Irmgard Gehle

Nationale und religiöse Poesie.

Identitätssuche nach Reichsgründung,
Kulturkampf und Antimodernismus

 

566 Seiten, broschiert

 

Es gibt keine bessere Rechtfertigung für die Sammlung von Gedichten - vorwiegend katholischer Autoren - des endenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts als die Situationsbeschreibung L. von Roths in der "Literarischen Warte. Monatschrift für schöne Literatur", die von der Deutschen Literatur=Gesellschaft seit 1900 herausgegeben wurde. Die in dieser Anthologie zusammengetragenen Gedichte entstammen vorwiegend der Feder der zuletzt genannten Gruppe von Dichtern, dem Kreis um Greif, Liliencron, Herbert u. a. Aus den Ausführungen des Verfassers des Artikels ergibt sich zudem die Entscheidung, auch Gedichte älteren Datums aufzunehmen, soweit diese den demokratischen oder auch nationalistischen Geist, die kulturpolitische Strömung der revolutionären Zeit widerspiegeln. Deshalb sind auch einzelne lyrische Elemente von Dichtern wie Bodenstedt, Fallersleben, Arndt in der Sammlung vertreten. Um die Auswahl nicht durch die "Berühmtheit", die Nachhaltigkeitswirkung der Dichter zu bestimmen, habe ich die Gedichte nach inhaltlichen Bereichen geordnet, wobei die Reichhaltigkeit der Natur-, Stimmungs- und Liebeslyrik - das subjektive - nach katholischer Literatureinschätzung "inferiore"1 Element - überwiegt.

Nationale und religiöse Poesie

Artikelnummer: ISBN 978-3-88309-415-1
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