil, Hamilton 1982; - Mayumi Tomihara, La transposition de la notion grecque de médiation dans la pensée religieuse de Simone Weil, Diss., Paris 1982; - Heinz Robert Schlette, Kirche »de facto« und »de jure«. Bemerkungen zu Ökumene, Katholizität und Simone Weil, in: Auf Wegen der Versöhnung, Beiträge zum ökumenischen Gespräch, Hrsg. U. Neuner/ F. Wolfinger, Frankfurt 1982, 95-110; - Robert Chenavier, Relire Simone Weil, in: Les Temps modernes 44, Paris, März 1983, 1677-1714; - Hadwig Müller, Die Lehre vom Unbewußten und der Glaube an Gott. Ein Gespräch zwischen Psychoanalyse und Glaube - Jacques Lacan und Simone Weil, Düsseldorf 1983; - Eric O. Springsted, Christus Mediator. The Platonic Doctrine of Mediation in the Religion and Philosophy of Simone Weil, Chico/California 1983; - Maja Wicki-Vogt, Simone Weil. Eine Logik des Absurden, Bern 1983; - Alain Birou, Le foyer de l'unité de pensée et de vie chez Simone Weil, in: Les Cahiers de l'Unité 3/1984, 62-75; - Gilbert Kahn, Simone Weil et Alain, in: Bulletin de l'Association des Amis d'Alain 58/1984, 1-13; - Heinz Robert Schlette/André-A. Devaux (Hrsg.), Simone Weil. Philosophie, Religion, Politik, Frankfurt/M. 1985; - Florence de Lussy, Simone Weil. Confrontation avec deux grandes figures juives contemporaines: Martin Buber et Emmanuel Lévinas, in: Revue de la Bibliothèque Nationale 20, Paris 1986, 17-42;- Gabriella Fiori, Simone Weil. Une femme absolue, Paris 1987; - Dorothy Tuck McFarland/WiIhelmina van Ness (Hrsg.), Simone Weil, Formative Writings, 1929-1941, Amherst 1987; - Betty McLane-Iles, Uprooting and Integration in the Writings of Simone Weil, New York 1987; - David McLellan, Simone Weil. Utopian Pessimist, Houndmills, Basingstoke, Hampshire, London 1989; - Walter Buder, Mystik - Ereignis radikaler Menschlichkeit? Ein theologischer Versuch anhand Simone Weils Leben und Werk. Thaur, 1990; Jürgen Kuhlmann, Gültig getauft. Neues über Simone Weil, in: Geist und Leben 1 1990, 39-42; - Reiner Wimmer, Vier jüdische Philosophinnen Rosa Luxemburg, Simone Weil, Edith Stein, Hannah Arendt. Tübingen 1990, über W. 97-168; - Dorothee Beyer, Sinn und Genese des Begriffs »Décréation« bei Simone Weil, Altenberge 1992; - dies., Simone Weil, Philosophin-Gewerkschafterin-Mystikerin, Mainz 1994; - Regine Kather, Simone Weil - Aufmerksamkeit oder die Sinnstufen der Existenz, in: Geist und Leben 1, 1993, 121-144; - Heinz Robert Schlette, Ecclesia semper maior, Theologische Überlegungen zum Heilsbegriff bei S. W. und Karl Rahner, in: Orientierung 9, LVIII, Zürich, 15.5. 1994; - Günther Stachel, Achtsamkeit in der teueren Gegenwart Gottes, S. Weils Lernweg, in: Meditation 2/94; - Cahiers Simone Weil. Revue trimestrielle publiée par l'Association pour l'étude de la pensée de Simone Weil, ab 1978 (mit zahlreichen weiteren Literaturhinweisen).
Dorothee Seelhöfer
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2009
Schönheit spricht zu allen Herzen. Das S.-W.-Lesebuch. Hrsg. von Otto Betz. München 2009; Im Bann d. Wahrheit. Hrsg. von Emanuela Gazzotti. 2. Aufl. München 2009; Anmerkung zur generellen Abschaffung d. polit. Parteien. Aus d. Franz. von Esther von der Osten. Zürich 2009.
Literaturergänzung:
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Jeffrey C. Eaton, S.W. and feminist spirituality, in: JAAR 54.1986, S. 691-704; -
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Saverio Marchignoli, La Bhagavadgita come testo canonico dell'azione. Appunti in margine ad alcune interpretazioni europee, in: Aste 15.1998, S. 375-388; -
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Rolf Kühn, Sinnlichkeit als Offenbarung. Eine phänomenolog. Analyse zum Denken S.W.s, in: ARPs 25.2003, 232-254; -
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2009
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2010
Ann Loades, S.W. Resistance and writing, in: IJPT 4.2010, S. 100-117.
Letzte Änderung: 03.03.2010