- Weltphilosophien im Gespräch -

Claudia Bickmann / Markus Wirtz (Hrsg.)
unter Mitarbeit von Viktoria Burkert
Absolutheit und Kontingenz
Beiträge zum Universalismus/Relativismus-Problem

 

 

234 Seiten, broschiert

 

Im ,Zeitalter der Kontingenz' (Hans Joas) mag die (unvermittelte) Rede von ,dem Absoluten' verstören. Nicht nur ist der Gedanke eines Absoluten in uns, außer uns oder über uns, als Grund im Bewusstsein, als Weltengrund oder als das vereinigende Prinzip des Göttlichen fraglich geworden, auch der Begriff des Absoluten selbst, wie er für die philosophischen Systeme von Platon und Aristoteles bis Hegel leitend war, hat seine Bedeutung eingebüßt: Etwas um seiner selbst willen, als ein auto kat auto, und nicht nur relativ zu einer gegebenen (natürlichen, historischen, sprachlichen, systemischen etc.) Ordnung zu begreifen oder anzuerkennen, scheint nicht mehr ohne Mühe einsichtig gemacht werden zu können.

Die in diesem Band zusammengefassten Beiträge, die aus Tagungen des Forschungskolloquiums Inter-/Transkulturelle Philosophie am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln hervorgegangen sind, fragen in den Grund der Möglichkeit der Rede vom Kontingenten hinein: Sollte es sich zeigen lassen, dass auf dem Grunde der Denkbarkeit von Kontingenz und Zufälligkeit die Annahme der Idee des Absoluten, eines Nicht-Relativen, unvermeidlich ist, so wird auch der Begriff der Kontingenz neu zu denken sein.

Absolutheit und Kontingenz

Artikelnummer: ISBN 978-3-88309-656-8
30,00 €Preis
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