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Band XIII (1998) Spalten 914-976 Autor: Karl Heinz Voigt

WESLEY, John, * 17.6. 1703 Epworth, in der engl. Grafschaft Lincolnshire, † 2.3. 1791 in London. Von ihm ging die methodistische Erweckungsbewegung aus, die u.a. zur Gründung methodistischer Kirchen führte und zunächst die Entwicklung von Kirche und Gesellschaft in England und Amerika, später auch die Ökumenische Bewegung, andere Kirchen und kirchliche Bewegungen - auch auf dem europäischen Festland - beeinflußte. Sein Vater Samuel Wesley (1662-1735) war theologisch interessierter Pfarrer der Kirche von England. Seine Mutter Susanna geb. Annesley (1669-1742) hatte nachhaltigen Einfluß auf die Bildung der Kinder. Sie lehrte ihren Töchtern in gleicher Weise wie den Söhnen lesen und schreiben und beeinflußte sie in ihrer religiösen Entwicklung. Beide Elternteile hatten nonkonformistische Vorfahren, traten aber unabhängig voneinander als junge Erwachsene wieder in die Staatskirche ein. Vater Samuel W. war korrespondierendes Mitglied der Society for Promoting Christian Knowledge (SPCK) und offen für die in England damals entstehenden `Societies'. So empfing John, der bis zur Geburt seines Bruders Charles (s.d.) am 18.12. 1707 mit mehreren Schwestern aufwuchs, erste prägende Einflüsse durch seine willensstarke Mutter sowie durch das pfarramtliche Wirken seines Vaters, das nicht immer ohne Probleme in der Gemeinde verlief. Ein von August Hermann Franckes Schüler Anton Wilhelm Böhme 1709 ins Englische übersetzter Bericht über die hallisch-dänische Mission hatte bei beiden Elternteilen Interesse an der Weltmission geweckt. Zugleich wird der frühe Einfluß des deutschen Pietismus erkennbar. Im Alter von 10 Jahren begann J.s Unterweisung an der bekannten Londoner Charterhouse-School. Innerhalb von 7 Jahren wurde ihm dort eine ausgezeichnete klassische Bildung vermittelt. 1720 zog er kurz nach dem Beginn des 18. Lebensjahres an die Universität Oxford, die ihn ins Christ Church College aufnahm. Christ Church war das größte und eines der besten von insgesamt acht Colleges in Oxford. An der renommierten Oxforder Universität hatten auch der Vater Samuel, Johns älterer Bruder Samuel, und danach auch sein Bruder Charles studiert. Oxford war in den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts eine gemütliche und behagliche Stadt, was auch das geistliche und akademische Klima in sich schließt. Als J. W. seine Studien dort aufnahm, war er geprägt durch eine Art gesetzlichen Perfektionismus, durch puritanische Ethik und Gewissenserforschung, sowie durch eine innere Ergebenheit an die Mystiker. Und dies alles wünschte John auszugestalten in den Strukturen und auf der Lehrgrundlage seiner anglikanischen Kirche. 1724 machte er seine Bakkalaureats-Prüfung, 1725 bereitete er sich auf sein Diakonat vor. Zu seiner Lektüre gehörten Jeremy Taylor, Thomas a Kempis, Robert Nelson und William Beverridge. Die Frage eines heiligen Lebens trat noch stärker ins Blickfeld. In den Monaten des nach seiner Ordination zum Diakon durch den Oxforder Bischof Dr. John Potter (19. Sept. 1725) folgenden Jahres half J. seinem kranken Vater auf der um das Dorf Wroot erweiteren Pfarrstelle in Lincolnshire und unterstützte ihn bei der Vollendung seiner Studien über Hiob. Am 17.3. 1726 wurde J. zum »Fellow« des Oxforder Lincoln College gewählt. Diese akademische Aufgabe bedeutete auch seine soziale Absicherung. Am 14.2. 1727 wurde er zum Magister der Philosophie (Master of Arts) ernannt; am 22.9. 1728 folgte, wieder durch Bischof Potter, seine Ordination zum Ältesten. Zwischenzeitlich war er immer wieder in Epworth. Nach seiner Rückkehr im Juni 1729 fand er seinen Bruder Charles verändert in Oxford vor. Die Brüder fingen zusammen mit William Morgan an, in einer kleinen Gruppe geistliche Gespräche zu führen, miteinander zu beten und zu studieren, sowie gemeinsam das Abendmahl zu feiern. Die in dieser Zeit begonnene Führung eines Tagebuchs sollte zur Selbstdisziplin helfen. Diese kleine »Oxford Society« wurde die Keimzelle der »Methodisten«. Johns stärkere Mitgestaltung, die schließlich zur Übernahme der Leitung führte, begann im Winter 1729/30. Zur gemeinsamen Lektüre gehörten u.a. auch Klassiker wie z. B. Horaz und Juvenal; natürlich bevorzugt das griechische Neue Testament. Viele andere Studenten beobachteten diese kleine Gruppe, die die Regeln der Universität zu erfüllen suchte. Ihr Programm erweiteren die Mitglieder dieser `Society', als sie im August 1730 anfingen, regelmäßig das Burg-Gefängnis zu besuchen. John stand an jedem Samstagnachmittag auf dem Besuchsplan. Darüberhinaus wurden Arme besucht und in Kinderhäusern unterrichtet; bald wurde auch eine seelsorgerliche Begleitung im Stadtgefängnis aufgenommen. Spottbezeichnungen für diese ungewöhnlichen Studenten machten an der Universität die Runde. Man nannte sie u. a. den »Heiligen Club«. Ab etwa 1732 verspottete man die Studenten als »Methodisten«. Schon ganz früh wurde eine Schule griechischer Mediziner damit bezeichnet. In der Gegenreformation entstand im 16. Jahrhundert unter den französischen Katholiken (Renatus Benedictus) eine Schule von »Methodisten«, die protestantische Positionen nicht an einzelnen Punkten bekämpften, sondern deren generalisierende Methode darin bestand, die protestantische Theologie an ihrer Wurzel, also grundsätzlich in Frage zu stellen. Etwa gleichzeitig wie in Oxford taucht der Begriff »Methodisten« auch innerhalb des deutschen Pietismus auf. Er charakterisiert die hallische »Bekehrungsmethode« mit Bußkampf, sowie die dort übliche Erwartung, Zeit und Ort der Bekehrung angeben zu können. In Oxford sollte er wohl die dort praktizierte Methode eines heiligen Lebens durch die Studenten um die Brüder Wesley ironisch und witzig beschreiben. Allerdings muß man sagen, daß sich das Leben dieser und ähnlicher anderer Gruppen in Oxford mit dem Wechsel der Teilnehmer ständig veränderte. Besonders der Ire William Morgan und auch John Clayton brachten, wie später auch George Whitefield, jeweils eigene Akzente in die Gestaltung ein. Während der fünf Jahre, die die Wesleys in Oxford waren, hatten sich abwechselnd etwa 40 Personen mit dieser und anderen ähnlichen Gruppen verbunden, überwiegend junge Männer, die 8 verschiedene Colleges repräsentierten; außerdem gab es in der Stadt eine Gruppe unter der Leitung einer Frau Potter. In den Jahren 1732/34 wuchs der Einfluß der Mystiker auf die Gruppenmitglieder. Besonders William Law, der J.W. auch die Lektüre der Theologia Germanica empfahl, spielt hier eine herausragende Rolle, aber auch Jeanne Marie von Guyon, Antoinette Bourignon, Fénelon und Gaston Jean-Baptiste de Renty beeinflußten die Frömmigkeit, die zu einer fest strukturierten, an monastische Vorbilder erinnernde Gestaltung eines heiligen Lebens führen sollte. Die Spannung zwischen Gesetz und Evangelium bewegte Wesley fortan in der Frage zwischen der Freiheit und den Anforderungen an ein Leben in der Tradition mystisch-orientierter Heiligkeit. Um in Oxford ein heiliges Leben führen zu können, lehnte er die Bitte seines todkranken Vaters ab, dessen Nachfolger in der Pfarrei Epworth zu werden. Allerdings ergaben sich aus seinem Ordinationsgelübde Fragen, die ihn in seinem Gewissen banden. Er führte darüber ein Gespräch mit seinem Bischof, das eine endgültige Absage J.s an seinen Vater nach sich zog. Erst an dessen Sterbebett (25.4. 1734) willigte J.W. ein, einige Zeit der Pfarrgemeinde in Epworth zur Verfügung zu stehen. Damit war er Prediger auf jener Kanzel, die ihm später bei seinen Besuchen verweigert wurde. In London, wohin J.W. wegen der Herausgabe der letzten Studien seines Vaters über Hiob von dessen Verleger gerufen worden war, begann für John Wesley die Auseinandersetzung mit dem Gedanken, nach Georgia zu gehen, weniger um einen alten Wunschtraum seines Vaters zu erfüllen, als vielmehr um ihm besser erscheinende Voraussetzungen für ein Leben in christlicher Vollkommenheit zu finden, als er sie in England gegeben sah. Er selbst beschrieb als sein Hauptmotiv für seine spätere Tätigkeit in Georgia »die Hoffnung, meine eigene Seele zu retten.« J.W. war bereits 1732 korrespondierendes Mitglied der bekannten Society for Promoting Christian Knowledge (SPCK) geworden. Im Auftrag dieser Gesellschaft segelten John und Charles Wesley in den Winterstürmen des Jahres 1735/36 in die englische Kolonie Georgia. Am 14. Oktober 1735 reiste die kleine Gruppe in London ab. Nach einer stürmischen Überfahrt erreichten sie erst am 6. Febr. 1736 Georgia, John als Pfarrer der dortigen anglikanischen Gemeinde, Charles als Sekretär von General James Edward Ogelthorpe, der diese englische Kolonie verwaltete. Aber es kam ein anderer John Wesley in Georgia an als jener, der England verlassen hatte. Auf der »Simmons« segelten neben insgesamt vier Oxforder »Methodisten« 26 mährische Brüder aus Herrnhut unter der Leitung ihres Bischofs David Nitschmann nach Amerika. Im Verbund mit diesem Schiff verließ die »London Merchant« das Land und brachte 200 vertriebene Salzburger unter des Leitung des hannöverschen Adligen Friedrich von Reck aus Windhausen in die neue Welt. J.W., der in seiner Bibliothek nicht nur Thomas a Kempis »Nachfolge Christi« und William Laws »Christliche Vollkommenheit«, sondern auch August Hermann Franckes »Nicodemus oder Tractätlein von der Menschen-Furcht« im Reisegepäck hatte, beobachtete die Herrnhuter sehr genau. Schon nach wenigen Reisetagen fing er an, deutsch zu lernen, um mit diesen frommen Leuten ins Gespräch kommen zu können. Besonders das unglaubliche Vertrauen in Gott, das Wesley bei ihnen während ihrer Andacht in einem schweren Seesturm erlebte, als das Hauptsegel zerriß und das Wasser durch die mächtigen Wellen ins Schiff eindrang, während die Herrnhuter ihre Glaubenslieder scheinbar unbeirrt weitersangen, löste bei ihm beunruhigende geistliche Fragen aus. Dieses starke Gottvertrauen in der Todesangst fehlte ihm; darum begannen seine Gespräche mit den Herrnhutern intensiver zu werden. Später gab es in Georgia viele Begegnungen, um theologische Fragen im Kontext der persönlichen Frömmigkeit zu klären. Reformatorische Theologie in der Gestalt des herrnhuter Pietismus wirkten von nun an nachhaltig auf das Leben und Denken Wesleys ein. Aber auch Beobachtungen beim Entladen der Fracht ließen Wesley nicht unberührt: Negersklaven und Rum waren als Handelsgut mit dem Schiff nach Georgia gekommen. Der Herrnhuter Bischof Spangenberg klärte Wesley über die zwei unterschiedlichen Gruppen von Pietisten aus Deutschland auf: die Herrnhuter, die unter dem Einfluß von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf standen und in Georgia siedelten, und die Salzburger in Neu-Ebenezer, die unter dem Einfluß des rivalisierenden, 1727 verstorbenen August Hermann Francke standen. Wesley wurde eindeutig herrnhutisch orientiert, was sich später besonders im Zusammenhang seiner sog. »Bekehrung« und den danach folgenden inneren Auseinandersetzungen zeigte. Wesley hatte als anglikanischer Priester in der neuen Welt eine Parochie zu bereisen, deren Nord-Süd-Ausdehnung 200 Meilen erreichte. Aber in seiner seelsorgerlichen Tätigkeit beschränkte er sich nicht auf die dort angesiedelten Engländer, sondern er wandte sich ganz im Sinne der ihn sendenden Gesellschaft auch den Eingeborenen und ebenfalls den Negersklaven zu. Als er hin und her im Lande Gruppen aus verschiedenen europäischen Ländern traf, die keine geistliche Betreuung hatten, hielt er Gottesdienste für Deutsche und Franzosen in ihren Heimatsprachen, lernte auch zusätzlich noch spanisch, um mit den an der Ostküste ansässigen spanischen Juden Kontakte pflegen zu können. Das erste in Amerika publizierte englischsprachige Gesangbuch überhaupt, das er 1737 in Charleston herausgab, enthielt eine Reihe Übersetzungen aus dem Gesangbuch der Herrnhuter. Innerhalb seiner eigenen Gemeinde stellten sich ihm Probleme ganz unterschiedlicher Art. Besonders seine Entscheidung, Sophia Christiana Hopkey, für die er einige Zeit eine innere Zuneigung empfand, im August 1737 vom Abendmahl zurückzuweisen, brachte die Gemüter in Bewegung. Es kam zu Haftbefehl und Verhör. Die Spannungen eskalierten, so daß J.W. im Dezember 1737 fluchtartig die Kolonie verließ und nach England zurückkehrte. Seine Erfahrungen aus den Begegnungen insbesondere mit den Herrnhutern nahm er mit zurück. Ihre »Herzensreligion« konnte er mit seinen Kenntnissen, die ihm aus der Lektüre der Mystiker zugewachsen waren, verbinden und im täglichen Leben praktisch gestalten. Offen blieb für ihn die Frage der Beschreibung seines eigenen Glaubens. - In London nahm er bald nach seiner Rückkehr alte Beziehungen wieder auf; aber sie wurden erweitert durch die dort neu angekommenen »Moravians«, wie man die Herrnhuter hier nannte. George Whitefield (s.d.), der während der Abwesenheit von John Wesley zum Führer einer geistlichen Bewegung geworden war, und über den zu dieser Zeit viel geschrieben und diskutiert wurde, reiste gerade in den Tagen nach Amerika ab, als J.W. zurückkehrte. Gespräche zwischen J. W. und dem Herrnhuter Peter Böhler führten Wesley zu der Einsicht, daß ihm die innere Gewißheit eines persönlichen Glaubens fehle. Er übernahm von den Herrnhutern das reformatorische »allein durch den Glauben« und verkündigte es zuerst einem zum Tode Verurteilten. Ein wichtiger Aspekt ihrer theologischen Erfahrung war den Herrnhutern zu dieser Zeit die Möglichkeit der augenblicklichen Bekehrung, die schriftgemäß und auch durch die Erfahrung anderer Brüder bestätigt sei. Gerade dieser Aspekt der »augenblicklichen Bekehrung« spielte zu dieser Zeit in Deutschland zwischen den Hallensern, die auf einem langen »Bußkampf« bestanden, und den Zinzendorf-Anhängern, die im Verwerfen dieses Kampfes die Möglichkeit einer augenblicklichen Erfahrung von Wiedergeburt und Rechtfertigung als »Minutenbekehrung« betonten, eine bisher zu wenig beachtete Rolle. Es ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert, daß über einen langen Zeitraum - gelegentlich bis heute - die typischen Merkmale hallisch-pietistischer Frömmigkeit, nämlich der Bußkampf, manchmal polemisch noch zum Bußkrampf gesteigert, sowie die Notwendigkeit der Angabe von Zeit und Ort der Bekehrung im Sinne eines Heils-»Methodismus« den Christen aus der methodistischen Tradition angehängt wurden, ja daß sogar der Name »Methodisten« auf diese Weise erklärt wurde. In Anknüpfung an die Herrnhuter entsprach dieses gerade nicht der Tradition jener von der Gnade Gottes geprägten Tradition wesleyanischer Frömmigkeit. Es ist typisch, daß sich diese Interpretation des Begriffs »Methodismus« fast nur im deutschen Sprachraum und damit im Bereich hallischer Frömmigkeit findet. Zwar machte John Wesley am 24. Mai 1738 eine zeitlich und örtlich fixierbare Erfahrung der Heilsgewißheit, aber sie war gerade nicht das Ergebnis eines nach hallischem Muster notwendigen Bußkampfs, sondern die zwar erhoffte, aber doch überraschende Erfahrung eines Gnadengeschenks Gottes, in dem die Gewißheit des Heils begründet war. In jener kleinen herrnhutischen Hausversammlung, in der John Wesley - ähnlich wie sein Bruder Charles weniger Tage vor ihm - eine verändernde geistliche Erfahrung machte, geschah es beim Zuhören; man las Luthers markante, von der Rechtfertigung geprägte Vorrede zum Römerbrief vor, als Wesley sein Herz seltsam erwärmt fühlte. Die entscheidende Erfahrung dieses Tages, oft mißverständlich als »Bekehrung« bezeichnet, war »der Moment..., an dem Gott durch die Wirkung seines Geistes Wesley das frei schenkte, was der Mensch durch seine frommen Bemühungen nicht erreichen kann« (Michel Weyer). Wesley erlebte dies zunächst als eine überwältigende Befreiung, merkte jedoch bald, daß sich die von den Londoner Herrnhutern damit verbundenen Erwartungen im Hinblick auf die Früchte des Glaubens für ihn nicht erfüllten. Aber die Frage nach Glaubensgewißheit aufgrund der Rechtfertigung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen bewegten Wesley jetzt so stark, daß er sich entschloß, nach Herrnhut zu reisen. Die von Peter Böhler in London betonte Notwendigkeit der Beweise des Glaubens und die Überwindung jeden Zweifels und aller Furcht, die Wesley bei sich selbst vermißte, das alles hörte er in dieser Strenge weder von Zinzendorf, mit dem er im büdingischen Marienborn zusammentraf, noch in den Predigten von Christian David in Herrnhut. So brachte diese Deutschland-Reise auch eine Vertiefung und Weiterführung seiner theologischen Fragestellungen. Der weiteren Klärung wandte sich Wesley nach seiner Rückkehr, die im September 1738 erfolgte, zu. Dabei empfing er neue Anregungen aus den Berichten des amerikanischen Erweckungspredigers Jonathan Edwards über Bekehrungen in Northampton, Neu-England. Damit trat die Frage nach der Bedeutung des Heiligen Geistes im Prozeß der Erneuerung des Menschen durch Gottes Gnade zusätzlich ins Blickfeld. Zu verschiedenen bei ihm aufgebrochenen Fragen entdeckte Wesley in den Lehrgrundlagen seiner anglikanischen Kirche überraschende Aspekte. In dem »Book of Homilies« las er die Lehrpredigten über das Heil, den Glauben und die guten Werke und entdeckte in den auf die Reformationszeit zurückgehenden Grundschriften seiner Kirche eine Reihe von Einsichten, die er in seiner eigenen Begegnung mit der reformatorischen Theologie durch die Herrnhuter erst wirklich vernommen und danach aufgenommen hat. So kreuzten sich in seinem Denken die reformatorischen Ansätze durch jene anglikanischen Schriften, die unter dem Einfluß kontinentaler, überwiegend lutherischer Theologen im 16. Jahrhundert in Verbindung mit der Trennung Heinrichs VIII. von Rom entstanden waren, mit der lebendigen Frömmigkeit der Herrnhuter, die auf dem gleichen theologischen Fundament ihre Gestalt suchte. Während er sich aufgrund der Berichte über die Erweckung durch Jonathan Edwards in Neu-England mit der Frage der Wirkung des Heiligen Geistes beschäftigte, kam es auch in London zu weiterführenden Schritten. Die durch Whitefield ausgelöste und unter Wesleys Mitarbeit sich weiter ausbreitende Bewegung, an der die frühere Spottbezeichnung »Methodisten« auch nach ihrer reformatorischen Erfahrung hängengeblieben war, wurde aus der Enge der Society-Räume befreit und suchte zuerst unter George Whitefields Anleitung die Weite der Plätze und Straßen. Whitefield, dessen Bedeutung gerade in dieser Phase der Jahre 1738/39 manchmal unterschätzt scheint, stand mehr im öffentlichen Interesse als sein Freund W.; Whitefield war es auch, der bald nach London auch in und um Bristol eine geistliche Bewegung ausgelöst hatte. Obgleich ihm kein organisatorisches Talent nachgesagt werden kann, sah er doch, daß die aufgebrochene Erweckung vor seiner Weiterreise einer begleitenden Führung bedurfte. Er rief W. aus London. Der kam, aber er weigerte sich, diese der kirchlichen Würde nicht angemessene Predigt unter freiem Himmel fortzusetzen. Erst die Besinnung auf die Bergpredigt Jesu öffnete seine Bereitschaft für den unmöglich scheinenden Schritt. »Ich brachte es über mich, noch geringer zu werden, und verkündigte die frohe Botschaft vom Heil auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe der Stadt vor etwa dreitausend Menschen,« schrieb er in sein Tagebuch. W. verkündigte über Luk 4, 18f »das Evangelium den Armen.« Von nun an begannen sowohl John wie einige Zeit später auch Charles Wesley diese Art »Field-Preaching«, nicht nur in Kingswood und Bristol, wo John W. den Bergarbeitern vor ihren Kohleminen predigte, sondern auch in London und bald im ganzen Land. Damit zogen sie viel Widerspruch auf sich, besonders weil damit das traditionelle Parochial-System untergraben werde. Aber gerade dieser Schritt hatte eine Schlüsselfunktion für die spätere Arbeit, denn sowohl die Predigt im Freien als auch das System der organisierten Reiseprediger als Ausdruck einer apostolischen Kirche wurden - in Verbindung mit einem missions-theologischen Ansatz - zu tragenden Elementen der wesleyanischen Erweckungsbewegung. Es kann nicht überraschen, daß in diese Phase der Entwicklung auch die Trennung von den Herrnhutern fiel. Die Kluft war in mehrfacher Hinsicht groß geworden. Seit der Elsässer Philipp Molther bei den Londoner »Moravians« Einfluß gewonnen hatte, breitete sich ein mystisch orientierter Quietismus unter ihnen aus. Stille sein, untätiges Warten auf Gottes Wirken, Ablehnung des Gebrauchs der Gnadenmittel wie Abendmahl, Kirchgang und persönliches Beten, das erinnerte mehr an die Konventikel der `Stillen im Lande' als an einen missionarischen Handlungsrahmen, der durch Feld- und Reisepredigt erschlossen worden war. Molthers Praxis ließ sich weder mit Wesleys immer stärker missionarisch sich orientierten Thelogie, noch mit dessen handlungsorientierten Persönlichkeitsstruktur vereinbaren. Es ist bezeichnend, daß Zinzendorf selber später die Predigttätigkeit im Freien kritisiert hat. Er zog es vor, seine Gemeinen in gemeinschaftlichen Siedlungen anzusiedeln, die mit ihren herrschaftlichen Häusern und großzügig angelegten Parks, wie man sie auf allen Bildern jener Zeit sieht, durchaus seinem Stand entsprachen. Auch die zweifellos missionarisch orientierte »Pilgergemeine«, die Zinzendorf um sich sammelte, hatte einen völlig anderen Charakter als Wesleys apostolische Reisetätigkeit. Wesley, der schon nach der Begegnung in Marienborn über Zinzendorfs herrschaftlichen Stil des Umgangs mit seinen Anhängern eine kritische Bemerkung machte, wandte sich den Menschen in den Armenhäusern, in den Gefängnissen, sowie den Bergarbeitern in Kingswood und den Todeskandidaten in London-Tyborn zu. Das waren zwei soziale Welten, die sich auch bald in unterchiedlichen Versammlungstypen ausgestalteten. Wesleys Lebensstil war unter dem Einfluß des Puritanismus im Vergleich zur Hofhaltung des Grafen spartanisch. Bei aller Bewunderung der Herrnhuter auf seiner Reise durch Holland und Deutschland sagte er sich um den Jahreswechsel 1739/1740 doch endgültig von den Londoner Herrnhutern los und nahm stärker Anregungen aus der Erweckungsbewegung auf, die von Jonathan Edwards in Neu-England ausgelöst worden war. Die Abgrenzung fand zur gleichen Zeit auch gegenüber der Prädestinationslehre des W. innerlich nahestehenden George Whitefield statt. Eigentlich wollten beide den öffentlichen Konflikt vermeiden, doch als Whitefield vom August 1739 bis zum April 1741 wieder in Amerika evangelisierte, glaubte Wesley den Auftrag »preach and print« zu vernehmen und veröffentlichte seine Predigt über »Freie Gnade«, in der er die »trostlose Lehre« der Prädestination und damit auch George Whitefield, ohne ihn namentlich zu nennen, angriff. Infolge dieser Auseinandersetzungen kam es zu Spaltungen in einer Reihe von Gemeinschaften, zur Bildung der calvinistischen »Lady Huntingdon's Connexion« und zur Organisation der calvinistisch-methodistischen Gemeinschaften in Wales. Das alles sind typische Zeichen einer virulenten Erweckung. Aber auch im Blick auf die zentrale, bei Wesley jetzt zur Grundlage gewordenen Rechtfertigungsbotschaft, die dem Gottlosen gilt, wurde massive Kritik an ihm laut. W. suchte sich mit immer neuen Hinweisen auf die Lehrgrundlagen der Kirche von England, wie sie in den Homilien der Reformationszeit gedruckt sind, zu verteidigen. Seine Lehre sei nicht neu. Im Gegenteil, er sah sich selber deutlicher in der Kontinuität seiner Anglikanischen Kirche als seine schärfsten Kritiker. Zusammen mit dem theologischen Profil entwickelte sich auch die zukünftige Struktur der Arbeit. In Bristol, Kingswood und London erwarben oder bauten die methodistischen Gemeinschaften ihre ersten Versammlungshäuser. Die wachsenden »Gesellschaften« und die gleichzeitig zunehmende Ausgrenzung durch die ordentlich eingesetzten Parochial-Pfarrer förderten diese Entwicklung. Zu »Field-Preaching« und dem System reisender Prediger traten schon bald weitere strukturelle Entscheidungen, die die Finanzverwaltung und die Betreuung der Bauangelegenheiten betrafen, insbesondere weil der in Bristol gebaute »New Room« einer Absicherung bedurfte. Durch die permanente Ausweitung der Arbeit erwies es sich auch bald als notwendig, Laien in dem Bewußtsein der Möglichkeit einer außerordentlichen Berufung zum Dienst der Verkündigung zu beauftragen. Parallel zu dieser theologischen Klärung und strukturellen Ausgestaltung entwickelte sich das für die methodistischen Kirchen typische System der Konferenzen, zunächst Ende 1739 die vierteljährliche, gemeindebezogene Konferenz, und ab 1744 die jährlich tagende überregionale Konferenz, in der W. insbesondere Theologen und ausgewählte Laienprediger zusammenführte, um unter seiner unbestrittenen Führerschaft die Bewegung zu leiten. Ob W. in dem Zusammenhang bewußt Anleihen beim »konziliaren Prinzip« der Alten Kirche gemacht hat, ist bisher kaum hinreichend erforscht. Auf jeden Fall wurde weder methodistische Theologie im Sinne eines akademischen Entwurfs entwickelt, noch folgte die Praxis der Arbeit einem bestimmten ekklesiologischen Leitbild. John Wesley, der Kenner der Schrift und der altkirchlichen Praxis, ließ sich von der praktischen Frage leiten: Welcher Weg ist für die Erfüllung unseres missionarischen Auftrags angemessen? »Was sollen wir lehren? Wie sollen wir lehren? Was sollen wir tun?« (1744) Um diese Fragen von Lehre, Ordnung und Praxis aufeinander abzustimmen, traf sich John Wesley zur ersten Konferenz 1744 mit fünf anderen im Sinne der methodistischen Bewegung wirkenden anglikanischen Pfarrern. Auf diesem Weg wurden ihm immer wieder neue Entscheidungen abverlangt, die ihm nicht leicht waren, weil er liebgewordene, traditionelle Wege verlassen mußte, um gegenwärtigen Herausforderungen gerecht werden zu können. Die Jahre von 1739 bis 1744 waren für die wesleyanische Erweckungsbewegung von entscheidender Bedeutung, weil hier Weichenstellungen vollzogen wurden, die sich in den kommenden Jahrzehnten bewähren mußten. Dabei sah Wesley im Rückblick Theologie, Praxis, Erfahrung und Ordnung (discipline) - auch im Sinne von Kirchenrecht - als eine sich gegenseitig durchdringende Einheit. Damit war ein Prozeß in Gang gesetzt, methodistische Identität unter der Leitung Wesleys zu formulieren und zu gestalten, obgleich dies kein vorrangiges Ziel war. Um die Erweckung nicht eines Tages im Sande verlaufen zu lassen, sondern sie um der Menschen und um der Kirche willen zu einer bleibenden Kraft auszugestalten, war es notwendig, die vielen einzelnen Societies, die es hin und her im Lande gab, zu ihrer gegenseitigen Stärkung zu verbinden und gleichzeitig die arminianische theologische Position der freien Gnade und des universalen Heils gegen calvinistisch ausgerichtete, ebenfalls methodistische Erweckungsbewegungen (Howell Harries, George Whitefield, aber auch Benjamin Ingham) abzusichern. Das geschah nicht im ausgrenzenden Sinn, sondern mit einer inneren Gewißheit, die immer wieder im Gespräch die Brücke zu bauen suchte, wie z. B. bei einer Konferenz mit dem Ziel der Zusammenführung im August 1748. Klar war für Wesley von Anfang an, daß die aus der Tradition der Puritaner übliche Doppelmitgliedschaft, hier im Blick auf die methodistische Gemeinschaft und die Anglikanische Kirche, durchgehalten werden sollte. Wesley wollte sich nicht auf den Weg der Dissenter treiben lassen, denn er war fest davon überzeugt, daß er ganz in der reformatorischen Tradition der anglikanischen Kirche des 16. Jahrhunderts stand. Dieses bedeutete aber zugleich Abgrenzung gegenüber Kongregationalisten und Baptisten. In diesem Selbstfindungsprozeß der wesleyanischen Erweckung, die bestimmt war von der Ausbreitung einerseits und der Schaffung von Verbindungen untereinander andererseits (Connection), spielte als weiterer gestaltender Faktor auch der Druck von außen eine gewisse Rolle. Es gab viel Feindschaft, sowohl im akademischen Bereich mit allerhand polemischen Auseinandersetzungen, wie in der Pfarrerschaft, die sich - wie beim Aufkommen der Deutschen Gemeinschaftsbewegung - natürlich verunsichert zeigte, aber auch bei den einfachen Menschen in den Dörfern und Städten, die Krawalle veranstalteten, Gottesdienste störten, Versammlungshäuser anzündeten und sich nicht scheuten, Prediger wie deren Gastgeber gelegentlich zu verprügeln. Die ausgestreuten politisch-revolutionären Verdächtigungen veranlaßten den politisch konservativen Wesley, der Krone seine Loyalität zu erklären. Die zweite Konferenz von 1745 läßt etwas vom inner-methodistischen Wandel erkennen: Bisher stand die Verkündigung der Rechtfertigung des Gottlosen allein aus Gnaden ganz im Vordergrund. Nachdem gerade unter dem Eindruck dieser Botschaft Gemeinschaften entstanden waren, erschien es wichtig, deren Teilnehmer zur Ausgestaltung des neuen Lebens im Sinn der Heiligung als Konsequenz aus der Rechtfertigung zu helfen. Zur gleichen Zeit nahm die publizistische Arbeit deutlich zu. Hier ging es nicht um die Diskussion theologischer Entwürfe, sondern um solche Literatur, die der Mission als Evangelisation diente. Einerseits mußte in theologischen Kontroversen der Freiraum geschaffen werden und die theologisch fundierte Basis der Bewegung öffentlich verteidigt werden, andererseits wandte sich Wesley in seinen Traktaten konkret bestimmten Personengruppen zu, denen er bei seinen Straßenpredigten und auf seinen Reisen, sowie bei seinen Gefängnisbesuchen überall begegnete: Trunkenbolde, Straßenlungerer, Schmuggler, verurteilte Verbrecher usw. Die Rechtfertigung des Gottlosen allein aus Glauben, das bedeutete für Wesley freie Gnade und universales Heil, die ihre erneuernde Kraft gerade hier erweisen konnten. Neben dieser Literatur waren es besonders die Gesangbücher mit Charles Wesleys Liedern, die nicht nur diese Gnadentheologie transportierten, sondern die sich für die wesleyanischen Gemeinschaften als ein verbindendes Element erwiesen. Wesleys Lebensweise hatte sich ganz und gar von der akademischen Ebene gelöst. Er brachte seine Liebe zu den Armen dadurch zum Ausdruck, daß er sie aufsuchte, wo immer er konnte. Er predigte ihnen die frohe Botschaft überall, wo er sie traf: auf Straßen und Plätzen, in Kapellen und in Gefängnissen, auf Feldern und in den Hütten der Armen. Auf dem Rücken des Pferdes ritt er auch bei widrigen Wetterverhältnissen durchs ganze Land. Es wird behauptet, daß kein Engländer im 18. Jahrhundert so regelmäßig und menschennah in alle Gegenden der Insel gekommen sei, wie es bei John Wesleys in seinen Tagebüchern nachprüfbar ist. Hier und da konferierte er mit seinen Predigern, fast überall visitierte er die methodistischen Gesellschaften und ordnete mit puritanischer Strenge deren Gemeinschaftsleben. Daneben bewältigte er eine umfangreiche Korrespondenz und bereitete seine Manuskripte für den Druck vor, die auch der Weiterbildung der methodistischen Christen und insbesondere der oft einfachen Laienprediger dienen sollten. 1746 hatte er sieben Groß-Bezirke jeweils mit einer ganze Reihe von Gemeinschaften organisiert. Die Vernetzung dieser örtlichen Kleingemeinden einerseits und der großen Bezirke andererseits geschah unter der Bezeichnung der `Connection', deren personaler Mittelpunkt John Wesley selber war. Auf den Bezirken waren es zwei oder drei reitende Evangelisten-Prediger, die von Ort zu Ort unterwegs waren und das verbindende Band darstellten. Von Zeit zu Zeit trafen sich diese Reiseprediger mit John Wesley in der Konferenz, die gleichsam eine Gemeinde der Laienprediger war und die wiederum die teilweise weit voneinander entfernt liegenden Bezirke miteinander verband. Diese eigenartige Beziehung von führender starker Persönlichkeit und dynamischer Gruppenbewegung ist für jeden, der auch die Probleme einer virulenten Erweckung kennt, eine organisatorische Meisterleistung gewesen. - Für Wesley war die Diakonie nicht ein zum Glauben hinzukommendes Element, etwa in dem Sinne der Wichern'schen Formel, der von der Kirche gesagt hat: »Die Liebe gehört mir wie der Glaube«. Für Wesley galt nur der Glaube, der in der Liebe tätig ist. Für ihn war der christliche Glaube grundsätzlich sozial. Die Mission Gottes galt dem ganzen Menschen, besonders den Armen. 1747 organisierte er zuerst Kindergruppen. Nur kurze Zeit später stellte er zwei Lehrer an, die umherstreunende Kinder von der Straßen holten, um sie zu unterrichten. Damit verband er eine wöchentliche Elternberatung. Ebenso in den 40er Jahren hatte er eine Leihkasse eingerichtet, die in der Hauptsache kurzzeitige Überbrückungshilfen gewährte. In den Gemeindehäusern von London und Bristol wurden kleine Apotheken eingerichtet, Ambulanzen für Notfälle standen zur Verfügung und ein kleines Heftchen mit medizischen Ratschlägen finden wir unter seinen Publikationen. In London richtete er ein Witwenheim für Arme ein, im nahe bei Bristol gelegenen Kingswood baute er eine Schule aus, die vorwiegend für Kinder der reisenden Prediger gedacht war. Dort wurden neben französisch auch die drei klassischen alten Sprachen, sowie Ethik, Logik, Algebra und Physik unterrichtet. Diese Aktivitäten als einen Ausdruck ganzheitlicher Mission trieb Wesley voran, obwohl die geringen finanziellen Mittel gerade in dieser Phase starker Expansion dringend zum Bau von Kapellen hätten gebraucht werden können. Die eng mit England verbundene Arbeit in Irland wurde in dieser Zeit aufgenommen. John Wesley reiste erstmals 1747 dorthin, 1752 wurde die erste irische Konferenz gehalten. Bei seinen Besuchen predigte er auch in deutscher Sprache unter den Pfälzern, die infolge des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) aus der Pfalz geflüchtet und auf ihrem Weg nach Amerika in Irland hängengeblieben waren. In den Dörfern dieser deutschen Emigranten wurde unter dem mittelbaren Einfluß John Wesleys auch Phillip Embury (deutsch Philipp Imburg ?) bekehrt und für die Methodisten gewonnen. Das sollte für die Ausbreitung des Methodismus nach Amerika noch Folgen haben. Zunächst war Embury in seinem irischen Heimatort Ballingarrane als wesleyanischer Laienprediger tätig. Bei der Errichtung eines methodistischen Predigthauses für seine deutschen Freunde in dem Nachbarort Court-Matrix half er als Zimmermann selbstverständlich mit. 1760 segelte er mit einigen Verwandten und Freunden, darunter auch die aus einer Kaiserlauterer Familie kommende Barbara Heck, nach Amerika. Ab 1766 hielten sie in New York methodistische Versammlungen und 1768 baute Embury, der ganz im Sinne Wesleys wirkte, eine erste »Wesley-Kapelle« in dieser zukunftsträchtigen Stadt, lange bevor die offizielle Mission der englischen Methodisten Amerika erreichte. 1749 kam es in Irland zu zwischenkirchlichen Auseinandersetzungen. Wesley schrieb daraufhin den versöhnenden, vom Geist christlicher Liebe geprägten »Brief an einen römisch-katholischen Christen«, der zusammen mit seiner Predigt über »Ökumenische Gesinnung« (Catholic spirit) die essentials des Evangeliums zusammenfaßt und für beide Seiten der streitenten Parteien zur Grundlage des gegenseitigen Verstehens machte. Auch nach innen formierte sich die Bewegung mehr und mehr. Seit 1749 wurden Assistenten eingesetzt, die für die Leitung der großen Bezirke verantwortlich waren. Für ihre Anstellung und die Eingliederung in die wesleyanische Dienstgemeinschaft entstanden Regeln. Nach einer Probezeit wurden sie in die volle VerbindungConnection«) anläßlich der Tagung einer Konferenz aufgenommen. Die Lebens- und Dienstordnung (Kirchenordnung) als Zusammenfassung der Konferenz-Protokolle wurde ein Kennzeichen der wesleyanischen Bewegung, die sich - vermutlich unbeabsichtigt - nach dem konziliaren Prinzip organisierte. 1746 war auch der erste Band der Predigten John Wesleys im Druck erschienen. Es sollte in diesen wesleyanisch-theologische Positionen vermittelnden Predigten für die Laienprediger im Sinne von Musterpredigten das Evangelium als »einfache Wahrheit für einfache Leute« verkündigt werden. Diese Praxis schloß sich an die Bekenntnisbildung innerhalb der Kirche von England an, die ihre Lehre in der Reformationszeit ebenfalls in `Homilien' festgeschrieben hatte, auf die sich John Wesley immer wieder berief. Die Zahl der Bezirke wuchs zu dieser Zeit rasch. Um 1750 waren es bereits 9 an der Zahl, davon einer in Wales und zwei in Irland. 36 angestellte Laienprediger wirkten als apostolische Reiseprediger in den verschiedenen Regionen mit vielen lokalen Helfern. Wesleys Ziel war es, möglichst alle Regionen in das gleiche Organisationssystem einzugliedern. Daher schuf er eine Vielzahl von Regeln für diese dynamische Laienbewegung unter weitgehend sehr einfachen Menschen. Nicht alle angestellten Laienprediger konnten die hohen Erwartungen erfüllen, die diese missionarische Reisetätigkeit an sie stellte. Einige haben ihre Examen nicht betanden, anderen mangelte es an Gnade und Charisma. Die Mehrzahl der Entlassenen war danach nicht mehr im bescheiden bezahlten Reisedienst, sie unterstützten aber die Arbeit vor Ort noch neben ihrer Tätigkeit in den bereits früher ausgeübten Berufen. Damit war der Beginn des »Local Preacher«, des an einem Orte seßhaften Laienpredigers, gegeben, jenes Instituts, das bis heute die Laienprediger umfaßt. 1753 wurde eine weitere folgenreiche Entscheidung getroffen. Wesley setzte in London zwei Buch-Verwalter ein. Sie waren für die Herstellung und den Vertrieb der erheblichen methodistischen Literatur zuständig. Von der Londoner Verlagszentrale aus bedienten sie alle Gemeinschaften mit preiswerter christlicher und allgemeinbildender Literatur, um die sich Wesley verdient gemacht hatte. Mit seiner »Christlichen Bibliothek«, die fünfzig Bände umfaßte, darunter Übersetzungen aus Deutschland (z.B. A. H. Franckes Nikodemus), hat er sozusagen das preiswerte Taschenbuch erfunden. Bis heute haben die methodistischen Kirchen in den verschiedenen Ländern ihre eigenen Verlage. Während einer Krankheit 1753/54, die ihm lebensbedrohend erschien, schrieb Wesley unter Zugrundelegung von Johann Albrecht Bengels Gnomon Novi Testamenti einen Kommentar zum Neuen Testament in der Form von Anmerkungen zum biblischen Text. 1760 überarbeitete und erweiterte er den Text im Einvernehmen mit seinem Bruder Charles. Diese Explanatory Notes upon the New Testament waren bestimmt für seine Laienprediger und für »einfache und ungebildete Leute«, die nur englisch lesen können. Die 1753 aufgebrochene Krankheit ließ auch die Frage nach einem Nachfolger ins Blickfeld treten. Sein Bruder Charles hatte abgewunken, so daß die Wahl auf den anglikanischen Pfarrer William Grimshaw fiel, der seit 1747 in der methodistischen Bewegung mitwirkte. Aber Wesley gesundete, Grimshaw dagegen starb bereits 1763. Damit war dieser Plan hinfällig. Innerhalb der wesleyanischen Gemeinschaften kam immer wieder der Wunsch nach eigenen Abendmahlsfeiern auf. Die Zurückweisung von Methodisten von der Eucharistie-Feier in der eigenen anglikanischen Kirche verletzte sie und gab diesen Wünschen immer wieder neuen Auftrieb. Es ist typisch, daß der vom irischen Katholizismus zum Methodismus gestoßene Thomas Walsh, den Wesley als Laienprediger anstellte, diese Frage in den fünfziger Jahren erneut aufwarf. Damit war eine neue Konstellation gegeben, denn es ging in seiner Person nicht mehr um die Spaltung der Kirche von England, die Wesley unter allen Umständen verhindern wollte. Obwohl Wesley eine hohe Achtung vor dem klugen, intelligenten Walsh hatte, konnte er - auch unter dem Druck von Charles Wesley und dessen Freunden - sich nicht zu dem Schritt eigener methodistischer Abendmahlsfeiern durchringen. Allein schon die Predigt durch Laien war ein Punkt unerbittlicher Kritik und zu deren Verstärkung wollte Wesley keine neuen Angriffsflächen bieten. Das wäre aber mit Sicherheit geschehen, hätte Wesley - um den Gemeinschaften Abendmahlsfeiern gestatten zu können - auch noch die Ordination seiner examinierten Laienprediger begehrt oder gar selber vollzogen. Außerdem war Ordination gleichbedeutend mit Separation, und die wollte John Wesley - obwohl er gelegentlich schwankend war - vermeiden, auch unter dem Druck seines Bruders Charles. 1756 formulierten die Brüder John und Charles gemeinsam, daß sie in der Kirche von England »leben und sterben« wollen. Man spürt diesem Ringen die Suche nach einer angemessenen Gestalt der missionarischen, noch innerkirchlichen Bewegung ab, die ihren apostolischen Drang nicht bremsen durfte. Immer wieder hat John Wesley versucht, missionarische Koalitionen zu schließen: Manchmal mit seinem alten Oxforder Freund, dem calvinistischen George Whitefield, oder mit Howell Harries, der an verschiedenen Konferenzen der wesleyanischen Prediger teilgenommen hat, 1756 schließlich mit Pfarrern der anglikanischen Kirche, die zu gemeinsamer Wirksamkeit bereit schienen. In diesem Zusammenhang veröffentlichte W. seine Schrift: »Wort an die Geistlichen«. An der methodistischen Konferenz 1757 ließ er die Frage diskutieren: »Was können wir für eine engere Gemeinschaft mit den Pfarrern tun, die die Wahrheit verkündigen?« Wesley stellte sich eine englandweite Allianz aller evangelistischen Verkündiger vor, die in drei grundlegenden Positionen übereinstimmten: (1) die Ursünde, (2) die Rechtfertigung aus dem Glauben und (3) die Heiligung, die daraus folgt. Das Hauptproblem einer Annäherung lag in Wesleys Lehre von der Heiligung, besonders im Blick auf die »christliche Vollkommenheit«. Seine Position, die er hier einnahm, führte immer wieder zu theologischer Auseinandersetzung, auch innerhalb der eigenen Reihen. In jener Zeit stärkerer Formation der Bewegung war es auch notwendig, die Stabilität nach innen zu sichern. Einerseits war die Bindung an die anglikanische Kirche immer wieder angefragt, andererseits stellten verschiedenen Gruppen der Dissenter durch ihre selbständige Wirksamkeit auch Fragen an die methodistischen Gemeinschaften. Unter entsprechendem Einfluß der Dissenter war es in Norwich durch drei methodistische Laienprediger auch zu eigenen Abendmahlsfeiern gekommen. Wesley schritt energisch dagegen ein. Der Vorgang veranlaßte eine neue Auflage seiner Schrift »Gründe gegen die Separation«. In London zeigten sich die Probleme in anderer Weise. Thomas Maxfield und der ungestüme Enthusiast George Bell fingen an, Kranke zu heilen und außerdem in Zungen zu reden. Bell sagte sogar das Weltende voraus, ähnlich wie Bengel zwanzig Jahre vorher den Anbruch des tausendjährigen Reichs anzukündigen gewagt hatte. Wesley schloß Bell Ende 1762 aus dem Kreis seiner Anhänger aus, Maxfield folgte Bell aus eigener Initiative. In London nahmen sie ein Fünftel der wesleyanischen Methodisten mit. Alles dies zeigt an, wie notwendig es für Wesley war, in dieser unglaublich dynamischen Zeit die Gemeinschaft der Methodisten straffer zu organisieren. Das betraf Einheit in der Lehre, eine auf die missionarische Dienstgemeinschaft verpflichtende Handhabung der Ordnung, aber auch eine gewisse soziale Absicherung der Mitarbeiter. 1763 wurde ein »Fonds für Prediger« eingerichtet, aus den bescheidene Pensionen für »ausgepumpte Prediger« sowie für Witwen und Waisen gezahlt wurden. Bereits 1761 war dem bestehenden Fonds ein »General Fund« hinzugefügt worden, der insbesondere der Schuldentilgung für die erbauten Kapellen dienen sollte. Alle Methodisten in England wurden aufgefordert, sich an diesem Fonds zu beteiligen. Zur Abstimmung in der Lehre erschienen 1763 die sog. »Larges Minutes« als eine Zusammenfassung von früher auf den Konferenzen erreichten Konsensen in theologischen und organisatorischen Fragen, die freilich die Handschrift Wesleys trugen. 1770 wurde davon eine umfassende neue und erweiterte Fassung herausgegeben. Jeder Prediger bekam ein Exemplar dieses Handbuchs. An den jährlich tagenden Konferenzen wurden die Laienprediger über dessen Inhalt vorwiegend durch Charles Wesley examiniert. 1763 wurde auch eine Muster Urkunde (»Modell Deed«) formuliert, die rechtlich fixierte, wer in methodistischen Kapellen predigen darf. Die Predigterlaubnis wurde beschränkt auf die von John Wesley für seine Gemeinschaften autorisierten Prediger. Allerdings waren diese in ihrer Verkündigung gebunden an die »Explanatory Notes upon the New Testament« sowie an die damit zusammen publizierten Lehrpredigten John Wesleys. Damit war ein Prozeß eingeleitet, der grundlegende theologische Positionen als verbindende und verbindliche Lehraussagen für die wesleyanischen Prediger schuf. Zu den beiden genannten Standards kam 1769 noch die an den Konferenzen angenommenen Protokoll-Zusammenfassungen (Minutes of the Conference) hinzu, die seit 1765, als 39 Bezirke und 92 Prediger in Verbindung mit John Wesley arbeiteten, in der Form von regelmäßig wiederkehrenden Fragen und Antworten verfaßt wurden. Dies war ein System, das im 19. Jahrhundert lange Zeit auch in Deutschland gebräuchlich war. In dem Jahrzehnt zwischen 1760 und 1770 wurden auch Fragen der Arbeit mit den Kindern und des Singens in den Gemeinschaften, sowie die Rolle der Frau in der Verkündigung behandelt. Zunächst wurde den Frauen lediglich öffentliches Ermahnen und die Mitteilung persönlicher Glaubenserfahrungen erlaubt; offenbar mit Rücksicht auf die Anglikanische Kirche wurde das Predigen untersagt. Das entsprach genau der Praxis Wesleys am Beginn der Wirksamkeit der Laien, die zu predigen begannen. Später, unter dem Einfluß der Erfahrungen von Mary Bosanquet, der späteren Frau John Fletchers, und von Sarah Crosby, die beide große und bewegende Gebetsversammlungen gehalten hatten, anerkannte Wesley deren außerordentliche Berufung und ließ - trotz des traditionellen Widerspruchs - Ausnahmen zu. Inzwischen hatte die Bewegung ihre Wellen bis in die amerikanischen Kolonien geschlagen. 1768 und 1769 kamen von dort Anfragen nach Predigern, die nach Amerika zu kommen bereit waren. 1768 hatte Wesleys Frage bei den Teilnehmern der Konferenz-Sitzung noch keinen Erfolg, aber 1769 meldeten sich die beiden Laienprediger Richard Boardman und Joseph Pilmore, dem Ruf zu folgen. Damit war ein Schritt getan, dessen Folgen sich in seiner ganzen Tragweite erst 1784 zeigen sollten. In England stand neben der Ausbreitung durch Evangelisation die Mission durch Diakonie an den Armen auf der Tagesordnung. Sie bereitete erhebliche finanzielle Probleme. Man muß sehen, daß hier nicht Stiftungen von Adligen oder Hilfen aus der Privatschatulle von Herrschenden zur Verfügung standen, wie wir sie am Beginn der Diakonie in Deutschland kennen, sondern daß eine Solidargemeinschaft, in der Arme für Arme eintraten, die ganze Last der finanziellen Verantwortung zu tragen hatte. Freilich führte diese Ausgangsposition im 19. Jahrhundert auch zu anderen gesellschaftspolitischen Konsequenzen, die sich besonders in der Verbindung mit der Labour-Party wie der Arbeiterbewegung überhaupt zeigen sollten. - Als Wesley 1771 einen Unfall erlitt und er 1775 am Rande des Todes stand, verschärfte sich die Frage nach der Weiterführung der Bewegung im Falle seines Todes. John Benson, inzwischen einer von Wesleys Reisepredigern, entwickelte einen Plan, qualifizierte Laien zu ordinieren, andere durch weitere Ausbildung besser zu qualifizieren und den Rest zu entlassen. Das war eindeutig eine damals latent bei vielen Mitarbeitern vorhandene Tendenz zu eigener Kirchenbildung. Der hochangesehene, theologisch qualifizierte und in einem heiligen Wandel lebende anglikanische Pfarrer John William Fletcher (1729-1785), schließlich von Wesley selbst als dessen Nachfolger ausersehen, legte Wesley in einem Schreiben die Idee einer »Tochterkirche« der anglikanischen Mutter vor. Dieser Brief erreichte Wesley allerdings erst nach Ablauf der Konferenz-Sitzung von 1775, so daß er dort nicht diskutiert werden konnte. Fletchers Absicht war, alle Methodisten in den verschiedenen Regionen zusammenzufassen und ihnen eine Ordnung zu geben, in der lediglich die offensichtlichen Mängel der Kirche von England in Lehre, Ordnung und Hierarchie zu beseitigen seien. Fletcher schlug eine Schrift vor mit korrigierten Glaubensartikeln, der Liturgie und den Homilien. Der Erzbischof von Canterbury sollte für diesen Plan gewonnen werden. Im Falle einer Ablehnung durch ihn sei Wesley gezwungen, einen kirchlich nicht gesetzeskonformen, aber evangelisch verantwortbaren Schritt zu tun und selber einige Laienprediger unter Assistenz anderer anglikanischer Pfarrer zu ordinieren. Wie genau Wesley diesen Plan zur Kenntnis genommen hatte, erwies sich fast zehn Jahre später. In Amerika breitete sich die wesleyanisch-methodistische Bewegung aus. Zeitweise hat Wesley überlegt, ob er selbst die Gemeinschaften dort besuchen sollte. 1773 sandte er jedoch Thomas Rankin als seinen Bevollmächtigt hinüber, auch um bei der Lösung aufgetretener Probleme zu helfen. Der auf eigene Faust nach Amerika gegangene irische Laienprediger Robert Strawbridge hatte nämlich in Maryland nicht nur zu predigen begonnen, sondern er sah auch die Notwendigkeit, zu taufen und mit den kleinen Gemeinden in der Wildnis Amerikas zur Glaubensstärkung das Abendmahl zu feiern. Rankin berief im Juli 1773 die erste Konferenztagung in Amerika ein, die dann ganz im bisherigen Sinne Wesleys beschloß, den Predigern sowohl die Taufe wie die Abendmahlsfeier zu verbieten. Noch war der anglikanische Bischof von London kirchenrechtlich für die Kolonien verantwortlich. Das sollte sich aber bald ändern. In Amerika war 1775 der Unabhängigkeitskrieg ausgebrochen. Wesleys konservative Haltung in dieser Frage war bekannt. Das machte die Situation für seine Prediger in den Kolonien nicht leichter. 1777 kehrten sie alle, bis auf Francis Asbury, nach England zurück. Asbury sympathisierte mit den freiheitsuchenden Amerikanern, aber als konsequenter Pazifist konnte er sich in der Sache selber wenig mit den kämpfenden Siedlern solidarisieren. Er tauchte für eine gewisse Zeit unter. - In England hatte Wesley seine Position in einem anderen Krieg klarzustellen. Die calvinistischen Zeitschriften »Gospel Magazin« und »Spiritual Magazine« ließen sich keine Gelegenheit entgehen, die Wesleys an den Pranger zu stellen. J.W. gründete daraufhin im Alter von fast 75 Jahren die beachtliche Zeitschrift »Arminian Magazine«, um den Angriffen zu begegnen. Sie wurde in London herausgegeben, wo das Zentrum der eben im Neubau befindlichen City Road Chapel als Missionszentrale mit Predigtsaal, Gemeinschaftsräumen, Sozialstation, aber auch mit Räumen für die Verwaltung und für einen Verlag ausgestattet war, in der eine Anzahl Mitarbeiter fest angestellt waren. 1777 waren nicht nur Wesleys Laienprediger von Amerika zurückgekehrt, sondern auch die Mehrzahl der anglikanischen Priester, die dort ihre Aufgaben erfüllten. Das bedeutete auch für die in Amerika immer noch der Anglikanischen Kirche angehörenden Methodisten, daß sie nun fast ohne Taufe und Abendmahl leben mußten. Dies rief wieder die Frage nach der Ordination hervor. 1779 beschlossen die amerikanischen Laien-Evangelisten bei ihrer Konferenz in Virginia mit 19 gegen 10 Stimmen, ein Presbyterium mit 4 Mitgliedern einzusetzen, dessen Mitglieder sich zuerst gegenseitig ordinieren sollten und danach die anderen Prediger. Der Plan hätte Wesleys Zustimmung nicht gefunden, aber auch Francis Asbury, der wegen des bedrohlichen kriegerischen Umfelds nicht nach Virginia kommen konnte, versagte sich diesem Plan. In England bemühte sich Wesley ohne Erfolg, einen anglikanischen Bischof für die Ordination von Laienpredigern zu gewinnen. Wesley spürte den entstandenen Druck und er erkannte den seelsorgerlichen Notstand unter den hirtenlosen amerikanischen Christen. Die Situation ging deutlich über die Erfahrungen im eigenen Lande hinaus. Dort war Dr. Thomas Coke (1747-1814), ein promovierter Jurist und anglikanischer Pfarrer, 1777 nach London gekommen, um Wesley in seiner schwierigen Situation zu unterstützen. Er fand schnell dessen uneingeschränktes Vertrauen und übernahm bald die ursprünglich dem inzwischen kränkelnden John Fletcher zugedachte Rolle. Coke betreute auch die von Wesley gegründete Traktatgesellschaft, die sich die Herausgabe ganz billiger Traktate für die Armen zur Aufgabe gemacht hatte. Von ihm gingen auch verschiedene Anstöße zur weltweiten Mission aus, die nicht immer Wesleys Zustimmung fanden. Das Jahr 1784 brachte für den Weg Wesleys einige weitreichende Entscheidungen. Der inzwischen 81-jährige Patriarch ließ nach entsprechender Rechtsberatung eine Deklarations-Urkunde (Deed of Declaration) aufsetzen, um in juristischer Hinsicht Sicherheit für den weiteren Weg der Methodisten über seinen Tod hinaus zu schaffen. Er berief darin eine Konferenz der Hundert ein, die als Körperschaft seine Nachfolge antreten sollte. Die jährliche Tagung dieser Konferenz sollte jeweils einen Präsidenten und einen Sekretär wählen und die notwendigen Nachwahlen für die Hundertschaft wahrnehmen. Die beim Kanzleigericht hinterlegte testamentarische Urkunde sollte in manchen Teilen sofort, in anderen erst nach dem Tode Wesleys in Kraft treten. Auch dieser Schritt führte noch nicht zur Kirchentrennung, aber die Bildung einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft war ohne Frage ein Schritt in diese Richtung. Trotzdem wies Wesley seine Anhänger an, weiterhin die parochialen Gottesdienste zu besuchen und dort auch die Sakramente zu empfangen. Diese Grundidee Wesleys ist bei der weiteren Ausbreitung auf dem Kontinent nicht ohne Folgen geblieben, wie man sowohl an dem langen Versuch der wesleyanischen Methodisten in Württemberg, innerhalb der dortigen Landeskirche zu wirken, sehen kann, wie auch an der Arbeit des Methodistenpredigers Dr. George Scott in Schweden. Nach der Anerkennung der amerikanischen Unabhängigkeit im Frieden von Versailles 1783 ernannte John Wesley noch im September 1783 Francis Asbury zu seinem »General Assistent for America«. Die amerikanische Konferenz im April 1784 bestätigte diese Berufung. In England gab es lebhafte Gespräche über die zukünftige Situation in Amerika. Asbury hatte Wesley darauf aufmerksam gemacht, daß tausende von Kindern ungetauft geblieben sind und daß die Gläubigen teilweise keine Gelegenheit fanden, das Abendmahl zu empfangen. Es fehlte dort an ordinierten Pfarrern. Wesley war schon Jahrzehnte früher zu der Einsicht gelangt, daß nach der Schrift und nach der altkirchlichen Tradition Bischöfe und Älteste im gleichen Amt standen. Aus Alexandrien war ihm bekannt, daß Bischöfe aus den eigenen Reihe der Kirche gewählt und auch beauftragt wurden. Damit waren seine theologischen Bedenken im Blick auf eine Ordination methodistischer Prediger längst ausgeräumt. Jetzt kam neu hinzu, daß das alte Staatskirchenrecht, wonach der Bischof von London die Aufsicht über die Kirche in den amerikanischen Kolonien hatte, durch die politische Entwicklung überholt war. So entschloß sich Wesley im Einvernehmen mit Thomas Coke, die Ordination von zwei Predigern, die sich an der Konferenz für einen Dienst in Amerika gemeldet hatten, trotz vielfältigen Widerspruchs aus den eigenen Reihen nach sorgfältiger Vorbereitung zu vollziehen. Am 1. September 1784 fand in Bristol die Ordination von Thomas Vasey und Richard Whatcoat zu Diakonen statt. Am Tag darauf wurden beide in altkirchlicher Tradition zu Ältesten ordiniert. Dabei assistierten die beiden anglikanischen Pfarrer Thomas Coke und James Creighton. Außerdem wurde Thomas Coke unter Handauflegung von Wesley beauftragt, als Superintendent in Amerika die Aufsicht über die methodistischen Gemeinschaften zu führen. Francis Asbury (s.d.) sollte nach Wesleys Anordnung in die gleiche Aufgabe wie Coke berufen werden. Auf diese Weise waren grundlegende Voraussetzung für die Bildung einer autonomen methodistischen Kirche in Amerika geschaffen. Wesley gab Coke einen Brief an die Brüder in Amerika mit, in dem er seinen Schritt begründete. Dieses Schreiben, in dem Wesley auch die Beauftragung der vier Männer offiziell mitteilte, war als eine Art Vorwort zu der Ordnung abgedruckt, die er unter dem Titel »The Sunday Service of the Methodists in North America« mitgab. Es handelte sich praktisch um eine Art Agende, die auf dem traditionsreichen Book of Common Prayer basierte. Sie enthielt u.a. die von Wesley zu diesem Zweck von 39 auf 24 gekürzten Glaubensartikel der Kirche von England aus der Reformationszeit, die als kirchliches Grunddokument den früher erhobenen Standards hinzugefügt wurden. Außerdem hatte Wesley für die Methodisten in Amerika ein Gesangbuch vorbereitet. Das Vorgehen Wesleys im September 1784 erinnert an die früheren Vorschläge für die Bildung einer »Tochterkirche« durch John W. Fletcher. Wenn die Anglikaner in Amerika die »Episcopal Church« bildeten und die Methodisten für ihren offiziellen Namen nur den Hinweis »methodistisch« voranstellten und sich entsprechen als »Methodist Episcopal Church« bezeichneten, dann kann man die ursprüngliche Tendenz einer »Tochterkirche« darin durchaus erkennen. Allerdings muß gleichzeitig auf die Rolle der neuen Freiheit hingewiesen werden, die sich nicht nur im politischen Bereich und gegenüber der anglikanischen Mutterkirche auswirkte, sondern die sich ebenso unmißverständlich in dem Verhalten der amerikanischen Methodisten gegenüber dem Patriarchen in London zeigte. Asbury stimmte mit seinen amerikanischen Brüdern den Entscheidungen Wesleys nicht einfach zu, sondern modifizierte sie in der jetzt angemessenen Weise. Er war zu den von Wesley angeordneten Schritten nur bereit, wenn die Konferenz aller amerikanischen Prediger diesem Plan zustimmt, was auch bedeutete, daß sie Asbury und auch Coke zu ihren Bischöfen, die die Aufsicht über die Kirche haben sollen, wählen und sie entsprechend in diesen Dienst einsetzen. Dies geschah alles bei der berühmten »Weihnachtskonferenz« von 1784, die am 24. Dezember ihren Anfang nahm und nahezu zwei Wochen die Pläne für die Zukunft diskutierte. Wesley ordinierte 1785 - diesmal bei der Tagung der Konferenz - drei Prediger für Schottland, das nicht an die Ordnungen der englischen Staatskirche gebunden war. 1786 machte Wesley seine dritte Reise nach Holland. Auch in England reiste er immer noch als Prediger durchs Land. Seine Themen hatten sich geändert: Kirche, Spaltung, Reichtum. Während einer Reise des 85-jährigen erreichte ihn die Nachricht vom Tod seines Bruder Charles, der am 29.3. 1788 verstorben war. Die Zeit war zu kurz, um London noch bis zum Tag der Beerdigung zu erreichen. Mit innerer Bewegung gedachte er seines Bruders und Mitstreiters in einem Gottesdienst, während eines der Lieder von Charles gesungen wurde. Einige Jahre vorher war Wesley auf die Missionspläne von Thomas Coke eingegangen. Das zeigt eine erstaunliche Offenheit im hohen Alter. 1788 ordinierte Wesley sechs weitere Prediger für Übersee und dazu Alexander Malther, vermutlich um nach seinem eigenen Tod die Möglichkeit der Ordination innerhalb der methodistischen Bewegung in England zu erleichtern. Anfang des Jahres 1790 notierte Wesley, daß er ein alter Mann sei, aber Gott sei Dank, er könne noch predigen und schreiben. Am 23. Februar 1791 hielt er seine letzte Predigt und am Tag darauf schrieb er den letzten Brief. Empfänger war der Parlamentarier William Wilberforce. Der Brief war durch die Lektüre eines Traktats über die Sklaverei ausgelöst. Wesley konnte und wollte es nicht verstehen, daß ein Mensch mit einer schwarzen Hautfarbe weniger wert ist als ein Weißer. Er ermutigte Wilberforce, die Sklaverei durch politische Mittel zu überwinden. Als er am 2. März 1791 im 88. Lebensjahr starb, war er ein hochangesehener Bürger seines Landes. Später wurde ihm und seinem Bruder zu Ehren in der Londoner Westminster Abbey eine Gedenktafel angebracht und den Wesleys damit ein hervorragender Platz in der englischen Geschichte zuerkannt. J.W. selbst hatte verfügt, daß seine Beisetzung unter denkbar einfachen Umständen stattfinden sollte. Am Tag nach seinem Tode versammelte sich in der Frühe um 5 Uhr ein kleiner Kreis seiner Freunde hinter der City Road Chapel. Sechs Arme haben seinen Leichnahm bestattet und dafür die damals respektable Summe von je 1 Pfund erhalten. Aus dem schwarzen Stoff, mit dem man zur öffentlichen gottesdienstlichen Feier die von ihm erbaute City-Road-Kapelle, bis heute ein Zentrum der methodistischen Kirchen, ausgestattet hatte, wurden Kleider für arme Frauen genäht. John Wesley liebte die Armen. Sein anspruchsloser Lebensstil zeigt, wie konsequent er sich den Armen solidarisch gezeigt hat. Als er starb, gab es 240 Bezirke, 541 Reiseprediger und 134 000 wesleyanische Methodisten. Zu Wesleys großen Leistungen gehört, daß er unablässig in der Anknüpfung an das Urchristentum, die Alte Kirche und die Reformation des 16. Jahrhunderts jene Rechtfertigungsbotschaft verkündigt hat, die aus Gnaden und im Glauben zu einem Leben in der Heiligung bereit macht und befähigt. Er hat scharfsinnig erkannt, daß es weder ein `Christliches Abendland', noch eine christliche Nation gibt, sondern daß es in jeder Gesellschaft nur eine Kirche als Gemeinschaft derer geben kann, die wiedergeboren sind zu einem Glauben, der in der Liebe tätig ist und zu einem Leben mit Gott, in das die Liebe Gottes ausgegossen ist durch den Heiligen Geist. Für ihn galt der Satz: »Keiner ist ein Christ, bis er es erfährt.« Und weil diese Botschaft vom Heil ganz im Sinne des paulinischen Vorbilds für alle Menschen dringlich ist, darum konnte ihn auch niemand und nichts zurückhalten, als es darum ging, den Ruf zum erfahrbaren persönlichen Glauben auch unter denen hörbar zu machen, die zwar getauft worden waren, aber keine geistlichen Konsequenzen daraus gezogen hatten. Insofern ist John Wesley der Begründer der Mission als Evangelisation in der Neuzeit. - Die reformatorische Botschaft von der Rechtfertigung des Gottlosen allein aus Gnaden wurde von ihm als Befreiung erlebt und danach zum entscheidenden Impuls, den Menschen in einer vom englischen Deismus beeinflußten Gesellschaft in der Krise die Erfahrbarkeit des Heils zu predigen. Die zum Glauben Gekommenen stellte er sofort in eine verbindliche Lebensgemeinschaft, in der sie befähigt wurden, ihren Glauben auf dessen Konsequenzen zu reflektieren und entsprechende alltägliche Verhaltensweisen herauszufinden. Der sich daraus ergebende Prozeß eines geheiligten Lebens hatte sein geistliches Fundament in der Liebe, die nicht dem Glauben additiv hinzugefügt wurde (Glaube und Liebe), sondern der nicht anders gelebt und gestaltet wurde, als eben in dieser von Gott geschenkten Liebe. Das Pauluswort vom Glauben, der in der Liebe tätig ist, war eines der von W. bevorzugten Schriftworte. Darum war Glaube für ihn gleichzusetzen mit dem, was er »social religion« nannte. Wenngleich in seinen gesellschaftlichen Analysen von einer »mangelhaften Kenntnis kausaler Zusammenhänge« ausgegangen werden muß (M. Marquardt), so ist im Kontext der Theologie des 18. Jahrhundert doch anzuerkennen, daß die aus der Verpflichtung gegenüber dem Glauben geführten Anstrengungen zur Abschaffung der Sklaverei, die er als die größte Schurkerei unter der Sonne bezeichnete, und seine Bemühungen um eine Gefängnisreform Beachtung verdienen. Sein ethischer Ansatz war keinesfalls ausschließlich individualistisch ausgerichtet. Die wesleyanische Reformation in England hatte sich nachdrücklich zum Ziel gesetzt, nicht im Sinne der Nonkonformisten und des Dissent zu wirken, sondern stets den Konsens mit der Kirche von England in ihrer reformatorischen Lehre herauszustellen. Wesley wußte aus seiner reichen missionarischen Erfahrung in Georgia und in England, wie eng Einheit und Mission miteinander verknüpft sind. Hier liegen die Wurzeln für die geradezu eingestiftete ökumenische Grundhaltung aller Methodisten. Sie wurde nicht erst im ökumenischen Zeitalter entdeckt, sondern sie ist mit der missionarischen Arbeit und danach mit dem methodistischen Kirche-Sein als ein unverzichtbarer Ausdruck biblischer Theologie mit ihrem Selbstverständnis verbunden. Der große Ökumeniker John Mott stand ganz in dieser Tradition wesleyanischen Wirkens und wenn er als Laie zu diesem Einfluß kommen konnte, muß man auch darin Wesleys Praxis des allgemeinen Priestertums aller Glaubenden, die zu einem geordneten Laiendienst auch in Verkündigung und Seelsorge führte, sehen. Zu den langfristig wirksamen Impulsen Wesleys gehört auch seine klare Strukturierung der Kirche als einer Lebens- und Dienstgemeinschaft. Im Gegensatz zu George Whitefield, dem anderen großen Evangelisten seiner Zeit in der angelsächsichen Welt, war er fähig, organisatorische Maßnahmen zur Kanalisierung der mit seinem Namen verbundenen Bewegung zu ergreifen. Dabei waren die Handlungsmodelle nicht alle seiner eigenen Vorstellungskraft entsprungen, aber er konnte die verschiedensten Anregungen, auch von den Herrnhutern, aufnehmen, umgestalten und die Einzelelemente zu einem großen System gestalten. Er folgte dabei keinem vorgesetzten Plan oder einem bestimmten im Lauf der Geschichte erprobten Modell von Kirche. Nach der theologischen Einsicht, daß Kirche ihrem Wesen dann treu geblieben ist, wenn sie in Mission lebt, integrierte er in seine »Connection« - der von Wesley eingeführte Begriff für alle, die mit ihm in Verbindung standen - alle Elemente, die die Mission der Kirche unterstützten, schützten, vorantrieben, motivierten und sicherten. So entstand eine Struktur für Kirche in Mission, in der das gemeinsame Gespräch als eines der Gnadenmittel eine besondere Rolle spielte und dadurch unbeabsichtigt fast eine konziliare Form von Kirche entwickelte. Besonderer Ausdruck des gemeinsamen Gesprächs war das Konferieren. Bis heute gibt es innerhalb aller methodistischen Kirchen ein System von »Konferenzen« auf allen Ebenen, von der Ortsebene bis zur Weltebene. Dadurch entstand, wohl modellhaft für die kleiner gewordene Welt und die Möglichkeiten schneller weltweiter Verbindungen, ein Kirchentypus, der sich nicht mehr an den politischen Vorgegebenheiten bzw. nationalen Grenzen orientierte. Dieses Modell weltweiten Kircheseins als eine in Verfassung und Ordnung verbindliche Gemeinschaft innerhalb einer Kirche, also nicht als Kirchenfamilie wie in den konfessionellen Weltbünden, ist durchaus als ein modernes protestantisches Modell neben der römisch-katholischen Weltkirche zu sehen. Im Grunde leitet sich die Kirche in der Tradition Wesleys nicht zuerst durch Personen in kirchlichen Ämtern, sondern durch die jeweils beauftragten Gremien. Nach Wesleys Zeit entstandene Kirchen haben die Grundmuster dieses Modells übernommen, z.B. die auch in Deutschland wirkende »Kirche des Nazareners« und die hier ebenfalls bekannte »Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten«. John Wesleys theologischer Ansatz, besonders seine Spannung zwischen Rechtfertigung und Heiligung, die freilich frömmigkeitsgeschichtlich auf die missionarische Wirkung innerhalb der methodistischen Kirchen, später auch auf die Heiligungsbewegung, die Pfingstkirchen und die Deutsche Gemeinschaftsbewegung eingewirkt haben, wird heute von methodistischen Theologen auf dem Kontinent eher kritisch hinterfragt. Wesleys Heiligungslehre im Sinne einer »christlichen Vollkommenheit« und seine Auffassung von der Buße sind Positionen, die in der heutigen methodistischen Theologie und Praxis auf dem Kontinent »die stärksten Veränderungen erfahren haben.« (W. Klaiber/ M. Marquardt, Gelebte Gnade). Bei allem Respekt vor der Bedeutung von Wesleys Wirken und Leben für die ganze Christenheit kommt er, nach einer Formulierung von Dietrich Ritschl, in den Augen der kontinentalen Methodisten »nicht selten `nicht gut weg'.« Wenn man seine Persönlichkeit auch nicht mit den Reformatoren des 16. Jahrhunderts vergleichen kann, so muß man ihm angesichts seiner bis heute - übrigens auch in der Ökumenischen Bewegung - weiterwirkenden Impulse doch ohne Frage zu den Großen in der Geschichte der christlichen Kirche zählen.

1. Werke (engl.): Vorbemerkung: Es wird jeweils nur der Erstdruck, soweit er zu ermitteln war, erfaßt, ergänzt durch den Hinweis über die Mindestzahl der weiteren Auflagen. Schwerpunkt der Veröffentlichungen war England mit Irland. Auf frühe amerikanische Ausgaben wird in der Regel zusätzlich hingewiesen.

A Collection of forms of prayer for every day in the week, 1733 (12 Aufl.); A Treatise on Christian Prudence (Auszug von John Norris durch John Wesley), 1734 (7 Aufl.); Reflections upon the Conduct of Human Life, 1734 (6 Aufl.); The Christian's Pattern or, a Treatise of the Imitation of Christ (Latein), von Thomas a Kempis (zusammengestellt von John Wesley), 1735 (45 Aufl.in England, 35 Aufl. in Amerika, 1 in Welsh); Advice to a young Clergyman (von Samuel Wesley), 1735; A Sermon preached at St. Mary's (21. Sept. 1735), 1735; Dissertationes in Librum Jobi, 1736; A Collection of Psalms and Hymns, Charleston/USA, 1737, (London 1738 u.1964); A Sermon on Salvation by Faith, 1738 (40 Aufl. in England, Baltimore 1808, russisch 1738, französisch 1759 u. 1780, welsh 1799, polnisch 1937); The Doctrine of Salvation, Faith, and Good Works (Auszug aus den Homilien der Kirche von England), 1738 (22 Aufl.); An Abstract (Extract) of the Life and Death of the Reverend Learned and Pious Mr. Tho. Halyburton, 1739 (Vorwort, 9 Aufl.); Free Grace, - Predigt über Römer 8,32, 1739 (14 Aufl. in Engl. und Irland, 5 Aufl. Amerika); Nicodemus: or, a Treatise on the Fear of Man, August Hermann Francke, gekürzte Ausgabe v. John Wesley, 1739 (10 Aufl.); Two Treatises. The first, on Justification by Faith only... the second, on the sinfulness of Man's natural Will, von Robert Barnes (1495-1540), hrsg. v. John Wesley, 1739; Hymns and Sacred Poems, hrsg. v. John und Charles Wesley, 1739 (5 Aufl., Philadelphia 1740); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from his Embarking for Georgia to his Return to London (Okt. 1735 - 1. Febr. 1738), 1740; Serious Considerations Concerning the Doctrines of Election and Reprobation, (Auszug durch John Wesley von Isaac Watts), 1740 (9 Aufl. in England und Irland, 1850 New York); The Nature and Disign of Christianity, (Auszug durch John Wesley von William Law), 1740 (32 Aufl. in England und Irland, 6 Aufl. in Amerika, ab 1744; französisch, 3 Aufl. ab 1758); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, 1. Febr. 1738, to his return from Germany, 1740 (6 Aufl. in Engl., 1795 in Philadelphia); An Extract from the Rev. Mr. John Wesley's Journal with regard to the affidavit made by Captain Robert Williams, 1741; An Extract of the Life of Monsieur de Renty, a late Nobleman of France, 1741 (9 Aufl. in Engl., 1795 Philadelphia und 1873 in Boston); Serious Considerations on absolute Predestination, extractes from Robert Barclay, 1741 (6 Aufl. in Engl.; 1850 in Amerika); A short Account of the Death of Mrs. Hannah Richardson, 1741 (13 Aufl. in Engl.); A Dialogue between a Predestinarian and his Friend, 1741 (9 Aufl. in Engl., seit 1770 10 Aufl. in Amerika, 1811 in welsh); The Scripture Doctrine concerning Predestination, Election, and Reprobation, Extracted from a late author, 1741 (13 Aufl. in England und Irland, 8 in Amerika seit 1746, 4 in welsh seit 1797); The Almost Christian, Predigt am 25.7.1741 in St. Mary's, Oxford, über Apg. 26,28, 1741 (28 Aufl. in Engl. und Irland); Christian Perfection, Predigt über Phil. 3,12, 1741 (3 Aufl.); A Collection of Psalms and Hymns, hrsg. v. John und Charles Wesley, 1741 (27 Aufl. in Engl., 3 in Amerika, zuerst 1771); Hymns on God's everlasting Love, zwei Ausgaben, 1741 (17 u. 18 Lieder, insges, 10 Aufl. in Engl.); The Character of a Methodist, 1742 (31 Aufl. in Engl., 6 Aufl. in Amerika, 1743 in franz., 1901 in schwedisch, 1923 in polnisch); The Principles of a Methodist... Occasioned by a late pamphlet, intitled `A brief History of the Principles of Methodism' by Joseph Tucker, 1742 (10 Aufl. in Engl. und Irland, 1808 in Baltimore); A Companion for the Altar, Auszüge von Thomas a Kempis, 1742 (14 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract of the Rev. Mr. John Wesleys's Journal, from August 12, 1738 to Nov.1, 1739, 1742 (3 Aufl. in Engl., Philadelphia 1795); A Collection of Tunes set to Music, as they are commonly sung at the Foundery, 1742 (2 Aufl. in Engl.); Hymns and sacred Poems, hrsg. v. John and Charles Wesley, 1742 (4 Aufl. in Engl.); A Collection of Hymns, published by John Wesley... and Charles Wesley, 1742 (2 Aufl. Engl., 2 Aufl. Irland); A letter from the Rev. Mr. John Wesley to Capt. Robert Williams, 1742; Thoughts on Marriage and a single Life, 1743 (4 Aufl.); The Nature, Design, and General Rules of the United Societies, in London, Bristol, Kingswood, and Newcastle upon Tyne, 1743 (72 Aufl. in Engl. und Irland, ab 1784: 4 in Amerika, 2 in welsh, 1784 in franz., 1885 in Toronto); A Word in Season: or, Advise to a Soldier, 1744 (12 Aufl. in Engl.); A practical Treatise on Christian Perfection, extracted from William Law, 1743; The Pilgrim's Progress from this World to that which is to come, gekürzt von J. Wesley, 1743 (11 Aufl. in Engl., 3 in New York); An Earnest Appeal to Men of Reason and Religion, 1743 (15 Aufl. in Engl. und Irland); Proposals for a Collection of moral and sacred Poems, 1743; A Collection of moral and sacred Poems from the most celebrated English authors, hrsg. v. John Wesley, 1744, 3 Bde.; A Serious Call to a Holy Life, (Auszug von William Law durch John Wesley), 1744 (8 Aufl. in Engl., 10 in Amerika); The distinguishing Marks of a Work of the Spirit of God, (Auszug von Jonathan Edwards durch John Wesley), 1744 (6 Aufl. in Engl. und Irland, 5 Aufl. in Amerika); Extract of the Count Zinzendorf's Discourses on the Redemption of Man by the Death of Christ, 1744; The Life of God in the Soul of Man, (Auszug von Henry Scougal durch John Wesley), 1744 (10 Aufl. in Engl. und Irland); A brief Account of the Occasion, Process, and Issue of a late Tryal..., 1744 (3 Aufl. in Engl.); An Extract from the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from Nov. 1. 1739, to Sept. 3, 1741, 1744 (4 Aufl. in Engl.); A Narrative of the late Work of God, at and near Northampton, in New-England, extracted from Mr. (Jonathan) Edwards's Letter to Dr. Coleman, 1744 (4 Aufl. in Engl.); Scriptural Christianity, Predigt v. 24.8.1744, St. Mary, Oxford, 1744 (13 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns for Times of Trouble, 1744 (3 Aufl. in England); Hymns for Times of Trouble and Persecution, 1744 (3 Aufl. in England); »Swear not at all«, said the Lord of heaven and earth, 1744 (?) (8 Aufl. in Engl., 2 in Amerika); Hymns for the Nativity of our Lord, 1744 (39 Aufl. in England und Irland); The Case of John Nelson, von ihm selbst geschrieben, hrsg. v. John Wesley, 1745 (8 Aufl. in England, 1771 in Wilmington, Amerika); Rules of the Band Societies, 1745 (viele Auflagen); Instructions for Children, 1745 (10 Aufl. in England, 1814 New York, in engl. u. portugiesisch 1817); A farther Appeal to Men of Reason and Religion (Teil 1) 1745, (6 Aufl. in Engl.); A farther Appeal to Men of Reason und Religion (Teil 2 u.3), 1745 (8 Aufl. in Engl.); An Answer to the Rev. Mr. Church's Remarks on the Rev. Mr. Wesley's last Journal, 1745 (2 Aufl.); Thoughts Concerning the present Revival of Religion in New-England, by Jonathan Edwards, gekürzt von John Wesley, 1745 (2 Aufl.); An Extract of Mr. Richard Baxter's Aphorism of Justification, hrsg. v. John Wesley, 1745 (5 Aufl. in Engl. und Irland); A short view of the Differences between the Moravian Brethren, lately in England, and the Reverend Mr. John and Charles Wesley, 1745 (3 Aufl.); A Collection of Receits for the Use of the Poor, 1745 (2 Aufl.); A Dialogue between an Antinomian and his Friend, 1745 (5 Aufl.); A second Dialogue between an Antinomian and his Friend, 1745 (4 Aufl.); Modern Christianity: Exemplified at Wednesbury, and other adjacent Places in Staffordshire, hrsg. v. John Wesley, 1745 (4 Aufl.); Advice to the People called Methodists 1745 (10 Aufl. in Engl. und Irland, 1840 franz. in Paris); A Letter to the Author of the Craftsman Concerning real Christianity. Disparag'd under the Name of Methodismus, 1745; A Word in Season; or, Advice to an Englishman, 1745 (8 Aufl.); A Word to a Drunkard, 1745 (8 Aufl. in Engl., Irland und Schottland, 3 Aufl. Amerika, 1 welsh); Remember the Sabbath Day, to keep it holy, 1745(?) (10 Aufl. in Engl., Irland und Schottland); A Word to a Street-Walker, 1749 (4 Aufl. in Engl.); A Word to a condemned Malefactor, o.J. (2 Aufl.); A Word to a Protestant, auch unter dem Titel: True Protestant Religion, 1745 (8 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns on the Lord's Supper, by John and Charles Wesley, with a Preface concerning the Christian Sacrament and Sacrifice, (Auszug von Dr. Daniel Brevint durch Wesley), 1745 (14 Aufl., 1 in Madras, 1941); Lessons for Children, 1746 (3 Aufl. in Engl.); A Word of Advice to the Saints and to the Sinners, 1746 (22 Aufl. in Engl. und Irland); The Principles of a Methodist farther explain'd, 1746 (3 Aufl.); Sermons on several Occasions, 3 Bde, 1746 (6 Aufl. in Engl. und Irland, 1794 Philadelphia); Hymns for our Lord's Resurrection, 1746 (16 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns for Ascensions-Day, 1746 (10 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns of Petition and Thanksgiving for the Promise of the Father, hrsg. v. John und Charles Wesley, 1746 (14 Aufl. in Engl. und Irland); Gloria Patri, or Hymns to the Trinity, hrsg. v. John und Charles Wesley, 1746 (9 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns on the great Festivals, and other Occasions, 1746 (2 Aufl. in Engl.); Hymns for the public Thanksgiving-Day, Oct. 9, 1746, 1746 ( 3 Aufl. in Engl.); Funeral Hymns, 1746 ( 11 Aufl. in Engl.); Lessons for Children, Part. II, 1747 (2 Aufl. in Engl.); Primitive Physick: or, an easy and natural Method of curing most Diseases, 1747 (58 Aufl. in Engl., Irland und Schottland, ab 1759 6 Aufl. in welsh, ab 1764 18 Aufl. in Amerika, 1772 franz.); The Spirit of Bondage and Adoption, Predigt über Röm. 8,15, 1747 (4 Aufl. Engl. und Irland); The Means of Grace, Predigt über Mal. 3,7, 1747 (110 Aufl. in Engl. und Irland); A short Account of the Death of Thomas Hitchens, by James Hitchens, hrsg. v. John Wesley, 1747 (10 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns for those that seek, and those that have, Redemption in the Blood of Jesus Christ, 1747 (16 Aufl. in Engl. und Irland, seit 1770 3 in Amerika); A word to a Freeholder, 1748 (6 Aufl. in Engl.); Sermons on several Occasions, 3 Bde., 1748 (4 Aufl. in Engl. 1794 in Amerika); A Letter to a Person lately join'd with the People call'd Quäkers, 1748 (4 Aufl.in Engl.); Gair, i'r Methodist, o waith, Mr. J. Wesley, 1748 (2 Aufl. in Dublin); A Letter to a Clergyman, 1748, (3 Aufl. in Irland und Engl.); Lessons for Children, Part. III, 1748 (2 Aufl. in Engl.); A short Latin Grammar, 1748 (5 Aufl. in Engl.); A short English Grammar, 1748 (3 Aufl. in Engl.); Thomae a Kempis de Christo imitando, 1748 (2 Aufl. in Engl.); Mathurini corderii colloquia selecta, 1748 (2 Aufl. in Engl.); Historiae et praecepta selecta, 1748 (2 Aufl. in Engl.); Instructiones pueriles, 1748 (4 Aufl. in Engl.); A serious Answer to Dr. Trapp's four Sermons on the Sin, Folly, and Danger of Being righteous overmuch (Auszug von William Law durch John Wesley), 1748 (3 Aufl. in Engl. und Irland, 1796 Philadelphia); A Letter to a Friend concerning Tea, 1748 (3 Aufl. in Engl.); An Extract of the Revd. Mr. John Wesley's Journal, from Sept. 3, 1741, to Oct. 27, 1743, 1749 (4 Aufl. in Engl.); A Letter to the Reverend Dr. Conyers Middleton, occasioned by his late free Enquiry, 1749 (2 Aufl. in Engl.); The Manners of the Ancient Christians (Auszug von Claude Fleury durch John Wesley), 1749 (7 Aufl. in Engl., 1795 in Philadelphia); A Token for Children (Auszug aus James Janeway durch John Wesley), 1749 (4 Aufl. in Engl., ab 1810 10 Aufl. in Amerika); Directions concerning Pronunciation and Gesture, 1749 (6 Aufl. in Engl. und seit 1833 3 in Amerika); A plain account of the People called Methodists, 1749 (10 Aufl. in Engl. und Irland); A short Account of the School in Kingswood, near Bristol, 1749 (3 Aufl. in Engl.); Caii sallustii cripi bellum catilinarium et jugurthinum, 1749 (2 Aufl. in Engl.); Cornelii nepotis excellentium imperatorum vitae, 1749 (2 Aufl. in Engl.); Excerpta ex Ovidio, Virgilio, Horatio, Juvenali, Persio, et Martiali, 1749; A Christian Library, in 50 Bänden, hrsg. v. John Wesley, Bd.1: 1749, Bde 2-12: 1751, Bde 13-19: 1752, Bde 20-33: 1753, Bde 34-41: 1754, Bde 42-50: 1755; Spätere Einzelausgaben aus dieser Sammlung: The Epistles of the apostolical Fathers (aus Bd.1) 1845; The Works of Isaac Ambrose, 2 Bde, (aus Bden. 13-15), 1799 (8 Aufl. in Engl.); Directions for married Persons, (aus Bd. 22), 1753 (4 Aufl. in Engl.); An Alarm to unconverted Sinners, (aus Bd. 23), 1782 (8 Aufl. Engl. und Irland, seit 1792 11 Aufl. in Amerika); Extract from the Letters of Mr. Samuel Rutherford (aus Bd. 28), 1825; A Letter to a Person of Quality, concerning the heavenly Lives of the primitive Christians, von Anton Horneck, (aus Bd. 28), 1768 (4 Aufl. in Engl.); Directiones for Renewing our Covenant (Auszug von Richard Allein durch John Wesley), (Bd. 30), 1779 (40 Aufl. in Engl. und Irland, Baltimore 1808); Wesley's Revision of our Catechism, (aus Bd. 31), Edinburgh 1906; The Saints everlasting Rest (Auszug von Richard Baxter durch John Wesley), (Bd. 37), 1774 (13 Aufl. in Engl., 25 Aufl. in Amerika ab 1774); How we may be universally and exactly conscientious (Auszug aus einer Predigt von Dr. Samuel Annesly), (Bd. 38), 1767; Devotions for every Day of the Week, (Bd. 42), 1908; The Life of Gregor Lopez (aus dem Spanischen verkürzt von John Wesley), (Bd. 50), 1825 (2 Aufl. Amerika: 1835 u. 1841); An Answer to a Letter published in the Bath Journal (17.4.1749), 1749; Hymns composed for the Use of the Brethren, von Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (hrsg. v. John Wesley), 1748; A short Address to the Inhabitants of Ireland, 1749 (3 Aufl. in Engl. und Irland); A Letter to a Roman Catholic, 1749 (5 Aufl. in Engl. und Irland); Minutes of some late Conversations between the Revd. M. Wesleys and others (doctrinal Minutes), 1749 u. 1862; Minutes of some late Conversations between the Revd. M. Wesleys and others (disciplinary Minutes), 1749 u. 1862; Sermons on several occasions, 3 Bde., 1750 (4 Aufl. Engl., 1800 Philadelphia); A Caution against false Prophets, Predigt über Matth. 7, 15-20, 1750 (10 Aufl. in Engl. und Irland); Three Sermons on the Original, Nature, Properties, and the Use of the Law, 1751 (7 Aufl. in Engl. und Irland - weitere Ausgaben unter anderen Titeln); The Nature of Enthusiasm, Predigt über Apg. 26,24, 1755 (7 Aufl. in Engl. und Irland); Catholic Spirit, Predigt über 2. Kön.10,15 (6 Aufl. in Engl., New York 1837(?)); Wandering Thoughts, Predigt über 2. Kor. 10,5, 1762 (15 Aufl. in Engl. und Irland, 1808 Baltimore); A Letter to the Author of the Enthusiasm of the Methodist and Papists compar'd, London 1750, Dublin 1750; A Compendium of Logic, 1750 (5 Aufl. in Engl., 1808 Baltimore); A Letter to the Revd. Mr. Baily of Corke, Dublin 1750, London 1750; A short Account of God's Dealings with Mr. Thomas Hogg, hrsg. v. John Wesley, 1750 (5 Aufl. in Engl.); Phaedri fabulae selectae, 1750 (2 Aufl. in Engl.); Desiderii Erasmi Roterodami colloquia selecta, 1750 (2 Aufl. in Engl.); Hymns for the New Year's Day, 1749 (17 Aufl. in Engl. und Irland); Hymns occasioned by the Earthquake, March 8,1750, 1750 (5 Aufl. in Engl.); Hymns occasioned by the Earthquake, March 8, 1750, Part. II, 1750 (3 Aufl. in Engl.); The Contents of a Folio History of the Moravians (unsicher, ob von John Wesley), 1750; Thoughts upon Infant-Baptism (Auszug von W. Wall durch John Wesley), 1751 (6 Aufl. in England, 2 in Amerika); A short Hebrew Grammar, 1751 (2 Aufl. in Engl.); A short French Grammar, 1751; A second Letter to the Author of the Enthusiasm of the Methodists and Papists compar'd, 1751; Serious Thoughts upon the Perseverance of the Saints, 1751 (8 Aufl. in Engl. und Irland, 1803 Philadelphia); Extract of the Reverend Mr. John Wesleys Journal, for the Year 1751, 1752(?); A second Letter to the Lord Bishop of Exeter, 1752 (2 Aufl. in Engl.); Predestination calmly considered, 1752 (15 Aufl. in Engl. und Irland, 1 welsh 1830); A short Method of Converting all the Roman Catholics in the Kingdom of Ireland, 1752 (2 Aufl. in Engl.); Some Account of the Life and Death of Matthew Lee, hingerichtet in Tyburn am 11.10.1752, 1752 (5 Aufl. in England, Philadelphia 1793 u. 1795); A Collection of Hymns, 1752; An Extract of the Life and Death of Mr. John Janeway, 1749 (11 Aufl. in Engl. und Irland); Extract of the Reverend Mr. John Wesley's Journal, for the Year 1751, 1752(?); An Extract of the Reverend Mr. John Wesley's Journal, from October 27, 1743, to November 17, 1746, 1753 (5 Aufl. in Engl.); The Adventage of the Members of the Church of England over those of the Church of Rome, 1753 (3 Aufl. in Engl.); The Complete English Dictionary, 1753 (4 Aufl. in Engl.); Minutes of several Conversations between the Reverend Mr. John and Charles Wesley and Others (Large Minutes), 1862; Hymns and spiritual Songs, intended for the Use of real Christians of all Denominatinons, 1753 (27 Aufl. in Engl., Irland und Schottland, ab 1770 4 Aufl. in Amerika); A plain account of genuine Christianity, 1753 (9 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract from Reverend Mr. John Wesleys journal, from November 25, 1746, to July 20, 1750, 1754 (3 Aufl. in England); An Answer to all which the Revd. Dr. Gill has printed the final Perseverance of the Saints, 1754 (2 Aufl. in Engl.); The christian Sacrament and Sacrifice, 1754 (6 Aufl. in Engl.); Lessons for Children, Part. IV, 1754 (2 Aufl. in Engl.); Queries humble proposed to the Right Reverend honourable Count Zinzendorf, London 1755, Dublin 1755; Serious Thoughts occasioned by the late Earthquake at Lisbon, 1755 (6 Aufl. in Engl. und Irland); Explanatory Notes upon the New Testament (vgl. Johann Albrecht Bengels Gnomon Novi Testamenti), 1755, (in versch. mehrbändigen Ausgaben: 42 Aufl. Engl. und Irland, ab 1791: 36 in Amerika, 3 in walisisch, 1897 in japanisch, teilweise (englisch) auch abgedruckt in: ; Methodist Commentary on the New Testament, 1893, 4 Aufl. Engl., 2 Amerika); A Letter to the Reverend Mr. Law, 1756; An Address to the Clergy, 1756; An Extract from the Reverend Mr. John Wesley's journal, from July 29, 1749, to October 30, 1751, 1756 (3 Aufl. in Engl.); A short Account of the Death of Richard Moore, 1756; The good Soldier, 1756 (2 Aufl. in Engl.); A Word to those Freemen of the establish'd Church, who make the Scriptures the one Rule of their Faith and Practice, 1756; Hymns for the Year 1756, particularly for the Fast-Day, Februar 6, 1756 (4 Aufl. in Engl. und Irland); An Appendix to the Revd. Mr. Wesley's Scripture Doctrine concerning Predestination, (sehr wahrscheinlich von John Wesley), 1756; The scripture Doctrine of imputed Righteousness, Justification and Faith, (möglicherweise von John Wesley), 1756; The Doctrin of Original Sin, according to scripture, Reason, and Experience, 1757 (4 Aufl. Engl., 1817 New York); A sufficient Answer to Letters to the Author of Theron and Aspasio, 1757 u. 1763; A Letter to a Gentleman at Bristol, 1758; The great Assize, Predigt über Röm. 14,10, 1758 (22 Aufl. in Engl. und Irland, 1814 in Amerika); A Letter to the Rev. Dr. (John) Free, 1758 (3 Aufl. in Engl.); A second Letter to the Reverend Dr. Free, 1758 u. 1759; A short Account of the Life and Death of Nathanael Othen, 1757 (7 Aufl. in Engl. und Irland); A Letter to the Rev. Mr. Potter, 1758 (2 Aufl. in Engl.); The Case of the unhappy People of Custrin, 1759; A Preservative against unsettled Notions in Religion, Zusammenfassung versch. früherer Texte, 1758 (4 Aufl. in Engl.); A Treatise on Baptism (Auszug von Samuel Wesley durch John Wesley), unter versch. Titeln ab 1824 (2 Aufl. Amerika, 3 in Engl. und Irland, 1857 in Calcutta); A Letter to the Rev. James Hervey v.1756, 1765 (5 Aufl. in Engl. und Schottland, 1794 Amerika); Hymns of Intercession for all Mankind, 1758 (2 Aufl. in Engl.); A short Exposition of the ten Commandments (Auszug von Bischof Ezekiel Hopkins durch John Wesley), 1759 (6 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract of the Reverend Mr. John Wesley's Journal, from July XX, 1750, to October XXVIII, 1754 (3 Aufl. in Engl.); A Letter to the Reverend Mr. Downes, 1759; A Sermon on Original Sin, Gen. 6,5, 1759 (12 Aufl. in Engl. und Irland); Funeral Hymns (II), 1759 (2 Aufl. in Engl.); Hymns of Intercession for the Kingdom of England, 1759; Hymns on the Expected Invasion 1759, 1759 (4 Aufl. in Engl.); Hymns to be used on the Thanksgiving-Day, Nov. 29, 1759. And after it, 1759(?), (2 Aufl. in Engl.); Sermons on several Occasions, Bd. IV, 1760 (5 Aufl. in Engl., 1801 Philadelphia); The new Birth, Predigt über Joh. 3,7, 1770 (13 Aufl. in Engl. und Irland, 1770 in Amerika); The Cure of Evil-Speaking, Predigt über Matth. 17,15, 1760 (17 Aufl. in Engl. und Irland, 2 Amerika); Advice to the People call'd Methodists, with regard to dress, 1780 (8 Aufl. Engl. und Irland, 2 Amerika); Reasons against a Separation from the Church of England, 1758 (23 Aufl. in Engl. und Irland, 3 Amerika); The Desideratum: or, Electricity made plain and useful, 1760 (6 Aufl. in Engl.); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from February 16, 1755, to June 16, 1758, 1761 (5 Aufl. in Engl.); Hymns for the Use to whom Christ is all in all, 1761 (3 Aufl. in Engl.); Thoughts on the imputed Righteousness of Christ, 1762 (5 Aufl. in Engl. und Irland); A Blow at the Root; or, Christ stabbed in the House of his Friends, 1762 (5 Aufl. in Engl., 1 wallisisch, 1881 schwedisch); Cautions and Directions, given to the greatest Professors in the Methodist Societies, 1762; The Life and Death of Mr. Thomas Welsh, von James Morgan, hrsg., v. John Wesley, 1762 (6 Aufl. in Engl., 2 in Amerika); A Letter to the Right Reverend The Lord Bishop of Gloucester, 1763 (3 Aufl. in Engl. und Irland); A Sermon preached before the Society for Reformation of Manners, Ps.94,16, 1763 (3 Aufl. in Engl.); A Discourse on Sin in Believers, 2. Kor. 5,17, 1763 (9 Aufl. in Engl. und Irland, 1 in Amerika, 1810 in wallisisch); Farther Thoughts upon christian Perfection, 1763; A Survey of the Wisdom of God in the Creation, or a compendium of naturel Philosophie, Vorw. v. John Wesley, 1763 (11 Aufl. in Engl. und Irland, seit 1810 3 in Amerika); An Extract of Milton's Paradise Lost, with Notes, hrsg. v. John Wesley, 1763 (2 Aufl. in Engl.); Hymns for Children, 1763 (5 Aufl. in Engl.); Jesus, altogether lovely, von Mary Bosanquet - später Fletchers Frau - hrsg. v. John Wesley(?), 1766 (8 Aufl. in Engl.); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from June 17, 1758, to May 5, 1760, 1764 (3 Aufl. in Engl.); Letters wrote by Jane Cooper: to which is prefixt, some Account of her Life and Death, hrsg. v. John Wesley, 1764 (14 Aufl. Engl. und Irland, 2 Amerika); A Treatise on Justification, Auszug von John Goodwin durch John Wesley, 1765 (3 Aufl., 1843 wallisisch); An Answer to all that is Material in Letters just published, under the Name of the Reverend Mr. Hervey, Bristol 1765, Edinburgh 1765; Thoughts on a single Life, 1765 (4 Aufl. in Engl.); A short History of Methodism, 1765 (5 Aufl. in Engl.); The Scripture-Way of Salvation, Predigt über Eph. 2, 8, 1765 (11 Aufl. in Engl. und Irland, 1840 New York); The Christian's Pocket Companion, von John Barnes, hrsg. v. John Wesley, 1765; A short Greek Grammar, 1765; Explanatory Notes upon the Old Testament, 1765; The Lord our Righteounes, Predigt über Jer. 23,6, 1766 (12 Aufl. in Engl. und Irland); Some Remarks on a Defence of the Preface to the Edinburgh Edition of Aspasio Vindicated, 1766; Minutes of some late Conversations between the Reverend Mr. Wesley and Others, 1766; A plain Account of christian Perfection, as believed and taught by the Rev. Mr. John Wesley, from the Year 1725 to the Year 1765, 1766 (27 Aufl. in Engl., Irland und Schottland, ab 1821 53 Aufl. in Amerika, 1840 franz. in Lausanne, 1866 franz in Paris, 1853 Schwedisch in New York, 1904 schwedisch in Winnipeg, 1906 Telegu in Madras); The Christian's Manual, zusammengestellt aus den Werken John Wesleys von Timothy Merritt, 1824(?), (10 Aufl. in Amerika); A Word to a Smuggler, 1767 (5 Aufl. in Engl.); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from May 6, 1760, to Oct. 28, 1762, 1767 (3 Aufl. in Engl.); The Witness of the Spirit, Predigt über Röm. 8,16, 1767 (11 Aufl. in Engl. und Irland, Amerika 1810 u. 1812); Hymns on the Trinity, 1767; An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from October 29, 1762, to May 25, 1765, 1768 (3 Aufl. in Engl.); The Repentance of Believers, Predigt über Mark. 1,15, 1767 (12 Aufl. in Engl. und Irland, 1 in Amerika); A Letter to the Reverend Dr. Rutherforth, 1767; The good Steward, Predigt über Luk. 16,2, 1768 (13 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract of the Rev. (William) Law's Works, 1768; An Extract of the Life of the late Rev. Mr. David Brainerd, Missionary to the Indians, von Jonathan Edwards, hrsg. v. John Wesley, 1768 (8 Aufl. in Engl. und Irland); Advices with Respect to Health (Auszüge von Dr. Tissot durch John Wesley), 1769 (11 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract from the Journal of Elizabeth Harper, 1769, 4 Aufl.; An Extract of the Letters by Mrs. L*** (Lefebre), 1769 (8 Aufl. in Engl. und Irland); My dear Brother, Two year ago..., Brief v. 20.11.1769, 1769; A short Account of the Death of Mary Langson, of Texall, in Cheshire, 1770 (12 Aufl. in Engl. und Irland); The Question, what is an Arminian? Answered, 1770 (5 Aufl., 1 wallisisch 1804); The Doctrine of absolute Predestination stated and asserted, von Augustus Toplady hrsg. v. John Wesley, 1770 (2 Aufl. in Engl.); Some Account of the Experience of E.J. (Elizabeth Jackson?), 1770 (6 Aufl. in Engl.); A short Account of Ann Rogers, von John Hohnson, hrsg. v. John Wesley, 1770 (9 Aufl. in Engl. und Irland); Free Thoughts on the present State of public Affairs, 1770 (2 Aufl. in Engl.); A Sermon on the Death of the Rev. Mr. George Whitefield, 1770 (2 Aufl. in Engl. und Irland, ab 1771 4 Aufl. in Amerika, 1 wallisisch 1771); Shirley's Non-Acknowledgment, 1770; An Extract from Dr. Young's Night-Thoughts on Life, Death, and Immortality, 1770 (5 Aufl., Philadelphia 1770(?)); An Extract of the Rev. Mr. Wesley's Journal, from May 27, 1765, to May 18, 1768, 1771 (5 Aufl. in Engl.); A short Account of John Dillon, 1771 (9 Aufl. in Engl.); A Letter to the Rev. Mr. Fleury, 1771; The Consequence proved, 1771; In the Press, and on the first of August next, will be published, Number the First, of the Works of the Rev. Mr. John Wesley, 1771(?); The Works of the Rev. John Wesley, M. A., late Fellow of Lincoln-College, Oxford, 1771 (Bd. 1-5), 1772 (Bd. 6-16), 1773 (Bd. 17-25), 1774 (Bd. 26-32), versch. Auflagen in Engl. und Amerika; Thoughts upon Liberty, 1772 (2 Aufl. in Engl.); Thoughts Coucerning the Origin of Power, 1772; Prayers for Children, 1772 (9 Aufl. in Engl.); Some Remarks on Mr. Hill's Review of all the Doctrines taught by Mr. John Wesley, 1772 (2 Aufl. in Engl.); Preparation for Death, in several Hymns, 1772; Thoughts on the present Scarcity of Provision, 1773, 1918 New York; Some Remarks on Mr. Hill's Farrago Double-Distilled, 1773; Some Account of the Life and Death of Nicolas Mooney, 1773 (6 Aufl. in Engl. und Irland); A short Roman History, 1773; A Sermon on Romans VIII, 30, 1776 (7 Aufl. in Engl.); A short Account of the Life and Death of Miss Alice Gilbert, 1773 (10 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract of two Discourses on the Conflagration and Renovation of the World, von James Knight, hrsg. v. John Wesley, 1773; An Extract from a Treatise concerning religious Affections, von Jonathan Edwards, hrsg. v. John Wesley, 1773; Christian Instructions (Auszug eines franz. Autors durch John Wesley), 1766, (2 Aufl. in Engl.); Instructions for Members of Religious Societies, aus dem Franz., hrsg. v. John Wesley, 1773; Instructions for Christians, 1791; Select Extract of Mr. Herbert's sacred Poems, 1773; Thought upon Slavery, 1774 (10 Aufl. in Engl., ab 1774 16 Aufl. in Amerika); A Sermon, preached at the Opening of the new Meeting-House, at Wakefield, 1774; Thoughts upon Necessity, 1774 (2 Aufl. in Engl.); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from May 14th, 1768, to Sept. 1st, 1770, 1774 (4 Aufl. in Engl.); The extraordinary Case of Elizabeth Hobson, Philadelphia 1792; An Extract from Dr. Cadogan's Dissertation on the Gout and all chronic Diseases, 1774; The first Part of an equal Check to Pharisaism and Antinomianism, 1774, (gekürzt u. mit Anmerkungen versehen von J. Wesely), (3 Aufl. in Engl.); A calm Address to our american Colonies, 1775 (14 Aufl. in Engl., Irland und Schottland); A Sermon on 1st John, Vers 7, 1775 (14. Aufl. in Engl. und Irland, 2 in Amerika); The important Question, Predigt über Matth. 16,26, 1775 (21 Aufl. in Engl. und Irland, 2 in Amerika); A Sermon preached at St. Matthew's, Bethnal-Green, Zur Unterstützung der Witwen und Waisen jener Soldaten, die in der Nähe von Boston, Neu-England, gefallen sind, 2. Sam. 24,17, 17751, (3(?) Aufl. in Engl.); A Vindication of the Rev. Mr. Wesley's »Calm Address to our American Colonies,« hrsg. v. John Fletcher, 1776 (5 Aufl. in Engl.); Some Observations on Liberty, 1776 (3 Aufl. Schottl., 1 in Engl.); A seasonable Address to the more serious Part of the Inhabitants of Great-Britain, 1776 (2 Aufl. in Engl.); A concise History of England, 4 Bde., 1776; An Extract of the Life of Madam Guion, 1776; An Account of the extraordinary Deliverance of Thomas Cross, one of the Bristol-Gazette Newsman, 1776 (6 Aufl. in Engl.); My dear Brother, circular Letter, 1776; A calm Address of the Inhabitants of England, 1777 (4 Aufl. in Engl.); A Sermon, zur Grundsteinlegung der »New Chapel«, 1777 (2 Aufl. in Engl.); An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from Sept. 2, 1770 to Sept. 12, 1773, 1777; Thoughts upon God's Sovereignity, 1777 (5 Aufl. in Engl.); An Answer to Mr. Rowland Hill's Tract, entitled, Imposture detected, 1777 (4 Aufl. in Engl.); A short Account of the Death of Elizabeth Hindmarsh, 1777 (13 Aufl. in Engl. und Irland); A Sermon, preached before the Human Society, 1777 (3 Aufl. in Engl.); A Letter to the Rev. Mr. Thomas Maxfield, occasioned by a late Publication, 1778; A serious Address to the People of England, with Regard to the State of the Nation, 1778; A compassionate Address to the Inhabitants of Ireland, 1778; A Call to Backsliders, Predigt über Psalm 77, 7 f., 1778 (9 Aufl. in Engl. und Irland); A brief Narrative of the Revival of Religion in Virginia, 1778 (5 Aufl. in Engl.); Some Account of the late Work of God in North-America, Predigt über Hes. 1,16, 1778 (4 Aufl. in Engl.); The Arminian Magazine, Bd. 1, 1778; An Answer to several Objections against this Work, (The Arminian Magazine), 1778; An Extract of the Rev. Mr. Wesley's Journal, from Sept. 13th. 1773, to January 24, 1776, 1779 (3 Aufl. in Engl.); A Collection of Prayers for Families, 1779 (11 Aufl. in Engl.); Popery calmly considered, 1779 (6 Aufl. in Engl, Irland u. Schottland, 1 in wallisisch 1838); The Arminian Magazine, Bd. 2, 1779; A short Account of Mr. John Pawson, 1779 (4 Aufl. in Engl.); An Account of the Life of Mr. John Murlin, 1780; A Letter from the Rev. Mr. John Wesley, A. M. to the Printer of the public Advertiser, 1781; An Account of the Conduct of the War in the middle Colonies (Auszug aus Joseph Galloway durch John Wesley), 1780 (5 Aufl. in Engl.); Reflections on the Rise and Progress of the American Rebellion, 1780; To Mr. John Wittingham, 1780; Minutes of several Conversations between the Reverend John and Charles Wesley, and others, from the Year 1744, to the Year 1780 (Large Minutes), 1780; The Arminian Magazine, Bd. 3, 1780; Hymns, written in the Time of the Tumults, June 1780, 1780; A Collection of Hymns, for the People called Methodists, 1780 (bis 1831 103 Aufl. in Engl. und Irland, danach dort mindestens 71 weitere Aufl., 7 Aufl. in Amerika bis 1831, danach mindestens 26 weitere Aufl., franz. Ausg.: 1806 auf Guernsey, in Tamil: 1806 in Madras und 1881 u. 1901 in Batticaloa/Indien, Auszug in portugisisch: 1821 in Colombo, Notenausgabe 1874 in Toronto); A short Account of the Life of Mr. Thomas Mitchell, 1781 (3 Aufl. in Engl.); The History of Henry, Earl of Moreland, Henry Brooke, hrsg. v. John Wesley, 5 Bde., 1781 (21 Aufl. in Engl., 5 Aufl. Amerika); An Extract from a Reply to the Observations of Lient. Gen. Sir William Howe, von Joseph Galloway hrsg. v. John Wesley, 1781; An Extract of a Letter to the Right Honourable Lord Viscount H**E, on his naval Conduct in the American War, von: Joseph Galloway, hrsg. v. John Wesley, 1781 (2 Aufl. in Engl.); A concise ecclesiastical History, from the Birth of Christ to the Beginning of the present Century, 4 Bde., 1781; A short History of the People called Methodists, Halifax 1787(?); The Arminian Magazine, Bd. 4, 1781; A small Collection of Hymns, selected from various Authors, 1781 (3 unterschiedliche Aufl. in Engl.); The protestant Association, 1781; Sacred Harmony: or a Choise Collection of Psalms and Hymns, 1780(?) (8 Aufl. in Engl.); An Estimate of the Manners of the present Times, 1782 (2 Aufl. in Engl.); An Extract from John Nelson's Journal (durch John Wesley gekürzte Ausgabe - früher: 1767, 1770, 1773 u. 1777) - zuerst 1782 (28 Aufl. in Engl., seit 1792 17 Aufl. in Amerika); A Call to the Unconverted, von Richard Baxter, hrsg. v. John Wesley, 1782 (8 Aufl. in Engl. und Irland, seit 1792 4 Aufl. in Amerika); The Arminian Magazine, Bd. 5, 1782; The Duty and Advantage of early rising, Predigt über Eph. 5, 16, 1783 (21 Aufl. in Engl., Irland u. Schottland, 1839(?) in Amerika); God's Love to fallen Man, Predigt über Röm. 5,15, 1791 (12 Aufl. in Engl. und Irland); The Eternity of Hell Torments, Predigt über Mark. 9, 48, 1789 (7 Aufl. in Engl.); A Sermon on the Nature and Evil of Schism, über 1. Kor. 12, 25, 1797 (7 Aufl. in Engl.); Hymns for the National Fast, 1782; Hymns for the Nation: in 1782, Part. I, 1782, Part. II, 1782, beide Teile zusammen: 4 Aufl.; The Experience of the most eminent Methodist Preachers, Briefe an John Wesley, 2 Bde., 1782 (3 Aufl. Irland, 9 Aufl. Amerika); The Case of Birstal House, 1782; An Extract from the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from January 1, 1776, to August 8, 1779, 1783 (3 Aufl. in Engl.); A State of the Society for Distributing Religious Tracts among the Poor, for the Year 1782, 1783; The Arminian Magazine, Bd. 6, 1783; An attested Copy of the Rev. John Wesley's Declaration and Establishment of the Conference of the People called Methodists, 1784; The Doctrin of Original Sin (Auszug von Thomas Boston durch John Wesley), 1784; The Sunday Service of the Methodists in North America, with other occasional Services, 1784 (49 Aufl. in Engl., 5 Aufl. in Amerika, viele Auszüge einzelner Gottesdienstordnungen); The Arminian Magazine, Bd. 7, 1784; A Plan of the Society instituted in January, 1782, to distribute religious Tracts among the Poor, 1784 (4 Aufl. in Engl.); A short Account of God's Dealing with Mr. John Haime, 1785 (10 Aufl. in Engl. und Irland); A Sermon preached on Occasion of the Death of the Rev. Mr. John Fletcher, Vicar of Madely, Shropshire, 1785 (5 Aufl. in Engl., 2 in Amerika); The Arminian Magazine, Bd. 8, 1785; Prayers for condemned Malefactors, 1785 (2 Aufl. in Engl.); A Pocket Hymn Book, for the Use of Christians of all Denominations, 1785, erw. Ausg. 1787 (23 Aufl. in Engl. und Irland); An Extract from the Rev. Mr. John Wesley's Journal , from August 9, 1779, to August 26, 1782; 1786 (2 Aufl. in Engl.); A short Account of the Life and Death of the Rev. John Fletcher, 1786 (5 Aufl. in Engl., 5 in Amerika); The Arminian Magazine, Bd. 9, 1786; Conjectures concerning the Nature of future Happiness, übers. aus dem Franz. (v. Frau Bonnet, Genf), 1785 (8 Aufl. in Engl., und Irland, 1800 in Amerika); The Arminian Magazine, Bd. 10, 1787; A Sermon on Duty of constant Communion, Luk 22,19, zuerst in Arminian Magazine 1887, dann 12 Aufl. in Amerika, 1 in Engl.; On Dress, Predigt über 1. Petr. 3, 3 f.; zuerst in Arminian Magazine 1887, dann 3 Aufl. in Engl., 2 in Amerika; The Arminian Magazine, Bd.11, 1788; An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from Sept. 4, 1782, to June 28, 1786, 1789 (3 Aufl. in Engl.); Minutes of several Conversations between the Rev. Mr. Wesley and Others, from the Year 1744, to the Year 1789 (»Large Minutes«), 1789 (15 Aufl. in Engl. und Irland, 1 wallisisch, 1843); The Arminian Magazine, Bd. 12, 1789; Letters that passed between the Rev. John Wesley, and the Rev. John Atlay, relative to the People and Preaching-House at Dewsbury, 1790; A short Account of the Life and Death of Jane Newland, of Dublin, 1790 (6 Aufl. in Engl.); The Arminian Magazine, Bd. 13, 1790; Hymns for Children, 1790; An Extract of the Rev. Mr. John Wesley's Journal, from June 19, 1786, to Oct. 24, 1790, 1791 (3 Aufl. in Engl.); The Arminian Magazine, Bd. 14, 1791; John Wesley's writings on Roman Catholicism, selected, arranged and edited by Oliver A. Beckerlegge, 1994.

Die vielen Ausgaben von Predigten - in unterschiedlichen Zusammenstellungen - sind nicht zu erfassen, ebenso die vielen späteren Drucke des »Journal«. - The Works of John Wesley, neue Edition, die z. Zt. erscheint. Bde 1-4: Sermons, hrsg. v. Albert C. Outler, Bd. 1 (Predigt Nr. 1-33), 1984, Bd. 2 (34-70), 1985, Bd. 3 (71-114), 1986, Bd. 4 (115-151), 1987; Bde. 5 u. 6: Explanatory Notes I. u. II., in Vorb.; Bd. 7: A Collection of Hymns for the Use of The People Called Methodists, hrsg. v. Franz Hildebrandt u. Oliver A. Beckerlegge, 1983; Bd. 8: Worship and Prayer, in Vorb.; Bd. 9: The Methodist Societies, History, Nature, and Disign, hrsg. v. Rupert E. Davies, 1989; Bd. 10: The Methodist Societies II., Conferences, in Vorb.; Bd. 11, The Appeals to Men of Reason and Religion and Certain Related Open Letters, hrsg. v. Gerald R. Cragg, 1975; Bd. 12: Theological Treatises; Bd. 13: The Defence of Christianity, in Vorb.; Bd. 14 u. 15: Pastoral, Ethical, and Instructional Writings I. u. II., in Vorb.; Bd. 16: Natural Philosophy and Medicine, in Vorb.; Bd. 17: Editorial Works, in Vorb.; Bd. 18: Journal and Diaries I. (1735-1738), hrsg. v. W. Reginald Ward u. Richard P. Heitzenrater, 1988; Bd. 19: Journal and Diaries II. (1738-1743), hrsg. v. W. Reginald Ward u. Richard P. Heitzenrater, 1990; Bd. 20: Journal and Diaries III. (1743-1754), hrsg. v. W. Reginald Ward u. Richard P. Heitzenrater, 1991; Bd. 21: Journal and Diaries IV. (1755-1765), hrsg. v. W. Reginald Ward u. Richard P. Heitzenrater, 1992; Bd. 22: Journal and Diaries V. (1765-1775), 1993; Bd. 23, Journal and Diaries VI (1776-1786), 1995; Bd. 24, Journal and Diaries (ab 1786), in Vorb.; Bd. 25: Letters I. (1721-1739), hrsg. v. Frank Baker, 1980; Bd. 26: Letters II. (1740-1755), hrsg. v. Frank Baker, 1982; Bd. 27 - 31 Letters III. - VII., in Vorb.; Bd. 32: Oxford Diaries, in Vorb.; Bde. 33 u.34: A Descriptive and Analytical Bibliography of the Publications of John and Charles Wesley I. u. II., in Vorb.; Bd. 35: General Index and Miscellanes, in Vorb..

2. Werke (deutsche Übersetzungen): William Law, The Nature and Disign of Christianity (zusammengefaßt von John Wesley, 1740), 1742 in Philadelphia unter dem Titel: Die Nichtigkeit der Welt und des Zeitlichen Lebens. Wie auch, die Wichtigkeit und Nothwendigkeit der wahren Wiedergeburt zur unendlichen Glückseligkeit und Ewigem Leben. Kürtzlich beschrieben von einem Englischen Autor und ins Teutsche übersetzt von Melchior Kriebel, 1742, Germantaun(!) 17442, 1744, 1754, 1756, 1757, - 1774 erschien eine weitere Aufl. diesmal mit dem Druckfehler: »Die Richtigkeit(!) der Welt...«; Tagebucheintragung v. 15.6.1741 betr. Luthers Galater-Kommentar, in: The Works of John Wesley, Bd. 19, Journal and Diary II (1738-1743), ed. v. W. Reginald Ward, 1990, 200 f., auch in: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, Büdingische Sammlung, Bd. III, 1744, 1023-1024 (englisch) u. 1025 (deutsch); Das Muster eines wahren Christen in der Beschreibung eines Methodisten, von Johann Wesley, und Christliches Beyspiel einer sogenannten Methodistin an der Frau Hanna Richardson, von Charles Wesley, Frankfurt/Leipzig, 1753, Zürich 1984; Das Muster eines wahren Christen in der Beschreibung eines Methodisten, Frankfurt/Leipzig, 1753, auch in: Johann Ludwig Schlosser, Das Verlangen der Heiligen nach dem, was droben ist und Christen als Leute einer anderen Welt, Hamburg 1753, Anhang, 1-32; Eine einfache Darstellung der christlichen Vollkommenheit, 1777; Einige Anmerkungen über Nord-Amerika und über dasige Grosbrittanische Colonien. Aus mündlichen Nachrichten des Herrn D. Franklin, verfaßt von Hrn. D. Gottfried Achenwall, mit dem Beitrag: John Wesley's Schrift von den Streitigkeiten mit den Colonien in Nord-Amerika, in einem Auszuge, Helmstedt 1777, 55-72; Vorstellung der Staatsveränderung in Nordamerika, Eine ruhige Addresse an unsere amerikanischen Colonien, Bern 1784, 155-170 (Abschrift von Achenwall aus 1777); außerdem gibt es zwei holländische Ausgaben: Herdingh Leyden, De Geschillen der Engelschen met hunne Volkplantingen in America..., mit dem Anhang: Bedaarde Aanspraak aan de Engelsche Americaansche Colonien door Jan Wesley, M.A., 1776 (unabhängig von Achenwall); Utrecht de Meyere, Aanmerkingen wegens Noord-America, en den Engelsche Volkplantingen Aldaa: Uit Mondelyke Berichten van den heer Franklin opgesteld, door Godfried Achenwall. En Verhandeling, Aangaande de Tegenwoordige Verschillen met de Volkplantingen in America, door Johan Wesley, (im Unterschied zur Ausgabe von 1776 basiert diese auf den deutschsprachigen Ausgaben von Achenwall); Pierre Ulric Dubuisson, Vorstellung der Staatsveränderung in Nordamerika, von den ersten Unruhen im Jahr 1774 bis zu dem Bündniss der Krone Frankreichs mit den Kolonien. Von einem Amerikaner, 2 Aufl. vermehrt mit den Reflexionen eines Engländers, Bern, 1784, Auszug aus John Wesleys Schrift: 352-374; Charakteristika eines wahren Methodisten oder eines Christen, und Wache auf, der du schläfst, Lancaster 1808; The Nature, Design, and General Rules of United Societies, in London, Bristol, Kingswood, 1743, deutsch: Von der Natur, dem Zweck und den allgemeinen Regeln unserer vereinigten Gemeinen, in: Lehre und Zuchtordnung der Bischöflich-Methodistischen Kirche, auf Anrathen des Ehrw. Bischofs Asbury und der Philadelphischen Conferenz, unter Anweisung von Henrich Böhm zum Druck befördert, Lancaster 1808, 50-55; später in allen deutschen Kirchenordnungen, zuletzt: Die allgemeinen Regeln in: Lehre, Verfassung und Ordnung der Ev.-methodistischen Kirche 1993, 52-55, auch in: Walter Klaiber/Manfred Marquardt, Gelebte Gnade, 1993, 421-424; Character der Methodisten, nebst einem Ruf an alle, welche in der Sünde schlafen, sie aufzuwecken zum Leben der Gerechtigkeit, Lancaster 1808; Timothy Merritt, Des Christen Handbuch, eine Abhandlung über Christliche Vollkommenheit; mit Anweisungen, diesen Zustand zu erlangen. Hauptsächlich zusammengestellt aus den Werken John Wesleys, Harrisburg, Penns., 1830; Der Charakter eines Methodisten, übers. v. Christoph Gottlob Müller, 1832; John Wesley, Regeln der sogenannten Wesleyanischen Methodisten, übers. v. Christoph Gottlob Müller(?), o.J.(1832-1840?); John Wesley, 12 Predigten, Berlin 1846; John Wesley, Sammlung auserlesener Predigten von Johannes Wesley, aus dem Engl. übers. v. Wilhelm Nast, 2 Bde. (65 Predigten), Cincinnati 1847, 8 Aufl. in Amerika, ab 1850 3 Aufl. in Bremen (18612, 1884/853), teilw. mit einem Anhang aus Wesleys Schriften: Gottes Souveränität, Die Unwissenheit des Menschen hinsichtlich seines Zustandes nach dem Tode, Die allgemeine Vorsehung Gottes; John Wesley, Der Methodismus, nichts anderes als die Religion der Bibel, Bremen 1851; John Wesley, Der wahre Christ, oder der Charakter eines wahren Methodisten, hrsg. v. Ludwig S. Jacoby, Bremen 1851, 1874; Eine kurze Erklärung der christlichen Vollkommenheit wie sie geglaubt und gelehrt wurde von dem Ehrw. John Wesley, Cincinnati 1854, 18552, Nashville 1855, Bremen, 1856(?), 18672(?); John Wesley, Über die Vorherbestimmung, Predigt üb. Rö. 8,29f, in: Evangelist 1859, 1801 f. u. 1809 f.; John Wesley, Die Eigenschaften des Gesetzes, Predigt üb. Rö. 7,12, in: Evangelist 1859, 1953 f., 1961 f. u. 1969-71; Karl Heinrich Sack, Wesleys Tagebuch auf seiner Reise nach Deutschland, Gotha 1864; John Wesley, Protokolle über verschiedene Besprechungen zwischen dem ehrwürdigen J. Wesley und den mit ihm in Verbindung stehenden Predigern und Mitgliedern der Methodistengemeinden, Waiblingen 1875; Über die Beförderung des geistlichen Lebens unter den wesleyanischen Methodisten (Large Minutes), 1878; John Wesley, Christliche Einigkeit und Toleranz, Predigt üb. 2. Kön. 10,15, in: Evangelist 1881, 329 f., 337 ff. u. 345 f.; John Wesley, Biblisches Christentum, Predigt üb. Apg. 4,31, in: Methodisten-Herold, 1883, 105-107, 113 f., 121 f., 129 f. u. 137 f.; John Wesley, Anweisungen über die Redekunst, übers. v. Richard Wobith, in: Wächterstimmen 1892, 70; John Wesley, Der Charakter eines Methodisten, übers. u. hrsg. v. Paul Gustav Junker, 1896, 19002; John Wesleys Reise nach Deutschland im Jahre 1738, Auszug aus dem Tagebuch, übers. u. kommentiert von Heinrich Mann, in: Wächterstimmern, 1898 u. 1899, 16 ff., 44 ff. u. 83 ff.; John Wesley, ausgewählte Predigten (neun), Mit einer einleitenden Monographie John Wesley, VII-XXV, in der Reihe: Die Predigt der Kirche, hrsg. v. John L. Nuelsen, 1905; Der Charakter eines Methodisten, neu hrsg. u. mit einem Vorwort versehen v. J. W. Ernst Sommer, 1933, o.J.2 (1947), 19573, 19774; Nachdruck auch bei: Friedrich Wunderlich, in: Gott gibt sein Volk nicht auf, 1966, 33-40; John Wesley, Tagebuch, in Auswahl übers. v. Paulus Scharpff, 1938; John Wesley, Wie Gott mich zur Heilsgewißheit führte (Tagebuchauszug), Zürich 19382; John Wesley, (15) Predigten, hrsg. v. J.W. Ernst Sommer u. Theophil Mann, 1938, 19502, auch einzeln hrsg. unter den Titeln: (1) Der seligmachende Glaube, (2) Freie Gnade, (3) Die Rechtfertigung durch den Glauben, (4) Die Wiedergeburt, (5) Der Weg ins Reich Gottes, (6) Biblisches Christentum, (7) Das Zeugnis des Heiligen Geistes, (8) Das große Vorrecht der Wiedergeborenen, (9) Die christliche Vollkommenheit, (10) Die Buße der Gläubigen, (11) Vom richtigen Gebrauch des Geldes, (12) Das Heilmittel gegen üble Nachrede, (13) Die Erbsünde, (14) Die Gnadenmittel, (15) Ökumenische Gesinnung, alle 1938; John Wesley, Ökumenische Gesinnung, Pred. üb. 2. Kön. 10,15, in: Evangelist 1946, Südd. Ausg., Nr. 7, v. 14.7.1946, 1-3, Nr. 8, 28.7.1946, 1-3; John Wesley, Seligmachender Glaube u. Ökumenische Gesinnung, 2 Predigten, 1950; John Wesleys Gespräch mit Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1741), in: Junge Kirche 1952, 289-291, auch in: MITTEILUNGEN der Studiengemeinschaft für Geschichte des Methodismus 1962, 26-29; Johannes Wesley, Tagebuch, 2. stark erw. Auflage, übers. u. hrsg. v. Paulus Scharpff, 1954; o.V., John Wesley, in: Das Bildnis des evang. Menschen von Martin Luther bis zur Gegenwart, Vorw. v. Friedrich Bartsch, 1956, 98 f.; John Wesley, Der rechte Gebrauch des Geldes, in: Willi Grün, Christ und Geld, 1963; Martin Schmidt (Hrsg.), Das Zeitalter des Pietismus, Klassiker des Protestantismus, 1965, Wesleys Tagebuch-Eintragung v. 24.5.1738, 247-254; John Wesley, Christliche Vollkommenheit, 1968; John Wesley, Das Tagebuch (Auszüge), zusammengestellt v. Perry L. Parker, mit einer Einleitung v. Hughes Price Hugh, o. J. (um 1970?); John Wesley, Konferenzgespräche über Lehre und Ordnung, übers. v. Helmut Nausner, in: Der Methodist, Wien 1976/1977; Die Kennzeichen eines Methodisten, bearb. u. mit einem Vorw. versehen v. Manfred Marquardt, 1981, auch in: Handreichung zum Amtsblatt der Ev.-methodistischen Kirche in der DDR, III/IV 1983; John Wesley, Ein Brief an einen römisch-katholischen Christen, übers. v. Helmut Nausner, in: Der Methodist, Wien 1982; Wesley-Worte: Das Beste von allem ist, daß Gott mit uns ist, Zürich 1984; John Wesley, Gedanken über die Sklaverei (1774), übers. u. erläutert von Petra Hölscher, 1986, auch in: Amtsblatt der Ev.-methodistischen Kirche in der DDR 1/1985, 17-51; John Wesley, Der rechte Gebrauch des Geldes, bearb. v. Karl Steckel, 1985; John Wesley, Die 53 Lehrpredigten, 2 Bde, mit einer Einleitung zu jeder Predigt, hrsg. v. Karsten Mohr im Auftrag des Europäischen Rates der Ev.-methodistischen Kirche, 1986 ff.; John Wesley, Über das Besuchen von Kranken, Predigt üb. Matth. 25,36, übers. v. Thomas Leßmann, in: MITTEILUNGEN der Studiengemeinschaft für Geschichte der Ev.-methodistischen Kirche, Heft 1/1987, 5-15; John Wesley, Allein dieser Weg, Ein Gang durch die Bergpredigt, bearbeitet u. gekürzt von Heinz Schäfer 1988; John Wesley, 2 Predigten in Berufen - Beschenkt - Beauftragt, das evangelisch-methodistische Verständnis von Kirche, hrsg. v. d. Theol. Kommission des Europäischen Rates der Ev.-methodistischen Kirche, 1991; (1) Über die Kirche, 51-58, (2) Über Gottes Weinberg, 58-66.

3. Übersetzungen deutscher Lieder durch John Wesley: (1) N.L. v. Zinzendorf (1700-1760), Ach! mein verwundter Fürste; (2) Ernst Lange (1650-1727), O Gott, du Tiefe sonder Grund, 1737; (3) N.L. v. Zinzendorf (1700-1760), Reiner Bräut'gam meiner Seelen, 1737; (4) Johann Anastasius Freylinghausen (1670-1739), Wer ist wohl wie du?, 1737; (5) C. F. Richter (1676-1711), Stilles Lamm und Friedefürste, 1737; (6) C. F. Richter (1676-1711), Hier legt mein Sinn sich vor dir nieder, 1737; (7) Johann Scheffler (1624-1677 - Angelus Silesius), Dich, Jesu, loben wir, 1738; (8) Gerhard Tersteegen (1697-1769), Verborgne Gottesliebe, du, 1738; (9) N.L.v.Zinzendorf (1700-1760), Seelenbräutigam, o du Gotteslamm, 1738; (10) N.L.v.Zinzendorf (1700-1760), Schau von deinem Thron, 1738; (11) Johann Joseph Winckler (1670-1722), Sollt ich aus Furcht vor Menschenkindern, 1738; (12) Gmelin (1679-1707), Ach, treib aus meiner Seel', 1739; (13) Johann Christoph Dessler (1660-1722), Mein Jesus, dem die Seraphinen, 1739; (14) Johann A. Freylinghausen (1670-1739), Monarche aller Dinge, 1739; (15) Paul Gerhardt (1607-1676), Befiehl du deine Wege, 1739; (16) Paul Gerhardt (1607-1676), O Jesu Christ, mein schönstes Licht, 1739; (17) Johann Scheffler (1624-1677 - Angelus Silesius), Du unvergleichlichs Gut, 1739; (18) Joachim Lange (1670-1744), O Jesu, süßes Licht, 1739; (19) N.L.v. Zinzendorf (1700-1760), Herz der göttlichen Natur, 1739; (20) Gerhard Tersteegen (1697-1769), Gott ist gegenwärtig, 1739; (21) N.L.v.Zinzendorf (1700-1769), Verliebter in die Sünderschaft, 1739; (22) N.L.v.Zinzendorf (1700-1760), Du ewiger Abgrund der seligen Liebe, 1739; (23) Johann Scheffler (1624-1677 - Angelus Silesius), Ich will dich lieben, meine Stärke, 1739; (24) Paul Gerhardt (1607-1676), O Welt, sieh hier dein Leben, 1740; (25) N.L.v.Zinzendorf (1700-1760), Ach, mein verwundter Fürste, 1740; (26) Johann Andreas Rothe (1688-1758), Ich habe nun den Grund gefunden, 1740; (27) Anna Dober (1713-1739), Du heiliges Kind, 1740; (28) Ludwig Andreas Gotter (1661-1735), Sei hochgelobt, barmherz'ger Gott, 1740; (29) N.L.v. Zinzendorf (1700-1760), Christi Blut und Gerechtigkeit, 1740; (30) Maria Böhmer (+ 1743), Ein's Christen Herz, 1740; (31) Gottfried Arnold (1666-1714), O stilles Gottes Lamm, 1741; (32) Johann Scheffler (1624-1677 - Angelus Silesius), Die Seele Christi, heil'ge mich, 1741; (33) August Gottlieb Spangenberg (1704-1792), Der ruht und schauet doch, 1742; (34) Paul Gerhardt (1607-1776), Ich singe dir mit Herz und Mund, 1742. John Wesley-Lied, Beugt vor des Schöpfers Throne hehr, 1736/37, in: Wir loben Gott, Gesangbuch der Siebenten-Tags-Adventisten, 1990, Nr. 9.

4. Engl. Lit.: in Beziehung zu Deutschland (Auswahl): George Osborne, Methodist Hymns from the Germans, in: Wesleyan Methodist Magazine 1867, 215 ff.; - Peter Anstadt, Luther, Zinzendorf, Wesley; an account of John Wesley's Conversion through hearing Luther's Preface to the Epistle to the Romans read in the Moravian prayer meeting in London, England, to which is added a new translation of Luther's Preface, York, Pa., 1902; - Joseph Edmund Hutton, Moravians and Methodism 1735-1742, in: ders., A History of the Moravian Church 19092, 283-302; - T. F. Lockyer, Paul - Luther - Wesley, a study in religious Experience as illustrative of the Ethic of Christianity, 1922; - H. Bett, German Books on Wesleys Hymns, in: Proceeding of the Wesley Historical Society 1938, 180 f.; - Arthur Wilford Nagler, Pietism and Methodism. The Significance of German Pietism in the Origin and Early Development of Methodism, Nashville 1938; - Oliver A. Beckerlegge, John Wesley's Translation of German Hymns, in: London Quarterly and Holborn Review, 1940, 288-294; - O. A. Beckerlegge, John Wesley and the German Hymns, in: London Quarterly and Holborn Review 1940, 430-439; - Peter Böhler and the Wesleys, in: World Parish 2 (Nov. 1949,), 5; - Franz Hildebrandt, From Luther to Wesley, 1951; - Maldwyn Edwards, John Wesley and the Eighteenth Century, a study of his social and political influence, 1955; - Franz Hildebrandt, Christianity according to the Wesleys, 1956; - Clifford W. Towlson, Moravian and Methodist, 1957; - Egon W. Gerdes, John Wesley's Attitude Toward War, a Study of historical formation, the theological determination, and the practical implication of John Wesleys attitude to war and its place in Methodism, 1960; - Philip S. Watson, Wesley and Luther on Christian Perfection, in: Ecumenical Review 15, 1963, 291-302; - O. Wiebe, Johann Arndt, Précursor of Pietism, 1965 Iowa/USA, (Arndt bei Wesley) 210-217; - R. P. Marshall, Wesley and the Reformation, in: Religion in Life 39, 1970, 426-433; - Warren Thomas Smith, Attempts at Methodist and Moravian Union: 1785-1786, in: Methodist History 1970, Heft 2, 36-48; - F. Ernest Stoeffler, Tradition and Renewal in the Ecclesiology of John Wesley, in: Traditio - Crisis - Renewal in theologischer Sicht, Festschrift Winfried Zeller, hrsg. v. Bernd Jaspert u. Rudolf Mohr, 1976, 298 ff.; - F. Ernest Stoeffler, Pietism, the Wesleys, and Methodist Beginnings in America, in: Continental Pietism and Early American Christianity, hrsg. v. F. Ernest Stoeffler, 1976, 184-221; - Elton Howard Bond, Count Zinzendorf in London: a study in eighteenth century religious life, 1978; - Robert John Hillmann, Grace in the Preaching of Calvin and Wesley, 1978; - Karl Zehrer, The relationship between pietism in Halle and early Methodism, in: Methodist History, Bd. XVII, 1978/79, 211-224; - Leon Orville Hynson, John Wesley and the `Unitas Fratrum', A theological Analysis, in: Methodist History, Bd. XVIII, 1979/80, 26-60; - Leo G. Cox, John Wesley's View of Martin Luther, in: Journal of the Evangelical Theological Society, Vol. VII. Nr. 3, vor 1980; - Jerry L. Walls, John Wesley's Critique of Martin Luther, in: Methodist History, 1981, 29-41; - Robert John Hillman, Grace in the Preaching of Calvin and Wesley, Dig or die: Papers given at the World Methodist Historical Society, Wesley Heritage Conference at Wesley College within the University of Sidney, hrsg. v. James Stuart, Australien 1981, 279-289; - John Collier, Wesley's Christian Perfection in the Light of Luther and Niebuhr, in: Church Divinity, 1981, hrsg. v. John H. Morgan, 1981, 12-22; - Frank Baker, John Wesley and the German Pietists in Georgia, in: Leland Richter Pelps, Proceedings of a conference to Introduce the Collection of Specialists in German-American Literary Relations, Durham USA, 1981, 30-39; - John Wilkins Sigsworth, World Changers: Karl Marx and John Wesley, Stirling, Ontario, 1982; - James Herbert Mullins, The influences of three groups (family, Oxford Methodists, and Moravians) on John Wesley, 1983; - Howard Albert Snyder, Pietism, Moravianism and Methodism as renewal movements: a comparative and thematic study, 1983; - James Nelson, John Wesley and the Georgia Moravians, in: Transactions of the Moravian Historical Society, Bd. XXIII, Abt. III-IV, 1984, 17-46; - Warren Thomas Smith, Eighteen-century encounters: Methodist-Moravian, in: Methodist History, Bd. XXIV, 1985/86, 141-156; - Ann Rorabaw Clark, The Influence of Pietism on John Wesley as Revealed in his `Journal', University of Tennessee, 1986; - Ernest F. Stoeffler, Religious Roots of the Early Moravian and Methodist Movements, in: Methodist History 1986, Heft 3, 132-140; - Kenneth E. Rowe, From Eighteen Century Encounters to Nineteenth Century Estrangement: Images of Moravians in the Thought of Methodist Bishops Asbury and Simpson, in: Methodist History 1986, 171-178; - Warren Thomas Smith, Eigtheen Century Encounter: Methodist - Moravian, in: Methodist History 1986, 141-159:- Randy Kynn Maddox, Karl Rahner's Supernatural Existential, a Wesleyan Parallel? (in John Wesley's doctrine of prevenient grace), in: Evangelical Journal, Bd. V, 1987, 3-14; - Tore Meistad, Martin Luther and John Wesley on the Sermon on the Mount, in: Festskrift til Peder Johan Borgen, essays in honour of Peder Johan Borgen, hrsgg. v. Peter Wilhelm Brockmann u.a., 1987, 137-151; - Geoffrey Wainwright, Geoffrey Wainwright on Wesley and Calvin, Sources for Theology, Liturgy and Spirituality, Melbourne 1987; - Arthur Kevington Wood, The Conversation of John Wesley, Wesley and Luther, in: Focus, Christian Ministries Trust, 1987, 1-4; - Ivor Harold Jones, Grace, von Balthasar and the Wesleys, a comparison of the writings on the doctrine of Grace of the modern Roman Catholic theologian Hans Urs von Balthasar and of John and Charles Wesley, in: Freedom and Grace, hrsg. v. Ivor Harold Jones u.a., 1988, 86-102, 196-198; - Tore Meistad, To be a Christian in the world: Martin Luther's and John Wesley's interpretation of the Sermon an the Mount, Oslo 1989; - Charles Kingsley Barratt, Righteousness and justification (in the Old Testament, St. Paul, Martin Luther and John Wesley), in: What should Methodists teach! Wesleyan Tradition and modern Diversity, hrgg. v. Merrill Douglas Meeks, 1990, 39-57; - Kenneth Joseph Collins, The Influence of Early German Pietism an John Wesley (J. Arndt, A. H. Francke), in: Covenant Quarterly, 48, Nr. 4, 1990, 23-42; - Gary Steven Kinkel, The big chill: the theological disagreement wich separated John Wesley and Count Zinzendorf, in: Unitas Fratrum, Nr. 27/28, 1990, 89-112; - Edward Houghton, John Wesley from the German, Hymn Society of Great Britain and Ireland Bulletin, Vol. 13, 1991-1993, 72-80; - W. Reginald Ward, The Protestant Evangelical Awakening, 1992; - Kenneth Joseph Collins, John Wesley's critical appropriation of early German Pietism, in: Wesleyan Theological Journal, Vol. 27, 1992, 57-92; - John Cammel English, John Wesley and the French Catholic tradition, (Blaise Pascal, Nicolas Malebranche, and Francois de Salignac de la Mothe-Fenelón), in: Studies on Voltaire and the Eighteenth Century, Bd. 303, 1992, 441-444; - J. W. Maris, Geloof en ervaring: van Wesley tot de Pinksterbeweging, Leiden 1992; - Herbert McGonigle, John Wesley and the Moravian Church and Settlement (1735-1741), in: Wesley Fellowship Occasional Paper 8, 1993; - Daniel L. Brunner, Halle Pietists in England: Anthony Boehm and the Society für Promoting Christian Knowledge, AGP Bd. 29, passim; - Rodney L. Reed, Calvin, Calvinism and John Wesley, the doctrine of assurance in historical perspective, in: Methodist History, Bd. XXXII, 1993/94, 31-34; - Geoffry Wainwright, Reason and religion: a Wesleyan analogue to Grundtvig on modernity and the Christian tradition, a comparative study of John Wesley and Nikolai Frederik Severin Grundtvig from the perspective of the place of reason, experience, scripture and tradition in the engagement between Christianity and modernity, in: Heritage and Prophecy: Grundtvig and the English-speaking world, hrsg. v. Arthur Macdonald Allchin u.a., 1994, 191-214.

5. deutschsprachige Autoren über J.W.: Acta historica-ecclesiastica, Weimar 1737 ff.; - Hamburgische Berichte von gelehrten Sachen, Hamburg 1739; - Fortgesetzte Sammlungen von alten und neuen theologischen Sachen, Leipzig 1740 ff.; - Paul Schaffhausen, Comment. hist. Litt. consilium de conscribanda Methodistarum historia exponens, 1743; - Johann Adam Steinmetz, Klosterbergische Sammlungen zum Bau des Reiches Gottes, Berichte über das erste Auftreten des Methodismus, 5. Bd., 1761, 410 ff.; - Samuel Urlsperger, Erste Continuation der ausführlichen Nachricht von denen Salzburgischen Emigranten, die sich in America niedergelassen haben (1734-1735), Halle 1738, auch 2. und 3. Fortsetzung 1739 u. 1740; - Ludwig Nikolaus von Zinzendorf, Die Glieder der Mährischen Kirche zu Mar(rienborn) grüssen den Herrn Joh. Wesley, einen Englischen Presbyter (Marienborn 5.10.1740), in: N.L.v. Zinzendorf, Büdingische Sammlung III, 836-852, 1745; - Gespräch John Wesley und Graf Zinzendorf am 3.9.1741, zuerst in: John Wesley Journal, in: The Works of John Wesley, Bd. 19, hrsg. v. W. Reginald Ward u.a. 1990, 211-215 (latein und englisch), danach unter dem Titel: Relation eines Discurses mit dem Herrn Grafen von Zinzendorf, in: Zinzendorf, Büdingische Sammlung III, 1744, 1026-1030 (latein), dazu John Wesleys Brief an Zinzendorf, in: John Wesleys Letters, Works of John Wesley, Bd. 26, 24-31; - Final-Erklärung an den gegenwärtigen Chef der Methodisten in England (John Wesley) v. 27.3.1743, in: N.L.v. Zinzendorf, Büdingische Sammlung, III, 337-340, 836-853, 1744; - Samuel Urlsperger, Ausführliche Nachrichten von der Königl. Groß-britt. Colonie Salzburgischer Emigranten in America, Halle 1746; - Johann Adam Steinmetz, Beiträge zur Theologia practica pastoralis, VII. Bd., Halle 1746; - Frankfurter gelehrte Zeitung, 1746; - Unschuldige Nachrichten, Leipzig 1750; - Hamburgische Freye Urteile, Hamburg 1750; - Georg Wilhelm Alberti, Briefe, betreffend den neuesten Zustand der Religion und der Wissenschaft in Groß-Britannien, Theil I, 108-224, Hannover 1752-1754; - Bauer, Interessante Lebensgemälde, 2ter Theil, eine biographische Skizze, 325-353; - Sigmund Jacob Baumgarten, Geschichte der Religionspartheien, hrsg. v. Johann Salomon Semmler, 1766, 890 f.; - Brittisches Magazin, Halle 1771; - Sammlung aus der neuesten brittischen Literatur, Bremen 1771; - David Cranz, Alte und Neue Brüder-Historie oder kurz gefaßte Geschichte der Evangelischen Brüder-Unität, 1772, 248-251, 297-301, 367-371, 441-444; - August Gottlieb Spangenberg, Aus dem Leben des Herrn Nicolaus Ludwig Grafen und Herrn von Zinzendorf und Pottendorf, 1773/1775, 1044 f.; - Gebhard Friedrich August Wendeborn, Der Zustand des Staats, der Religion, der Gelehrsamkeit und Kunst in Großbrittannien gegen das Ende des 18. Jahrhunderts, 4 Theile, Berlin 1785-88, hier: 3. Theil, 138-180; - Heinrich Martin Gottfried Köster, Hrsg., Die neuesten Religionsbegebenheiten, mit unpartheyischen Anmerkungen, Gießen 1778-1796, hier: 1792; - J. Hampson, Leben Johann Wesleys, Stifters der Methodisten nebst einer Geschichte des Methodismus, mit Anmerkungen, Zusätzen und Abhandlungen hrsg. v. August Hermann Niemeyer, 1. Theil, 1793, 2. Theil 1793; - Heinrich Georg Hoff, Interessante Lebensgemälde oder Lebensabrisse merkwürdiger und berühmter Personen des jetzigen Zeitalters, 1794; - Johann Gottlieb Burckhardt, Vollständige Geschichte der Methodisten in England aus glaubwürdigen Quellen. Nebst den Lebensbeschreibungen ihrer beyden Stifter, des Herrn Johann Wesley und George Whitefield, Nürnberg 1795, 2 Theile; 1995 erfolgte ein Faksimile-Nachdruck mit einer Einleitung: Michel Weyer, Johann Gottlieb Burckhardt und seine Zeit, die Umstände seiner Veröffentlichung und die Wirkungsgeschichte, 1-64; - Christian August Gottlieb Göde, England, Wales, Irland und Schottland, 1806, 2. Teil 170-212; - o.V., Das Leben des Johann Wesley, Stifter der Methodisten-Religion. In Auszügen, aus dem Engl. im Jahr 1810, nebst einer Tabelle über die Anzahl der reisenden Priester und Mitglieder der Methodisten Religion in den Vereinigten Staaten vom Jahre 1773-1807, Chambersburg/Penns., 1810; - Karl Heinrich Sack, Ansichten und Beobachtungen über die Religion und Kirche in England, Berlin 1818, 112-144; - August Hermann Niemeyer, Beobachtungen auf einer Reise nach England, Halle 1822, 2. Bd., 360-396; - Carl Friedrich Stäudlin/Heinrich Gottlieb Tzschirner, Archiv für alte und neue Kirchengeschichte, 3. Bd. Heft 2, 334 ff.; - Johann Friedrich Röhr, Kritische Predigerbibliothek, 8. Bd. Heft 2, 1827; - Friedrich Adolph Krummacher, John Wesleys Leben und die Entstehung und Ausbreitung des Methodismus (Übersetzung v. Robert Southey, The Life of Wesley and the Rise and Progress of Methodism), 2 Bde., Hamburg 1828, 18412; - George Scott, Nagra ord om Wesleyanska Methodisterna och deras Lärosatser, Stockholm 1833; - Ch. Gotthold Neudecker, Allg. Lexikon der Religions- und christlichen Kirchengeschichte für alle Confessionen, Illmenau 1835; - Johann Wilhelm Baum, Der Methodismus, Zürich 1838; - E. von Eckenstein, Das Leben John Wesley's nebst Schilderung des Methodismus, mit einem Vorwort von Louis Bonnet, Frankfurt 1839, Paris 1841; - Eduard Wilhelm Theordor Kuntze, Geschichte von dem Anfange, Fortgange und gegenwärtigen Zustande des Methodismus in verschiedenen Theilen der Erde (Übers. von Thomas Jackson, Centenary of Wesleyan Methodism, London 1839), Berlin 1840; - Carl Christian Gottlieb Schmidt, Des Johannes Wesleys Lebens und Wirken, Halle 1849; - Ferdinand Piper, Die Zeugen der Wahrheit, Bd. IV, o. J., 738-748; - Wilhelm Nast, Das Leben und Wirken des Johannes Wesleys und seiner Hauptmitarbeiter, Cinncinati 1852, 18562; - Ludwig Sigismund Jacoby, Handbuch des Methodismus, 1853, 18552; - Karl Heinrich Sack, Johannes Wesley, in: Pipers evangelischer Kalender 1853, 215-225; - o.V., Ueber die Lehre der Wesleyaner oder Methodisten in Bezug auf die Vollkommenheit und ihre Anwendung der Heiligen Schrift diesen Gegenstand betreffend, Zürich 1857; - Ludwig S. Jacoby(?), Johann Wesley, Das Leben und Wirken, nach engl. Quellen für die Jugend bearbeitet, Bremen 1857; - Theodor Fliedner, Johann Wesley, Gründer der Methodisten-Kirche, in: Buch der Märtyrer und anderer Glaubenszeugen der evang. Kirche, von den Aposteln bis auf unsere Zeit, 4 Bde, hrsg. v. Theodor Fliedner u.a. 1859/60, Bd. 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Liebhardt, 1866; - William Fairfield Warren, Der Methodismus, kein Rath oder Werk aus den Menschen, 1866; - Abel Stevens, Das hundertjährige Jubiläum des Amerikanischen Methodismus, 1866; - Abel Stevens, Geschichte der Bischöflichen Methodistenkirche in den Verein. Staaten von Nordamerika, übers. v. H. Liebhardt, Bd. 1, 1867; - Hermann Weingarten, Revolutionskirchen Englands, Ein Beitrag zur inneren Geschichte der engl. Kirche und der Reformation, 1868; - Johann Valentin Strebel, Die Methodisten in ihrer Heimat und in der Fremde, 1868; - Ludwig S. Jacoby, Geschichte des Methodismus, 2 Teile, 1870; - o.V., Lebensbilder aus der christlichen Kirchengeschichte, Bd. II, Berlin 1870, 427-441; - S. Hark, Wesley in Zeist, in: Brüderbote 1871, 25 ff.; - Ludwig S. Jacoby, Letzte Stunden oder die Kraft Jesu Christi im Tode, 1873, 29 ff.; - J. Walther, Der Methodismus in seiner historischen Entwicklung bis 1791, Winterthur 1873; - William Fairfield Warren, Worin sich Wesley von den Reformatoren unterschied, , in: Evangelist 1873, 16 f.; - Ahlert Gerhard Bruns, Ein Vergleich zwischen Luther und Wesley, in: Evangelist 1874, 153-155 u. 161-163; - Marie Schweikher, Johann Wesley, sein Leben und Werk, 1874; - Fr. Reiff, Der Glaube der Kirchen und Kirchenparteien nach seinem Geist u. inneren Zusammenhang, Basel 1875; - Johannes Jüngst, Amerikanischer Methodismus in Deutschland und Robert Pearsall Smith, 1875, 70 ff.; - Karl Heinrich Sack, Johannes Wesley, in: Zeugen der Wahrheit, Leipzig 1875; - Ludwig Nippert, Das Walten der göttlichen Vorsehung in Johann Wesleys Leben und Wirken, 1876; - Johannes Jüngst, Der Methodismus in Deutschland, 18772, völlig neu bearbeitet; - Heinrich Wilhelm Josias Thiersch, John Wesley, 1879; - Rezension H.W.J.Thiersch, in: Evangelist 1880, 387 f. u. 396; - Jakob Plitt, Die Brüdergemeinen in England bis 1755, Manuskript im Archiv der Brüder-Unität, Herrnhut, 1880(?); - William Edward Hartpole Lecky, Entstehungsgeschichte und Charakteristik des Methodismus, aus dem Engl. von Ferdinand Löwe, 1880, auch in: Lecky, Die Geschichte der englischen Kirche im 18. Jahrhundert, 1879 ff., Bd. IV; - Theodor Christlieb, Zur methodistischen Frage in Deutschland, 1882; - E.C.F.Ernst, Luther und Wesley, oder: Der Methodismus als Theil der Gesamtreformation, in: Haus und Herd 1883, 64-67; - Ludwig Nippert, Wesley als Prediger, in: Wächterstimmen 1885, 33-34; - Gustav Adolf Schneider, Wesley über Swedenborg, in: Wächterstimmen 1885, 46-48; - Theodor Kolde, Der Methodismus und seine Bekämpfung, 1886; - Theodor Odinga, John Wesleys Briefe, in: Wächterstimmen 1887, 95 ff.; - W. Rohnert, Lehre und Heilsmethodik der Methodisten, 1887; - Theodor Christlieb, Geschichte der christlichen Predigt, in: RE2, 1888, Bd. 18, Re3 1904, Bd. 15 (mit Martin Schian), 700-703; - o. V., Bericht über die Gedächnisfeier des 100. Todestages von John Wesley, 1891 mit folgenden Beiträgen: Carl Dietrich, Gottes Güte gegen John Wesley, W. G. Barratt, Wesleys Leben bis zu seiner Bekehrung, Ernst Gebhardt, Wesley als Prediger, Johannes Staiger, Wesley als Organisator, Carl Bader, Wesleys Lehre und Leben, Johann Jakob Sommer, Wesleys Einfluß auf die Menschheit, Albin H. Beck, Wesleys Alter und Tod, 1891; - Heinrich Mann, Wesleys Predigtweise, in: Wächterstimmen 1891, 52-54; - Wilhelm Fotsch, Aus Johann Wesleys Leben , in: Glaubenshelden, geschildert vom Standpunkt des vollen Heils in Christo, Cincinnati/Bremen 1893, 2-200; - John Fletcher Hurst, Kurzgefaßte Geschichte der christlichen Kirche, übers. v. Arnold Sulzberger, Cincinnati nach 1893, 383 ff.; - Böhmer, Pietismus und Methodismus, eine kirchengeschichtliche Studie zum Vergleich beider Richtungen in der Gegenwart, in: Neue kirchliche Zeitschrift 1895, Heft 9 u. 10; - o.V., John Wesley, ein Vorbild für Methodisten, in: Methodisten-Herold 1895, 268 f.; - J. Lenz, Die Lehre von der Bekehrung und Wiedergeburt mit besonderer Berücksichtigung des Pietismus und Methodismus, 1895; - o.V., John Wesley und die (Herrnhuter) Brüder, in: Sonntags-Gast, 1896, 244 f., 254 f., 270 f., u. 294 f., übernommen aus `Bethania', ein herrnhutisches Wochenblatt aus Niesky; - Julius (Heinrich?) Böhmer, Brennende Zeit- und Streitfragen der Kirche, Bd. III, Aus dem praktischen Christenthum, Pietismus und Methodismus, 1897, 1-54; - Theodor Kolde, Über die Sektenbewegung im 19. Jahrhundert und ihre Bedeutung für die Kirche, 1898; - J. Berber, Wesleys Stellung zur Staatskirche, in: Wächterstimmen 1899, 106-111; - August Werner, Die Helden der christlichen Kirche, 4. Aufl. o.J., 283-292; - Wilhelm Rohnert, Kirche, Kirchen und Sekten samt deren Unterscheidungslehren, 19005, 176 ff.; - Gerhard A. Wauer, Die Anfänge der Brüderkirche in England, 1900, 51-60, 86-116; - Johannes Herzog, Der Begriff der Bekehrung im Lichte der Heiligen Schrift, der Kirchengeschichte und der Forderung des heutigen Lebens, 1903, 66-69; - Heinrich Mann, John Wesley und die Brüdergemeine, in: Wächterstimmen 1903, 69-77; - Karl König, Wesley als Prediger, in: Wächterstimmen 1903, 77-82; - Richard Wobith, Johannes Wesley, ein Vater der inneren Mission, in: Wächterstimmen, 1903, 82-86; - John L. Nuelsen, John Wesley und sein Werk, in: Christlicher Apologete v. 29.4.1903, 9 f., u. 6.5.1903, 9 f.; - C. F. Blume, Wesleys literarische Tätigkeit, in: Christlicher Apologete v. 24.6.1903, 13; - Ph. Händiges, Wesleys praktische Tätigkeit, in: Christlicher Apologete v. 24.6.1903, 11 f.; - W. Müller, Wesleys persönliche Frömmigkeit, in: Christlicher Apologete v. 24.6.1903. 10 f.; - Max Dieterle, John Wesley und sein Werk, in: Christlicher Apologete v.7.1.1903, 10, v.14.1.1903, 11, v. 21.1.1903, 10, v. 28.1.1903, 11, v. 4.2.1903, 11, v. 18.2.1903, 11 u. v. 34.3.1903, 13; - Otto E. Kriege, Wesleys Berührung mit den Deutschen, in: Christlicher Apologete v. 11.2.1903, 9; - Otto E. Kriege, John Wesley u. die Bewegungen seiner Zeit, in: Christlicher Apologete v. 25.2.1903, 10; - Theophil Mann, John Wesleys schriftstellerische Tätigkeit, in: Wächterstimmen 1903, 86-89; - Friedrich Loofs, Methodismus, in: RE3, Bd. 12, 750-781; - James Bashford, Wesley und Goethe, 1903; - Arnold Sulzberger, Charakterzüge aus dem Leben John Wesleys, 1903; - John L. Nuelsen, John Wesley als Bahnbrecher der inneren Mission und der sozialen Reform, in: Deutsch-Amerikanische Zeitschrift für Theologie und Kirche, Bd. 24 (1903/04), 1-14; - Johannes Jüngst, John Wesley, in: Deutsch-Evangelische Blätter, 1904, Heft 6; - Johannes Lepsius, John Wesley, in: Das Reich Christi, 1904; - August Werner, Die Methodisten: John Wesley und George Whitefield, in: Helden der Kirche, 1904, 283-292; - Johannes Jüngst, Der Methodismus in Deutschland, 19063 (völlig neue Bearbeitung) 12 ff. - Rezension dazu: John Louis Nuelsen, in: Der Christliche Apologete v. 11.12.1907, 10 f., 18.12.1907, 11, 25.12.1907, 11 f., 1.1.1908, 14 f. u. 8.1.1908, 12 f.; - Otto Meyer, Der Methodismus, in: Kirchen und Sekten der Gegenwart, hrsg. v. Ernst Kalb, 19072, 372-390; in der ersten Auflage (1904: Methodismus bearbeitet durch Friedrich Braun); - A. Zimmermann, John Wesley und (General) Booth, in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, 1907, 481-489; - A. 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Reginald Ward, John Wesley, in: Martin Greschat, Neueste Kirchengeschichte, Gestalten I, 1984, 43-58; - Thomas Leßmann, Die Auslegung der Bergpredigt bei John Wesley, in: MITTEILUNGEN der Studiengemeinschaft für Geschichte der Ev.-methodistischen Kirche, Heft 2/1985, 5-29; - Paulgeorg Juhl, Frieden machen - die Seligpreisung in der methodistischen Tradition, in: MITTEILUNGEN der Studiengemeinschaft für Geschichte der Ev.-methodistischen Kirche, Heft 2/1985, 30-42; - Patrick Streiff, Der ökumenische Geist im frühen Methodismus, in: PuN, Bd. 11, Festschrift für Andreas Lindt, hrsgg. v. Alfred Schindler u.a., 1985, 59-77; - A. Kingsley Lloyd, Laienapostolat im 18. Jahrhundert, Besoldung und Anstellung der ersten methodistischen Prediger in England (1744-1814), übers. v. Johannes Müller u. Rudolf Weckerling, mit Erläuterungen v. Karl Heinz Voigt u. einem Vorwort v. E. Gordon Rupp, 1986; - Patrick Streiff, Die Breitenwirkung des Methodismus im 18. Jahrhundert als Grundlage seines Einflusses auf die Erweckungsbewegung, in: Erweckung am Beginn des 19. Jahrhunderts, Referate einer Tagung an der Freien Universität Amsterdam, hrsg. v. Ulrich Gäbler u. Peter Schramm, 1986, 59-72; - Karl Heinz Voigt, »Den Armen wird das Evangelium gepredigt« - John Wesley, die Reichen und die Armen, in: MITTEILUNGEN der Studiengemeinschaft für Geschichte der Ev.-methodistischen Kirche, Heft 1/1986, 5-19; - Carolyn u. Leonhard Walcott, Ein gewaltiges Feuer, in: dies., Sie gaben nicht auf, 1986, 9-15; - Geoffrey Wainwright, Der Sonntag zwischen Schöpfung, Erlösung und Vollendung: Eine Theologie in Hymnen II (Charles und John Wesleys Lieder), in: Der Sonntag: Anspruch, Wirklichkeit, Gestalt, Jakob Baumgarnter zum 60. Geburtstag, hrsgg. v. Martin Altermatt u. Thaddäus A. 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Der Erwecker Englands und Amerikas (auch in seinem Verhältnis zu John Wesley), 1997; - Michel Weyer, War John Wesley ein Freimaurer? Ein zählebiges Gerücht, in: MITTEILUNGEN der Studiengemeinschaft für Geschichte der Ev.-methodistischen Kirche, 1/1997, 17-23; - Arnold Dallimore, Susanna Wesley. Die Mutter von John und Charles, 1997.

6. Ausgewählte Literatur über John Wesley: Charles John Abbey/John H. Overton, The English Church in the Eighteen Century, 1878; - Maldwyn L. Edwards, John Wesley and the Eighteen Century, 1933; - William Ragsdale Cannon, The Theology of John Wesley with special reference to the doctrine of Justification, 1946; - John Deschner, Wesley's Christology, 1960; - Rupert E. Davies, Methodism, 1963; - Rupert E. Davies/Gordon Rupp (Hrg.), The History of the Church in Great Britain, 4 Bde. ab 1965, Bd. 4, 3-649 Quellen, 1988; - Frank Baker, From Wesley to Asbury, 1976; - Kenneth E. Rowe, The Place of Wesley in the Christian Tradition, 1976; - Richard P. Heitzenrater, The Elusive Mr. Wesley, 2 Bde., 1984; - Ernest Gordon Rupp, Religion in England, 1688-1791, 1986; - Richard P. Heitzenrater, Mirror and Memory, Reflections on Early Methodist History, 1989; - Henry D. Rack, Reasonable Enthusiast, John Wesley and the Rise of Methodism, 1989, 19922; - Richard P. Heitzenrater, John Wesley as historian of early Methodism, in: Canadian Methodist Historical Society Papers, Vol. 7, 1990 (für 1989), 37-53; - Richard P. Heitzenrater, »Faithful Unto Death«, Last Years and Legacy of John Wesley, 1991; - William Reginald Ward, John Wesley, traveller, in: Faith and faction, collected essays, 1993, 249-263; - Richard P. Heitzenrater, Wesley and the People called Methodists, 1995.

7. Bibliographie: Betty M. Jarboe, John and Charles Wesley, a Bibliographie, Metuchen, New Jersey, 1987; - Clive Field, Bibliographie, in: A History of the Methodist Church in Great Britain, Part 2 von Bd. 4, hrsgg. v. Rupert A. Davies u.a., London 1988; - Eine neue, umfassende Bibliographie erscheint in der Gesamtausgabe »The Works of John Wesley«, in den abschließenden Bänden 33 und 34; - Die »Proceedings of the Wesley Historical Society« erscheinen seit 1897, mit zuletzt jährlichen Bibliographien.

8. Lexika: Carl Ernst Sommer, Methodismus, in: EKL2, Bd. 2, 1958, 1314 ff.; - Martin Schmidt, EKL2, Bd. III, 1959, 19622, 1783-1785; - William R. Cannon, J.W., in: Weltkirchenlexikon, 1960, 1601-1603; - Martin Schmidt, Methodismus, in: RGG3, Bd. IV, 1960, 913 ff.; - Martin Schmidt, J.W., in: RRG3, Bd. VI, 1962, 1655-1658; - Markus Ward, J.W., in: Lex. zur Weltmission, 1975, 595 f.; - Karl Heinz Voigt, Methodisten, in: EGL, 1978, 349-351; - Manfred Marquardt, Methodismus, in: Taschenlexikon Religion und Theologie, 19834, Bd. 3, 266-269; - Karl Heinz Voigt, Methodismus, in: Ökumene Lexikon, 1983, 798-802; - Karl Heinz Voigt, Ev.-methodistische Kirche, in: EKL3, Bd. 1, 1986, 1201 f.; - Manfred Marquardt, John Benjamin Wesley, in: Theologen Lex., hrsg. v. Wilfried Härle u.a., 1987, 253 f.; - Karl Heinz Voigt, Evangelisch-methodistische Kirche, in: Wörterbuch des Christentums, 1988, 326 f.; - William Reginald Ward, Methodistische Kirchen, in: TRE, Bd. 22, 666 ff.; - Hans Hauzenberger, Methodismus/Methodisten, in: ELThG, Bd. 2, 1993, 1335 ff.; - Manfred Marquardt, J.W., in: ELThG, 1994, Bd. 3, 2155 f.; - William Reginald Ward, J. W., in: The Blackwell Dictionary of Evangelical Biographie 1730-1860, hrsg. v. Donald M. Lewis, 1995, Bd. II, 1171-1173, E. Dorothy Graham, Susanna Wesley, in: The Blackwell Dictionary of Evangelical Biographie 1730-1860, hrsg v. Donald M. Lewis, 1995, 1173-1174; - Manfred Marquardt, J. W., in: EKL3, Bd. V, 1997, 651-653.

Karl Heinz Voigt

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Letzte Änderung: 19.02.2010