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Band XVIII (2001)Spalten 1530-1559 Ekaterini Kepetzis

WINCKELMANN, Johann Joachim, Kunstschriftsteller, Begründer der Archäologie und modernen Kunstgeschichte, * 9.12. 1717, Stendal, † 8.6. 1768, Triest. - Der Sohn eines Schuhmachers aus Stendal studierte nach dem Besuch von Schulen in Stendal, Berlin und Salzwedel Griechisch, Latein, Mathematik und Medizin an den Universitäten Halle (1738-40) und Jena (1741-42). In den folgenden Jahren war er als Hauslehrer und Konrektor der Lateinschule in Seehausen tätig, bevor er im Jahre 1748 eine Stelle als Bibliothekar des Grafen Heinrich von Bünau in Nöthnitz bei Dresden antrat. Dessen Bibliothek, die als eine der besten Europas galt, eröffnete W. die Möglichkeit, sich intensiv mit den griechischen und lateinischen Klassikern, geschichtsphilosophischen und kunsttheoretischen Werken (u.a. Montesquieu, DuBos, Caylus) sowie zeitgenössischer Literatur zu beschäftigen. In diesen Jahren und während seines Aufenthaltes in Dresden (1754-55) formierte sich aus der Begegnung mit den frühklassizistischen Kreisen am Dresdener Hof, mit dem Maler Adam Friedrich Oeser und dem Erlebnis der Dresdener Kunstsammlung mit Abgüssen nach antiken Statuen W.s Programm. In seiner 1755 veröffentlichten Schrift »Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst« formulierte er eine Vorreiterrolle der griechischen Kunst in formal-stilistischer, aber auch ethischer Hinsicht und forderte von der Kunst seiner Zeit eine Rückkehr zum antiken Formenschatz. Seine Abwendung von der römischen und Hinwendung zur griechischen Kunst als Ideal bedeutete einen Paradigmenwechsel in der Kunstbetrachtung, der der intensiven Untersuchung griechischer Kunstwerke im 19. Jahrhundert voran ging. Im selben Jahr, 1755, konvertierte W. zum Katholizismus. Bis heute ungeklärt ist die Frage, ob W. diesen Schritt erst »nach langem Ringen mit seinem Gott« (vgl. Schulze 1952, S.253) vollzogen hat oder ob er, der »gründlich geborene Heide«, wie es Goethe in seinem Essay formulierte (Goethe 1805 nach Hamburger Ausgabe 12, 1963, S.105), nur konvertiert ist, um in Rom besser Fuß fassen zu können. Sichtermann, der W. als im Grunde tolerant beschreibt, sieht ihn über konfessionellen Fragen stehend und leitet aus dem Faktum des Religionswechsels ab, daß W. »praktisch keine Religion« (1996, S.95) gehabt habe. Jedenfalls ermöglichte ihm die Konversion die Patronage kirchlicher Kreise und somit 1755 die Übersiedlung nach Rom. Unter den Kardinälen Alberigo Archinto, dem ehemaligen päpstlichen Nuntius am Dresdner Hof, den W. schon in Nöthnitz kennen gelernt hatte, Domenicino Passionei, vor allem aber ab 1758 Alessandro Albani, dem er als Privatsekretär und Bibliothekar diente, betätigte er sich in den folgenden Jahren als Altertumsforscher und Kunstschriftsteller. Neben der persönlichen Anschauung römischer Antiken, die er z.T. aus Abgüssen oder Nachstichen bereits kannte, reiste er insgesamt vier Mal nach Neapel und besuchte die neuentdeckten Vesuvstädte. Wichtig für die Entwicklung von W.s Ästhetik war darüber hinaus die Begegnung mit dem ebenfalls bei Albani arbeitenden deutschen Künstler Anton Raphael Mengs, dessen Parnass-Fresko in der Villa Albani aus dem Jahre 1761 sich mit W.s Kunstauffassung deckt. Daneben eröffnete W. die Arbeit mit der Gemmensammlung des Barons Philipp von Stosch in Florenz, die er katalogisierte und 1760 nach dem Tod von Stosch in französischer Sprache publizierte (»Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch«), einen tiefen Einblick in Symbole und Formen antiker Kunst. In Florenz konnte W. auch erstmals etruskische Kunstwerke in größerer Zahl begutachten. In diesen Jahren entstand eine Reihe kleinerer Schriften (u.a.: »Nachrichten von den alten herculaneischen Stätten«, 1758; »Erinnerung über die Betrachtung der Werke der Kunst«, »Von der Grazie in den Werken der Kunst«, »Beschreibung des Torso im Belvedere«, 1759; »Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst und dem Unterrichte in derselben«, 1763). Papst Clemens XIII. erhob den mittlerweile international anerkannten Altertumsforscher 1763 zum Aufseher der päpstlichen Antikensammlungen. Seine antiquarischen Forschungen und Erkenntnisse faßte W. in seinem 1764 erschienen Hauptwerk »Geschichte der Kunst des Alterthums« (1767 durch die »Anmerkungen« ergänzt) zusammen. Diese Schrift wurde quasi zur Programmschrift des Klassizismus und beeinflußte maßgeblich die Entstehung von Archäologie und Kunstgeschichte als eigenständige Wissenschaften. 1766 erschien mit dem »Versuch einer Allegorie, vor allem für die Kunst« ein Werk, in dem sich W. bemühte, zeitgenössischen Künstlern in seine Augen sinnvolle Anleitungen für die Darstellung abstrakter Sachverhalte durch Bilder zu vermitteln. In seinem letzten Werk, den »Monumenti antichi inediti« (1767), wandte er sich bis dato weitgehend unbekannten oder falsch gedeuteten Antiken zu, die er unter Heranziehung antiker Literatur und mit Hilfe von Formvergleichen zu deuten suchte. Durch dieses Vorgehen, das den Kern ikonographischer Interpretation in sich trug, gelang es ihm zu beweisen, daß der Mehrzahl antiker Monumente mythologische anstelle historischer Themen zugrunde lagen, wie bislang angenommen worden war. Am 10. April 1768 brach er zusammen mit dem Bildhauer Bartolomeo Cavaceppi zu einer Reise nach Deutschland auf, die ihn über Bologna, Venedig und Verona nach Augsburg, Regensburg und München führte. Jedoch scheint W. die Reise enttäuscht und deprimiert zu haben, jedenfalls trat er, zudem offenbar erkrankt, bald die Rückreise an. Ein letztes Mal wurden die Verdienste des mittlerweile renommierten Altertumsforschers offiziell gewürdigt: Kaiserin Maria Theresia verlieh ihm in Wien goldene Medaillien für seine Leistungen. Auf dem Weg nach Italien wurde W. am 7. Juni 1768 in einem Triester Hotel Opfer eines Raubmordes durch Franceso Archangeli, dem er zuvor seine Wiener Medaillen gezeigt hatte. W.s Schriften zur antiken Kunst, entstanden in einem Zeitraum von 13 Jahren, bildeten das Gerüst für die klassizistische Ästhetik und Kunst der folgenden Jahrzehnte. Darüber hinaus jedoch revolutionierten sie die Kunstbetrachtung und -deutung. W. schuf ein neues System zur Klassifizierung von Kunstwerken, das die bis dahin vorherrschende Künstlergeschichte ablöste und nach stilistischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden fragt, und auch Entstehungsbedingungen in die Untersuchung von Kunstwerken einbezieht. Die für seine Beschreibungen entwickelte Sprache, das kongeniale, lyrische Nach- und Mitempfinden des Kunstwerkes, sollte in der Folge fast paradigmatischen Charakter gewinnen. Er schuf ein System einer logischen Abfolge von Stilstufen, in das er die ihm bekannten griechischen (ihm fast ausschließlich über römische Kopien zugänglich) und römischen Werke einpaßte und legte so den Grundstein für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kunstwerken ganz allgemein. In diesem Zusammenhang muß unterstrichen werden, daß weder die von Winckelmann ausgewählten Antiken, noch seine ästhetischen Anschauungen im engeren Sinne neu waren, vielmehr orientierte er sich an einem fast schon kanonischen Schatz von Werken und folgte Kunstschriftstellern, wie Félibien, DuBos und dem Comte de Caylus. Dabei waren für ihn die Arbeiten der Franzosen und Engländer wichtiger, als die klassischen italienischen Kunsttraktate. Bahnbrechend war vielmehr der Versuch, von Einzelbeobachtungen ausgehend zu einer allgemeingültigen Darstellung antiker Kunst zu gelangen. W.s Synthese wurde mit dem von ihm entwickelten System stilistischer Einordnung zu einem neuen Ausgangspunkt einer historisch-kritischen Kunstbetrachtung. Dabei blieb sich W. der spekulativen Natur seiner stilistischen Einordnungen immer bewußt und erkannte, daß der Versuch, Verlorenes in eine (subjektive) Ordnung zu fügen, Illusion war (vgl. Seeba 1982). - W.s wichtigste Werke waren die »Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst« sowie die »Geschichte der Kunst des Alterthums«. In den »Gedanken« verkündete er den Vorrang der griechischen Antike vor allen anderen Künsten. Die dort erreichte Vollkommenheit speise sich aus der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsform der Griechen, die auch dem Individuum freie Entfaltung ermögliche, den Sitten, die z.B. Nacktstudien zugelassen hätten, sowie äußeren Bedingungen, wie z.B. dem Klima (hierin der Klimatheorie Jean Baptiste DuBos' folgend) und der angeblichen Schönheit der griechischen Menschen. Das hier von W. gezeichnete utopische Idealbild eines untergegangenen Arkadien beeinflußte die nachfolgenden (vor allem deutschen) Künstler- und Schriftstellergenerationen nachhaltig. Seine Bewunderung für die Antike begründet W. auch vor dem Hintergrund einer angenommenen ethisch-moralischen Vorbildhaftigkeit der Griechen. Die Statuen, die er für die Abbilder realer Menschen hielt, demonstrieren für ihn als physische Idealgestalten die verlorene harmonische Einheit der Menschheit mit der Natur. Die menschliche Seele ist für W. über die Jahrtausende hinweg konstant geblieben, so daß er den griechischen Kunstwerken einen paradigmatischen Charakter zuzuschreiben vermag, der ewige Gültigkeit besitze und daher noch den Zeitgenossen zur Vervollkommnung dienen könne. Vor diesem Hintergrund wird W.s Bildungsideal verständlich: In der Begegnung mit der antiken Kunst, vor allem der Skulptur, soll die Seele des Betrachters wachsen und der postulierten Einheit von Physis und Psyche nachspüren. In der griechischen Kunst sieht W. daher platonische Ideale verwirklicht. Sein klassisch gewordener Ausspruch »Das allgemeine vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meister ist endlich eine edle Einfalt, und eine stille Größe, so wohl in der Stellung als auch im Ausdruck. So wie die Tiefe des Meeres allezeit ruhig bleibt, die Oberfläche mag noch so wüten, eben so zeiget der Ausdruck in den Figuren der Griechen bey allen Leidenschaften eine große und gesetzte Seele.« (vgl. W., »Nachahmung«, in Rehm 1968, S.43) wird vor diesem Hintergrund verständlich. Der beruhigte Ausdruck, die scheinbare Erhabenheit über Leidenschaften und Leiden, die W. hier beschreibt, und die er vor allem beim »Laokoon« fand, erscheinen ihm als Signum innerer Größe und Selbstbeherrschung. Die Formel der »edlen Einfalt und stillen Größe«, auf die W. oft verkürzt wird, war zwar nicht neu, wurde von W. aber mit einem bis dato unbekannten Ethos verknüpft, das es ihr erst ermöglichte, zum Schlagwort zu werden (vgl. Rehm 1968, Anm. 43, 5, S.342). W.s Ziel ist hier vor allem ein moralisch-erzieherisches, das sich in die Zeit der Aufklärung fügt. Darüber hinaus empfahl er zeitgenössischen Künstlern die antike Kunst als Ausgangspunkt eigener Werke; als bereits verwirklichtes Ideal sei sie quasi Abkürzung auf dem Weg zu künstlerischer Perfektion. Die Aufforderung, Antiken »nachzuahmen«, soll dabei nicht sklavische Kopien hervorbringen, sondern helfen, durch die Erkenntnis der den Antiken innewohnenden Prinzipien diese auch in eigenen Kunstwerken zu Tage zu fördern. Dennoch wurde gerade die Nachahmungstheorie später als direkter Weg in den Eklektizismus gewertet, der zu einem künstlerischen Epigonentum geführt habe. - Die Reaktionen auf sein Erstlingswerk waren zurückhaltend: Die Rezensionen, von Gottsched, Nicolai und Klopstock waren »eher höflich bis wohlwollend, keineswegs jedoch überschwänglich positiv« (vgl. Gaethgens 1986, S.4), so daß sich W. zu einem kühnen Schachzug entschloß: 1756 veröffentlichte er eine fingierte Gegenschrift, das »Sendschreiben über die Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst«. Die dort formulierte angebliche Kritik widerlegte er anschließend in seiner »Erläuterung der Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst und Beantwortung des Sendschreibens über diese Gedanken« selbst, dabei nahm er Bezug auf die Kunst und Kunsttheorie von Barock und Rokoko, die er auf Grund ihrer Theatralik, des Illusionismus (Bernini) und des ihr unterstellten Interesses an frivolen Themen scharf kritisierte. Diese bewußt inszenierte Provokation begründete zusammen mit seinen späteren Werken den Ruhm W.s. - Die »Geschichte der Kunst des Alterthums« stellt eine Weiterentwicklung der »Gedanken« und die Synthese seiner Forschungen dar. Vor allem mit dieser Schrift, in der er neben griechischen und römischen Antiken auch ägyptische, etruskische und Werke des nahen Ostens einbezieht (der antizipierte enzyklopädische Charakter des Werkes verweist wiederum auf Tendenzen der Aufklärung), ersetzte er ganz bewußt die bisher übliche Kunstschriftstellerei mit biographischem Schwerpunkt durch eine systematisierende und verallgemeinernde Betrachtungsweise, die sich allein auf die Anschauung von Kunstwerken stützt. Neben die Untersuchung der Beeinflussung künstlerischer Äußerungen durch Umweltfaktoren, wie er sie schon 1755 entwickelt hatte, tritt eine breite Untersuchung des Stils. Der Vergleich von Form und Inhalt in den Beschreibungen führt W. nicht nur zur Erkenntnis individueller Stilmerkmale, sondern ermöglichte es ihm, eine Abfolge von Stilen abzuleiten. Damit legte er das Fundament der Stilkritik und erkannte die Rolle historischer Einflüsse bei der Entstehung von Kunstwerken. W. wollte mit diesem Text ganz bewußt ein »Lehrgebäude« (vgl. Vorrede zur »Geschichte der Kunst des Alterthums«, Z.5, Rehm 1968, S.235) schaffen, sein Ziel formulierte er wie folgt: »Die Geschichte der Kunst soll den Ursprung, das Wachsthum, die Veränderung und den Fall derselben, nebst dem verschiedenen Stile der Völker, Zeiten und Künstler, lehren, und dieses aus den übrig gebliebenen Werken des Alterthums, so viel möglich ist, beweisen.« (vgl. ebd., Z.17-20). Griechische Kunstwerke ordnete er in ein vierstufiges Entwicklungsmodell: Dem harten, »eckigen« Frühstil ließ er Phidias und seine Zeitgenossen folgen. In ihrem »hohen Stil« sah er Ruhe und Größe verwirklicht. In dem »Schönen Stil« spätklassischer und frühhellenistischer Zeit, den er mit Künstlern von Praxiteles bis Lysipp identifizierte, erkannte er Grazie, Sinnlichkeit und Empfindsamkeit, sowie die größtmögliche Naturnähe. Mit dem »Stil der Nachahmer« folgte für ihn schließlich eine Zeit des Eklektizismus, die mit einer Vergröberung der Form einher gegangen sei. Der Aufbau dieses Modells besitzt antike Wurzeln (z.B. Cicero, Plinius, Quintilian, Vitruv) und neuzeitliche Vorläufer. Schon Vasari hatte seine Künstlerbiographien in ähnlicher Weise angeordnet, ohne aber Evolutionslinien festzuhalten, die über den einzelnen Künstler hinaus gegangen wären. Einzelne Gedanken, die W. jedoch weitgehend ignorierte, finden sich darüber hinaus in der italienischen Kunsttheorie (z. B. bei Bellori). - Die Bewertung von W.s Werk und seiner Person war zahlreichen Wandlungen unterworfen. In den ersten Jahren nach seinem Tod initiierten seine Schriften eine Griechenland-Begeisterung; nordeuropäische Künstler suchten, wie er, das Land der Griechen mit der Seele, ohne es je selbst zu sehen. Doch auch Kritik kam schnell auf: Viele von W.s Datierungen wurden bald verworfen, die Konstruktion einer Evolution griechischer Kunst mit Hilfe von Beispielen, die weitgehend römische Kopien waren, wurde im 19. Jahrhundert scharf kritisiert. Die Romantik, die das zeitlose Ideal der Klassik durch subjektives Empfinden des genialisch inspirierten Künstlers ersetzt wissen wollte, stellte sich W.s Ästhetik entgegen (vgl. Gaethgens 1986, S.9). Hinzu kam ein weiteres Problem: Mit der wegweisenden historischen Einordnung von Kunstwerken verbindet sich bei Winckelmann ein Idealbild des Schönen, das er durch Wertungen verdeutlicht. In seinen Beschreibungen, deren herausragende sprachliche Qualität W. auch zum Gegenstand der Germanistik hat werden lassen, mischen sich Enthusiasmus und Wissenschaftlichkeit. Die Ambivalenz eines Gelehrten, der auch Dichter und Philosoph war, bildete den Ausgangspunkt für die z.T. harsche Kritik des 19. Jahrhunderts. Im Zuge der positivistischen Geschichts- und Kunstgeschichtswissenschaft wurde von einer absoluten Objektivität des Forschers ausgegangen, in der die Verknüpfung von vermeintlich schwärmerischer Begeisterung und Analyse keinen Platz hatte. Die Verurteilung von W. Vorgehensweise verschärfte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts infolge der Ablehnung der Klassik als Ideal und der Abkehr von der Nachahmungstheorie. Erst die Erkenntnis, daß die postulierte Objektivität des Wissenschaftlers nur eine Illusion ist, hat zur »Wiederentdeckung« W.s und seiner Schriften als Forschungsgegenstand und seit den 1940er Jahren zu einer wahren Flut von Veröffentlichungen geführt. Dabei bildeten sich zwei Forschungsschwerpunkte heraus: Die Untersuchung von Inhalt und Wirkung seiner Schriften sowie des von ihm entwickelten methodischen Ansatzes auf der einen und die Auseinandersetzung mit W.s Biographie und Charakter, insbesondere seiner homophilen Neigungen und dem gewaltsamen Ende, auf der anderen Seite. Bedauert werden muß in diesem Zusammenhang, daß die Beschäftigung mit W. durch das Fehlen einer kritischen, kommentierten Gesamtausgabe seiner Schriften erschwert wird (umso mehr muß die Edition der Briefe, 1952-57, und Kleineren Schriften, 1968, durch Walter Rehm betont werden). - W.s Leistung bleibt die Verknüpfung der griechischen und römischen Antiken mit literarischen und kunsttheoretischen Äußerungen, die er vertiefte und verallgemeinerte und unter Zuhilfenahme stilkritischer und inhaltlicher Kriterien zu einer auf historischen Gesichtspunkten fußenden Gesamtschau antiker Kunst verband. In seinem W.-Essay unterstreicht Goethe diese Pionierleistung: »Doch bald erhob er sich über die Einzelheiten zu der Idee einer Geschichte der Kunst und entdeckte, als ein neuer Kolumbus, ein lange geahndetes, gedeutetes und besprochenes, ja man kann sagen ein früher schon gekanntes und wieder verlorenes Land.« (vgl. Goethe 1805 nach Hamburger Ausgabe 12, 1963, S.110). Von W. ausgehend erfolgte mit Hilfe der von ihm entwickelten Methoden eine Verwissenschaftlichung der Auseinandersetzung mit Kunstwerken, die in der Herausbildung von Archäologie und Kunstgeschichte als eigenständigen Wissenschaften mündete.

Werke (mit Nachdrucken und Übersetzungen): Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauer-Kunst. Dresden 1755 (Nachdr.: Heilbronn (=Deutsche Literaturdenkmale des 19. und 20. Jahrhunderts). 1885; Lichtdruckwiedergabe (Ausg. 1755): Dresden 1927); J.J.W.: Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst. Repr. Dresden 17562. Stuttgart 1969; Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauer-Kunst. (Inkl. Sendschreiben und Erläuterung). Dresden 17562. (Nachdr.: J.J.W.: Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst. Repr. Dresden 17562. Berlin, Heidelberg 1885; J.J.W.: Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst. Repr. Dresden 17562. Hrsg. von Gustav Klingenstein. Bielefeld 1926; J.J.W.: Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst. (=Deutsche Literaturdenkmale des 18. und 19. Jahrhunderts 20). Repr. Dresden 17562. Nendeln, Liechtenstein 1968; Übers.: J.J.W.: Reflections on the painting and sculpture of the Greeks with instructions for the conoisseur, and an Essay of Grace in Works of Art. Transl. from the German original ... by Henry Fusseli. London 1765; Reflections concerning the imitation of the Grecian artists in painting and sculpture. In a series of letters. Glasgow 1766; »J.J.W.: Pensées sur l'imitation des Grecs dans les ouvrages de peinture et de sculpture.«. Übers. von Johann Georg Sulzer. In: Nouvelle Bibliothèque Germanique 17, 1755, 302-29; 18, 1756, 71-100; »Lettres de M. W. sur l'imitation des artistes grecs dans les ouvrages de peinture et de sculpture.«. In: Gazette littéraire de l'Europe IV, 1765, 114-121, 209-221, 365-379; 5, 1765, 105-121; »Reflections sur l'imitation des artistes grecs dans la peinture et la sculpture.«. In: Variétés littéraires 4, 1769, 285-350; J.J.W.: Histoire de l'art chez les anciens. Repr. Amsterdam 1766. Genf 1972; Marianne Charriere (Hrsg.): Réflections sur l'imitation des oeuvres grecques en peinture et en sculpture suivi de Lettre à propos des Réflexions sur l'imitation des oeuvres grecques en peinture et en sculpture et Explication des Réflexions sur l'imitation des oeuvres grecques en peinture et en sculpture. Kommentierte frz. Übersetzung der Ausg. 1755. Nîmes 1991); J.J.W.: »Nachricht von den alten herculanischen Stätten.«. In: Das Neueste aus der anmuthigen Gelehrsamkeit 1758, 325-342; J.J.W.: »Erinnerung über die Betrachtung der Werke der Kunst.«. In: Bibliothek der schönen Wissenschaften und Künste 5, 1759 (17622), 1-13 (Dass.: In: Litterarische Chronik II, 1786, 171-186; Übers.: Reflections on the painting and sculpture of the Greeks. Transl. from the German original ... by Henry Fusseli. London 1765, 249-270; »Les réflections sur les ouvrages de l'art.«. In: Journal étranger 1760 (17622), Apr., 48-70; Dass.: In: Litterarische Chronik II, 1786, 187-198; J.J.W.: »Von der Grazie in den Werken der Kunst.«. In: Bibliothek der schönen Wissenschaften und Künste 5, 1759, 13-23; Übers.: »On Grace.«. In: Reflections on the painting and sculpture of the Greeks. Transl. from the German original ... by Henry Fusseli. London 1765, 273-287; »Reflexions sur la grace dans les ouvrages de l'art. Extrait.«. In: Journal étranger 1760, Juli, 105-119; »De la grace dans les ouvrages de l'art.«. In: Recueil de différentes pièces sur les arts par M. W.: traduction de l'allemand. Paris 1786, 285-295); J.J.W.: »Nachricht von den berühmten Stoßischen (sic.) Museo in Florenz von dem Herrn W. an Herrn L(egations-) R(at) v. H(agedorn).«. In: Bibliothek der schönen Wissenschaften und Künste V, 1759 (17622), 23-33; »Beschreibung des Torso im Belvedere.«. In: Bibliothek der schönen Wissenschaften und Künste 5, 1759 (17622), 33-41. (Übers.: Thomas Davidson: »Description of the Torso of the Hercules of Belvedere in Rome.« Journal of Speculative Philosophy II, 1868, 3, 187-189; »Description du Torse conservé dans le Belvedere à Rome.«. In: Journal étranger 1760, Juli, 217-227); »Anmerkungen über die Baukunst der Tempel zu Grigenti in Sizilien.«. In: Bibliothek der schönen Wissenschaften und Künste V, 1759 (17622), 223-242 (Übers.: »Remarques sur l'architecture de quelques anciens temples en Sicile.«. In Journal étranger 1762, Aug., 1-38; »Osservazioni sull'archittetura dell'antico tempio di Grigenti in Sicilia.«. In: W.: Storia delle arti del disegno. Rom 1784, 107-128); Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch, dédiée à son Eminence Monseigneur le Cardinal Alexandre Albani. Florenz 1760 (Nachdr.: Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch. Nürnberg 1775; Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch. 2 Bde. Paris 1786; Übers.: Auswahl vorzüglicher Gemmen aus derjenigen Sammlung, die ehemals der Baron Philipp von Stosch besaß, die sich jetzt aber in dem Kön. Preußischem Cabinette befindet. Mit mytholog. und artist. Erl. begleitet von Friedrich Schlichtegroll. 4 Hefte. Nürnberg 1793-1797; Dactylotheca Stoschiana oder Abbildungen aller geschnittenen Steine, die ehemals der Baron Philipp von Stosch besaß, die sich jetzt aber in dem Kön. Preußischem Museum befinden. Nebst Beschr. derselben von J.J.W. und mit Anm. u. Erl. begleitet von Friedrich Schlichtegroll. 2 Bde. Nürnberg 1805); Anmerkungen über die Baukunst der Alten. Leipzig 1762 (Übers.: Remarques sur l'architecture des anciens. (Übers. von H.J. Jansen). Paris 1783; »Osservazioni sull'archittetura degli antichi.«. In: W.: Storia delle arti del disegno. Rom 1784, 1-106); Sendschreiben von den Herculanischen Entdeckungen. An den Hochgebohrnen Herrn Heinrich Reichsgrafen von Brühl. Dresden 1762 (Übers.: Critical Account of the Situation ans Destruction by the first Eruptions of Mount Vesuvius of herculaneum, Pompeii and Stabia...in a Letter. (originally in German) to Count Bruhl of Saxony ... Ill. with notes taken from the French Translation. London 1771; Lettre de M. l'abée W., antiquarian de sa Sainteré, à M. le Comte de Brühl ... sur la découvertes d' Herculaneum. Traduit (sic.) de l'allemand. Dresden, Paris 1764; J.J.W.: Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst, und dem Unterrichte in derselben. An den Edelgebohrenen Freyherrn, Friedrich Rudolph von Berg, aus Liefland. Dresden 1763; (Übers.: Réflexions sur le sentiment du beau dans ouvrages de l'art et sur les moyens de l'acquérir.». In: Recueil de différentes pièces sur les arts: traduction de l'allemand.. Paris 1786, 233-282; Montagu, Eduard Wortley: Observation upon a supposed antique bust in two Letters. (Gutachten W.s). London 1763, 13-14); J.J.W.: Geschichte der Kunst der Alterthums. Th. 1.2. Dresden 1764; Nachdr.: Justus Lessing (Hrsg.): Geschichte der Kunst des Alterthums nebst einer Auswahl seiner kleineren Schriften. (Mit Bibliogr. und Einl.). (=Historisch-politische Bibliothek 2). Berlin 1870; J.J.W.: Geschichte der Kunst des Altertums. Vollständige Neuausgabe. Leipzig, Wien 1934; Ludwig Goldschneider (Hrsg.): J.J.W.: Geschichte der Kunst des Altertums. Wien 1934; Reinhard Jaspert (Hrsg.): Kupferst. Mit einer Einführung von Wilhelm Waetzold. Berlin 1942; Wilhelm Senff (Hrsg.): J.J.W.: Geschichte der Kunst des Altertums. Weimar 1964; Übers.: The History of ancient Art among the Greeks. Trans. by G.H. Lodge. London 1850; Histoire de l'art chez les anciens. Trad. Gedefroy Slius. Paris 1766. Und Amsterdam 1766; Storia delle arti del disegno presso gli antichi. Tradotta dal tedesco con note originali degli editori Carlo Amoretti; Angelo Fumagalli. Mailand 1779; Historia del arte en la antigüedad. Seguida da las observations sobre la architectura de los antiguos. Con un estudio critico por J(ohann) W(olfgang) Goethe. Einl. und übers. von Manuel Tamayo Benito. (Joya 104). Madrid 1955); J.J.W.: Nachricht von den neuesten Herculanischen Entdeckungen. An Hn. Fueßli aus Zürich. Dresden 1764; J.J.W.: Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst. Der Königlich Groß-Brittanischen Gesellschaft der Wissenschaften der berühmten Universität zu Göttingen zugeeignet. Dresden 1766; (Alfred Dressel (Hrsg.): J.J.W.: Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst. Säcularausgabe. Aus d. Verfassers Handexemplar mit vielen Zusätzen von seiner Hand sowie mit inedierten Briefen W.s und gleichzeitigen Aufzeichnungen über seine letzten Stunden. Leipzig 1886; J.J.W.: Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst. Repr. Dresden 1766. De l'allegorie. Paris 1799. Repr. New York 1976; Übers.: Sur l'allégorie. Paris 1786); J.J.W.: Anmerkungen über die Geschichte der Kunst des Alterthums. Dresden 1767; J.J.W.: Monumenti antichi inediti spiegati ed illustrati da Givanni W. Prefetto delle Antiquità di Roma. Rom 1767; (Übers.: Alte Denkmäler der Kunst, zuerst von J. W. hrsg. und erl. (Übers. von Johann Erich Biester). Berlin 1780; J.J.W.s alte Denkmäler der Kunst. (Übers. Friedrich Leopold Brunn). Berlin 1790-91; Monumenti inediti de W., ou Choix de monuments antiques, les plus précieux & les moins connus, gravés & imprimés au bistre sanguin anglais: Avec leurs espications traduits de l'italien du même auteur, par M. Grainville. Paris 1788).

Gesamtausgaben der Schriften u. Briefe: J.J.W.: Werke. 9 Bde (1 Tafelband). Hrsg. von Carl Ludwig Fernow (Bd. 3-7 hrsg. von Heinrich Meyer und Johann Schulze; Bd. 8 von C.G. Siebelis). Dresden 1808-1820. Nachtrag: Briefe. Hrsg. von Friedrich Förster. 3 Bde (Bd. 9-11). Berlin 1824-25; J.J.W.: Sämtliche Werke. 12 Bde. Hrsg. von Joseph Eiselein. Donauöschingen 1825-1829. Nachdr. der Ausg. 1835. Osnabrück 1965; J.J.W.: Opere. Prima edizione Italiana completa. Hrsg. von Carlo Fea. 12 Bde. Prato 1830-34; Walther Rehm; Hans Diepolder (Hrsg.): J.J.W. Briefe. Mit kritischem Kommentar. 5 Bde. Berlin 1952-1957; J.J.W.: Kunsttheoretische Schriften. 10 Bde. Baden-Baden, Straßburg 1962-1970. Baden-Baden 1971; Bd. 1: Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst. Mit Sendschreiben und Erläuterung. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 330). Repr. Dresden 17562. Baden-Baden, Straßburg 1962; Bd. 2: Anmerkungen über die Baukunst der Alten. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 337). Repr. Leipzig 1762. Baden-Baden und Straßburg 1964; Bd. 3: Sendschreiben von den herculaneischen Entdeckungen. Nachrichten von den neusten herculaneischen Entdeckungen. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 338). Repr. Dresden 1762, 1764. Baden-Baden und Straßburg 1964; Bd. 4.: Versuch einer Allegorie, besonders für die Kunst. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 339). Repr. Dresden 1766. Baden-Baden und Straßburg 1964; Bd. 5: Geschichte der Kunst des Altertums. Teil 1 u. 2. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 343). Repr. Dresden 1764. Baden-Baden 1966; Bd. 6: Anmerkungen über die Geschichte der Kunst des Altertums. Teil 1 u. 2. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 344). Repr. Dresden 1767. Baden-Baden 1966; Bd. 7: Monumenti antichi inediti 1. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 345). Repr. Rom 1767. Baden-Baden und Straßburg 1967; Bd. 8: Monumenti antichi inediti 2. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 346). Repr. Rom 1767. Baden-Baden und Straßburg 1967; Bd. 9: Description des pierres gravées du feu Baron de Stosch. Faksimiledruck d. Auf. Florenz 1760. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 348). Baden-Baden und Straßburg 1970; Bd. 10: Kleinere Schriften. (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte 349). Baden-Baden 1971; Giorgio Zampa (Hrsg.): Winckelman: Lettere italiane. Mailand 1971.

Unveröffentlichte Schriften und Briefe: A. Tibal: Inventaire des manuscrits de W. déposés à la Bibliotheque Nationale. Paris 1911; Else Rehm: »Briefe von und über W.: zum Gedenken anlässlich seines 250. Geburtstags am 9.12.1967 mitgeteilt und kommentiert.«: In: arcadia II, 1969, 305-19; Gian Bagio Furiozzi: »Un relazione inedita di Giovanni W.«. In: Paragone CCXLIII, 1979, 21, 67ff; Karl-Heinz Hahn: »J.J.W. an François Arnauld: ein ungedruckter Brief.«. Goethe-Jahrbuch 1974, 149-157; Max Kunze: »Zu zwei unveröffentlichten Briefen W.s.«. In: Mitteilungen der W.-Gesellschaft XLII, 1978, 40-1; Horst Rüdiger: »Zwei unveröffentlichte Briefe W.s.«. In: Schriften der W.-Gesellschaft VI, 1983, 303-324; Roberta Cervani: »Ein Unedierter Brief J.W.s.«. In: J. Dummer; Max Kunze (Hrsg.): Antikeverhältnis, Antikebegegnung und Antikerezeption in Vergangenheit und Gegenwart (=Schriften der W.-Gesellschaft 6). Stendal 1984, 272-283; Horst Rüdiger: »Eine verlorene Schrift W.s? Zwei Briefe W.s an Ludwig Heinrich Nicolay.«. In: J. Dummer; Max Kunze (Hrsg.): Antikeverhältnis, Antikebegegnung und Antikerezeption in Vergangenheit und Gegenwart (=Schriften der W.-Gesellschaft 6). Stendal 1984, 263-271; H. P. Goethert (Hrsg.): J.J.W.: De ratione delineandi Graecorum artificum primi artium seculi ex nummis antiquissimis dignoscenda. Mit Kommentar. In: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Abhandlung der geistes- und sozialwissenschafftlichen Klasse 1973, 7; Stephanie-Gerrit Bruer; Max Kunze (Hrsg.): Von der Restauration der Antiquien, eine unvollendete Schrift W.s. (Schriften und Nachlaß W., Johann Joachim 1). Mainz 1996.

Auszüge und Einzelschriften: Hermann Uhde-Bernays (Hrsg.): W.s Kleine Schriften zur Geschichte der Kunst des Altertums. Mit Goethes Schilderung. Leipzig 1913; Hermann Uhde-Bernays (Hrsg.): J.J.W.: Ausgewählte Schriften. Leipzig 1914; Hermann Uhde-Bernays (Hrsg.): J.J.W.: Kleine Schriften zur Geschichte der Kunst des Altertums. Ausgewählte Briefe. 2 Bde. Leipzig 1925; Fritz Forschepiepe (Hrsg.): J.J.W.: Ewiges Griechentum. Auswahl aus seinen Schriften und Briefen. (=Kröners Taschenausgabe 181). Stuttgart 1948; Walther Rehm: J.J.W.: Ausgewählte Schriften und Briefe. (=Sammlung Dieterich 52). Wiesbaden 1948; Wilhelm Senff (Hrsg.): J.J.W.: Kleine Schriften und Briefe. (Ausz.). Weimar 1960; Hellmut Holtzhauer (Hrsg.): J.J.W.: Beschreibungen des Apollo im Belvedere. Weimar 1967; F. Stanzzullo (Hrsg.): J.J.W.: Le scoperte di Ercolano. Neapel 1981; Emiliane M. Anguilera (Hrsg.): J.J.W.: Historia del arte en la antigüedad. Übers. Von Herminia Dauer. Barcelona 1967; Walther Rehm (Hrsg.): J.J.W.: Kleine Schriften, Vorreden und Entwürfe. Eingel. von Helmut Sichtermann. Berlin 1968; Hellmut Holtzhauer (Hrsg.): W.s Werke in I. Band. (=Bibliothek deutscher Klassik). Berlin 1969; David Irwin: W.s Writings on Art. London 1972; Denis M. Sweet: An Introduction to Classical Aesthetics in Eighteenth Century Germany: W.s Writings on Art. Stanford 1978; Hein L. van Dolen; Eric M. Moormann: J.J.W.: een portret in brieven. Ausgesucht, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Hein L. van Dolen; Eric M. Moormann. Baarn 1993; Stephanie-Gerrit Bruer; Max Kunze (Hrsg.): Herkulaneische Schriften W.s. Bearbeitet von Marianne Gross. Mainz 1997; Martin Disselkamp (Hrsg.): Briefe aus Rom. J.J.W. Ausgewählt, komm. und mit einer Einl. versehen. (=Excerpta classica 15). Mainz 1997.

Bibliographien und Forschungsberichte (Zur jüngeren W.-Literatur vgl. die jährliche Auswahl in den Mitteilungen der W. Gesellschaft Stendal seit 1974): Hans Ruppert: »W.-Bibliographie«. In: Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1942, 5-50; Hans Ruppert: W.-Bibliographie für die Jahre 1942-1955. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1954/55). Berlin 1958; Hans Henning: W.-Bibliographie. Folge 3 für die Jahre 1955-1966. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1967). Berlin 1967; Hans Ruppert: Neudruck der Folgen 1 und 2 der W.-Bibliographie. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1968). Berlin 1968; Max Kunze: W.-Bibliographie. Folge 4 für die Jahre 1967-1984. Unter Mitwirkung von Jürgen Hartung. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1988). Berlin 1988; Curt Vinz: »Eine W.-Bibliographie der seit 1954 erschienenen deutschsprachigen Buchveröffentlichungen an Stelle eines Gendenkartikels.«. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel - Frankfurter Ausgabe CII, vom 27.12.1967, 3093-3095; Max Kunze: »Neuere Forschungen zu W.«. In: Gaethgens, Thomas (Hrsg.): J.J.W., 1717-1768. Vorträge der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, 17.-19. November 1982. (=Studien zum 18. Jahrhundert 7). Hamburg 1986, 11-30.

Lit. (Auswahl bis zum Ende der jüngst. W.-Bibl. 1984, danach vollständig): »Berlinische Monatsschrift. Hrsg. von Friedrich Gedicke und Johann Erich Biester. Julius bis Dezember« 1788. Berlin 1788. Bd. XII. Über W.s Religionsveränderung, 56-68 und 390-392; - Friedrich Wilhelm Philipp von Ammon: »J.J.W.«. In: Galerie der denkwürdigsten Personen, welche im XVI., XVII. und XVIII. Jahrhunderte von der evangelischen Kirche zur katholischen Kirche übergetreten sind. Erlangen 1833, 390-404; - Johann Friedrich Danneil: »W. und sein zu Stendal zu errichtendes Denkmal.«. In: Salzwedler Wochenblatt 1843, 234-236; - Anon.: »W.s Monument in Triest.«. In: Illustrierte Zeitung XVI, 1751, 401-402; - Wilhelm Hemsen: »Über W.s Bildnis.«. In: Deutsches Museum IV, 1854, 394-396; - Otto Jahn: »Die Bildnisse W.s.«. In: Allgemeine Monatsschrift für Wissenschaft und Literatur IV, 1854, 428-437; - Karl Ludwig Willhelm Heyder: »Rede bei der Eröffnung des Archäologischen Museums der Königlich Bayrischen Friedrich-Alexanders Universität Erlangen am 9. December 1857 zur Feier des Geburtstages W.s gehalten.«. In: Die Eröffnung des Archäologischen Museums der Königlich Bayrischen Friedrich-Alexanders Universität Erlangen am 9. December 1857. Erlangen 1857, 1-12; - Ernst Wiehe: »Die Enthüllungsfeierlichkeiten des W.-Denkmals, geschehen am 18. October 1859.«. In: Altmärkisches Intelligenz- und Leseblatt 1859, 495, 502, 505, 514, 518-525; - Anon.: »Die Villa Albani und W.s religiöses Bekenntnis = Kulturhistorische Skizze aus Rom.«. In: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland LVIII, 1866, 299-312; - Carl Justi: W. Sein Leben, seine Werke und seine Zeitgenossen. 3 Bde. Leipzig 1866-72. (Bd. 1: W. in Deutschland. Leipzig 19233; Bd. 2 u. 3: W. in Rom. Leipzig 19233; 4. Aufl. hrsg. von Curtius, Ludwig. 2 Bde. Leipzig 1943; Repr. Hildesheim, Zürich, New York 1983; 5. Aufl. hrsg. von Walther Rehm. Köln 1956.); - Andreas Räß: J.J.W. Kunstrichter und Alterthumsforscher. In: ders.: Die Convertiten seit der Reformation nach ihrem Leben und aus ihren Schriften dargestellt. Bd. X. Freiburg 1871, 154-214; - Julius Vogel: »Zu den Bildnissen W.s.«. In: Zeitschrift für Bildende Kunst X, 1898/99, 154-156; - Julius Vogel: »Nochmals die Bildnisse W.s.«. In: Zeitschrift für Bildende Kunst XI, 1900, 92-93; - Arnold E. Berger: »Der junge Herder und W.«. In: Studien zur deutschen Philologie. Festgabe der germanistischen Sektion der 47.Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. In Halle dargebracht. Halle 1901, 83-168; - Wilhelm Dilthey: »Das achtzehnte Jahrhundert und die geschichtliche Welt.«. In: Deutsche Rundschau CVIII, 1901, 241-262, 350-380; - H. Schmidt: » J.J.W.«. In: ders.: Deutsche Romfahrer von W. bis Böcklin. Ein Jahrhundert römischen Lebens in Tagebuchblättern und Briefen. Leipzig 1903, 1-16; - Helene Stöcker: Zur Kunstanschauung des 18. Jahrhunderts. (= Palaestra. Untersuchungen und Texte aus der deutschen und englischen Philologie 26). Diss. Berlin 1901. Berlin 1904; - Julius Braun: »Das W.-Porträt von A.R. Mengs.«. In: Zeitschrift für Bildende Kunst XVI, 1905, 173-175; - Richard Hamann: »W. und die kanonische Auffassung der Kunst.«. In: Internationale Monatsschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik VII, 1912/13, Sp.1183-1206; - Bruno Sauer: Geschichte der Archäologie. München 1913, 101-107; 107-115; - Hermann Uhde-Bernays: »Zu den Bildnissen W.s.«. In: Monatshefte für Kunstwissenschaft VI, 1913, 55-61; - Conrad Fiedler: Schriften über die Kunst. Bd. 2. München 1914, 365-379; - Ernst Cassierer: »W.«. In: ders.: Freiheit und Form. Berlin 1917, 201-218; - Ernst Heidrich: »W.«. In: ders.: Beiträge zur Geschichte und Methode der Kunstgeschichte. Basel 1917, 28-49; - Max Georg Zimmermann: »W. und der Klassizismus.«. In: Kunstchronik XXIX, 1917/18, 150-55; - Edgar Staiger: »J.J.W. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des 18. Jahrhunderts«. In: Die Neue Zeit XXXVI, 1918, 349-356; - Hermann Thiersch: W. und seine Bildnisse. Vortrag gehalten 1917. (=Freiburger Wissenschaftliche Gesellschaft 5). München 1918; - Max Georg Zimmermann: »Die Stellung W.s in der Kultur-, Kunst- und Literaturgeschichte seines Zeitalters.«. In: Deutsche Bauzeitung LII, 1918, 11-12; - Max Georg Zimmermann: »W., der Klassizismus und die märkische Kunst.«. In: Bayreuther Blätter XLI, 1918, 149-175; - Wilhelm Waetzold: »W.«. In: ders.: Deutsche Kunsthistoriker. 2 Bde. Bd. 1. Leipzig 1921, 51-73; - Wilhelm Waetzold: »Die Begründung der deutschen Kunstwissenschaft durch Christ und W.«. In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft XV, 1921, 165-186; - Erich Aron: Die deutsche Erweckung des Griechentums durch W. und Herder. Diss. Heidelberg 1929; - Karl Aner: Die Theologie der Lessingzeit. Halle 1929; - Kurt Gerstenberg: J.J.W. und Anton Raphael Mengs. (=Hallisches W.programm 27). Halle/S. 1929; - Ludwig Curtius: »W. und unser Jahrhundert, Vortrag zur W.feier des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom.«. In: Die Antike VI, 1930, 93-126; - Rodolfo Palicchini: »La `Storia delle arti del disegno presso gli antichi' di Gio. Gioacchino W.«. In: Convivium III, 1931, 656-673; - Gottfried Baumecker: W. in seinen Dresdner Schriften. Die Entstehung von W.s Kunstanschauung und ihr Verhältnis zur vorhergehenden Kunsttheoretik mit Benutzung der Pariser Mss. W.s dargestellt. Berlin 1933; - Kurt Karl Eberlein: »W. und Frankreich. Zur Geschichte des deutschen Kultureinflusses im französischen Klassizismus.«. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft XI, 1933, 592-610; - Eliza Marian Butler: »The Discoverer W.«. In: dies.: The Tyranny of Greece over Germany. Cambridge 1935, 9-48; - Conrad Kraus: W. und Homer, mit Benutzung der Hamburger Homerausschreibungen W.s. Berlin 1935; - Martin Bollert: »J.J.W. als Bibliothekar.«. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen LIII, 1936, 482-489; - Kurt Breysing: »W.s Geschichte der Kunst des Alterthums.«. In: ders.: Die Meister der entwickelten Geschichtsforschung. Breslau 1936, 138-166; - Walther Rehm: »Gesetz und Botschaft.«. In: ders.: Griechentum und Goethezeit. Geschichte eines Glaubens. (=Das Erbe der Alten 2). Leipzig 1936, 24-58; - Wolfgang Baumgart: »Das Bild W.s in der neueren Forschung.«. In: Zeitschrift für Deutsche Philologie LXII, 1937, 4, 389 395; - Rudolf Große: »Eine kleine Porzellanbüste W.s.«. In: Beiträge zur Geschichts-, Landes- und Volkskunde der Altmark VII, 1939, 2, 112-114; - C. Antoni: »Momenti della storia della storiografia. J.J.W.«. In: Studi germanici IV, 1940, 111-154; - Siegfried Berger: »W.« In: Schöpferische Menschen aus Mitteldeutschland. Merseburg 1940, 132-134; - Ernst Busch: »Das Erlebnis des Schönen im Antikenbild der deutschen Klassik.«. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte XVIII, 1940, 26-60; - Walter Müller: »Die plastischen Bildnisse W.s.«. In: Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Institutes LV, 1940, 265-275; - Wolfgang Schadewaldt: W. und Homer. (Leipziger Universitätsreden 6). Leipzig 1941; - Rudolf Große: »Ein W.-Bild.«. In: Jahresgabe der W.-Gesellschaft 1942, 63-64; - Kurt Berger: »Zur Antikenauffassung in der Kunsttheorie und Dichtung des frühen 18. Jahrhunderts.«. In: Zeitschrift für Ästhetik und allg. Kunstwissenschaft XXXVII, 1943, 55-78; - Herbert von Einem: »Fernow und W.«. In: Fernow: Römische Briefe an Johann Pohrt 1793-1798. Jahresgabe der W.-Gesellschaft. Berlin 1943/44, 1-30; - Henry Caraway Hatfield: W. and his German Critics 1755-1781. A Prelude to the Classical Age. (=Columbia University Germanic Studies 15). New York 1943; - Adolf Beck: Griechisch-deutsche Begegnung, Das deutsche Griechenerlebnis im Sturm und Drang. Stuttgart 1947; - Herbert Koch: W. und Goethe in Rom. Kurt Gerstenberg gewidmet. (= Die Gestalt. Abhandlungen zu einer allgemeinen Morphologie 20). Tübingen 1950; - Walther Rehm: Götterstille und Göttertrauer. Aufsätze zur deutsch-antiken Begegnung. Berlin 1951; - Werner Schultze: »W. und die Religion.«. In: Archiv für Kulturgeschichte XXXIV, 1952, 247-260; - Richard Benz: Die Zeit der deutschen Klassik. Stuttgart 1953; - Arthur Schulz: Die Bildnisse J.J.W.s. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft 1950/51). Berlin 1953; - Stefan H. Schulz: »W.s Griechenbild und die neue deutsche Literatur.«. In: Arnold Bergsträsser (Hrsg.): Deutsche Beiträge zur geistigen Überlieferung. München 1953, 57-74; - Wolfgang Schadewaldt: »W. als Exerptor und Selbstdarsteller. Mit Beiträgen von Walter Rehm.«. In: Reinhard Lullies (Hrsg.): Neue Beiträge zur klassischen Altertumswissenschaft. Festschrift zum 60. Geburtstag von Bernhard Schweitzer. Stuttgart 1955, 391-410; - Hans Zeller: W.s Beschreibung des Apollo im Belvedere. (Züricher Beiträge zur deutschen Literatur- und Geistesgeschichte 8). Diss. Zürich 1955; - William H. Clark: »Wieland und W.: Saul and the Prophet.«. Modern Language Quaterly XVII, 1956, 1, 1-16; - Joachim Rostdeutscher: Das ästhetische Ideal im Werk von W., Novalis, Hoffmann, Goethe, George und Rilke. Bern1956; - Arthur Schulz: Wie stehen wir heute zu W.? Festvortrag zur 112. W.feier im Archäologischen Institut Berlin am 09.12.1955. Stendal 1956; - Ulrich Steinmann; Hans Zeller: »Zur Entstehung der W.-Büsten von Friedrich Wilhelm Doell.«. In: Jahresgabe d. W.-Gesellschaft 1954/55, Berlin 1956, 18-56; - Walther Klemm: »Sieben Zeichnungen zum Leben J.J.W.s.« Mit Begleitwort von Arthur Schulz. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft 1952/53). Stendal 1957; - Hanna Koch: J.J.W. Sprache und Kunstwerk. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1956/57). Berlin 1957; - Ernst Heidrich: »W.«. In: Walther Rehm; ders.; Arthur Schulz: Beiträge zur Gestalt J.J.W.s. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1958). Berlin 1958, 42-57; - Walther Rehm: »W.s Lebensform und Selbstbildnis in seinen Briefen.«. In: ders.; Ernst Heidrich; Arthur Schulz: Beiträge zur Gestalt J.J.W.s. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1958). Berlin 1958, 9-41; - Arthur Schulz: »Plastische Rundbildnisse W.s.«. In: Walter Rehm; Ernst Heidrich; ders.: Beiträge zur Gestalt J.J.W.s. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1958). Berlin 1958, 58-68; - Roland Hampe: »W.-Feier an der Universität Heidelberg 1959.«. In: Ruperto-Carola. Mitteilungen der Freunde der Studentenschaft der Universität Heidelberg XI, 1959, 25, 157-160; - Ingrid Kreuzer: Studien zu W.s Ästhetik. Normativität und historisches Bewußtsein. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft Gesellschaft Stendal). Berlin 1959; - Arthur Schulz: »Das W.-Denkmal in Stendal. Zu seiner Aufstellung vor 100 Jahren am 18. Oktober 1859.«. In: Stendal 1959; - Walter Bosshard: W. Ästhetik der Mitte. Diss. Zürich, Stuttgart 1960; - Heinrich Alexander Stoll: W. Seine Verleger und Drucker. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1960). Berlin 1960; - Eugen Wolf: »W. und seine Statuen.«. In: Gymnasium LXVII, 1960, 396-408; - Eudo C. Mason: »Heinrich Füßli und W.«. In: Klaus Lazarowicz; Wolfgang Kron (Hrsg.): Festschrift für Hermann Kunisch zum 60. Geburtstag. Berlin 1961, 232-258; - Gerhard Richter: J.J.W. Das W.-Museum. Stendal 1961; - Wolfgang Stammler: »`Edle Einfalt' - zur Geschichte eines kunsttheoretischen Topos.«. In: Worte und Werte: Bruno Markwardt zum 60. Geburtstag. Berlin 1961, 259-382; - Arthur Schulz: W. und seine Welt. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1961). Berlin 1962; - Margreth Stafler: Apollo und Laokoon in der Kunstkritik der deutschen Klassik von W. bis Schiller. Diss. Innsbruck 1962; - Johann Wolfgang Goethe: »W.«. In: ders.: Goethes Werke (=Hamburger Ausgabe in 14. Bd). Bd. 12: Schriften zur Kunst, Schriften zur Literatur, Maximen und Reflexionen. Hamburg 1963, 96-129.; - Arthur Schulz (Hrsg.): G. Herder und Chri. G. Heyne: Die Kasseler Lobschriften auf W. (= Jahresgabe der W.-Gesellschaft Stendal 1963). Berlin 1963; - Heinrich Alexander Stoll: »W. in der neueren deutschen Fachliteratur.«. In: Helikon III, 1963, 535-552; - Henry Hatfield: Aesthetic Paganism in German Literature from W. to the Death of Goethe. Cambridge, USA, 1964; - Cesare Pagnini: Gli atti originali del processo criminale per l'uccisione di Giovanni W. (1768). Triest 1964. Übers.: ders.: Mordakte W. Die Originalakten des Prozesses gegen den Mörder Joh. Joachim W.s. Aufgefunden und im Wortlaut des Originals in Triest 1964 hrsg. von Cesare Pagnini. Übersetzt und kommentiert von H.A. Stoll. (=Jahresgabe der W.-Gesellschaft). Berlin 1965; - Eberhardt Haufe (Hrsg.): Deutsche Briefe aus Italien von W. bis Gregorovius. Leipzig 1965, 11-28, 487-489. (19712); - Francis X. Roellinger: »Imitation of W. in Pater's `Diaphaneité'.«. In: English Languages Notes II, 1965, 277-282; - Peter Szondi: Antike und Moderne bei W. Frankfurt/M. 1965; - Alfred Bäumler: Das Irrationalitätsproblem in der Ästhetik und Logik des 18. Jahrhunderts bis zur Kritik der Urteilskraft. Tübingen 1967; - Bernhard Böschenstein: »W., Goethe und Hölderlin als Deuter antiker Plastik.«. In: Hölderlin-Jahrbuch XV, 1967-1968, 158-179; - Ludwig Curtius; Rüdiger Horst; Richard Biedrzynski: J.J.W. 1768/1968. Godesberg 1968; - Willi Ehrlich: W. und Goethe. Katalog Hedwig Weilguny. Hrsg. von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der Klassischen Deutschen Literatur in Weimar. Weimar 1968; - M. Fontius: W. und die französische Aufklärung. (=Sitzungsberichte der deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1). Berlin 1968; - Martin Kemp: »Some Reflections on the Watery Metaphors in W., David and Ingres.«. 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Bern, München 1971, 163-181; - Andreas Flitner: »Das Baseler W.-Porträt.«. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literatur und Geistesgeschichte XLV, 1971, 4, 757-772; - Nikolaus Himmelmann: W.s Hermeneutik. Mainz 1971; - Wolfgang Leppmann: W. New York 1970; - Walter Eckehart Spengler: Der Begriff des Schönen bei W.: ein Beitrag zur deutschen Klassik. Göppingen 1970; - Ludger Alscher: »Die Bedeutung der griechischen Plastik für Werk und Wirkungen W.s.«. In: Häsler, Berthold (Hrsg.): Beiträge zu einem neuen W.bild (Schriften der W. Gesellschaft 1). Berlin 1973, Bd. I, 47-51; - L.D. Ettlinger: »J.J.W.«. In: Ausst.Kat. London, Royal Acad., 1972: The Age of Neo-Classicism, XXX-XXXIV; - Manfred Fuhrmann: »W. - ein deutsches Symbol: Vortrag gehalten zur W.-Feier am 9.12.1969 in Mainz.«. In: Neue Rundschau LXXXIII, 1972, 265-283; - Johannes Irmscher: »J.J.W. und die Kirchenväter.«. In: Melanges Daniélou 1972, 661-665; - Johannes Irmscher: »J.J.W., W.pflege und W.gesellschaft.«. 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(=Studien zum 18. Jahrhundert 7). Hamburg 1986, 221-237; - Norbert Miller: »W. und der Griechenstreit. Überlegungen zur Historisierung der Antiken-Anschauung im 18. Jahrhundert.«. In: Gaethgens, Thomas (Hrsg.): J.J.W., 1717-1768. Vorträge der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, 17.-19. November 1982. (=Studien zum 18. Jahrhundert 7). Hamburg 1986, 239-264; - Ernst Osterkamp: »Bedeutende Falten. Goethes W.-Rezeption am Beispiel seiner Beschreibung von Marcantonio Raimondis Apostelzyklus.«. In: Gaethgens, Thomas (Hrsg.): J.J.W., 1717-1768. Vorträge der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, 17.-19. November 1982. (=Studien zum 18. Jahrhundert 7). Hamburg 1986, 265-288; - Steffi Roettgen: »W., Mengs und die deutsche Kunst.«. In: Gaethgens, Thomas (Hrsg.): J.J.W., 1717-1768. Vorträge der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, Nov. 1982. (=Studien zum 18. Jahrhundert 7). Hamburg 1986, 161-178; - Victor A. Rudowski: »Lessing contra W.«. In Journal of Aestetics and Art Criticism LXIV, 1986, 235-244; - Elisabeth Schröter: »W.s Projekt einer Beschreibung der Altertümer in den Villen und Palästen Roms.«. In: Gaethgens, Thomas (Hrsg.): J.J.W., 1717-1768. Vorträge der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, 17.-19. November 1982. (=Studien zum 18. Jahrhundert 7). Hamburg 1986, 55-119; - Hellmut Sichtermann: »Ubi bene ibi patria. W., Platen und ihr Vaterland.«. In: Gymnasium XCIII, 1986, 348.364; - Denis M. Sweet: Die Grenzen der Aufklärung: W. im englischen Sprachraum. Max L. Baeumer: W.s Auffassung republikanischer Freiheit und sein Einfluß auf die Kunst der Französischen Revolution. (=Beiträge der W.-Gesellschaft 16). Stendal 1986; - Sigrid von Moisy: J.J.W.: Unbekannte Schriften: antiquarische Relationen und Beschreibung der Villa Albani. (Abh. der Bayrischen Akademie der Wiss., Philos.-Hist. Klasse 95). München 1987; - Marcel Baumgartner: Kunst als Geschichte? J.J.W.s Geschichte der Kunst des Alterthums und die Begründung der Stilepochen-Kunstgeschichte im Vorfeld von `Klassizismus' und `Romantik'. Rüschlikon 1988; - Gerald Heres: »W.s Beschreibung der Dresdener Gemäldegalerie.«. In: Dresdener Kunstblätter XXXII, 1988, 3, 66-72; - Wolf Lepenies: Autoren und Wissenschaftler im 18. Jahrhundert: Linné, Buffon, W., Georg Forster, Erasmus Darwin. München 1988; - Èdouard Pommier: »W. et la vision de l'antiquité classique dans la France des Lumières et de la Revolution.«. In: Revue de l'art 83, 1989, 9-20; - Ludwig Uhlig (Hrsg.): Griechenland als Ideal. W. und seine Rezeption in Deutschland. (=Deutsche Textbibliothek 4). Tübingen 1988; - W.-Gesellschaft (Hrsg.): W.s Wirkung auf seine Zeit: Lessing, Herder, Heyne. (Schriften der W.-Gesellschaft 7). Stendal 1988; - Rosario Assunto: »Antiquità e natura nell'idea neoclassicista di giardino: W. e Villa Albani.«. In: Rom, Instituto della Enciclopedia Italiana (Hrsg.): Teatro a Roma nel Settecento. Rom 1989, 9-18; - Herbert Beck: »Das Opfer der Sinnlichkeit: ein Rückblick auf den `Kunstverderber' Bernini.«. In: ders.; Sabine Schulze (Hrsg.): Antikenrezeption im Hochbarock. Berlin 1989, 205-220; - Silvia Bordini: »Il tempo delle passioni: note per una storia della teoria delle espressioni.«. In: Ricerche di storia dell'arte XXXVII, 1989, 4-22; - Georges Didi-Hubermann: »Le pacours clos du danseur de corde ou l'histoire d'art dans les limites de sa simple raison.«. In: Cahiers du Musée national d'art moderne XXX, 1989, Winter, 41-58; - Michael Embach: »Kunstgeschichte und Literatur: Zur W.-Rezeption des Deutschen Idealismus.«. In: Hans-Walter Stork (Hrsg.): Ars et Ecclesia: Festschrift für Franz J. Roning. (=Veröffentlichungen des Bischofsarchivs Trier 26). 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Berlin 1993, 673-680; - Martin Disselkamp: Die Stadt der Gelehrten: Studien zu J.J.W.s Briefen aus Rom. (=Studien zur deutschen Literatur 124). Tübingen 1993; - Maria Fancelli: J.J.W.: tra letteratura e archeologia. Vendig 1993; - Alex Potts: »De W. à David: l'incarnation des idéaux politiques.«. In: Regis Michel (Hrsg.): David contre David. Paris 1993, 647-669; - Heiner Protzmann: »W.s Idee vom gezügelten Ausdruck als Fundament seiner Ästhetik.«. In: Beiträge und Berichte der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden XXII, 1991 (1993), 49-57; - Henning Wrede: J.J.W. (1717-1768), zu seinem 250. Todestag. Ausst.Kat. Goethe-Museum Düsseldorf. Düsseldorf 1993; - Stephanie-Gerrit Bruer: Die Wirkung W.s in der deutschen Archäologie des 19. Jahrhunderts. Stuttgart 1994; - Michel Espagne: »Die Verbreitung der deutschen Kultur in Frankreich zur Zeit der Aufklärung. Die Freunde des Johann Georg Wille und das Echo auf W.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 71-93; - Francis Haskell: »W. und sein Einfluß auf die Historiker.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 61-70; - Max Kunze (Hrsg.): Il manoscritto fiorentino di J.J.W. Florenz 1994; - Jean-Rémy Mantion. »Findet die Kunstgeschichte statt - hat die Kunstgeschichte einen Ort? W. seit Rom.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 127-142; - Èdouard Pommier: »Der Begriff der Grazie.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 31-59; - Eduard Pommier (Hrsg.): W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994; - Alex Potts: Flesh and the ideal: W. and the origins of art history. New Haven, London 1994; - Steffi Roettgen: »Materialistische Glückslehre im idealistischen Gewand - ein römischer Auftrag des Marquis de Croismare.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 111-126; - Klaus Schneider: Natur, Körper, Kleider, Spiel: J.J.W.: Studien zu Körper und Subjekt im späten 18. Jahrhundert. Würzburg 1994; - Hellmut Sichtermann: »W.: Leben und Werk als Einheit.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 143-155; - Barbara Maria Stafford: »`Bilder bloß im Verstand entwerfen' - W. und die Biologie.«. In: W.: Die Geburt der Kunstgeschichte im Zeitalter der Aufklärung: Beiträge einer Vortragsreihe im Auditorium des Louvre 1989/90. La naissance de l'histoire d'art à l'époque des Lumiers. Leitung: Pommier, Eduard. (=Schriften der W.-Gesellschaft 12). dt. Ausg. Stendal 1994, 95-110; - Markus Bernauer; Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer (Hrsg.): Frühklassizismus: Position und Opposition: W., Mengs, Heinse. (= Bibliothek deutscher Klassiker 27). Unter Mitarbeit von Thomas Franke. Frankfurt/M. 1995; - Jean-Jaques Couapel: W. et la retour à l'antique. Entretiens de la Garenne Lemot. Akten des Kolloquiums der Universität Nantes 9.-12. Juni 1994. Nantes 1995; - Eric M. Moormann: `... und dieser Esel ist hier das gelehrteste': W. und die antike Wandmalerei. (=Akzidenzen 8). Stendal 1995; - Claudia Tutsch: »Man muß mit ihnen, wie mit seinem Freund, bekannt geworden seyn ...« : zum Bildnis J.J.W.s von Anton von Maron. (Schriften der W.-Gesellschaft, 13). Diss Köln 1990. Mainz 1995; - Alfred Behrmann: Das Tramontane oder die Reise nach dem gelobten Lande: deutsche Schriftsteller in Italien 1755-1808. (=Beiträge zur neueren Literaturgeschichte 3). Heidelberg 1996; - Stephanie-Gerrit Bruer: W.-Museum Stendal. Ausstellung zur Biographie J.J.W.s. Mainz 1996; - Hein L. van Dolen: Moord in Triest: een nieuwe kijk po de dood van J.J.W. (1717-1768). Amsterdam 1996; - Rosemarie Elliott: Wilhelm Heinse in Relation to Wieland, W., and Goethe: Heinse's Sturm und Drang aesthetic and new literary language. With a pref. by Max L. Baeumer. (Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 51). Frankfurt/M. u.a. 1996; - Dan Karlholm: Handböckernas konsthistoria: orn skapandet av »allmän konsthistoria« Tyskland under 1800-talet. (Kulturhistoriskt bibliotek). Uppsala, Univ., Diss. Stockholm u.a. 1996; - Wolfgang Leppmann: W.: ein Leben für Apoll. Berlin 1996 (19711); - Jeffrey Morrison: W. and the Notion of Aesthetic Education. (Oxford modern languages and literature monographs). Diss. 1992. Oxford u.a. 1996; - Ernst Osterkamp: »Goethe als Leser J.J.W.s.«. In: Victoria von Flemming (Hrsg.): Ars naturam adiuvans. Festschrift für Matthias Winner zum 11. März 1996. Mainz 1996, 572-582; - Ernst Osterkamp: J.J.W.s `Heftigkeit im Reden und Richten'; zur Funktion der Polemik in Leben und Werk des Archäologen. Stendal 1996; - Fausto Testa: W. e la tutela del patrimonio artistico in età neoclassica. Pavia 1996; - Hellmut Sichtermann: Kulturgeschichte der klassischen Archäologie. München 1996; - Elena Agazzi: »Le `Nozze Aldobrandini': simbologia e rito da W. a Böttiger.« In: Elilio Bonfatti; Maria Fancelli (Hrsg.): Il primato dell'occhio: poesia e pittura nell'età die Goethe. Rom 1997, 113-129; - Max L. Baeumer: W. und Heinse: die Sturm-und-Drang-Anschauung von den bildenden Künsten. (=Schriften der W.-Gesellschaft 14). Stendal 1997; - Philipp Fehl: »Kunstgeschichte und die Sehnsucht nach der hohen Kunst. W., Fiorillo und Leopoldo Cicognara.« In: Anke Middeldorf Kosegarten (Hrsg.): Johann Dominicus Fiorillo. Kunstgeschichte und die romantische Bewegung um 1800; Akten des Kolloquiums »Johann Dominicus Fiorillo und die Anfänge der Kunstgeschichte in Göttingen« am Kunstgeschichtlichen Seminar und der Kunstsammlung der Universität Göttingen vom 11.-13. November 1994. Göttingen 1997, 450-476; - Ingeborg Nerlin-Pietsch: Herders literarischen Denkmale: Formen der Charakteristik vor Friedrich Schlegel. (=Zeit und Text 12). Münster 1997; - Barbara Steindl: »Zwischen Kennerschaft und Kunsthistoriographie: zu den Werkbeschreibungen bei W. und Cicognara.«. In: Anke Middeldorf Kosegarten (Hrsg.): Johann Dominicus Fiorillo. Kunstgeschichte und die romantische Bewegung um 1800; Akten des Kolloquiums »Johann Dominicus Fiorillo und die Anfänge der Kunstgeschichte in Göttingen« am Kunstgeschichtlichen Seminar und der Kunstsammlung der Universität Göttingen vom 11.-13. November 1994. Göttingen 1997, 96-113; - Inka Mülder-Bach: Im Zeichen Pygmalions das Modell der Statue und die Entdeckung der »Darstellung« im 18. Jahrhundert. München 1998; - Stephanie-Gerrit Bruer: Römische Antikensammlungen im 18. Jahrhundert. Kat.Ausst. Wörlitz, Stendal. Hrsg. von Max Kunze. Mainz 1998; - Pascal Griener: L'esthétique de la traduction: W., les langues et l'histoire de l'art (1755-1784). (Histoire des idées et critique littéraire 373). Genf 1998; - Erik Forssman: »Goethe als Biograph und die Ursprünge der Kunstgeschichte.«. In: Kosthistorisk tidskrift LXVIII, 1999, 3, 137-153; Fausto Testa: W. e l'invenzione della storia dell'arte. I modelli e la mimesi. Mailand 1999; - Jens Bisky: Poesie der Baukunst. Architekturästhetik von W. bis Boisserée. Weimar 2000; - Richard Brilliant: My Laocoon: alternative Claims in the Interpretation of Artworks. Berkeley, Cal., 2000; - Peter Danner: »W. in Tirol: der berühmte Erforscher antiker Kunst erlebt die Alpen und ihre Bewohner.« In: Der Schlern LXXIV, 2000, 2, 141-143; - Heinrich Dilly: »Dresden, 18. Mai 1755 oder W.s erster Interpret: Adam Friedrich Oeser.« In: Kai-Uwe Hemken (Hrsg.): Bilder in Bewegung. Traditionen digitaler Ästhetik. Köln 2000, 192-205; - David S. Ferris: Silent Urns: Romanticism, Hellenism, Modernity. Stanford, Calif., 2000; - Edouard Pommier: Più antichi della luna: studi su J.J.W. e A.Ch. Quatremère de Quincy. Übers. und eing. von Michela Scolaro. Bologna 2000.

Ekaterini Kepetzis

Werkeergänzung:

2005

W. u. sein Jhr. In Briefen u. Aufsätzen. [Hrsg. von] Johann Wolfgang von Goethe. Nachdr. d. Ausg. Tübingen, 1805. Hildesheim 2005; Queersumme 11. Von u. über J.J.W. Hrsg.: Werner Hiller (Beinh.: Briefwechsel mit Hieronymus Dietrich Berendis);

2006

History of the art of antiquity. Introd. by Alex Potts. Transl. by Harry Francis Mallgrave. Los Angeles, Calif. 2006;

2009

Schriften u. Nachlaß. Bd. 4: Geschichte d. Kunst d. Alterthums / hrsg. von Adolf H. Borbein. 1: Text : erste Aufl. Dresden 1764, zweite Aufl. Wien 1776 / Bearb.: Max Kunze. 2. Aufl. Mainz 2009.

Literaturergänzung:

2005

Bettina Erche, Volkreiche Stadt von bösen Menschen. W. erste Reise nach Neapel u. ihre archäol. Erträge, in: FAZ Nr. 291 vom 14.12.2005, S. N 3; - Götz Lahusen, Die Sachen von alter Bildhauerey sind theils mittelmäßig theils schlecht. J.J.W. Reisen nach Neapel u. seine Bemerkungen zu d. bronzenen Kaiserstatuen aus Herculanuem in Portici, in: Geschichte und Ästhetik. Fs. für Werner Busch zum 60. Geb. Hrsg. von Margit Kern, Thomas Kirchner u. Hubertus Kohle. München [u.a.] 2005; - Wolfgang von Wangenheim, Der verworfene Stein. W.s Leben. Berlin 2005; - Susanne Kochs, Unters. zu W.s Studien d. antiken griech. Literatur. Ruhpolding 2005; -

2006

Henning Ritter, Für e. Wiedergeburt d. Klassischen. D. Getty Institute veröffentlicht e. Übers. von W.s Hauptwerk, in: FAZ Nr. 141 vom 21.6.2006, S. N 3; - Thomas Franke, Ideale Natur aus kontingenter Erfahrung. J.J.W.s normative Kunstlehre u.d. empirische Naturwiss. Würzburg 2006; - Domingo Gasparro, L'asino di W. Soluzione di un enigma storico-archeologico. Mainz 2006; - Domingo Gasparro, L'asino di W. Soluzione di un enigma storico-archeologico. Mainz 2006; - Francesca Lui, L'antichità tra scienza e invenzione. Studi su W. e Clérisseau. Bologna 2006; -

2007

Konstantin Ju. Lappo-Danilevskij, Gefühl für das Schöne. J.J.W.s Einfluss auf Literatur u. ästhet. Denken in Russland. Köln 2007; -

2008

Thomas Hübener, W.s Schönheitsideal. Hannover 2008; - Mathias René Hofter, Die Sinnlichkeit d. Ideals. Zur Begründung von J.J.W.s Archäologie. Ruhpolding 2008.

Letzte Änderung: 05.03.2010